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	<title>BÃ¶rsennotizbuch &#187; Analysen</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
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		<title>Bearish on China &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 10:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Abwechslung mal einige aktuelle und nicht so optimistische Stimmen zur langfristigen Entwicklung in China: Nouriel Roubini: Chinaâ€™s Bad Growth Bet (Project Syndicate). Ratingagentur Fitch versieht die chinesischen Schulden mit einem &#8220;negativen Ausblick&#8221;: A warning on rapid Chinese credit expansion from Fitch (FT Alphaville). China auf der Ãœberholspur, USA im RÃ¼ckwÃ¤rtsgang? &#8212; Langsamer, bitte (FTD, [...]]]></description>
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<p><a href="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/happiness-luck-chinese.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/_happiness-luck-chinese.jpg" width="206" height="250" alt="China" title="China"  /></a></p>
<p>Zur Abwechslung mal einige aktuelle und nicht so optimistische Stimmen zur langfristigen Entwicklung in China:</p>
<ul>
<li>Nouriel Roubini: Chinaâ€™s Bad Growth Bet (<a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/roubini37/English">Project Syndicate)</a>.</li>
<li>Ratingagentur Fitch versieht die chinesischen Schulden mit einem &#8220;negativen Ausblick&#8221;: A warning on rapid Chinese credit expansion from Fitch (<a href="http://ftalphaville.ft.com/blog/2011/04/13/545306/a-warning-on-rapid-chinese-credit-expansion-from-fitch/">FT Alphaville</a>).</li>
<li>China auf der Ãœberholspur, USA im RÃ¼ckwÃ¤rtsgang? &#8212; Langsamer, bitte (<a href="http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/resserver.php?blogId=16&#038;resource=FTD_WiWu_Februar.pdf">FTD, WirtschaftsWunder, PDF-Dokument</a>).</li>
</ul>
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		<title>Dieter Wermuths Investment Outlook Januar 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 17:28:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ausgangslage fÃ¼rs noch junge Jahr ist alles andere als schlecht fÃ¼r Aktien und Rohstoffe, schreibt Dieter Wermuth in seinem Investment Outlook vom Januar, welches hiermit zum Lesen empfohlen wird. Die Zinsen, die voraussichtlich niedrig bleiben werden (vgl. u.a. diesen Beitrag und Kommentar von heute), spielen mit, und die KonjunkturmaÃŸnahmen (in erster Linie in den [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/ausblick_positiv.png" width="425" height="158" alt="Ausblick" title="Ausblick" /></p>
<p>Die Ausgangslage fÃ¼rs noch junge Jahr ist alles andere als schlecht fÃ¼r Aktien und Rohstoffe, schreibt Dieter Wermuth in seinem Investment Outlook vom Januar, welches hiermit zum Lesen empfohlen wird. Die Zinsen, die voraussichtlich niedrig bleiben werden (vgl. u.a. <a href="http://www.boersennotizbuch.de/leitzinsen-ezb-belaesst-es-bei-1-prozent-fed-zins-koennte-noch-2-jahre-unten-bleiben.php">diesen Beitrag und Kommentar von heute</a>), spielen mit, und die KonjunkturmaÃŸnahmen (in erster Linie in den USA und China) werden weiterhin ihre stimulierende Wirkung entfalten.</p>
<p>Aber&#8230;</p>
<blockquote><p>Ich vermute, dass wir global auf eine â€œdouble dip recessionâ€ zusteuern, denn noch trÃ¤gt der Aufschwung sich nicht selbst, noch ist er auf die wirtschaftspolitischen KrÃ¼cken angewiesen.</p></blockquote>
<p>Alle Details (plus Download): <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2010/01/14/die-weltwirtschaft-im-aufschwung-aber-nicht-mehr-lange_1279">Die Weltwirtschaft im Aufschwung â€“ aber nicht mehr lange</a>.</p>
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		<title>LÃ¶hne, Ungleichheit, Konsum und Ersparnis</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 10:11:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, ich will keine Monographie schreiben. Nur ein paar Links. Vorher aber eine kurze Bemerkung: Ist es nicht erstaunlich, dass die Sparquote in der Rezession steigt? Dass sich die liquiden Mittel erhÃ¶hen? Mehr sparen kÃ¶nnen die Menschen doch eher, wenn sie mehr haben, nicht weniger? Die vielen neuen Arbeitslosen (und vor allem in Amerika) werden [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2010/snacks.jpg" width="300" height="225" alt="Snacks" title="Snacks" /></p>
<p>Nein, ich will keine Monographie schreiben. Nur ein paar Links.</p>
<p>Vorher aber eine kurze Bemerkung: </p>
<p>Ist es nicht erstaunlich, dass  die Sparquote in der Rezession steigt? Dass sich die liquiden Mittel erhÃ¶hen? Mehr sparen kÃ¶nnen die Menschen doch eher, wenn sie mehr haben, nicht weniger? Die vielen neuen Arbeitslosen (und vor allem in Amerika) werden vermutlich ihre Ersparnisse eher auflÃ¶sen als steigern? Passiert aber nicht. Das ist, Ã¼brigens, ein wichtiger Mechanismus, der dabei hilft, die BÃ¶rse selbst inmitten einer schweren Krise zu wenden&#8230;</p>
<p>Vielleicht stelle ich hier nicht den <em>lupenreinsten </em>Zusammenhang her, aber ich erinnere mich an eine interessante Beobachtung der <em>Ungleichheiten</em>. Wo war das? &#8212; Ach hier: <a href="http://www.boersennotizbuch.de/konsum-und-einkommens-ungleichheiten.php">Konsum- und Einkommens-Ungleichheiten</a> (Feb. 2008). Wir sprechen von den USA, die Daten sind von New York Times:<br />
<span id="more-16205"></span></p>
<blockquote><p>Die herkÃ¶mmliche Analyse der Einkommensverteilung geht zum Beispiel so: Die reichsten 20 Prozent der Haushalte haben 49,6% des nationalen Einkommens, die Ã¤rmsten 20 Prozent â€” ca. 3,3%. Dabei hat sich der Anteil der Reichen von 1975 von 43,6 Prozent auf die besagte Zahl erhÃ¶ht, und der Anteil der Armen sank im gleichen Zeitraum von 4,3 Prozent â€” die Daten sind real [inflationsbereinigt] fÃ¼r die USA [...] Die Schere Ã¶ffnet sichâ€¦</p>
<p>NYTimes errechnet hier ein VerhÃ¤ltnis (oder MissverhÃ¤ltnis, wie Sie wollen) der Einkommen von ca. 15:1.</p>
<p>Das Interessante ist, dass wenn der Konsum betrachtet wird, dieses VerhÃ¤ltnis auf 4:1 schrumpft, mit einigen weiteren Annahmen (z.B. die Personen in einem jeweiligen durchschnittlichen Haushalt) geht es sogar auf 2,1:1. Uh!?</p></blockquote>
<p>Passiert hier vielleicht folgendes? &#8212; Der Konsum ist viel gleichmÃ¤ÃŸiger verteilt als das Einkommen. Wenn die Wirtschaft leidet (Arbeitslosigkeit steigt, LÃ¶hne sinken) sind relativ breite Schichten der BevÃ¶lkerung betroffen. Diejenigen, die jetzt tatsÃ¤chlich weniger Einkommen haben, <em>mÃ¼ssen </em>ihren Konsum reduzieren. GroÃŸe Teile der anderen, die noch im Lohn und Brot, aber verunsichert sind, schrÃ¤nken sich auch mehr ein, ergo erhÃ¶hen die Ersparnisse. Das UnglÃ¼ckliche ist, dass der Konsumausfall <em>&#8211; eben weil der Konsum gleichmÃ¤ÃŸiger verteilt ist &#8211;</em> viel stÃ¤rker ins Gewicht fÃ¤llt als der Einkommensausfall. Umso mehr als die &#8220;oberen 20%&#8221; von Arbeitslosigkeit praktisch kaum betroffen sind. Weniger Konsum bedeutet Schrumpfung der Wirtschaftsleitung, weniger Einkommen &#8212; nicht unmittelbar&#8230; </p>
<p>Mit diesem &#8212; <em>zweifelhaft wertvollen</em> &#8212; Wissen &#8220;gewappnet&#8221;, kÃ¶nnen wir nun ein paar andere Artikel durchlesen:</p>
<ul>
<li><em>&#8220;Die LÃ¶hne der Deutschen sind im vergangenen Jahr dramatisch gesunken. Mit 0,5 Prozent gingen sie so stark zurÃ¼ck wie seit der Wiedervereinigung nicht&#8221;</em> (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,671756,00.html">Spiegel Online</a>).</li>
<li>Warum hÃ¶here LÃ¶hne dringend nÃ¶tig sind (<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2202312_Warum-hoehere-Loehne-dringend-noetig-sind.html">FR-Online</a>).</li>
<li><em>&#8220;Welche Rolle kann die Lohn- und Verteilungspolitik zur mittelfristigen Ãœberwindung der deutschen Exportlastigkeit und zur Stabilisierung der deutschen und globalen Wirtschaft spielen?&#8221;</em> (Zeitschrift Wirtschaftsdienst, <a href="http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/resserver.php?blogId=9&#038;resource=wirtschaftsdienst0110.pdf">PDF</a>; via: <a href="http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/index.php?op=ViewArticle&#038;articleId=2253&#038;blogId=9">WirtschaftsWunder</a>).</li>
<li>Das Ende des Freihandels? (<a href="http://www.weissgarnix.de/2010/01/13/das-ende-des-freihandels/">Weissgarnix</a>).</li>
<li>Amerika soll nicht sparen (<a href="http://www.boersennotizbuch.de/amerika-soll-nicht-sparen.php">BÃ¶rsennotizbuch</a>, ja das bin ich).</li>
</ul>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
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		<title>Max Otte hÃ¤lt die Aktien fÃ¼r &#8220;nicht zu teuer&#8221;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/max-otte-haelt-die-aktien-fuer-nicht-zu-teuer.php</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwie verleiht das Buch &#8220;Der Crash kommt&#8221; [Amazon] seinem Autor, Prof. Dr, Max Otte, eine besondere GlaubwÃ¼rdigkeit. (Ich lasse das hier ohne AnfÃ¼hrungsstriche, obwohl wir nur zu gut wissen, dass der Ruhm guter Treffer an der BÃ¶rse besonders flÃ¼chtig ist; Max Otte hat aber in zahlreichen Publikationen solide Analysen und BÃ¶rsenwissen bewiesen). Denn er hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Irgendwie verleiht das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548372902?ie=UTF8&#038;tag=boersennotizb-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3548372902">Der Crash kommt</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=boersennotizb-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3548372902" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&#8221; <small>[Amazon]</small> seinem Autor, <em>Prof. Dr, Max Otte</em>, eine besondere GlaubwÃ¼rdigkeit.</p>
<p><em>(Ich lasse das hier ohne AnfÃ¼hrungsstriche, obwohl wir nur zu gut wissen, dass der Ruhm guter Treffer an der BÃ¶rse besonders flÃ¼chtig ist; Max Otte hat aber in zahlreichen Publikationen solide Analysen und BÃ¶rsenwissen bewiesen)</em>.  </p>
<p>Denn er hat nicht nur den kommenden Sturm vorausgesagt, er hat auch zur richtigen Zeit die Seiten gewechselt und <em>(soweit ich gut erinnere)</em> noch ab Oktober 2008 zum Aktien-Kauf geraten. Sukzessive. Positionen aufbauen. Wie man es halt so macht, denn den genauen Tiefpunkt wird man sowieso nicht erwischen kÃ¶nnen. </p>
<p><em>(Ich war nicht so pessimistisch, was die Krise angeht, aber ich habe zumindest <a href="http://www.boersennotizbuch.de/klingelt-es.php">das &#8220;Klingeln&#8221;</a> <em>spÃ¤testens </em>am 17. Dezember gehÃ¶rt bzw. gepostet).</em></p>
<p>Und jetzt, ein Jahr nach den ersten Kaufsignalen, ca. 9 Monate nach dem Tief und ca. 30 Prozent Plus seit Ende Oktober 2008, glaubt <em>Max Otte</em> weiterhin, die Aktien sind nicht zu teuer. Freilich sind die Dividendenpapiere keine SchnÃ¤ppchen mehr wie im FrÃ¼hjahr, befinden sich aber auf einem Niveau, das man durchaus <em>&#8220;fair bewertet&#8221;</em> nennen kann (hier geht&#8217;s zum <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/crashprophet-max-otte-aktien-sind-noch-nicht-zu-teuer;2486692;3">Interview beim Handelsblatt</a>). </p>
<p><em>(Ich habe immer gesagt &#8212; fair kaufen ist die &#8220;halbe Miete&#8221; &#8230; d.h. wenn Sie billig kaufen kÃ¶nnen, dann brauche ich Ihnen nichts zu erzÃ¤hlen; fair kaufen ist aber auch nicht schlecht; leider kaufen die meisten nicht einmal fair, sondern teuer).</em></p>
<p>Zwei Hauptargumente stÃ¼tzen den Optimismus von <em>Max Otte</em>: </p>
<ul>
<li>Erstens: Die Alternativen zu Aktien fehlen bzw. werfen eine deutlich niedrigere Rendite ab. </li>
<li>Und zweitens: Die riesige LiquiditÃ¤t, die vorhanden ist und die die Zentralbanken vermutlich nur langsam abschÃ¶pfen werden. </li>
</ul>
<p>Bei einzelnen Branchen und MÃ¤rkten ist <em>Max Otte</em> allerdings vorsichtiger.  </p>
<p>Ãœbrigens, Max Otte hat gerade ein neues Buch herausgebracht: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3430200784?ie=UTF8&#038;tag=boersennotizb-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3430200784">Der Informationscrash</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=boersennotizb-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3430200784" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />&#8221; <small>[Amazon]</small>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Paul Krugman: Literatur zur Finanzkrise</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/paul-krugman-literatur-zur-finanzkrise.php</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 15:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
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		<description><![CDATA[Paul Krugman ist momentan einer der prominentesten Ã–konomen der Welt. Er ist Kolumnist und Blog-Autor bei der New York Times und prÃ¤gt wie kaum ein anderer den Ã¶ffentlichen Diskurs Ã¼ber die wirtschaftliche Entwicklung, die Finanzkrise und die mÃ¶glichen Wege aus der schwersten Rezession seit den 30er. Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten (die sich insbesondere mit den [...]]]></description>
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<p>Paul Krugman ist momentan einer der prominentesten Ã–konomen der Welt. Er ist Kolumnist und Blog-Autor bei der <em>New York Times</em> und prÃ¤gt wie kaum ein anderer den Ã¶ffentlichen Diskurs Ã¼ber die wirtschaftliche Entwicklung, die Finanzkrise und die mÃ¶glichen Wege aus der schwersten Rezession seit den 30er. </p>
<p>Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten (die sich insbesondere mit den Fragen des internationalen Handels befassen) hat er mehrere BÃ¼cher fÃ¼r das interessierte nicht-akademische Publikum geschrieben. Einige davon sind bereits in Deutsch erschienen, andere sind zur Zeit nur im englischen Original erhÃ¤ltlich. </p>
<p>Im Folgenden eine kleine Auswahl interessanter Titel:</p>
<p><OBJECT classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_740051b8-c276-46b4-8a72-8cbea3dbd0cf"  WIDTH="500px" HEIGHT="175px"> <PARAM NAME="movie" VALUE="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fboersennotizb-21%2F8010%2F740051b8-c276-46b4-8a72-8cbea3dbd0cf&#038;Operation=GetDisplayTemplate"><PARAM NAME="quality" VALUE="high"><PARAM NAME="bgcolor" VALUE="#FFFFFF"><PARAM NAME="allowscriptaccess" VALUE="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fboersennotizb-21%2F8010%2F740051b8-c276-46b4-8a72-8cbea3dbd0cf&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_740051b8-c276-46b4-8a72-8cbea3dbd0cf" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_740051b8-c276-46b4-8a72-8cbea3dbd0cf" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="175px" width="500px"></embed></OBJECT> <NOSCRIPT><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fboersennotizb-21%2F8010%2F740051b8-c276-46b4-8a72-8cbea3dbd0cf&#038;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></NOSCRIPT></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thomas MÃ¼ller: &#8220;BÃ¶rse macht wieder SpaÃŸ! Bleiben Sie dabei.&#8221;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/thomas-mueller-boerse-macht-wieder-spass-bleiben-sie-dabei.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/thomas-mueller-boerse-macht-wieder-spass-bleiben-sie-dabei.php#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 20:59:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
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		<category><![CDATA[marktmeinung]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas MÃ¼ller hat schon frÃ¼hzeitig darauf hingewiesen (etwas, was ich auch immer wieder mache), dass die BÃ¶rse und die Konjunktur nicht parallel und nicht gleichzeitig laufen. Er war auch relativ frÃ¼h dabei, Zuversicht zu Ã¤uÃŸern und antizyklisches Handeln zu empfehlen (als alle fast unisono den Weltuntergang kommen sahen). Nun, seit MÃ¤rz macht BÃ¶rse wieder SpaÃŸ. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/partyhut.jpg" class="left off" title="SpaÃŸ" alt="SpaÃŸ" width="254" height="300" /><em>Thomas MÃ¼ller </em> hat schon frÃ¼hzeitig darauf hingewiesen <em>(etwas, was ich auch immer wieder mache)</em>, dass die BÃ¶rse und die Konjunktur nicht parallel und nicht gleichzeitig laufen. Er war auch relativ frÃ¼h dabei, Zuversicht zu Ã¤uÃŸern und antizyklisches Handeln zu empfehlen<em> (als alle fast unisono den Weltuntergang kommen sahen)</em>.</p>
<p>Nun, seit MÃ¤rz macht BÃ¶rse wieder SpaÃŸ. Die MÃ¤rkte erholten sich auf breiter Front. Auch wenn die Notierungen noch tief unter den HÃ¶chsstÃ¤nden liegen <em>(oder gerade deswegen)</em>, spricht Einiges dafÃ¼r, dass man lieber dabei bleiben soll. So zumindest <em>Thomas MÃ¼ller</em> in seiner aktuellen Kolumne auf <em>boerse.de</em>:</p>
<p>Er schaut auf die Treiber der Rally:</p>
<blockquote><p>ZunÃ¤chst einmal hagelt es in der laufenden Berichtssaison Gewinn-Ãœberraschungen. So haben z.B. Unternehmen aus dem S+P 500 lt. Bloomberg bisher die (eben zu niedrigen) Analysten-Prognosen um 80% Ã¼bertroffen. Dabei waren besonders die Zahlen von Goldman Sachs mit Spannung erwartet worden. Der verÃ¶ffentlichte Quartalsgewinn von 2,7 Mrd. Dollar hat die Akteure genauso Ã¼berrascht wie die Meldung, dass nun schon 11,4 Mrd. an den Staat zurÃ¼ckgeflossen sind, womit sich Goldman bereits wieder komplett aus dem Rettungspaket herausgelÃ¶st hat.
</p></blockquote>
<p>AuÃŸerdem kommen entscheidende Impulse von einer Null-Zins-Politik der Zentralbanken <em>(allen voran durch die Fed und die Bank of England)</em>, Quantitative Easing (<a href="http://www.boersennotizbuch.de/warum-quantitative-easing.php">Warum Quantitative Easing?</a>) und den RettungsmaÃŸnahmen der Regierungen. Nicht zuletzt, konstatiert <em>Thomas MÃ¼ller</em>, ist das Anlegersentiment immer noch vom Pessimismus gezeichnet <em>(Anm.: unser <a href="http://www.boersennotizbuch.de/das-deutsche-boersen-blogger-sentiment">Blogger-Sentiment</a> kann das in etwa bestÃ¤tigen; andere Metriken, vor allem in den USA, zeigen jedoch u.a. bullische Stimmung an)</em>.</p>
<p>Weiter zu &#8220;<a href="http://kolumnen.boerse.de/Thomas_M%C3%BCller/Jetzt_hei%C3%9Ft_es_ganz_einfach_dabei_zu_sein/39e3cfed#start_content">Jetzt heiÃŸt es ganz einfach, dabei zu sein</a>&#8220;.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<item>
		<title>Das Investment-Outlook von Dieter Wermuth, August 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 20:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer eine Empfehlung Wert &#8212; das Investment-Outlook von Dieter Wermuth, verÃ¶ffentlicht im ZEIT-Blog Herdentrieb. Der Titel verrÃ¤t schon Einiges: &#8220;Attraktive Anleiherenditen&#8221;&#8230; Dieter Wermuth war und ist ein Verfechter der &#8230; hm &#8230; wie soll ich sagen &#8230; Desinflations-These. Vieles in seiner Analyse bewegt sich um die Faktoren, die die Inflation sehr niedrig halten sollen: niedirige [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/outlook.png" width="467" height="182" alt="Outlook" title="Outlook" /></p>
<p>Immer eine Empfehlung Wert &#8212; das Investment-Outlook von <em>Dieter Wermuth</em>, <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/08/05/attraktive-anleiherenditen_954">verÃ¶ffentlicht</a> im ZEIT-Blog <em>Herdentrieb</em>.</p>
<p>Der Titel verrÃ¤t schon Einiges: &#8220;Attraktive Anleiherenditen&#8221;&#8230; </p>
<p><em>Dieter Wermuth</em> war und ist ein Verfechter der &#8230; hm &#8230; wie soll ich sagen &#8230; <em>Desinflations</em>-These. Vieles in seiner Analyse bewegt sich um die Faktoren, die die Inflation sehr niedrig halten sollen: niedirige KapazitÃ¤tsauslastung, hohe Arbeitslosigkeit, kaum Lohnzuwachs, Kreditschrumpfung etc. Aus diesem Mix entsteht, so <em>Wermuth</em>,  nach wie vor eine Deflationsgefahr und keine baldigen PreiserhÃ¶hungen. Die expansive Geldpolitik soll hier nicht viel Ã¤ndern kÃ¶nnen, hÃ¶chstens die <em>regelrechte</em> Deflation verhindern, d.h. das Preisniveau nur knapp Ã¼ber Null halten. </p>
<p>Prinzipiell also ein gutes Umfeld fÃ¼r Anleihen&#8230;<br />
<span id="more-9796"></span><br />
FÃ¼r die AktienmÃ¤rkte ist <em>Dieter Wermuth</em> nicht mehr so skeptisch, er traut ihnen den einen oder anderen Prozentpunkt Gewinn, solange die Wirtschaft Signale der Besserung sendet und die LiquiditÃ¤t an der Seitenlinie so Ã¼ppig bleibt.</p>
<p>Ich bin, <em>erstens</em>, etwas optimistischer fÃ¼r die Dividendenpapiere trotz einer angeblich &#8220;recht teuren&#8221; Bewertung <em>(aber auch nicht grenzenlos optimistischer)</em>. Und <em>zweitens</em>, <a href="http://www.boersennotizbuch.de/ich-sage-inflation.php">erwarte ich eher Inflationsdruck</a> <em>(aber erst in 2010, also grundsÃ¤tzlich frÃ¼her)</em>. </p>
<p>Etwas nÃ¤her beieinander liegen wir in Sachen Anleihen: Sie dÃ¼rften nicht die schlechteste Wahl sein. <strong>Aber (fÃ¼r meinen Teil)</strong>: <em>Die Unternehmensanleihen</em> (Staatsanleihen sind zu teuer). Die &#8220;Corporate Bonds&#8221; kÃ¶nnten noch eine Weile sowohl von niedriger Inflation als auch von einer erstarkenden Wirtschaft profitieren. </p>
<p>OK, Sie haben aufgepasst <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230; sollten diese beiden Sachen so eintreten (kaum Inflation und die Erholung bleibt auf Kurs), dÃ¼rften die Aktien auch steigen. Aber, wenn nicht&#8230; Dann kÃ¶nnte eine gut ausgewÃ¤hlte Mischung aus Unternehmensanleihen etwas robuster performen.</p>
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		<title>&#8220;GrÃ¼ne Versprechen&#8221;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/gruene-versprechen.php</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 10:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nichts, sagt Joel Kotkin von Forbes, ist erbÃ¤rmlicher als die MÃ¼hen von Politikern und deren Wirtschaftsberatern, in Krisenzeiten nach allen mÃ¶glichen Strohhalmen zu greifen. Immer wieder versprachen irgendwelche Trends Millionen von Jobs und sonstige Wirtschaftswunder. Einmal war es das Informationszeitalter, dann die Entstehung einer &#8220;kreativen Klasse&#8221;, spÃ¤ter Bio- und Nano-Tech&#8230; Jetzt winke ErlÃ¶sung durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/green.png" class="left off" title="GrÃ¼ne Jobs" alt="GrÃ¼ne Jobs" width="303" height="311" />Nichts, <a href="http://www.forbes.com/2009/08/03/green-jobs-economic-growth-opinions-columnists-joel-kotkin.html?partner=commentary_newsletter">sagt</a> <em>Joel Kotkin</em> von Forbes, ist erbÃ¤rmlicher als die MÃ¼hen von Politikern und deren Wirtschaftsberatern, in Krisenzeiten nach allen mÃ¶glichen Strohhalmen zu greifen. Immer wieder versprachen irgendwelche Trends Millionen von Jobs und sonstige Wirtschaftswunder. Einmal war es das Informationszeitalter, dann die Entstehung einer &#8220;kreativen Klasse&#8221;, spÃ¤ter Bio- und Nano-Tech&#8230; </p>
<p>Jetzt winke ErlÃ¶sung durch eine &#8220;grÃ¼ne Wirtschaft&#8221;.</p>
<p>&nbsp;<br />
<small>[ Kleiner Einschub: Ich denke, das Informationszeitalter hat schon fÃ¼r viele neue Jobs und ProsperitÃ¤t gesorgt. Andererseits kann man der Argumentation insoweit folgen, dass die Arbeitslosigkeit unterm Strich nicht wesentlich gesunken ist. Die USA eignen sich allerdings nicht als das beste Beispiel. In den letzten Jahren waren die Arbeitslosenzahlen dort wieder auf historisch niedrigen Niveaus. Fraglich (vielmehr: kompliziert) ist die Rolle der Informationstechnologie bei dieser Entwicklung. Mit einem Wort: WorÃ¼ber wir hier sprechen, ist ziemlich komplex. FÃ¼r mich wird's relevanter bei den sog. "grÃ¼nen Jobs" ... ] </small></p>
<blockquote><p>This latest economic fad is supported by an enormous industry comprising nonprofits, investment banks, venture capitalists and their cheerleaders in the media. Their song: that &#8220;green&#8221; jobs will rescue our still weak economy while saving the planet. Ironically, what they all fail to recognize is that the thing that would spur green jobs most is economic growth.</p></blockquote>
<p>Zu deutsch (damit auch Herr Steinmeier es verstehen kann): </p>
<p>Der letzte modische Fimmel wird durch eine ganze Industrie von Non-Profit-Organisationen, Investmentbanken, Risikokapitalgebern und ihren Chearleadern in den Medien unterstÃ¼tzt. Ihr Lied: Die &#8220;grÃ¼nen Jobs&#8221; werden die Wirtschaft auf Trab bringen und gleichzeitig den Planet retten. Ironischerweise erkennen sie nicht, dass das, was die Entstehung von grÃ¼nen Jobs am meisten antreiben kann, ist das Wirtschaftswachstum selbst. </p>
<p>Das sehe ich Ã¤hnlich. Die &#8220;GrÃ¼ne Branche&#8221; ist nicht nur zu klein, sie operiert insgesamt noch nicht rentabel (genug), so dass auf ihrem subventionierten Businessmodel wohl kaum eine ganze Wirtschaft und Millionen Arbeitsstellen aufgebaut werden kÃ¶nnen. </p>
<p>Momentan sind in den USA ca. 700.000 Menschen in sog. <em>green jobs</em> beschÃ¤ftigt. Eine sehr Ã¼berschaubare Zahl, die ca. 0,5% der ErwerbstÃ¤tigen ausmacht. Zur Zeit verliert die US-Wirtschaft so viele Jobs in <em>einem </em>Monat. Welches wahnsinnige Wachstum wollen wir von Solarzellen und Bio-Landwirtschaft erwarten? </p>
<p>Und das Schlimmste: Die Kosten fÃ¼r die grÃ¼nen Jobs scheinen zu hoch zu sein (wie eine Studie Ã¼ber die subventionierte spanische &#8220;grÃ¼ne Wirtschaft&#8221; zeigen soll, Link im Artikel).</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>George Soros: Zwei Artikel und BÃ¼cher</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 12:34:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[george-soros]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder interessant, was George Soros zum Marktgeschehen zu sagen hat: Der Weg aus der Krise heiÃŸt BekÃ¤mpfung der Deflation bzw. Inflation. Dass die Letztere nicht in gefÃ¤hrliche HÃ¶he unkontrolliert steigt, wird die Notenbanken vor eine komplizierte Aufgabe stellen. Entscheidend sind auÃŸerdem die KonjunkturmaÃŸnahmen der Obama-Administration sowie die US-Politik insbesondere gegenÃ¼ber China (Welt). In Sachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Immer wieder interessant, was <em>George Soros</em> zum Marktgeschehen zu sagen hat:</p>
<ul>
<li>Der Weg aus der Krise heiÃŸt BekÃ¤mpfung der Deflation bzw. Inflation. Dass die Letztere nicht in gefÃ¤hrliche HÃ¶he unkontrolliert steigt, wird die Notenbanken vor eine komplizierte Aufgabe stellen. Entscheidend sind auÃŸerdem die KonjunkturmaÃŸnahmen der Obama-Administration sowie die US-Politik insbesondere gegenÃ¼ber China (<a href="http://www.welt.de/finanzen/article4079797/Warum-wir-uns-in-die-Inflation-stuerzen-sollten.html">Welt</a>).
</li>
<li>In Sachen China (sowie andere aufstrebende MÃ¤chte) bietet <em>George Soros</em> noch zusÃ¤tzliche Einsichten:  <a href="http://www.welt.de/finanzen/article4117062/China-ist-zu-frueh-zu-maechtig-geworden.html">China ist zu frÃ¼h zu mÃ¤chtig geworden</a>.</li>
</ul>
<p>Und werfen Sie doch einen Blick auf die BÃ¼cher von <em>George Soros</em>. Sein letztes Werk heiÃŸt <em>&#8220;Die Analyse der Finanzkrise &#8230; und was sie bedeutet &#8211; weltweit&#8221;</em> &#8212; es ist unten leicht zu finden&#8230;</p>
<p><OBJECT classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_696c4463-bf28-47d9-b8aa-635447dc2a0f"  WIDTH="500px" HEIGHT="175px"> <PARAM NAME="movie" VALUE="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fboersennotizb-21%2F8010%2F696c4463-bf28-47d9-b8aa-635447dc2a0f&#038;Operation=GetDisplayTemplate"><PARAM NAME="quality" VALUE="high"><PARAM NAME="bgcolor" VALUE="#FFFFFF"><PARAM NAME="allowscriptaccess" VALUE="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fboersennotizb-21%2F8010%2F696c4463-bf28-47d9-b8aa-635447dc2a0f&#038;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_696c4463-bf28-47d9-b8aa-635447dc2a0f" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_696c4463-bf28-47d9-b8aa-635447dc2a0f" allowscriptaccess="always"  type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="175px" width="500px"></embed></OBJECT> <NOSCRIPT><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fboersennotizb-21%2F8010%2F696c4463-bf28-47d9-b8aa-635447dc2a0f&#038;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></NOSCRIPT></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alan Greenspan: Die Wirtschaftserholung ist unterwegs. Der Immobilienmarkt kann aber einen Strich durch die Rechnung machen.</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/alan-greenspan-die-wirtschaftserholung-ist-unterwegs-der-immobilienmarkt-kann-aber-einen-strich-durch-die-rechnung-machen.php</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 12:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ex-Fed-Chef Alan Greenspan meldet sich mit einer grÃ¶ÃŸtenteils positiven EinschÃ¤tzung der Wirtschaftsentwicklung zu Wort. Das Finanzsystem habe sich substanziell entspannt. Ein Kollaps des Finanzsystems ist &#8220;off the Table&#8221; (kein Thema mehr). Das US-BIP kÃ¶nne im 3. Quartal durchaus mit 2,5% wachsen (verglichen mit Q2: -1% und Q1: -6,4%, s. mehr zu US-BIP). Das TARP-Programm [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/alan_greenspan.png" width="411" height="118" alt="Alan Greenspan" title="Alan Greenspan" /></p>
<p>Der Ex-Fed-Chef <em>Alan Greenspan</em> meldet sich mit einer grÃ¶ÃŸtenteils positiven EinschÃ¤tzung der Wirtschaftsentwicklung zu Wort. </p>
<ul>
<li>Das Finanzsystem habe sich substanziell entspannt. Ein Kollaps des Finanzsystems ist <em>&#8220;off the Table&#8221;</em> (kein Thema mehr).</li>
<li>Das US-BIP kÃ¶nne im 3. Quartal durchaus mit 2,5% wachsen (verglichen mit Q2: -1% und Q1: -6,4%, s. mehr zu <a href="http://www.boersennotizbuch.de/erste-schaetzung-us-bip-1-im-zweiten-quartal.php">US-BIP</a>).</li>
<li>Das TARP-Programm der Fed <em>(Troubled Asset Relief)</em> sei eine richtige Antwort auf die Schwierigkeiten der Banken und habe geholfen, dass die Letzteren Kapital und LiquiditÃ¤t wieder aufgebaut haben.</li>
<li>Nicht weniger wichtig war die Aktienrally, die ca. 3,5 Billionen USD mehr an Marktkapitalisierung schaffte (s. auch &#8220;<a href="http://www.boersennotizbuch.de/die-gruensten-green-shoots-sind-die-gestiegenen-boersen.php">Die grÃ¼nsten green shoots</a>&#8220;)</li>
<li>Auch die &#8220;begeisterte&#8221; Aufnahme der amerikanischen Version von &#8220;AbwrackprÃ¤mie&#8221;, drÃ¼ben <em>&#8220;cash for clunkers&#8221;</em> genannt, sei ein Zeichen dafÃ¼r, dass sich die Lage bessert (vor 6 Monaten wÃ¤re sie kein Erfolg geworden).</li>
<li>Allerdings: Greenspan erwartet eine weitere Verschlechterung am Immobilienmarkt (vor allem bei den Preisen, s. auch <a href="http://www.boersennotizbuch.de/die-zwei-boeden-des-immobilienmarktes.php">die zwei BÃ¶den des Immobilienmarktes</a>). Dies kann zu einer weiteren Welle von Zwangsversteigerungen und zu einem zweiten <em>downturn </em>der Wirtschaft fÃ¼hren.</li>
<li>SchlieÃŸlich noch ein Problem, das allerdings eher die langfristigen Perspektiven betrifft: Die Haushaltsdefizite und die Gesundheitsreform. Die US-Regierung soll Ã¼ber hÃ¶here Einnahmen nachdenken, etwa Ã¼ber eine hÃ¶here Mehrwertsteuer. </li>
</ul>
<p>Video: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=BjO0lvXxCU8">Alan Greenspan auf ABC</a>.</p>
<p>Andere Zusammenfassung: <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Greenspan-warnt-article444666.html">N-TV</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>RÃ¼ckbesinnung? Fein. Dann mehr Shareholder Value bitte!</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/rueckbesinnung-fein-dann-mehr-shareholder-value-bitte.php</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
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		<category><![CDATA[manager]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Krise wird viel von RÃ¼ckbesinnung gesprochen und viel RÃ¼ckbesinnung gefordert. Dabei entsteht auch WidersprÃ¼chliches. Man soll den Blick wieder viel stÃ¤rker auf die wirklichen Werte und die ursprÃ¼nglichen Aufgaben des Unternehmertums richten. Die bisherigen Managementkonzepte, die uns in die Krise gefÃ¼hrt haben, geraten in die Kritik. Alles, was nach Finanzkapitalismus aussieht, wird geradezu [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/shareholdervalue.png" width="284" height="134" alt="Shareholder Value" title="Shareholder Value" /></p>
<p>In der Krise wird viel von RÃ¼ckbesinnung gesprochen und viel RÃ¼ckbesinnung gefordert. Dabei entsteht auch WidersprÃ¼chliches. </p>
<p>Man soll den Blick wieder viel stÃ¤rker auf die wirklichen Werte und die ursprÃ¼nglichen Aufgaben des Unternehmertums richten. Die bisherigen Managementkonzepte, die uns in die Krise gefÃ¼hrt haben, geraten in die Kritik. Alles, was nach Finanzkapitalismus aussieht, wird geradezu verpÃ¶nt. Ein Ansatz ist besonders unbeliebt: das <em>Shereholder-Value</em>. Klingt wahnsinnig nach BÃ¶rse, nach gieriger Spekulation, kurzfristiger Kurs-Treiberei und sozialer Verantwortungslosigkeit. </p>
<p>Dabei handelt es sich <em>&#8211; wenn wir uns wirklich auf die Grundwerte zurÃ¼ckbesinnen wollen &#8211;</em> um etwas Anderes als das. Das Prinzip fordert das <em>Wert-</em>Schaffen fÃ¼r EigentÃ¼mer, die AktionÃ¤re. Es besagt, dass eben dieser (gewÃ¶hnlich langfristige) Wert bei der UnternehmensfÃ¼hrung im Mittelpunkt stehen soll und nicht (bis dahin prÃ¤ferierte) Kennzahlen wie Umsatz oder sogar (nur kurzfristig ausweisbare) ProfitabilitÃ¤t. Im Grunde mÃ¼ssten die AktionÃ¤re viel mehr &#8220;Shareholder Value&#8221;-Orientierung von ihren Managern einfordern, nicht weniger. Denn die Missbildungen, die massiv zur Entstehung der Krise beitrugen, waren eher Missachtung dieses Prinzips als seine Folge. </p>
<p>Inspiration und mehr zum Thema &#8212; <em>Frank Wiebe</em> im <em>Handelsblatt</em>: <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/finanzmarktprofis/bitte-mehr-kapitalismus;2438094">Bitte mehr Kapitalismus!</a></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
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		<title>Ich sage: Inflation</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/ich-sage-inflation.php</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 11:32:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
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		<category><![CDATA[makrooekonomie]]></category>
		<category><![CDATA[schulden]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr grundsÃ¤tzliche und wichtige Debatte entzweit die Ã–konomen zurzeit. Was sollen wir befÃ¼rchten: Inflation oder Deflation? Die Frage ist wohl nicht nur akademischer Natur oder aber alleine aus geldpolitischer Sicht interessant. Auch fÃ¼r die Investoren wird die Inflationsentwicklung eine sehr wichtige Rolle spielen. Selbst fÃ¼r die Perspektiven an der BÃ¶rse scheinen mir die inflationssensiblen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/inflation_deflation.png" width="282" height="104" alt="Inflation vs. Defaltion" title="Inflation vs. Defaltion" /></p>
<p>Eine sehr grundsÃ¤tzliche und wichtige Debatte entzweit die Ã–konomen zurzeit. Was sollen wir befÃ¼rchten: Inflation oder Deflation? </p>
<p>Die Frage ist wohl nicht nur akademischer Natur oder aber alleine aus geldpolitischer Sicht interessant. Auch fÃ¼r die Investoren wird die Inflationsentwicklung eine sehr wichtige Rolle spielen. Selbst fÃ¼r die Perspektiven an der BÃ¶rse scheinen mir die inflationssensiblen RentenmÃ¤rkte das <em>ausschlaggebendere</em> &#8220;Schlachtfeld&#8221; zu sein.</p>
<p>Die Argumente der &#8220;Inflationisten&#8221; drehen sich meist um zwei Punkte: </p>
<ul>
<li>Die Fed &#8220;druckt&#8221; viel zu viel Geld <em>(Stichwort: Notenpresse)</em>.</li>
<li>Die Staatsschulden (und zwar nicht nur in den USA, aber dort ganz besonders) steigen rapide und sind bereits so hoch, dass die Regierung(en) praktisch nicht umhin kÃ¶nnen als sie &#8220;wegzuinflationieren&#8221;. </li>
</ul>
<p>Einzelne Stimmen hÃ¶ren sich zum Beispiel so an:<br />
<span id="more-7979"></span><br />
<em>Max Otte</em> (er ergÃ¤nzt noch um die &#8220;verlustproduzierenden&#8221; Industriegiganten, die sich jetzt in staatlicher Hand befinden, <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/wo_entwickelt_sich_der_naechste_exzess_1.2647828.html">NZZ Online</a>): </p>
<blockquote><p>&#8220;FÃ¼r den Staat nimmt das Risiko zu, zumal er die Scherben zusammenwischen musste und MiteigentÃ¼mer von Konzernen in Schieflage wurde&#8221;, sagt Otte. Die US-Regierung besitzt inzwischen tatsÃ¤chlich ein Portfolio von Giganten, die zum Teil hohe Verluste produzieren: eine Mehrheit am Versicherungskonzern AIG, an den Hypotheken-Finanzierern Fannie Mae und Freddie Mac, 36% an Citigroup und demnÃ¤chst 72,5% an einer neuen General Motors, um nur die wichtigsten zu nennen. Politiker fordern zudem eine Ausdehnung der staatlichen Angebote im Gesundheitswesen. Die Gefahr wÃ¤chst, dass die gewaltige Last den Staat irgendwann Ã¼berfordern wird.</p></blockquote>
<p>Oder auch der britische Historiker <a href="http://www.boersennotizbuch.de/boersenliteratur/niall-ferguson">Niall Ferguson</a> (dessen Buch <em>&#8220;Der Aufstieg des Geldes&#8221;</em> ich gerade lese) im gleichen Artikel:</p>
<blockquote><p>Diese Politik ist bekannt unter dem Stichwort Gelddrucken und wurde von vielen Regierungen in den 1970er Jahren praktiziert â€“ mit entsprechenden inflationÃ¤ren Folgen.</p></blockquote>
<div class="wbox"><strong>Mehr Ferguson:</strong> <a href="http://www.boersennotizbuch.de/niall-ferguson-im-interview-die-finanziellen-symptome-eines-weltkriegs.php">&#8220;Die finanziellen Symptome eines Krieges&#8221;</a> und <a href="http://www.boersennotizbuch.de/zu-viel-mathematik-zu-wenig-geschichte.php">&#8220;Zu viel Mathematik, zu wenig Geschichte&#8221;</a>.</div>
<p><em>Paul Krugman </em>, auf der anderen Seite, Ã¤uÃŸert jedoch vernÃ¼nftige Kontra-Argumente <em>(&#8220;The first story is just wrong. The second could be right, but isnâ€™t&#8221;)</em>:</p>
<ul>
<li>Das Geld, das die Fed &#8220;druckt&#8221;, kommt nicht in den Umlauf, sondern lagert Ã¼ber den kurzen Umweg Ã¼ber die Banken wieder bei der Fed. </li>
<li>Der zweite Punkt ist <em>diffuser</em>. Manchmal fÃ¼hrten hohe Staatsdefizite zu Inflation, manchmal auch nicht. Bei einigen LÃ¤ndern waren die Schulden im VerhÃ¤ltnis zum BIP genauso hoch oder auch hÃ¶her, und Inflation gab es trotzdem keine. Offensichtlich besteht kein Automatismus.</li>
</ul>
<p>Nicht zu vergessen ist &#8220;unser&#8221; <em>Dieter Wermuth</em> mit seinem Ã¼berzeugenden <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2009/05/19/deflation-langsam-wird-es-ernst_822">Deflations-Ausblick</a>. </p>
<p>Das Ganze trÃ¤gt &#8212; scheint mir &#8212; trotzdem die ZÃ¼ge eines Tippspiels&#8230; <strong>Und ich tippe anders &#8212; ich tippe auf Inflation.</strong> Eine einfache Ãœberlegung (die sicher nicht mit dem wissenschaftlichen Niveau der Ã–konomen mithalten kann):</p>
<p>Wir hatten offensichtlich einen riesigen Ãœberschwang am Kreditmarkt. Assets wurden viel zu hoch bewertet und Kredite wurden nur so ausgeteilt&#8230; Eine riesige Wertkorrektur ist folgerichtig im Gange. Die Regierungen haben sich entschlossen die LÃ¼cken aus dieser Wertberichtigung als Kapital- und Kreditgeber zu fÃ¼llen. Das heiÃŸt, der Staat nimmt Missgeschick, Schulden und Verluste der Privaten auf sich. Es findet eine Umverteilung vom Privaten auf die Allgemeinheit statt. </p>
<p>Der Staat erledigt dies aber nicht mit &#8220;Eigenkapital&#8221;, sondern tritt als IntermediÃ¤r fÃ¼r Kredit anderer Kapitalgeber auf (er kann das aufgrund seiner hohen BonitÃ¤t). So werden die GlÃ¤ubiger der Allgemeinheit die LÃ¼cken fÃ¼llen und die Kosten tragen (welche zweifelsohne entstanden sind). Diese GlÃ¤ubiger sind wiederum wir alle: entweder als AnleihenkÃ¤ufer oder als Steuer- und Sozialabgabenzahler. Die Inflation ist jene mÃ¤chtige Umverteilung von VermÃ¶genswerten von GlÃ¤ubigern auf Schuldner, die diesen Prozess &#8220;sauber&#8221; <em>(anstelle einer direkten steuerlichen Abgabe)</em> bewerkstelligen kann. &#8220;Sauber&#8221; bedeutet <em>nicht </em>&#8220;gerecht&#8221; oder &#8220;gleichmÃ¤ÃŸig&#8221;.</p>
<p>Nur, ich halte es fÃ¼r Ã¼bertrieben von einer <em>sehr hohen</em> Inflation auszugehen. Ich vermute, wir werden ab dem nÃ¤chsten Jahr eine unangenehme Teuerung sehen, die aber in einer Range von 3 bis 5 Prozent gehalten werden kann.</p>
<div class="wbox"><strong>Anmerkung:</strong> Dieser Beitrag ist wohl eher als Notiz zu verstehen. Ich selber habe keine Klarheit gewonnen. Ich sehe auch die ÃœberkapazitÃ¤ten und die hohe Arbeitslosigkeit, die einen Preisauftrieb gar nicht leicht zulassen dÃ¼rften. Irgendwann schrieb ich, dass eine Inflation an den GÃ¼termÃ¤rkten viel weniger wahrscheinlich ist als eine an den Asset-MÃ¤rkten (und viel spÃ¤ter einsetzen wird, wenn es soweit ist; z.B. <a href="http://www.boersennotizbuch.de/2009-das-jahr-der-wende.php">hier</a> und <a href="http://www.boersennotizbuch.de/wieder-erwachte-inflationsangst.php">hier</a>). Dies ist eine Art Mittelweg, der womÃ¶glich richtig ist <em>oder aber</em> nur meine Unentschlossenheit widerspiegelt.<br />
&nbsp;<br />
Also nicht wundern, wenn ich zu diesem Thema auch mal GegensÃ¤tzliches poste &#8212; das ist der Prozess der Meinungsfindung&#8230;</div>
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		<item>
		<title>Der Unterschied zwischen &#8220;richtig&#8221; und &#8220;richtig&#8221;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/der-unterschied-zwischen-richtig-und-richtig.php</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 23:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fondsmanager]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Professor von mir pflegte ab und zu zu sagen: &#8220;Wir lernen hier nicht, wie man die richtigen Sachen macht; wir lernen, wie man die Sachen richtig macht&#8220;. Den Unterschied glaube ich auch bei den Spekulations- und Investitionsentscheidungen an der BÃ¶rse wiedererkennen zu kÃ¶nnen. Der Spekulant (auf eigene Rechnung) ist bemÃ¼ht &#8212; muss ja, &#8212; [...]]]></description>
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<p><img class="left off" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/_notes.jpg" width="250" height="166" alt="Notizen" title="Notizen" /></p>
<p>Ein Professor von mir pflegte ab und zu zu sagen: </p>
<p>&#8220;Wir lernen hier nicht, wie man <em>die richtigen Sachen</em> macht; wir lernen, wie man die Sachen <em>richtig macht</em>&#8220;. </p>
<p>Den Unterschied glaube ich auch bei den Spekulations- und Investitionsentscheidungen an der BÃ¶rse wiedererkennen zu kÃ¶nnen. Der Spekulant (auf eigene Rechnung) ist bemÃ¼ht &#8212; muss ja, &#8212; die richtigen Entscheidungen treffen. Der Fondsmanager (auf fremde Rechnung) ist bemÃ¼ht hingegen, die Entscheidungen richtig (zu treffen) zu analysieren, zu verargumentieren, vor Kunden und Vorgesetzten zu prÃ¤sentieren und/oder zu rechtfertigen. </p>
<p>In der Differenz stecken MÃ¶glichkeiten fÃ¼r Gewinne, aber auch fÃ¼r Verluste. Eigentlich auf beiden Seiten. Nur, was es bedeutet, die &#8220;Sachen richtig zu machen&#8221;, ist etwas leichter (d.h. natÃ¼rlich:<em> etwas weniger schwierig</em>) nachzuvollziehen als direkt die &#8220;richtige Sache&#8221; zu erkennen. </p>
<p>Im Moment gilt, so scheint es, &#8220;richtig machen&#8221; ist gleich Aktienquote erhÃ¶hen oder auch Unternehmensanleihen aufstocken. Profaner Treiber dieser Ansicht kann durchaus der Herden- und Gruppenzwang der Anderen sein bzw. die Gefahr vor der berÃ¼chtigten <em>Underperformance</em>. Flankiert ist das Ganze natÃ¼rlich durch <em>&#8211; sagen wir an dieser Stelle etwas abschÃ¤tzig &#8211;</em> das Gerede von <em>green shoots</em> (den Anzeichen einer Besserung in der Wirtschaft). Wer also seine Sache richtig machen will, muss mitziehen und mit investieren. </p>
<p>Das scheinen die Fondsmanager auch zu tun bzw. der Druck auf sie wÃ¤chst, so zu handeln. Aber ob es auch &#8220;die richtige Sache&#8221; ist?</p>
<p><strong>Hierzu ein paar Lesetipps: </strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.minyanville.com/articles/index/a/22881">Memo to Portfolio Managers: Want to Keep Your Job? Buy Stocks </a></li>
<li><a href="http://www.marketfolly.com/2009/06/underperformance-angst-panic-to-upside.html">Underperformance Angst &#038; Panic to the Upside: Fear Drives Wall Street</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Einfache Bewertungsmethoden nÃ¼tzen nichts</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/einfache-bewertungsmethoden-nuetzen-nichts.php</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 13:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[bewertung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ãœberspitzt gesagt, bin ich der Meinung, dass man sich an der BÃ¶rse entweder sehr detailliert mit den fundamentalen Kennzahlen einzelner Unternehmen auseinandersetzen soll oder lieber gar nicht (so sehr) auf Kennzahlen achten (sondern ganz andere Faktoren wie zum Beispiel Branchen- und Technologietrends oder makrowirtschaftliche Verschiebungen wie Inflation, Deflation, Globalisierung, Lohnentwicklung etc. betrachten). Auf jeden Fall [...]]]></description>
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<p>Ãœberspitzt gesagt, bin ich der Meinung, dass man sich an der BÃ¶rse entweder sehr detailliert mit den fundamentalen Kennzahlen einzelner Unternehmen auseinandersetzen soll oder lieber gar nicht (so sehr) auf Kennzahlen achten <em>(sondern ganz andere Faktoren wie zum Beispiel Branchen- und Technologietrends oder makrowirtschaftliche Verschiebungen wie Inflation, Deflation, Globalisierung, Lohnentwicklung etc. betrachten)</em>. </p>
<p>Auf jeden Fall sollte man nicht halbe Sachen machen und sich auf <em>vereinfachte Metriken</em> verlassen <em>(zudem noch auf solche, die eine groÃŸe Anzahl von Unternehmen per Durchschnittsbildung erfassen)</em>. </p>
<p>Eine solche vereinfachte Metrik ist das KGV (vgl. <a href="http://www.boersennotizbuch.de/die-kgv-masche.php">die KGV-Masche</a>). </p>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/pe_kgv_juni09.jpg" width="470" height="300" alt="KGV S&#038;P 500" title="KGV S&#038;P 500" /></p>
<p>Ich will nicht grundsÃ¤tzlich das Konzept des KGV angreifen. Es macht schon Sinn, die Gewinne der Unternehmen in Relation zu deren Aktienkursen zu setzen. Es ist auf jeden Fall eine nÃ¼tzliche Orientierungshilfe. Nur ist es leider so, dass das KGV selten eine gute Orientierungshilfe darstellt, wenn es um <em>Market Timing </em>geht.<br />
<span id="more-7960"></span><br />
Ich selbst schaue auch mal gern nach dem KGV (und anderen Ã¤hnlichen Kennziffern) und hÃ¶re mir Ãœberlegungen zu den Gewinn-, Umsatz- und Buchwert-Relationen an, aber ich bin selten geneigt, daraus konkrete Argumente fÃ¼r die Entwicklung der BÃ¶rsen zu akzeptieren. </p>
<p>Denn, betrachtet man den KGV-Chart fÃ¼r den amerikanischen Markt oben (S&#038;P 500, blaue Linie = KGV, gemeldete Gewinne; rote Linie = Dividendenrendite) , stellt man irritiert fest: </p>
<ul>
<li>Anfang 1998 war der Markt genauso hoch oder niedrig bewertet wie Anfang 2001. Und doch waren das zwei vÃ¶llig unterschiedliche Zeitpunkte: der erste &#8212; eine herausragende EinstiegmÃ¶glichkeit, der zweite &#8212; noch 2 Jahre vor dem Ende einer tiefen Baisse. </li>
<li>Die Zeit der Trendumkehr nach der 2000er Baisse, also ab Mitte 2002 bis Mitte 2003, tut sich auch nicht mit niedriger Bewertung hervor. Ganz im Gegenteil &#8212; die KGVs waren gerade hier besonders hoch <em>(und wieder dieses Paradoxon: Die Wende kam fast bei dem gleichen KGV-Stand wie zum Hochpunkt der Euphorie 2000)</em>.</li>
<li>SchlieÃŸlich ermittelte man ein ziemlich konstantes und relativ niedriges KGV zwischen 2005 und 2007, aber dies konnte in keinster Weise verhindern, dass der S&#038;P 500 2008 <em>so ungefÃ¤hr 50%</em> seines Wertes verloren hat. </li>
</ul>
<p>Daher kann ich Aussagen wie &#8220;<a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/bulle-baer/aktien-sind-teuer-wie-nie-zuvor;2320086">Aktien sind teuer wie nie zuvor</a>&#8221; (Handelsblatt), die sich explizit (und nur) auf das KGV beziehen, nicht als sehr zuverlÃ¤ssig, fast nicht als seriÃ¶se betrachten. </p>
<p>Das Kurs-Gewinn-VerhÃ¤ltnis der grÃ¶ÃŸten amerikanischen Aktien ist &#8212; siehe oben &#8212; wahrlich explodiert, aber dies ist vor allem ein gigantischer rechnerischer Effekt&#8230; FÃ¼r Market Timing dÃ¼rfte es genauso ungeeignet sein wie in der Vergangenheit. </p>
<p>Es gibt auch Konzepte, die eine Stufe differenzierter sind, und die Bewertungskennzahlen wie das KGV wiederum in Relation mit anderen GrÃ¶ÃŸen, meistens mit dem langfristigen Zinsniveau, kombinieren. Ein bekannter Indikator ist der <em>Morning Star Market Valuation Graph</em>. Eine feine Sache, aber leider auch ziemlich neben dem tatsÃ¤chlichen BÃ¶rsenverlauf. Trotzdem&#8230; es wird etwas besser&#8230;</p>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/market_valuation_graph.jpg" width="572" height="384" alt="Marktbewertung" title="Marktbewertung" /></p>
<p><em>Quelle (screenshot): <a href="http://www.morningstar.com/cover/pfvgraph.html">Morning Star, Valuation Graph</a></em></p>
<p>Man soll sich dabei eher auf die Tendenzen und die extremen AusschlÃ¤ge konzentrieren. Interessant wieder: 2003, genauso wie jetzt, verschlechterte sich die Bewertung schnell just vor der BÃ¶rsenwende und auch danach. Nach den gÃ¤ngigen Kriterien wÃ¤ren die Aktien zu teuer. Vielleicht waren sie auch, aber die BÃ¶rse hatte kein Problem damit.</p>
<p>Mit einem Wort: Aus einfachen Aktienbewertungen auf die zukÃ¼nftige Entwicklung der BÃ¶rse zu schlieÃŸen, ist Ã¤uÃŸerst unzuverlÃ¤ssig. Man soll solchen Aussagen kaum Glauben schenken.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<item>
		<title>Warren Buffett Day</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/warren-buffett-day.php</link>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 09:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[aktien]]></category>
		<category><![CDATA[investment_strategie]]></category>
		<category><![CDATA[warren_buffett]]></category>

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		<description><![CDATA[Am letzten Wochenende trafen in Omaha, NE, die AktionÃ¤re von Berkshire Hathaway zur jÃ¤hrlichen Hauptversammlung, ein Ereignis, das hÃ¤ufig (gelungen oder nicht) &#8220;Woodstock fÃ¼r Kapitalisten&#8221; genannt wird. Warren Buffett prÃ¤sentierte und verantwortete dort die Bilanz seines Unternehmens in einem der schwersten Jahre der Finanzgeschichte. Die Verluste an den BÃ¶rsen, die Komplikationen an den FinanzmÃ¤rkten, die [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/lesetipps.png" width="250" height="78" alt="Lesetipps: Warren Buffett Day" title="Lesetipps: Warren Buffett Day" /></p>
<p>Am letzten Wochenende trafen in Omaha, NE, die AktionÃ¤re von <em>Berkshire Hathaway</em> zur jÃ¤hrlichen Hauptversammlung, ein Ereignis, das hÃ¤ufig <em>(gelungen oder nicht)</em> &#8220;Woodstock fÃ¼r Kapitalisten&#8221; genannt wird. <em>Warren Buffett</em> prÃ¤sentierte und verantwortete dort die Bilanz seines Unternehmens in einem der schwersten Jahre der Finanzgeschichte. </p>
<p>Die Verluste an den BÃ¶rsen, die Komplikationen an den FinanzmÃ¤rkten, die Schwierigkeiten in der Wirtschaft haben seiner stark aufs VersicherungsgeschÃ¤ft und Kapitalbeteiligungen ausgerichtete Holding das schlechteste Ergebnis seit der GrÃ¼ndung 1965 beschert. Die von Buffett prÃ¤ferierte Kennzahl &#8220;Buchwert pro Aktie&#8221; <em>(book value per share)</em> ist 2008 um 9,6% gesunken <em>(nur zum zweiten Mal in 44 Jahren, das erste Mal war 2001 mit -6,2%)</em>. Die Aktie von <em>Bershire Hathaway</em> ist indes im gleichen Jahr um ca. 50% gefallen, zeitweise sogar stÃ¤rker als der Index S&#038;P 500. </p>
<p>Wenn man auch einige (spektakulÃ¤re) Deals und Aussagen von Buffett in Betracht zieht (etwa <a href="http://www.boersennotizbuch.de/warren-buffett-steigt-mit-5-mrd-usd-bei-goldman-sachs-ein.php">das GeschÃ¤ft mit Goldman Sachs</a>, die Aufstockung bei <em>ConocoPhillips</em> ziemlich an der Spitze der Ã–l-Spekulation oder die <a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktmeinung-warren-buffett-kauft-amerikanische-aktien.php">&#8220;Buy American&#8221;-Kolumne in NY Times</a> vom Oktober 2008), die nicht gerade &#8220;ruhmreiche Gewinne&#8221; erwirtschafteten, ist die Reaktion der Medien nachvollziehbar (auch wenn nicht gerade verstÃ¤ndlich): <em>Auch Warren Buffett verliere sein Glanz</em>.</p>
<p>So was Ã„hnliches ereignete sich kurz vor 2000, nur &#8220;auf der anderen Seite des Marktes&#8221;. Damals hat Buffett auch &#8220;an Glanz verloren&#8221;, weil er die dynamische Entwicklung (sprich: BÃ¶rsengewinne) der Tecnologie- und Internetunternehmen verpasst habe. Im nachhinein musste man trotzdem feststellen, dass es hauptsÃ¤chlich massive Verluste waren, die Buffett damals &#8220;verpasste&#8221;. </p>
<p>Die jetzige Situation ist Ã¤hnlich, aber nicht ganz identisch. Teil der Schwierigkeiten bei Bershire Hathaway sind auf Derivatekonstruktionen, heruntergesetztes Rating <em>(aber keine staatliche UnterstÃ¼tzung fÃ¼r das solvente Unternehmen)</em> und natÃ¼rlich auf die weichen BÃ¶rsen zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Und trotzdem: Buffett verteidigt seine Investments, hat im Laufe der Biasse in mehr und mehr amerikanischen Aktien <em>Value</em> erkannt und ist wie immer <em>langfristig </em>ausgerichtet. Seine Strategie werden wir erst in ein paar Jahren beurteilen kÃ¶nnen. Ich vermute, er wird seine FÃ¤higkeiten als Investor nicht Ã¼ber Nacht verloren und die Beteiligungen nach soliden Fundamentalkriterien ausgewÃ¤hlt haben, so dass nach entsprechender Zeit ebenso solide Ergebnisse am wahrscheinlichsten sind. </p>
<p>Aber kommen wir endlich <strong>zu den Lesetipps</strong>:<br />
<span id="more-7337"></span></p>
<ul>
<li>Buffett gesteht Fehler ein (<a href="http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~EDEC68FA4FE8C4A88ABE358B2ADBB5230~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>, <a href="http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E0218AC37139344FAB86FE7A0E1C068AF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a>).</li>
<li><a href="http://www.fool.com/investing/small-cap/2009/05/06/seriously-warren-buffett-is-a-better-investor-than.aspx">Seriously, Warren Buffett Is a Better Investor Than You</a>.</li>
<li><a href="http://www.cnbc.com/id/30582047">Back to Basics</a>: Gedanken zum Investmentstil des Warren Buffett.</li>
<li>Buffett sieht <a href="Oâ€™Higgins, Buffett Predict Return of Inflation ">RÃ¼ckkehr der Inflation</a> voraus.</li>
<li><a href="Live from the Berkshire Shareholders meeting">Transkript</a> der Bershire Hathaway Hauptversamlung <em>(Omaha World-Herald!)</em>.</li>
<li><a href="http://www.fool.com/investing/general/2009/05/06/warren-buffett-on-google.aspx">Warren Buffett lobt Google</a>.</li>
<li>Buffett ist nicht mehr der reichste Mann der Welt &#8212; sondern der zweitreichste&#8230; (<a href="http://www.forbes.com/2009/03/11/worlds-richest-people-billionaires-2009-billionaires_land.html">Forbes Liste der MilliardÃ¤re</a>).</li>
<li><a href="http://www.boersennotizbuch.de/boersenliteratur/warren-buffett">Warren Buffett Literatur-Tipps</a>.</li>
<li>Warren Buffett Video-Interview vor CNBC:<br />
&nbsp;<br />
<object id="cnbcplayer" height="380" width="400" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" ><param name="type" value="application/x-shockwave-flash"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="quality" value="best"/><param name="scale" value="noscale" /><param name="wmode" value="transparent"/><param name="bgcolor" value="#000000"/><param name="salign" value="lt"/><param name="movie" value="http://plus.cnbc.com/rssvideosearch/action/player/id/1112470790/code/cnbcplayershare"/><embed name="cnbcplayer" PLUGINSPAGE="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" bgcolor="#000000" height="380" width="400" quality="best" wmode="transparent" scale="noscale" salign="lt" src="http://plus.cnbc.com/rssvideosearch/action/player/id/1112470790/code/cnbcplayershare" type="application/x-shockwave-flash" /><br />
</object><br />
&nbsp;</li>
<li>Buffetts Partner Charlie Munger im CNBC-Interview:<br />
&nbsp;<br />
<object id="cnbcplayer" height="380" width="400" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=9,0,0,0" ><param name="type" value="application/x-shockwave-flash"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="quality" value="best"/><param name="scale" value="noscale" /><param name="wmode" value="transparent"/><param name="bgcolor" value="#000000"/><param name="salign" value="lt"/><param name="movie" value="http://plus.cnbc.com/rssvideosearch/action/player/id/1112470271/code/cnbcplayershare"/><embed name="cnbcplayer" PLUGINSPAGE="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" bgcolor="#000000" height="380" width="400" quality="best" wmode="transparent" scale="noscale" salign="lt" src="http://plus.cnbc.com/rssvideosearch/action/player/id/1112470271/code/cnbcplayershare" type="application/x-shockwave-flash" /><br />
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&nbsp;</li>
</ul>
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		<title>Die Formel, die Wall Street gekillt hat</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 23:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dÃ¼rfte in diesen Tagen besonders schwer sein, sich als Investmentbanker bei einer Party vorzustellen. Es gibt wohl kaum einen anderen Beruf, der hÃ¤sslichere Blicke und so manch zynischen Kommentar verursachen wÃ¼rde. Zum GlÃ¼ck ist der Berufsstand der Finanzmathematiker unter dem gÃ¤ngigen Party-Publikum nicht so bekannt. Denn dann kÃ¶nnte es sogar zu Handgreiflichkeiten kommen. Die [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/revolver.png" width="500" height="375" alt="Revolver" title="Revolver" /></p>
<p>Es dÃ¼rfte in diesen Tagen besonders schwer sein, sich als Investmentbanker bei einer Party vorzustellen. Es gibt wohl kaum einen anderen Beruf, der hÃ¤sslichere Blicke und so manch zynischen Kommentar verursachen wÃ¼rde. Zum GlÃ¼ck ist der Berufsstand der Finanzmathematiker unter dem gÃ¤ngigen Party-Publikum nicht so bekannt. Denn dann kÃ¶nnte es sogar zu Handgreiflichkeiten kommen.</p>
<p>Die Sache, wissen Sie, ist wie folgt: </p>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/finanzmath.png" width="489" height="95" alt="Finanzmathematiker schuldig fÃ¼r das Wall Street Desaster" title="Finanzmathematiker schuldig fÃ¼r das Wall Street Desaster" /></p>
<p>Hierzu mÃ¶chte ich auf einen besonders guten Artikel von <em>Felix Salmon</em> verweisen: <a href="http://www.wired.com/techbiz/it/magazine/17-03/wp_quant">Recipe for Disaster: The Formula That Killed Wall Street</a>. Jedem, der der englischen Sprache mÃ¤chtig ist, empfehle ich diesen spannenden Text. FÃ¼r alle, die ihn nicht im Original lesen kÃ¶nnen (oder wollen), werde ich hier einige Punkte notieren:<br />
<span id="more-5991"></span><br />
<strong>Der Kern des Problems liegt im notorischen Verlangen der <em>Wall Street</em> danach, das Risiko eines Investments genau zu <em>quantifizieren</em>. </strong></p>
<p>Das Risiko an sich ist fÃ¼r die Finanzakteure nicht das Problem. Die Investoren mÃ¶gen das Risiko, sie wollen es aber zu gern genau kennen. Ich meine: Auf die <em>n-te</em> Kommastelle genau. Deswegen sind quantitative Modelle so populÃ¤r &#8212; sie bieten den &#8220;schlauen&#8221; <em>Wall Street Boys</em> ein Instrument an die Hand, mit welchem sie die Preise der Assets (ohne dabei groÃŸ nachzudenken) bestimmen und ihre Entscheidungen daraufhin treffen kÃ¶nnen <em>(oder den Computern Ã¼berlassen)</em>. </p>
<p>Quantitative Modelle sind daher seit eh und je <em>&#8220;in&#8221;</em>. Es war nicht viel anders in den 80er <em>(der Crash von 1987 ist auch zum Teil dem automatisierten Computerhandel geschuldet)</em>, in den 90er <em>(Sie erinnern sich doch an die &#8220;unfehlbaren&#8221; Methoden des <a href="http://www.boersennotizbuch.de/ltcm-manager-wollen-nicht-aufhoeren-neuer-hedge-fonds-geplant.php">LTCM-Fonds</a>?)</em>, so war es auch dieses Mal: Die <em>Wall Street </em>hat sich auf ihre Modelle verlassen, bis die RealitÃ¤t sie einfach zerschlug.</p>
<p><strong>Bei unserem Fall spielte eine neue Formel die entscheidende Rolle: Die sog. <em>Gaussian copula function</em>.</strong></p>
<p>Und so sieht das Biest aus:</p>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/finanzmath_copula_formel.png" width="510" height="76" alt="Gaussian Copula Formula" title="Gaussian Copula Formula" /></p>
<p><em>Quelle: Wired.com, Artikel oben, auf Seite 4 werden die Bestandteile der Formel kurz erlÃ¤utert. </em></p>
<p><small>(Damit sie das FÃ¼rchten lernen: Wikipedia zu Copula &#8212; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Copula_(statistics)">engl.</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copula_(Mathematik)">deutsch</a>; oder auch zum Dokument &#8220;<a href="http://www.google.de/url?sa=t&#038;source=web&#038;ct=res&#038;cd=6&#038;url=http%3A%2F%2Fwww.defaultrisk.com%2F_pdf6j4%2FOn%2520Default%2520Correlation-%2520A%2520Copula%2520Function%2520Approach.pdf&#038;ei=II6tSYqsFYKi1QWExcC7BQ&#038;usg=AFQjCNEeLXd2TVY03Atu5sK0adD99b1Puw&#038;sig2=k_dPFvuCzUrFm_k7uRqmcg">On Default Correlation: A Copula Function Approach</a>&#8221; (PDF) von David X. Li, April 2000).</small></p>
<p>Ihr Erfinder war Mr <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/David_X._Li">David X. Li</a>, ein gebÃ¼rtiger Chinese, der beeindruckende Karriere als Finanzmathematiker machte und als der Vater der finanzmathematischen Anwendung der <em>Gaussian copula function</em> gilt. Diese Formel ist die Grundlage der Bewertungsmodelle praktisch aller CDOs (<em>collateralized debt obligations</em>, die Assets, die uns gerade mÃ¤chtig um die Ohre fliegen) und wird Ã¼berall an der Wall Street angewendet <em>(hoffentlich nicht lÃ¤nger).</em> Die Methode von Mr Li sei vor einigen Jahren als groÃŸen Durchbruch gefeiert, der &#8220;unvorstellbare&#8221; neue MÃ¶glichkeiten in der Investmentbrache erÃ¶ffnete.</p>
<p><strong>Aber zunÃ¤chst mÃ¼ssen wir auf unsere Investoren zurÃ¼ckkommen, speziell auf die Bond-Investoren. </strong></p>
<p>Die klassische Anleiheninvestition funktioniert so: Man verleiht Kapital gegen Zins und Tilgung bei FÃ¤lligkeit. Dabei haben die unterschiedlichen Schuldner natÃ¼rlich unterschiedliche BonitÃ¤t. Ãœbersetzt auf &#8220;Finanzmathematisch&#8221;: Es gibt unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten, dass sie ihre Schulden nicht bedienen kÃ¶nnen. Das ist trotzdem kein Ding, solange man die Wahrscheinlichkeiten beziffern kann. </p>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/finanzmath_kaufen_koenen.png" width="489" height="95" alt="Investoren kaufen Wahrscheinlichkeiten" title="Investoren kaufen Wahrscheinlichkeiten" /></p>
<p>Ja, das kennen wir: FÃ¼r mehr Risiko, mehr Rendite &#8212; es ist ein Deal. Die Investoren verhalten sich in diesem Fall wie die Bank im Casino, indem sie auf einen positiven statistischen Erwartungswert setzen. Auf diese Weise werden viele Milliarden in Potfolios von Anleihen investiert. Hier wird schon klar, wie schÃ¶n und handlich exakte Wahrscheinlichkeiten sein kÃ¶nnen.</p>
<p>Bei den Hypotheken ist es Ã¤hnlich, nur sind diese etwas schwierigere Konstrukte: Es gibt keine garantierte Zinszahlung, denn die Einnahmen hÃ¤ngen davon ab, wie viele Menschen ihre Raten bedienen, wie viele eine Refinanzierung in Anspruch nehmen, wie viele ihr Haus verkaufen etc. Es gibt zudem groÃŸe regionale und lokale Unterschiede. Man kommt kaum klar&#8230;</p>
<p>Was seit lÃ¤ngerem praktiziert wird, ist in Hypotheken-Pools zu investieren, aber wegen der mangelnden Quantifizierbarkeit, wurden ausschlieÃŸlich die sichersten Hypotheken von Freddie Mac und Fannie Mae gekauft, da sie staatlich garantiert waren.</p>
<p>Irgendwann hatten die Bond-Investoren <em>(darunter Rentenfonds, Hedge-Fonds, Unternehmen, deutsche Landesbanken etc.)</em> so viel Geld, dass sie sich hÃ¤nderingend nach neuen festverzinslichen Papieren umschauten <em>(gern mit ein bisschen mehr Zins, versteht sich)</em>. Hier bot sich der Hypothekenmarkt mit seinem riesigen Volumen gut an, nur man musste diese verflixte Sache mit den Wahrscheinlichkeiten in den Griff kriegen, um groÃŸen institutionellen Investoren die Anlage zu ermÃ¶glichen.</p>
<p>Wall Street lieÃŸ sich etwas einfallen &#8212; sie bildete (im ersten Schritt) Pools von Hypotheken, unter welchen die Einnahmen nach vordefinierter Reihenfolge verteilt wurden. In einem Pool werden (Ã¤hnlich wie bei einem Index) die individuellen Ausfallraten ausbalanciert: Einzelne Hypothekennehmer kÃ¶nnen aus individuellen GrÃ¼nden (Job-Verlust, Krankheit etc.) ausfallen, aber doch nicht alle gleichzeitig &#8212; die groÃŸe Masse im Pool verleiht eine statistische StabilitÃ¤t. </p>
<p>Leider gibt es nicht nur individuelle AusfallgrÃ¼nde, sondern auch welche, die gleich viele Menschen betreffen. Dann spricht man von Korrelationen. So nach dem Motto: Wenn dein Nachbar seine Raten nicht zahlen kann, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du selbst nicht zahlen kannst, auch. </p>
<p>Um einfacher zu begreifen, worum es geht, Ã¼bernehme ich das anschauliche Beispiel von Felix Salmon (natÃ¼rlich nur verkÃ¼rzt):<br />
&nbsp;</p>
<div class="wbox"><em>Alice </em>ist eine SchÃ¼lerin. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ihre Eltern in diesem Jahr scheiden lassen, ist 5%. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie von KopflÃ¤usen befallen wird <em>(Felix denkt sich Beispiele aus!)</em>, ist auch 5%. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie sieht, wie ihre Lehrerin auf einer Bananenschale ausrutscht, ist ebenso 5%. Und schlieÃŸlich: Die Wahrscheinlichkeit, dass Alice den diesjÃ¤hrigen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Spelling_bee">Spelling-Bee</a>-Wettbewerb gewinnt, ist wiederum 5%.<br />
&nbsp;<br />
Sollten also Investoren irgendwelche Assets handeln, die auf diesen Ereignissen bzw. Wahrscheinlichkeiten basieren, mÃ¼ssten alle ungefÃ¤hr den gleichen Preis haben.<br />
&nbsp;<br />
Aber es passiert etwas wichtiges, wenn wir nicht nur Alice allein, sondern noch ein zweites Kind berÃ¼cksichtigen &#8212; <em>Britney</em>, ihre Klassenkameradin:<br />
&nbsp;<br />
Wenn sich die Eltern von Alice scheiden lassen, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bitneys Eltern auch scheiden lassen? Ebenso 5%? Ok, die Korrelation ist nah an Null. Aber wenn Britney von KopflÃ¤usen befallen wird, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Alice welche kriegt? Mehr als 5%. Sie sind in einer Klasse (sie sitzen vielleicht nebeneinander)! Also, die Wahrscheinlichkeit steigt auf &#8212; sagen wir &#8212; 50%; es gÃ¤be eine Korrelation von +0,5. Mit der Lehrerin ist es analog: Da sie beide in der Schule die meiste Zeit zusammen verbringen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass beide ihre Lehrerin auf der gemeinen Banenschale ausrutschen sehen, groÃŸ. Also wenn Alice es sieht, wird es auch Britney sehen &#8212; mit zum Beispiel 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit. Die Korrelation betrÃ¤gt +0,95. SchlieÃŸlich: Wenn Alice die <em>Spelling Bee</em> in diesem Jahr gewinnt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Birtney es tut, exakt Null. Die Korrelation ist -1.<br />
&nbsp;<br />
Wenn die Investoren also Assets handeln, die auf einer Kombination von (gleichzeitigen) Ereignissen basieren, werden die Preise ganz, ganz unterschiedlich ausfallen, denn die Wahrscheinlichkeiten springen wie wild herum.</div>
<p>In der Wirtschaft (und bei den handelbaren Assets) sind nicht nur die Wahrscheinlichkeiten sehr schwer zu ermitteln, die etwaige Korrelation zwischen unterschiedlichen Entwicklungen sind eigentlich unmÃ¶glich zu bestimmen. Die Daten sind Ã¤uÃŸerst knapp, ungenau, die KomplexitÃ¤t enorm&#8230; Mit einem Wort: Ein Ding der UnmÃ¶glichkeit.</p>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/finanzmath_nicht_unmeoglich.png" width="489" height="95" alt="Nichts ist unmÃ¶glich!" title="Nichts ist unmÃ¶glich!" /></p>
<p>Li hatte den &#8220;genialen&#8221; Einfall, wie man die Korrelationen bestimmen kann, ohne einen Blick auf historische Datenreihen werfen zu mÃ¼ssen, mÃ¼hsame Forschungen zu betreiben und sich sonstige Unannehmlichkeiten anzutun. Der Trick: Man schaut auf die <em>Credit Default Swaps (CDS)</em>, auf den Markt fÃ¼r Ausfallrisiken also, und leitet die notwendigen Korrelationen daraus ab.</p>
<p>Wenn ein CDS teurer wird, ist das Risiko eines Ausfalls des unterliegenden Produkts gestiegen. Meint der Markt. Und diese Meinung wurde in die Formeln aufgenommen, ohne weitere Nachforschung. Der Markt musste es schlieÃŸlich wissen. </p>
<p>Das war eine &#8220;brillante&#8221; Simplifizierung eines in der RealitÃ¤t unlÃ¶sbareren Problems. Das Ergebnis <em>(etwas Ã¼berspitzt)</em>: Wall Street konnte fast alles so bÃ¼ndeln, das am Ende ein Triple-A-Bond herauskam&#8230; Man musste nur Assets mit passenden Korrelationen auswÃ¤hlen (und die Korrelationen lieferten die CDS). </p>
<p>Vielleicht ein kleines Beispiel aus der Finanzwelt: Der Goldpreis in USD korreliert (&#8220;gewÃ¶hnlich&#8221;) negativ mit dem EUR/USD Wechselkurs. Steigt der Dollar, fÃ¤llt das Gold &#8212; hÃ¤ufig. Also kann man sich ein Konstrukt aus, sagen wir, Gold- und EUR/USD-Futures vorstellen, das eine relative WertstabilitÃ¤t gegenÃ¼ber den beiden Komponenten aufweist. Und wie sieht es mit EUR/USD und 10-jÃ¤hrigen US-Bonds aus? Wenn man auch sie dazu beimischt, kÃ¶nnte eine noch &#8220;sicherere&#8221; Rendite herausspringen&#8230; Und so weiter.</p>
<p>Auf diese Weise konnten Produkte &#8220;synthetisch&#8221; kreiert werden, die die Eigenschaften einer Investment-Grade-Anleihe &#8220;simulierten&#8221; <em>(eher: vortÃ¤uschten)</em> und dabei keine einzige oder nur wenige echte Investment-Grade-Komponenten besaÃŸen. Dies erÃ¶ffnete Wall Street ganz neue MÃ¶glichkeiten, &#8220;schlechte&#8221; Assets abzusetzen &#8212; die riesigen Investment-Pools von Hedge Fonds, UniversitÃ¤ten, Versicherungsgesellschaften und vielen anderen institutionellen Investoren konnten angezapft werden, da die formelle, mathematische Quantifizierung des Risikos vorlag und <em>(sehr wichtig!)</em> noch dazu von den Rating-Agenturen testiert worden war. </p>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/finanzmath_desaster.png" width="489" height="95" alt="Das finanzmathematische Desaster" title="Das finanzmathematische Desaster" /></p>
<blockquote><p>Bankers securitizing mortgages knew that their models were highly sensitive to house-price appreciation. If it ever turned negative on a national scale, a lot of bonds that had been rated triple-A, or risk-free, by copula-powered computer models would blow up. But no one was willing to stop the creation of CDOs, and the big investment banks happily kept on building more, drawing their correlation data from a period when real estate only went up.</p></blockquote>
<p><em>Zitat aus dem oben erwÃ¤hnten Artikel</em></p>
<p>Es ist nicht so, dass man vor diesen Konstrukten nicht gewarnt worden war. Noch sehr frÃ¼hzeitig Ã¤uÃŸerten einige Finanzanalysten massive Bedenken und Warnungen: Die Korrelationen zwischen Finanzinstrumenten sind Ã¤uÃŸerst instabil. Die Modelle, die darauf aufbauen, ebenso.</p>
<p>Die Banken wussten es (oder mussten es wissen), aber das Geld floss so leicht und in solchen Mengen, dass keiner aufhÃ¶ren wollte. Die Korrelationen, die aus einer bestimmten Periode abgeleitet wurden, produzierten eine Zeitlang betrÃ¤chtliche Gewinne. Nur, die Korrelationen erwiesen sich am Ende in der Tat als instabil und illusorisch. Sie haben nicht das Risiko gemessen, sondern etwas vÃ¶llig anderes&#8230; Als die Hauspreise aufhÃ¶rten zu steigen und fingen gar an zu fallen, drehte alles. Auf einmal stÃ¼rzten die ganzen PrÃ¤missen der Modelle in sich zusammen. Auf einmal korreliert der eine Junk-Bond mit dem anderen Subprime-Produkt nicht mehr negativ <em>(sprich: gegenlÃ¤ufig)</em>, sondern sie fallen beide zusammen. Was bis gestern per &#8220;Computersimulation&#8221; noch eine sichere Anlage sein sollte, war heute nur noch Schrott&#8230;</p>
<p>Den Rest kennen wir&#8230; Das Ende der Story &#8212; leider noch nicht.</p>
<blockquote><p>Vielen Dank, dass Sie bis Ende gelesen haben.</p>
<p>Bild am Anfang: <a href="http://www.sxc.hu/photo/704729">stock.xchng</a></p></blockquote>
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		<title>Finanzkrisen-Digest</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 13:34:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein paar lesenswerte Sachen zur Finanzkrise: ZunÃ¤chst eine vornehme und solide Analyse von der Bundesbank &#8211; Die Krise der FinanzmÃ¤rkte: Ursachen und Reaktionen. Im Schattenrat der Financial Times Deutschland sind die Prognosen fÃ¼r die deutsche Wirtschaft nicht &#8220;sonnig&#8221;: Die Ergebnisse der Februar-Umfrage. In Zentral- und Osteuropa braut sich (weiterhin) was zusammen: 5 GrÃ¼nde, warum man [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/lesetipps.png" width="250" height="78" alt="Lesetipps Finanzkrise" title="Lesetipps Finanzkrise" /></p>
<p>Ein paar lesenswerte Sachen zur Finanzkrise:</p>
<ul>
<li>ZunÃ¤chst eine vornehme und solide Analyse von der <em>Bundesbank </em>&#8211; <a href="http://www.bundesbank.de/download/presse/reden/2009/20090223.zeitler.php">Die Krise der FinanzmÃ¤rkte: Ursachen und Reaktionen</a>.</li>
<li>Im Schattenrat der <em>Financial Times Deutschland</em> sind die Prognosen fÃ¼r die deutsche Wirtschaft nicht &#8220;sonnig&#8221;: <a href="http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/index.php?op=ViewArticle&#038;articleId=1861&#038;blogId=10">Die Ergebnisse der Februar-Umfrage</a>.</li>
<li>In Zentral- und Osteuropa braut sich (weiterhin) was zusammen: <a href="http://ftalphaville.ft.com/blog/2009/02/18/52611/5-reasons-to-remain-bearish-on-cee/">5 GrÃ¼nde, warum man die Region meiden soll</a> (FT Alphaville). Die <a href="http://online.wsj.com/article/SB123500366991817961.html">Investoren haben es bereits erkannt und verlassen diese MÃ¤rkte verstÃ¤rkt</a> (WSJ).</li>
<li><em>David Milleker</em> <a href="http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/index.php?op=ViewArticle&#038;articleId=1862&#038;blogId=16">zum Yen-Carry-Trade</a>, der &#8220;zum Fluch fÃ¼r Japans Wirtschaft geworden ist&#8221;.</li>
<li>Wer wird (eher) Recht behalten &#8212; <em>George Soros</em> oder <em>Warren Buffett</em>? Die groÃŸen Investoren haben (scheinbar) ziemlich <a href="http://www.nypost.com/seven/02192009/business/stock_rock_stars_155927.htm">unterschiedliche Meinung zum Markt</a>. </li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Bernanke: Der langfristige &#8220;Plan&#8221;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/bernanke-der-langfristige-plan.php</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 17:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute machen wir ein bisschen mehr mit Videos&#8230; Fed-Chef Ben Bernanke spricht vor dem National Press Club in Washington. Teil 1 Teil 2]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Heute machen wir ein bisschen mehr mit Videos&#8230;</p>
<p>Fed-Chef <em>Ben Bernanke </em>spricht vor dem <em>National Press Club</em> in Washington.</p>
<p><strong>Teil 1</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/KN8JHdseESc&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/KN8JHdseESc&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><strong>Teil 2</strong><br />
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/HhaDmXMFix8&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/HhaDmXMFix8&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht verpassen: George Soros zur Finanzkrise (Januar 2008)</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/nicht-verpassen-george-soros-zur-finanzkrise-januar-2008.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/nicht-verpassen-george-soros-zur-finanzkrise-januar-2008.php#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 21:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
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		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[george-soros]]></category>
		<category><![CDATA[kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[marktmeinung]]></category>

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		<description><![CDATA[George Soros verÃ¶ffentlicht gerade sein neues Buch &#8220;The New Paradigm for Financial Markets: The Credit Crisis of 2008 and What It Means &#8220;. (fÃ¼r die deutsche Ãœbersetzung werden wir uns etwas gedulden mÃ¼ssen). In einem Update zum E-Book Ã¤uÃŸert sich Soros ganz aktuell zu den Entwicklungen an den FinanzmÃ¤rkten. Eine deutsche Fassung kann bei Financial [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>George Soros verÃ¶ffentlicht gerade sein neues Buch <strong>&#8220;The New Paradigm for Financial Markets: The Credit Crisis of 2008 and What It Means &#8220;</strong>.<br />
<em>(fÃ¼r die deutsche Ãœbersetzung werden wir uns etwas gedulden mÃ¼ssen)</em>. </p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=boersennotizb-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=1586486837&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=FFFFFF&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>In einem Update zum E-Book Ã¤uÃŸert sich Soros ganz aktuell zu den Entwicklungen an den FinanzmÃ¤rkten. Eine deutsche Fassung  kann bei <em>Financial Times Deutschland</em> nachgelesen werden: <a href="http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Gastkommentar-George-Soros-Wie-es-zum-Crash-kam/467857.html">George Soros &#8211; Wie es zum Crash kam</a>.</p>
<p>Die englische Version ist entsprechend bei <em>Financial Times Europe</em> erschienen: <a href="http://www.ft.com/cms/s/0/49b1654a-ed60-11dd-bd60-0000779fd2ac.html?nclick_check=1">The game changer</a>.</p>
<p>Ebenso bei <em>Financial Times Europe</em> gibt es ein &#8220;Weekend Reportage&#8221; zu Soros und seiner Sicht auf die Finanzkrise: <a href="http://www.ft.com/cms/s/2/9553cce2-eb65-11dd-8838-0000779fd2ac.html">The credit crunch according to Soros</a>.</p>
<p>Allesamt interessante LektÃ¼re&#8230;</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Ist es diesmal wieder anders?&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 17:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine der grÃ¶ÃŸten Sorgen der Marktteilnehmer ist es, dass der aktuellen Krise eine lange Rezession (wenn nicht eine ausgewachsene Depression) folgen wird. Japans &#8220;verlorene Dekade&#8221; erscheint vielen als die unausweichliche Zukunftsperspektive. SelbstverstÃ¤ndlich leiden die AktienmÃ¤rkte unter solchen &#8220;Androhungen&#8221; extrem. Kaum etwas drÃ¼ckt die Kurse mehr als die dÃ¼steren Perspektiven von langen, sehr langen Perioden der [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/question.png" class="left off" title="Fragezeichen" alt="Fragezeichen" width="206" height="199" />Eine der grÃ¶ÃŸten Sorgen der Marktteilnehmer ist es, dass der aktuellen Krise eine lange Rezession (wenn nicht eine ausgewachsene Depression) folgen wird. Japans &#8220;verlorene Dekade&#8221; erscheint vielen als die unausweichliche Zukunftsperspektive. SelbstverstÃ¤ndlich leiden die AktienmÃ¤rkte unter solchen &#8220;Androhungen&#8221; extrem. Kaum etwas drÃ¼ckt die Kurse mehr als die dÃ¼steren Perspektiven von langen, sehr langen Perioden der Schrumpfung und der dann unvermeidbaren Gewinnerosion. </p>
<p>Und nicht nur das: Die Magnitude der aktuellen Finanzkrise hat lÃ¤ngst historische AusmaÃŸe erreicht. Die Bedrohung (und zwar: nicht nur in Zahlen ausgedrÃ¼ckt) erscheint so kolossal, dass sich die Marktteilnehmer offensichtlich bange fragen: <em>&#8220;Ist es diesmal doch nicht anders?&#8221;</em></p>
<p>Etwas, was in &#8220;normalen Zeiten&#8221; sofort als <em>&#8220;typischer Anlegerfehler&#8221;</em> erkannt worden wÃ¤re, wird jetzt ziemlich Ã¼berall als <em>die groÃŸe Ausnahme</em> gehandelt. </p>
<p>FÃ¼r die BÃ¶rse kommen dabei zwei wichtige Faktoren (gleichzeitig) in nÃ¤herer Betracht:</p>
<ul>
<li><strong>Erwartete Schrumpfung der Wirtschaftsleistung</strong><br />
Die Investoren (wie erwÃ¤hnt) sind bezÃ¼glich der Entwicklung der Wirtschaft und der Unternehmensgewinne sehr verunsichert (und zwar fÃ¼r beides: GrÃ¶ÃŸenordnung von Rezession und Verlusten sowie deren zeitliche Ausdehnung).</li>
<li><strong>Fortschreitender Kursverfall an den AktienbÃ¶rsen</strong><br />
Hier insbesondere: Die Investoren sind zusÃ¤tzlich wegen des (berÃ¼chtigten) De-Leveraging <em>(Prozess des Schuldenabbaus)</em> Ã¤uÃŸerst verunsichert bzw. direkt in ihm &#8220;verwickelt&#8221; &#8212; sprich: Sie mÃ¼ssen Eigenkapital aufnehmen, um das Fremdkapital noch tragen zu kÃ¶nnen; sprich: Sie mÃ¼ssen u.a. fremdfinanzierte Assets verkaufen.</li>
</ul>
<div class="gbox"><strong>Etwas mehr dazu: <a href="http://www.boersennotizbuch.de/einige-bausteine-einer-analyse.php">Im Artikel &#8220;Bausteine einer Analyse&#8221;</a></strong></div>
<p>Heute mÃ¶chte ich auf die Ergebnisse einer Untersuchung verweisen, die explizit frÃ¼here Finanzkrisen mit der heutigen Situation vergleicht: <a href="https://www.bernstein.com/public/story.aspx?cid=60202">Is This Time Different? Systemic Financial Crises and Their Effect on Economies and the Markets</a> <em>(Bernstein Global Wealth Management)</em>.</p>
<p>Ganz kurz: In der Wirtschaftsgeschichte mangelt es nicht gerade an Finanzkrisen. GroÃŸe Finanzkatastrophen, insbesondere in den entwickelten LÃ¤ndern sind zwar relativ selten, aber die Autoren der Untersuchung haben immerhin <strong>200 Finanzkrisen in Ã¼ber 100 LÃ¤ndern fÃ¼r die letzten 130 Jahre</strong> ausgemacht. Davon ist natÃ¼rlich nur ein Bruchteil &#8220;relevant&#8221;, d.h. eigenet sich fÃ¼r die Analyse der entwickelten Volkswirtschaften mit einem &#8230; hm &#8230; entwickelten &#8230; Bankensystem.<br />
<span id="more-5331"></span><br />
FÃ¼r den endgÃ¼ltigen Vergleich wurden 15 Krisen herangezogen <em>(Klick auf die Grafik fÃ¼r grÃ¶ÃŸere Ansicht)</em>:</p>
<p><a rel="lightbox" title="AusgewÃ¤hlte Finanzkrisen fÃ¼r die historische Analyse; Quelle: bernstein.com" href="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/finanzkrisen_fuer_anayse.png"><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/_finanzkrisen_fuer_anayse.png" title="AusgewÃ¤hlte Finanzkrisen fÃ¼r die historische Analyse" alt="AusgewÃ¤hlte Finanzkrisen fÃ¼r die historische Analyse" width="550" height="248" /></a><br />
<em>Quelle: Bernstein.com, Link zum Dokument oben</em></p>
<p>FÃ¼r die oberen zwei Faktoren/Indikatoren erweist sich die aktuelle Krise als groÃŸ, aber noch nicht auÃŸergewÃ¶hnlich <em>(&#8220;nicht auÃŸergewÃ¶hnlich&#8221; natÃ¼rlich im Vergleich zu sonst auch nicht gerade alltÃ¤glichen WirtschaftserschÃ¼tterungen)</em>.</p>
<p>Wie man unten sehen kann, stellen die Autoren die <em>Loan Contraction</em> in den Fokus. Dies erscheint durchaus plausibel und entspricht den Analysen und Beobachtungen aus frÃ¼heren Krisen. Immer ging eine Finanzkrise mit Kreditschrumpfung einher bzw. die Kreditschrumpfung verursachte die (realwirtschaftlichen) Krisenerscheinungen. </p>
<p>In der aktuellen Situation haben wir ganz klar mit dem gleichen Problem zu kÃ¤mpfen. Die Banken sind nicht in der Lage und/oder nicht willens, Kredite in ausreichenden Mengen zu vergeben. Die Konsumenten sind auch nicht in der Lage und/oder willens, Kredite nachzufragen. FÃ¼r uns ergibt sich (zumindest) ein wichtiger Indikator, der uns mÃ¶glicherweise die Entspannung/die Wende signalisieren wird.</p>
<div class="wbox">Ein wichtiger Punkt: Die frÃ¼heren Krisen haben alle dem Muster gefolgt &#8212; Je schneller und steiler die Kreditexpansion in den Jahren vor dem Peak, desto schneller und steiler die Kreditkontraktion in den Jahren danach.</div>
<p>Wir kÃ¶nnen es natÃ¼rlich noch nicht wissen, aber nimmt man die Kreditexpansion in den letzten 3 Jahren (zum Peak 1. Quartal 2008), hat man wenigstens eine RichtgrÃ¶ÃŸe: +20% (Details im Dokument). Mit einer vertretbaren Wahrscheinlichkeit kÃ¶nnte man nun von einer Kreditschrumpfung im Bereich von 20% ausgehen. Dies wÃ¼rde, <em>so die Untersuchung</em>,  die GrÃ¶ÃŸenordnungen von ca. 7% BIP-RÃ¼ckgang und ca. 50% BÃ¶rsenverluste implizieren. </p>
<p>Im Folgenden &#8212; zwei Grafiken, die dies veranschaulichen:</p>
<p><strong>Korrelation zwischen <em>Loan Contraction</em> (Schrumpfung der Kreditmenge) und RÃ¼ckgang des BIP</strong><br />
<img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/historischer_vergleich_finanzkrisen_bip.png" width="500" height="487" alt="Historischer Vergleich Finanzkrisen vs. BIP-RÃ¼ckgang; Quelle: bernstein.com" title="Historischer Vergleich Finanzkrisen vs. BIP-RÃ¼ckgang; Quelle: bernstein.com" /></p>
<p><strong>Korrelation zwischen <em>Loan Contraction</em> (Schrumpfung der Kreditmenge) und RÃ¼ckgang der Aktienkurse</strong><br />
<img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/historischer_vergleich_finanzkrisen_aktien.png" width="500" height="484" alt="Historischer Vergleich Finanzkrisen vs. KursrÃ¼ckgang an den BÃ¶rsen; Quelle: bernstein.com" title="Historischer Vergleich Finanzkrisen vs. KursrÃ¼ckgang an den BÃ¶rsen; Quelle: bernstein.com" /></p>
<p>Also &#8212; bliebe es bei einer 20%-igen Kreditschrumpfung&#8230;</p>
<ul>
<li>&#8230; dÃ¼rften die BÃ¶rsen bereits &#8220;fast alles&#8221; eingepreist haben; </li>
<li>&#8230; wÃ¼rde die Wirtschaft aber erst noch den harten Schlag zu spÃ¼ren bekommen.</li>
</ul>
<p>Vielleicht kann man sogar glimpflicher davon kommen? In der Analyse lesen wir Ã¼ber die &#8212; wie wir wissen &#8212; einmaligen MaÃŸnahmen der Fed und der US-Administration hier entgegenzuwirken:</p>
<blockquote><p>&#8230; the government added about 4 trillion in lending market support, effectively backstopping over 70% of the deposit und debt liabilities of the financial system&#8217;s primary credit intermediaries. </p></blockquote>
<p>Nichtsdestotrotz erkennt man klar die Gefahr, dass die effektive Nachfrage nach Kredit stark sinken kann. Verbraucher und Unternehmer kÃ¶nnen, verunsichert durch die Rezession, einfach auf weitere Kredite &#8220;verzichten&#8221; und stattdessen eifriger sparen <em>(ein Problem bekannt etwa aus den Zeiten der GroÃŸen Depression unter dem Namen &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paradox_of_thrift">Paradox of thrift</a>&#8220;)</em>. </p>
<p>Deswegen richtet man sehr deutlich groÃŸe Hoffnung auf die Konjunkturprogramme, die &#8212; kurzfristig &#8212; einen Kollaps der Kreditnachfrage verhindern sollen <em>(diese wichtige Rolle der Konjunkturprogramme habe ich auch schon mal erwÃ¤hnt und <a href="http://www.boersennotizbuch.de/2009-das-jahr-der-wende.php">zu einem Punkt fÃ¼r meine BÃ¶rsenprognose 2009/2010 gemacht</a>)</em>.</p>
<p>KÃ¶nnte ich das Gesagte jetzt vielleicht so zusammenfassen?&#8230;</p>
<ul>
<li>Die aktuelle Finanzkrise scheint nicht so ganz anders zu sein als frÃ¼here.</li>
<li>Sie folgt dem bekannten Muster von (schneller) Kreditexpansion und (Ã¤hnlich schneller) Kreditkontraktion.</li>
<li>In der Geschichte haben wir auch Schlimmeres gesehen (gleichwohl: wir wissen nicht, wo wir letztendlich ankommen werden).</li>
<li>Bei einem vergleichbaren Verlauf des &#8220;Kredit-Expansions-Kontraktions-Zyklus&#8221; wÃ¼rde die Wirtschaft in eine noch tiefere Rezession verfallen (z.B. -7% BIP-Wachstum, USA), aber die BÃ¶rsen haben (mit ca. -50%) schon sehr viel (das Meiste?) eingepreist.</li>
<li>Die Fed wirkt massiv entgegen und schafft Voraussetzungen, dass die Kreditschrumpfung nicht so hoch ausfÃ¤llt.</li>
<li>FÃ¼r die andere Seite &#8212; die Kreditnachfrage &#8212; richtet sich die Hoffnung auf die Wirkung der Konjunkturprogramme. </li>
<li>Die Chancen stehen insgesamt nicht (zum Verzweifeln) schlecht.</li>
</ul>
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		<title>2009 &#8212; Das Jahr der Wende?</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/2009-das-jahr-der-wende.php</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 00:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Anfang des Jahres ist bekanntlich Prognosen-Zeit. Und es ist irgendwie Ã¼blich geworden, dass ich mich nicht jedes, sondern jedes zweite Jahr zu einem &#8220;offiziellen&#8221; Tipp traue&#8230; 2008 gab es keine Kristallkugel-Geschichte, es muss also jetzt was kommen&#8230; Man sollte deutlich sagen, das gerade begonnene Jahr ist eine echte, schwierige und riskante Herausforderung. Die Marktsituation [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/daxprognose2009.png" width="550" height="298" alt="Dax-Prognose 2009/2010" title="Dax-Prognose 2009/2010" /></p>
<p>Am Anfang des Jahres ist bekanntlich Prognosen-Zeit. Und es ist irgendwie Ã¼blich geworden, dass ich mich nicht jedes, sondern jedes zweite Jahr zu einem &#8220;offiziellen&#8221; Tipp <em>traue</em>&#8230;<br />
2008 gab es keine Kristallkugel-Geschichte, es muss also jetzt was kommen&#8230;</p>
<p>Man sollte deutlich sagen, das gerade begonnene Jahr ist eine echte, schwierige und riskante Herausforderung. Die Marktsituation kann vermutlich ruhig als eine der kompliziertesten der letzten Jahrzehnte bezeichnet werden. </p>
<p>Die Gefahren sind sehr greifbar; der Wirtschaft der IndustrielÃ¤nder <em>(immer noch die gÃ¼ltige Bezeichnung?)</em> geht es nicht gut. Die SchwellenlÃ¤nder werden vermutlich schnellen Schrittes folgen <em>(soweit sie dies nicht bereits gemacht haben)</em>. Ãœber der Weltkonjunktur schweben gleich mehrere &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Damokles-Schwert">Damokles-Schwerte</a>&#8221; &#8212; von totalem Versagen des Finanzsystems ist die Rede (die sog. &#8220;Kernschmelze&#8221;), von Deflation &#224; la Japan, von Wiederholung der GroÃŸen Depression etc. etc. etc. </p>
<p>Ok, ok &#8212; Sie lesen auch Zeitungen&#8230; <em>Zur Sache, SchÃ¤tzchen&#8230;</em><br />
<span id="more-4843"></span><br />
Ich verfolge auch die Wirtschaftspresse und trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen) glaube ich, dass <strong>2009 das Jahr der Trendwende an der BÃ¶rse sein wird</strong>. </p>
<p>ZunÃ¤chst erwarte ich noch einen holprigen Weg, wahrscheinlich unangenehme Turbulenzen, die uns durchaus tiefer und mÃ¶glicherweise sogar unter die letzten TiefstÃ¤nde drÃ¼cken kÃ¶nnen.</p>
<p>Irgendwann aber im Verlauf des Jahres tippe ich auf die positive Wende. </p>
<p>Und da ich von einer besonderen Marktsituation sprach, nehme ich mir die Freiheit, meine Prognose nicht aufs Jahresende zu beziehen, sondern auf die nÃ¤chsten 18 Monate <em>(denn ich bin doch unentschlossen, ob die Zeit sonst am Ende nicht zu knapp wird)</em>:</p>
<div class="wbox"><strong>In 18 Monaten sehe ich eine (ca.) 50%-ige Erholung der AktienmÃ¤rkte, wÃ¼rde heiÃŸen: wir werden Ã¼ber die 7.000 Punkte im Dax steigen. </strong></div>
<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/wennesnichtrichtigist.png" width="580" height="258" alt="Jesse Livermore" title="Jesse Livermore" /></p>
<p>ZunÃ¤chst wird es aber holprig. Denn noch wirken die MaÃŸnahmen, die weltweit unternommen wurden, kaum. Die FinanzmÃ¤rkte und zunehmendermaÃŸen die reale Wirtschaft sind vor allem durch <em>Angst </em>und <em>bilanzielle Effekte</em> erstarrt. Und sind anfÃ¤llig. </p>
<p>Auf Angst und <em>NotverkÃ¤ufe </em>sind auch groÃŸe Teile der KursstÃ¼rze an den AktienmÃ¤rkten zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Nicht so viel auf Ãœberbewertung (wie sonst fÃ¼r Baissen Ã¼blich). </p>
<p>Einiges dazu habe ich in den &#8220;<a href="http://www.boersennotizbuch.de/einige-bausteine-einer-analyse.php">Bausteinen</a>&#8221; zusammengefasst, die fÃ¼r mich immer noch gÃ¼ltig sind. </p>
<p>Im Laufe des Jahres mÃ¼sste sich die Lage aber aufhellen:</p>
<ul>
<li>Die Fed fÃ¤hrt ein unglaubliches Programm: Zinsen bis auf 0%, Aufkauf von notleidenden Papieren, Ausweitungen der RefinanzierungsmÃ¶glichkeiten, &#8220;Verstaatlichungshilfen&#8221;, <em>Quantitative Easing</em> aus dem Lehrbuch. </li>
<li>Der Ã–lpreis ist massiv gefallen. FÃ¼r die US-Rezession kann im wesentlichen MaÃŸ der Faktor &#8220;Rohstoffinflation&#8221; mit verantwortlich gemacht werden (s. z.B. <a href="http://www.boersennotizbuch.de/krisen-zusammenhaenge.php">diese Lesetipps</a>). Ergo: Mehr Cash fÃ¼r die Verbraucher, weniger Kosten fÃ¼r die Unternehmen &#8212; gut.</li>
<li>Die Aktienpreise sind vielerorts so stark zurÃ¼ckgegangen, dass es fÃ¼r meinen Begriff <em>viel zu pessimistische</em> Annahmen Ã¼ber die zukÃ¼nftige Umsatz- und Gewinnentwicklung bedarf, um dieses Niveau zu rechtfertigen. Ich orientiere mich hier an den &#8220;BedÃ¼rfnissen einer mittel- und langfristigen Aktien-Nachfrage&#8221;. Auch bei Null-Prozent-Gewinnwachstum generieren die Unternehmen ein noch passables Einkommen fÃ¼r die nÃ¤chsten &#8212; sagen wir &#8212; 5 Jahre.</li>
<li>Ja, die Menschen (vor allem die US-Verbraucher) werden mehr sparen. Der Konsum wird leiden. Aber das bedeutet mehr Ersparnisse und weniger Kapitalbedarf. Gleichzeitig wird Geld in das System injektiert (durch die Notenbanken und die Konjunkturprogramme). Dieses Geld wird irgendwohin wandern mÃ¼ssen.</li>
<li>Gegeben der &#8220;heiÃŸlaufenden Notenpresse&#8221; wird eher Inflation ein gefÃ¤hrliches Thema werden, aber wohl nicht 2009. In diesem Jahr kann im Gegenteil eine <em>&#8211; ich vermute: temporÃ¤re &#8211;</em> Deflation gemessen werden. Diese sollte eher in der ersten JahreshÃ¤lfte passieren und die Marktteilnehmer zusÃ¤tzlich beunruhigen. Man kann aber erwarten, dass sich das Quantitative Easing der Notenbanken (wenn fortgeschritten) zunÃ¤chst in die handelbaren Assets &#8220;entlÃ¤dt&#8221; (und nicht in die KonsummÃ¤rkte). Dies dÃ¼rfte ihre (nominellen) Preise steigen lassen.</li>
<li>Aber die Frage ist, welche Assets? Ob die Marktteilnehmer nicht ausschlieÃŸlich in die sichersten Anlageformen flÃ¼chten? Also werden die Zinsen eine groÃŸe Rolle spielen.
<p>Noch sind die Festverzinslichen nicht <em>insgesamt </em>billig. GefÃ¤hrlich <em>billig </em>sind die Staatsanleihen (vor allem in den USA). 10-jÃ¤hrige US-Bonds werfen magere 2,5% Rendite ab. Die <em>Unternehmensanleihen </em>hingegen weisen generell eine noch attraktive Rendite auf. Die <em>Junk Bonds</em> werden sogar mit extremen AbschlÃ¤gen und Renditen von ca. 20% (!) gehandelt. US <em>Municipal Bonds</em> oder etwa die deutschen <em>Pfandbriefe </em>erÃ¶ffnen auch interessante MÃ¶glichkeiten <em>(verglichen mit den Staatsanleihen)</em>. Ich glaube, ein guter Teil des risikofreudigeren Kapitals wird (bzw. dÃ¼rfte) zuerst hierhin flieÃŸen (vor allem in Unternehmensanleihen). DafÃ¼r wird es aber nÃ¶tig sein, dass die Ausfallraten niedrig bleiben bzw. das Wirtschaftsumfeld einigermaÃŸen stabil. Wittert der Markt niedrige Ausfallraten, wird er sich die attraktiven Zinsen sichern wollen. Das wird auch die Finanzierungssituation der Unternehmen verbessern. Im gleichen Setting kann man eine deutliche Verbesserung der Bewertungen der entsprechenden Aktien erwarten.</li>
<li>Hier sehe ich die wichtige Rolle der Konjunkturpakete. Solche KonjunkturmaÃŸnahmen werden 2009 mit Sicherheit kommen. Die Ã–konomen mÃ¶gen streiten, ob sie langfristig Sinn machen oder nicht, aber das Geld wird zunÃ¤chst &#8212; natÃ¼rlich &#8212; eine stimulierende Wirkung haben. Und es handelt sich um keine kleinen Summen. Und nicht um eines oder zwei LÃ¤nder, die solche MaÃŸnahmen starten. Die Pakete sind substanziell und international. Sie werden aber Zeit brauchen, um verabschiedet, initiiert und/oder sukzessive umgesetzt zu werden. Der Stimulus sollte ausreichen, damit die Ausfallraten unter den vom Markt implizierten Niveaus bleiben.</li>
<li>SchlieÃŸlich wollen wir hoffen, dass das Gros der Aktien langsam (aber sicher?) in die &#8220;starken HÃ¤nde&#8221; wandert, die sich nicht von den nÃ¤chsten und Ã¼bernÃ¤chsten Quartalszahlen verunsichern lassen. Die eine Dividendenrendite noch schÃ¤tzen kÃ¶nnen und sonst nicht zu sehr daran glauben, dass es dieses Mal (ganz besonders) anders ist&#8230;</li>
</ul>
<p>Ich vermute, dass ich etliche Punkte noch offen gelassen habe. Dies wird, selbstverstÃ¤ndlich, eine laufende Diskussion sein. Wie sagt man so schÃ¶n: <em>Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!</em> &#8212; man wird vermutlich eine gewisse FlexibilitÃ¤t beibehalten und sogar <em>beweisen </em>mÃ¼ssen. Trotzdem steht die Prognose erstmal. Ein <a href="http://www.boersennotizbuch.de/dax-prognose-2007-mehr-als-halb-gewonnen.php">bisschen Ã¼ber die Natur solcher Vorhersagen habe ich vor einiger Zeit hier geschrieben</a>. </p>
<p><em>Good luck, diehard optimists&#8230;</em></p>
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		<title>Warum die Sorgen um das Haushaltsdefizit im Moment fehl am Platz sind</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 15:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bedenken, die ein Ausweiten des Haushaltsdefizits begleiten, sind bekannt und kÃ¶nnen wohl auf den einen Punkt reduziert werden: Eine steigende Belastung fÃ¼r die &#8220;zukÃ¼nftigen Generationen&#8221;. MakroÃ¶konomisch ist diese Belastung eigentlich mit einem Anstieg der (langfristigen) Zinsen, gefolgt durch Abnahme der (privaten) Investitionen, begrÃ¼ndet. Gleichwohl plÃ¤dieren Ã–konomen wie Paul Krugman fÃ¼r ein hohes deficit spending [...]]]></description>
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<p>Die Bedenken, die ein Ausweiten des Haushaltsdefizits begleiten, sind bekannt und kÃ¶nnen wohl auf den einen Punkt reduziert werden: Eine steigende Belastung fÃ¼r die &#8220;zukÃ¼nftigen Generationen&#8221;. </p>
<p>MakroÃ¶konomisch ist diese Belastung eigentlich mit einem Anstieg der (langfristigen) Zinsen, gefolgt durch Abnahme der (privaten) Investitionen, begrÃ¼ndet. Gleichwohl plÃ¤dieren Ã–konomen wie <i>Paul Krugman</i> fÃ¼r ein hohes <i>deficit spending</i> in der aktuellen Krise, damit schlimmere &#8220;Zweit- und Drittrundeneffekte&#8221; abgewendet werden. </p>
<p>In seiner neuesten Kolumne fÃ¼r die <i>New York Times</i> beschreibt <i>Krugman</i>, warum eine Ausweitung der Defizite im Moment die &#8220;zukÃ¼nftigen Generationen&#8221; nicht belastet, sondern vielmehr begÃ¼nstigen kann. Der SchlÃ¼ssel liegt in der AuÃŸerordentlichkeit der Situation und darin, dass die Zinsen (am langen wie am kurzen Ende) vorerst nicht so leicht steigen werden&#8230;</p>
<p>Paul Krugman: <a href="http://www.nytimes.com/2008/12/01/opinion/01krugman.html?em">Deficits and the Future</a></p>
<p><!--adsense--></p>
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		<item>
		<title>Ein Blick auf die chinesische Wirtschaft</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/ein-blick-auf-die-chinesische-wirtschaft.php</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 21:35:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brad Setser empfiehlt wÃ¤rmstens den World Bank China Quarterly Report (PDF). Er meint wÃ¶rtlich, wenn man etwas Ã¼ber die aktuelle Lage der chinesischen Wirtschaft lesen soll, dann dies. Und zwar in voller LÃ¤nge. Nichtsdestotrotz zÃ¤hlt er die Punkte auf, die ihm besonders aufgefallen sind. Diese Zusammenfassung (auch wenn sie nicht den Report ersetzen kann) ist [...]]]></description>
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<p><em>Brad Setser</em> empfiehlt wÃ¤rmstens den <em><a href="http://siteresources.worldbank.org/INTCHINA/Resources/Quarterly_December_2008.pdf">World Bank China Quarterly Report (PDF)</a></em>. Er meint wÃ¶rtlich, wenn man etwas Ã¼ber die aktuelle Lage der chinesischen Wirtschaft lesen soll, dann dies. Und zwar in voller LÃ¤nge. </p>
<p>Nichtsdestotrotz zÃ¤hlt er die Punkte auf, die ihm besonders aufgefallen sind. <a href="http://blogs.cfr.org/setser/2008/11/26/if-you-only-read-one-thing-on-china-this-fall-%E2%80%A6/">Diese Zusammenfassung (auch wenn sie nicht den Report ersetzen kann) ist auch zu empfehlen</a>.</p>
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		<title>Neue Dimension der LiquiditÃ¤tsversorgung</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 23:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fed und das US-Finanzministerium annoncieren einen neuen Plan zur StÃ¼tzung des Finanzsystems, genauer: zur Erleichterung der Kreditierung. Der Plan enthÃ¤lt gleich zwei dicke PÃ¤ckchen, die zusammen ca. 800 Mrd. Dollar schwer sein sollen: Eins zur Finanzierung von Krediten an Verbraucher (ca. 200 Mrd. USD) Ein zweites, noch grÃ¶ÃŸeres, zur Senkung der Hypothekenzinsen (ca. 600 [...]]]></description>
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<p>Die <em>Fed </em>und das <em>US-Finanzministerium</em> annoncieren einen neuen Plan zur StÃ¼tzung des Finanzsystems, genauer: zur Erleichterung der Kreditierung. Der Plan enthÃ¤lt gleich zwei dicke PÃ¤ckchen, die zusammen ca. 800 Mrd. Dollar schwer sein sollen:</p>
<ul>
<li>Eins zur Finanzierung von Krediten an Verbraucher (ca. 200 Mrd. USD)</li>
<li>Ein zweites, noch grÃ¶ÃŸeres, zur Senkung der Hypothekenzinsen (ca. 600 Mrd. USD)</li>
</ul>
<p>Dies dÃ¼rfte auch das erste Mal sein, als die Fed direkt als Kreditor der Verbraucher <em>(von Autokrediten bis hin zu Krediten fÃ¼r Kleinunternehmen)</em> auftritt. <a href="http://www.nytimes.com/2008/11/26/us/politics/26paulson.html?_r=1&#038;hp">Wie die New York Times schreibt</a>, stellen diese neuen Programme <em>&#8220;a new level of commitment&#8221;</em> seitens der Fed dar &#8212; quasi eine neue Dimension der LiquiditÃ¤tsversorgung. Anstatt die LiquiditÃ¤t (ausschlieÃŸlich) durch die Senkung der kurzfristigen Zinsen zu regulieren, versucht die US-Notenbank jetzt Kredite direkt in bestimmte MÃ¤rkte zu injektieren.</p>
<p>Also, die Herren machen nun wirklich kein SpaÃŸ. Und notfalls wird dies nicht die letzte solche Aktion bleiben. Das ist die klare Botschaft, die die jÃ¼ngsten Aussagen (und wichtiger: Handlungen) der Notenbank und der US-Regierung eindeutig senden. Man kann inzwischen wirklich <a href="http://www.boersennotizbuch.de/vergessen-sie-den-helikopter-nicht.php">Ausschau nach Helikoptern halten&#8230;</a></p>
<p><em>PS: Ich weiÃŸ nicht, ob Sie meine Meinung teilen, aber der monetÃ¤re Stimulus ist sehr hoch dosiert. Das ist Doping pur. Es muss wirken. Ich will nicht auf einen Boden spekulieren, aber die BÃ¶rsen werden es spÃ¼ren&#8230;</em></p>
<div class="wbox"><em>Links:</em></p>
<p>Federal Reserve: <a href="http://www.federalreserve.gov/newsevents/press/monetary/20081125a.htm">Federal Reserve announces the creation of the Term Asset-Backed Securities Loan Facility (TALF)</a>.</p>
<p>Pressemitteilung, US Department of the Treasury: <a href="http://www.treas.gov/press/releases/hp1292.htm">Treasury Provides TARP Funds to Federal Reserve. Consumer ABS Lending Facility</a>.</p>
<p>Bloomberg.com: <a href="http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&#038;sid=ai_aErzotzx8&#038;refer=home">Fed Commits $800 Billion More to Unfreeze Lending</a>.</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Lesetipp: Dieter Wermuth&#8217;s Investment Outlook (November 2008)</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/lesetipp-dieter-wermuths-investment-outlook.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/lesetipp-dieter-wermuths-investment-outlook.php#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 14:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[analyse]]></category>
		<category><![CDATA[investment_strategie]]></category>
		<category><![CDATA[krise]]></category>
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		<category><![CDATA[wermuth]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie immer sehr empfehlenswert (unter der Voraussetzung eines kritischen und selbstÃ¤ndigen Lesens, versteht sich): Der Investment Outlook von Dieter Wermuth (PDF-Dokument beim Herdentieb-Blog, einfÃ¼hrender Beitrag: Aktien und Rohstoffpreise bleiben unter Druck). Zum Teil geht dies auch in meiner Richtung&#8230; Unter den Faktoren, die die Krise (in Europa) beenden kÃ¶nnen, sieht Wermuth die folgenden: 1. der [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/tipp.png" width="420" height="140" alt="Lesetipp" title="Lesetipp" /></p>
<p>Wie immer sehr empfehlenswert <i>(unter der Voraussetzung eines kritischen und selbstÃ¤ndigen Lesens, versteht sich)</i>: Der <i>Investment Outlook von Dieter Wermuth</i> (PDF-Dokument beim Herdentieb-Blog, einfÃ¼hrender Beitrag: <a href="http://blog.zeit.de/herdentrieb/2008/11/14/aktien-und-rohstoffpreise-bleiben-unter-druck_404">Aktien und Rohstoffpreise bleiben unter Druck</a>).</p>
<p>Zum Teil geht dies auch in meiner Richtung&#8230; </p>
<p>Unter den Faktoren, die die Krise (in Europa) beenden kÃ¶nnen, sieht Wermuth die folgenden:</p>
<blockquote><p>1. der Verfall der Rohstoffpreise, der die allgemeine Kaufkraft wieder verbessert, </p>
<p>2. eine immer expansivere Geldpolitik, also stark sinkende Zinsen, </p>
<p>3. der kommende Schwenk in der Finanzpolitik, der von den immer schlechteren Wirtschaftszahlen gegen den Widerstand der Budgetausgleicher erzwungen wird, und </p>
<p>4. die Abwertung des Euro.</p></blockquote>
<p>Ich wÃ¼rde meinerseits immer versuchen, ein globales Umfeld zu definieren, denn <i>&#8220;die Abkopplungstheorie ist Unfug&#8221;</i> (<a href="http://www.boersennotizbuch.de/wieder-einmal-klaus-kaldemorgen-im-interview-november-2008-2.php">um Klaus Kaldemorgen zu zitieren</a>). Und an den BÃ¶rsen wird es erst recht keine Abkopplung geben (vor allem nicht in der generellen Richtung, was der entscheidende Punkt ist).</p>
<p>Worauf ich aber im Speziellen hinweisen wollte, ist:<br />
<span id="more-4072"></span></p>
<blockquote><p>Das [gemeint sind die oberen begÃ¼nstigenden Faktoren] wird aber nicht ausreichen, weil der Prozess des Schuldenabbaus, also das Deleveraging, noch lÃ¤ngst nicht beendet ist.</p></blockquote>
<p>Wermuth fÃ¼hrt den Gedanken dann stÃ¤rker in Richtung Konsumausgaben und Gewinne (d.h. Auswirkungen der Rezession und der Ãœberschuldung von Unternehmen und Haushalten). Er rÃ¤t noch zu sicheren Anlagen, sprich: Staatsanleihen (und hier insbesondere von Euro-LÃ¤ndern wie Griechenland und Italien, die wohl aus Angst um die IntegritÃ¤t des Euro-WÃ¤hrungssystems deutlich hÃ¶here Renditen als die Bundesobligationen abwerfen).</p>
<p><!--adsense--></p>
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		<title>Bottom-Fishing</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/bottom-fishing.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/bottom-fishing.php#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 23:43:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
		<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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		<category><![CDATA[investments]]></category>
		<category><![CDATA[trading]]></category>

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		<description><![CDATA[Daytrading.de ist zumindest einer der wenigen, die konkrete Aussagen wagen. Kurzum: Den Boden sollen wir bereits im Oktober gesehen haben. Pierre verÃ¶ffentlicht heute hierzu einen lÃ¤ngeren Artikel (mit einigen Querverweisen auf seine frÃ¼here BeitrÃ¤ge, die immer noch GÃ¼ltigkeit haben sollen). Zu allererst will ich wiederholen, dass ich mich mit dem Traden an sich wenig anfreunden [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2008/fischer_netz.jpg" class="left off" title="Fischer Netz" alt="Fischer Netz" width="300" height="224" /><em>Daytrading.de</em> ist zumindest einer der wenigen, die konkrete Aussagen wagen. Kurzum: Den Boden sollen wir bereits im Oktober gesehen haben. </p>
<p><a href="http://www.daytrading.de/blog/2008/11/16/warum-die-aktuelle-krise-weiterhin-ihren-boden-gefunden-hat/"><em>Pierre </em>verÃ¶ffentlicht heute hierzu einen lÃ¤ngeren Artikel</a> (mit einigen Querverweisen auf seine frÃ¼here BeitrÃ¤ge, die immer noch GÃ¼ltigkeit haben sollen).</p>
<p>Zu allererst will ich wiederholen, dass ich mich mit dem Traden an sich wenig anfreunden kann. Das ist vielleicht auch ein Grund weswegen ich nicht immer genau weiÃŸ, mit welchem Zeithorizont und im Kontext welcher Strategie die Aussagen von Pierre letztendlich zu verstehen sind. Ich bin ja kein Trader.</p>
<p>Trotzdem finde ich Einiges in diesem und den frÃ¼heren BeitrÃ¤gen beachtenswert. Die zentralen Gedanken (ohne die trading-spezifischen Anmerkungen) wÃ¼rde insgesamt auf diese zwei Punkte reduzieren:</p>
<ul>
<li>Das Sentiment ist am Boden.</li>
<li>Die schlechten Nachrichten, die uns seit mindestens 6 Wochen definitiv plagen, haben es nicht geschafft, die Aktien unter die Tiefs zu drÃ¼cken (steht so, ich komme noch dazu) &#8212; also: der Markt scheint eindeutig Ã¼berverkauft.</li>
</ul>
<p><span id="more-4030"></span></p>
<p>Zum Sentiment habe ich hier auch in aller Deutlichkeit geschrieben. Ob es der ifo war (<a href="http://www.boersennotizbuch.de/ifo-index-fuer-september-weiter-abwaerts.php">hier fÃ¼r September</a>, Oktober war auch schlecht), der <a href="http://www.boersennotizbuch.de/zew-konjunkturbarometer-die-finanzkrise-drueckt-die-stimmung-weiter.php">ZEW-Index</a>, das <a href="http://www.boersennotizbuch.de/wie-geht-es-den-ipos.php">IPO-Sentiment</a>, die <a href="http://www.boersennotizbuch.de/tag/bvi/">Kommentare zu den MittelabflÃ¼ssen der Fondsindustrie</a>, das <a href="http://www.boersennotizbuch.de/consumer-confidence-index-us-verbrauchervertrauen-markiert-neues-historisches-tief.php">US-amerikanische Verbrauchervertrauen auf einem Allzeit-Tief</a> (hier noch etwas zum <a href="http://www.boersennotizbuch.de/zeitliches-auseinanderliegen-von-wendepunkten-beim-verbrauchervertrauen-und-dem-aktienmarkt.php">Thema Wendepunkte Sentiment vs. Aktienmarkt</a>), allgemeine <a href="http://www.boersennotizbuch.de/aktien-kommentar-wird-es-denn-heller-am-boersen-horizont.php">Bemerkungen zur Sentimentslage</a> oder Sonstiges. Das miese Sentiment ist ja <a href="http://www.boersennotizbuch.de/einige-bausteine-einer-analyse.php">einer der Bausteine der Analyse</a>. </p>
<p>Die Anlegerstimmung ist mit einem Wort klar gebrochen und ruft natÃ¼rlich ein antizyklisches Investieren auf den Plan. Apropos Antizyklik: Diese verstehe ich immer mittelfristig. Von kurzfristiger Antizyklik halte ich wenig. Folglich halte ich antizyklisches Investieren jetzt fÃ¼r angebracht, jedoch noch behutsam&#8230;</p>
<p>Denn: Die LiquiditÃ¤tssituation gefÃ¤llt mir nicht. Immer noch nicht. Zwar haben die <em>Fed </em>und die <em>EZB </em>(und die <em>Bank of England</em>, und sogar die <em>Bank of Japan</em>) die Zinsen heruntergesetzt <em>(die Fed wieder auf das sehr tiefe Niveau von 1 Prozent)</em>, und der LIBOR hat sich wieder ein sehr gutes StÃ¼ck beruhigt <em>(aktuell steht der 3-Monat-LIBOR auf 2,13%, noch Mitte Oktober waren es knapp 5%)</em>.  Der <em>Bund-Future</em> sowie die amerikanischen Bonds tendieren fester (die Zinsen fallen). Auch die Zinsen auf <em>Commercial Papers</em> sind ordentlich zurÃ¼ckgegangen. Die deutsche Umlaufrendite ist auf die echt billigen 3,5% gefallen. Das ist alles prima. Doch fÃ¼r die Unternehmensanleihen (vor allem Junk-Bonds) werden 20% Rendite verlangt. Das ist viel. Und die LiquiditÃ¤tsnÃ¶te aus der Industrie vernimmt man recht deutlich. Ãœber die LiquiditÃ¤tsnÃ¶te der Fonds (und Banken sowie private GroÃŸinvestoren) kann man allerdings nur spekulieren (wie wÃ¼rden die Amerikaner sagen?&#8211; <em>Anecdotal evidence</em>: <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Agenda-Bittere-Medizin-f%FCr-Merckle/440353.html">Investor Merckle</a>; auch sehr schÃ¶n: <a href="http://www.weissgarnix.de/?p=700">Tod des Rentiers</a>).</p>
<p>Mit einem Wort: Der Himmel hellt sich hier etwas auf. Aber ob der Schmerz vorbei ist? Dann kommen wir zum Schmerz&#8230;</p>
<p>Die Beobachtung, dass der Markt seit 6 Wochen trotz reichlich schlechter Nachrichten keine neuen Tiefs gesehen hat, ist erstmal falsch. Die wichtigsten Indizes markierten ihr vorlÃ¤ufiges Tief am 27. Oktober (<em>Dow Jones</em> bei 8.175; <em>S&#038;P 500</em> bei 848; <em>Dax</em>, eigentlich am 26. Oktober, bei 4.295 &#8212; die VW-Story kommt noch dazu&#8230;). 6 Wochen sind es auf jeden Fall nicht. Vielleicht waren die Banken gemeint? Wohl auch nicht: Der <em>S&#038;P 500 Financials</em> schafft es deutlich unter die Tiefs vom 27. Oktober (Bloomberg). Also lassen wir die Wochen&#8230; Die Nachrichten waren Ã¼brigens sicherlich negativ, aber in der Zwischenzeit sind auch die Zinssenkungen sowie neue AnkÃ¼ndigungen fÃ¼r Rettungsaktionen gefallen&#8230;</p>
<p>Die Beobachtung ist also nicht ganz eindeutig. Ein paar Tage haben wir aufgeatmet, aber fÃ¼r mich reagiert der Markt eigentlich zu verhalten. Die Oktober-AusverkÃ¤ufe waren schnell und umsatzstark &#8211; eine heftigere Gegenbewegung war im Prinzip drin. </p>
<p>Ich weiÃŸ nicht, ob Sie mir folgen kÃ¶nnen. Die Zeichen verdichten sich, dass die Aktien (stark) unterbewertet werden, dass die Marktteilnehmer mehr und mehr aus Angst und Not handeln (und unterbewertete Aktien abstoÃŸen), also dass die Zeit fÃ¼r antizyklisches Investieren wohl gekommen ist&#8230; Aber die allgemeine technische Verfassung der FinanzmÃ¤rkte ist noch schwach und anfÃ¤llig. Die  Zinsen kommen langsam ins Lot (bzw. liefern langsam gÃ¼nstige Signale), die allgemeine AnfÃ¤lligkeit bleibt aber vorerst bestehen. Weiteres AbstoÃŸen von Dividendenpapieren in substanziellem Umfang ist mÃ¶glich. Der Weg des grÃ¶ÃŸten Schmerzens ist &#8212; leider, leider &#8212; eher nach unten. </p>
<p>Als Investor (und Spekulant) muss man Schmerz allerdings ertragen kÃ¶nnen. Das ist mein Punkt &#8212; wahrscheinlich ist es klug, jetzt zu kaufen. <em>Ich glaube</em>, es ist klug. Aber genauso wahrscheinlich wird diese Entscheidung mit Schmerzen verbunden. Den Boden exakt erwischen (und mit einem Schlag investieren) wird eher unmÃ¶glich sein. Daher &#8212; dosieren Sie bitte den Schmerz, den Sie ertragen kÃ¶nnen. </p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wieder einmal: Klaus Kaldemorgen im Interview (November 2008)</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wieder-einmal-klaus-kaldemorgen-im-interview-november-2008-2.php</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 11:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Analysen]]></category>
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		<description><![CDATA[Klaus Kaldemorgen gibt ein Interview zur Finanzkrise (und den Chancen in dieser): &#8220;Der zweite Teil des Dramas&#8221; (Manager-Magazin.de) Und warum auf den &#8220;alten Hasen&#8221; hÃ¶ren? &#8212; Vielleicht deswegen: Gerade jÃ¼ngere Kollegen haben durch den Performancedruck Angst, Entwicklungen zu verpassen und laufen den kurzfristigen Schwankungen hinterher. Wichtige Anmerkung, die ich auch hÃ¤ufig gebracht habe &#8212; viele [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/micro.png" class="left off" alt="Interview" title="Interview" width="165" height="203" /><i>Klaus Kaldemorgen</i> gibt ein Interview zur Finanzkrise (und den Chancen in dieser): &#8220;<a href="http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828,590052,00.html">Der zweite Teil des Dramas</a>&#8221; (<i>Manager-Magazin.de</i>)</p>
<p>Und warum auf den &#8220;alten Hasen&#8221; hÃ¶ren? &#8212; Vielleicht deswegen:</p>
<blockquote><p>Gerade jÃ¼ngere Kollegen haben durch den Performancedruck Angst, Entwicklungen zu verpassen und laufen den kurzfristigen Schwankungen hinterher.</p></blockquote>
<p>Wichtige Anmerkung, die ich auch hÃ¤ufig gebracht habe &#8212; viele Investoren kÃ¶nnen sich noch <i>gezwungen </i>sehen, aus LiquiditÃ¤tsgrÃ¼nden Aktien zu verkaufen. Das sind vor allem Hedge Fonds, Banken, &#8220;russische Oligarchen&#8221; (explizit von Kaldemorgan erwÃ¤hnt), aber auch &#8220;normale&#8221; Aktienfonds (s. <a href="http://www.boersennotizbuch.de/bvi-investmentfonds-statistik-fuer-september-ein-durchweg-negativer-monat.php">MittelabflÃ¼sse aus den Aktienfonds, die nach wie vor anhalten</a>). Diese sind einerseits mit den besagten MittelabflÃ¼ssen konfrontiert, andererseits haben sie die Papiere hÃ¤ufig auf Kredit (und somit mit starkem Hebel) erworben.<br />
<span id="more-4016"></span></p>
<p>Die ganze Frage ist, inwieweit ist dieser Prozess fortgeschritten bzw. inwieweit steht uns das Schlimmste noch bevor. Das GefÃ¤hrliche an einer solchen Situation: Wenn die (groÃŸen) Investoren dringend Geld benÃ¶tigen, wird der Preis der Aktien bzw. das (wie auch immer ermittelte) <i>Fair Value</i> zur nachrangigen Sache. </p>
<p>Diese &#8220;nachrangige&#8221; Sache wird mittel- bis langfristig wohl die entscheidende sein, aber kruzfristig kann sie uns nicht vor noch grÃ¶ÃŸeren Verwerfungen schÃ¼tzen&#8230; In diesem Kontext auch noch: Die GewinnschÃ¤tzungen fÃ¼r 2009 sind zu hoch. Darauf wurde auch hier hingewiesen. Was Kaldemorgen noch richtigerweise erwÃ¤hnt, ist, dass das dazugehÃ¶rige KGV aus (mindestens) drei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden soll &#8212; dynamisch, relativ und historisch.</p>
<p>Also: Wie wird sich mÃ¶glicherweise der Gewinn eines Unternehmens in der Rezession entwickeln (klassische GewinnschÃ¤tzung, dynamisch); wie verhÃ¤lt sich das KGV relativ zur Branche, zum Gesamtmarkt, zu den (eigenen) Wachstumsperspektiven, zu den Anleiherenditen (Staatsobligationen und Unternehmensanleihen); und wie lÃ¤sst sich das Ganze aus historischer Perspektive einordnen: hier kann man Ã¤hnliche Perioden vergleichen und langfristige Durchschnitte bilden&#8230; <i>(diese ergÃ¤nzende Ãœberlegungen sind von mir)</i>. Die Gesamttendenz ist aktuell in Richtung &#8220;Unterbewertung&#8221;.</p>
<p>Zum Schluss &#8212; <i>&#8220;Die Abkopplungstheorie war ein Unfug&#8221;</i>&#8230; (hatten wir auch: <a href="http://www.boersennotizbuch.de/die-abkopplung-von-den-usa-aufgeschoben-ist-nicht-aufgehoben.php">Abkopplung: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben</a>).</p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Marc Faber: &#8220;Falls wir eine Erholung zu unseren Lebzeiten sehen&#8230;&#8221;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/marc-faber-falls-wir-eine-erholung-zu-unseren-lebzeiten-sehen.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/marc-faber-falls-wir-eine-erholung-zu-unseren-lebzeiten-sehen.php#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 23:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[pessimismus]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Unten verlinke ich ein Video (in zwei Teilen) von einem Interview mit Marc Faber (Bloomberg)&#8230; Der Autor des &#8220;Gloom, Boom &#038; Doom&#8221; Reports ist wahrlich kein Optimist &#8212; die Krise ist schlimm, das geben alle zu, aber Faber erwartet keine schnelle Erholung. &#8220;Schnell&#8221; &#8212; was rede ich da? Marc Faber meint wÃ¶rtlich &#8212; ja, eine [...]]]></description>
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<p>Unten verlinke ich ein Video (in zwei Teilen) von einem Interview mit <em>Marc Faber</em> (Bloomberg)&#8230; Der Autor des <em>&#8220;Gloom, Boom &#038; Doom&#8221; Reports</em> ist wahrlich kein Optimist &#8212; die Krise ist schlimm, das geben alle zu, aber Faber erwartet keine schnelle Erholung. &#8220;Schnell&#8221; &#8212; was rede ich da? Marc Faber meint wÃ¶rtlich &#8212; ja, eine Erholung wird es irgendwann in der Zukunft geben, aber hoffentlich passiert dies noch <em>zu unseren Lebzeiten</em>&#8230;</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=of2t3JBfyuc"><img class=" bord stack" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2008/marc-faber_teil1.png" width="247" height="200" alt="Marc Faber Interview, November 2008, Teil 1" title="Marc Faber Interview, November 2008, Teil 1" /></a> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=V2JfJCJsnB4"><img class=" bord stack" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2008/marc-faber_teil2.png" width="247" height="200" alt="Marc Faber Interview, November 2008, Teil 2" title="Marc Faber Interview, November 2008, Teil 2" /></a></p>
<p>Ich habe &#8212; <em>will ich hier unbedingt erwÃ¤hnen</em> &#8212; ein optimistisches Naturell. Besonders was die MÃ¤rkte und die Wirtschaftsentwicklung (der Welt) angeht. Dennoch hÃ¶re ich ihm gern zu. </p>
<p>Sehen Sie, man kann im Moment unter Anderem relativ leicht folgendes Bild zeichnen: Die Aktien sind stark gefallen, viel stÃ¤rker als ihre Gewinne &#8212; entsprechend ist das KGV niedrig, sogar wenn man die (recht optimistischen) SchÃ¤tzungen fÃ¼r 2009 um &#8212; sagen wir &#8212; 20%-30% reduziert. </p>
<p>[<a href="http://egghat.blogspot.com/2008/11/dax-gewinne-im-rckblick.html">Hier ein kurzer Hinweis auf den Beitrag von egghat mit Tabelle der Unternehmensgewinne und SchÃ¤tzungen (DAX, MDAX) -- die prognostizierten Gewinne fÃ¼r 2009 sind eindeutig "gewagt"</a>]</p>
<p>Gleichzeitig sind die Zinsen der Staatsanleihen sehr tief. GewÃ¶hnlich orientieren sich der Markt und die gÃ¤ngigen Bewertungsmodelle an dieses als sicher (risikofrei) angesehene Zinsniveau. Eine deutliche Unterbewertung fÃ¼r die Aktien ist die (rechnerische) Folge.<br />
<span id="more-3974"></span><br />
<em>Marc Faber</em> erinnert &#8212; vÃ¶llig zurecht &#8212; an einen der Kritikpunkte dieser Methode, die auch als <em><a href="http://www.boersennotizbuch.de/?s=Fed-Modell">Fed-Modell</a></em> bekannt ist (auch wenn er es nicht ausdrÃ¼cklich so formuliert). Nicht immer ist es angebracht die KGVs in Relation zu den Zinsen fÃ¼r Staatsanleihen zu setzen. Man muss die Aktienrendite (wohl eher) mit der Rendite der Unternehmensanleihen (Corporate Bonds) vergleichen. </p>
<p>Und hier ist der Vergleich im Moment gar nicht so gÃ¼nstig. Viele der Unternehmen selbst im S&#038;P 500 sind praktisch zu Junk-Bonds &#8220;degradiert&#8221; &#8212; entsprechend sollte man hier Junk Bonds Renditen heranziehen. Und diese bewegen sich in Bereichen von 13%-15% (gar 18%)!</p>
<p>Das ist etwas, was einen nervÃ¶s machen kann. Diese Zahlen schaffen nicht nur eine neue (ungÃ¼nstigere) Bewertungsgrundlage &#8212; letztendlich kann man auf die Modelle auch mal verzichten. Aber 15 bis 20 Prozent sind schlicht <em>Strafzinsen</em>. Bei diesen ZinssÃ¤tzen kann keiner wirtschaften. Entweder bessert sich die Lage hier ziemlich schnell oder sind viele Pleiten so gut wie vorprogrammiert.</p>
<p><em>Marc Faber</em> macht auch eine Reihe andere interessante Aussagen, auf die ich wohl ein anderes Mal eingehen werde.</p>
<p>Zum Schluss dieses Beitrages will ich trotzdem wiederholen &#8212; so dÃ¼ster sehe ich den Markt, <em>weiÃŸ Gott</em>, nicht. Nur, <a href="http://www.boersennotizbuch.de/einige-bausteine-einer-analyse.php">ich beobachte nach wie vor die Zins- und LiquiditÃ¤tssitutaion</a> und sehe <em>nur </em>ein bisschen Entspannung. Ein bisschen zu wenig, meine ich&#8230;</p>
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		<title>Ein historischer RÃ¼ckblick auf die Idee und Wirklichkeit der Vereinigten Staaten von Amerika</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 23:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wahl Barack Obamas zum US-PrÃ¤sidenten wurde oft genug als historisch bezeichnet (bzw. die an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, dass die am 4. November gewÃ¤hlten WahlmÃ¤nner Obama im Dezember offiziell zum PrÃ¤sidenten wÃ¤hlen &#8212; so akkurat wollen wir (einmal) sein, s. Kommentar ). Die USA haben sich wieder einmal stark und fortschrittlich gezeigt und ein neues [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2008/ms_usa.jpg" class="left off" title="USA Freiheit" alt="USA Freiheit" width="175" height="300" />Die Wahl <em>Barack Obamas</em> zum US-PrÃ¤sidenten wurde oft genug als historisch bezeichnet (bzw. die an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, dass die am 4. November gewÃ¤hlten WahlmÃ¤nner <em>Obama </em>im Dezember offiziell zum PrÃ¤sidenten wÃ¤hlen &#8212; so akkurat wollen wir (einmal) sein, <a href="http://www.boersennotizbuch.de/barack-obama-ist-neuer-us-praesident.php#comment-82199">s. Kommentar</a> <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Die USA haben sich wieder einmal stark und fortschrittlich gezeigt und ein neues (leuchtendes) Beispiel fÃ¼r das berÃ¼hmte &#8220;American Dream&#8221; geschaffen. Dieses Ereignis reiht sich in eine lange Geschichte von (leuchtenden) Beispielen fÃ¼r die Entwicklung dieser Gesellschaft, die seit vielen Jahren, seit ihrer Entstehung, <a href="http://www.spiegel.de/spiegelspecialgeschichte/0,1518,585317,00.html">Vorreiter der Moderne</a> (Spiegel.de) ist &#8212; ein essayistischer historischer RÃ¼ckblick von <em>Dan Diner</em>.</p>
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		<title>Warren Buffett im Interview mit Charlie Rose</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 22:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Falls Sie es verpasst haben sollen: Warren Buffett hatte ein lÃ¤ngeres Interview mit Charlie Rose am 01. Oktober 2001&#8230; Sehenswert.]]></description>
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<p>Falls Sie es verpasst haben sollen: <a href="http://www.charlierose.com/shows/2008/10/01/1/an-exclusive-conversation-with-warren-buffett">Warren Buffett hatte ein lÃ¤ngeres Interview mit Charlie Rose am 01. Oktober 2001</a>&#8230; Sehenswert. </p>
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