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US-Rezession und verwandte Ängste

3. März, 2008 · 1 Kommentar

Die Rezessionsangst bzw. die Rezessionserwartung (für die US-Wirtschaft) unter den “Chefvolkswirten und Konjunkturchefs” wächst und ist nach einer Umfrage der Financial Times Deutschland auf nun 52,2% gestiegen (via egghat, der sich natürlich jetzt in der größeren Gesellschaft wohler fühlt).

Und was macht sonst (und/oder diesbezüglich) den Ökonomen Sorgen? — Die National Association for Business Economics hat auch eine Umfrage mit 259 economists durchgeführt. Unter den Top-Sorgen sind “exzessive Verschuldung” und die Subprime-Krise (Hypothekenmarkt mit Schuldnern niedrigerer Bonität). Die Inflation kommt erst viel später (!):

Fifty-two percent of the economists surveyed by the National Association for Business Economics said the subprime crisis and excessive indebt ness were the top problems in the short-run. But at the same time, 15% count inflation and energy prices as their top worries.

MarketWatch.com, Economists divided over best policy

Mit der bisherigen Fed-Politik seien die Experten zum größten Teil zufrieden.

Die NABE-Publikation: NABE Policy Survey: Amid Credit Concerns, A Lack of Consensus on Monetary and Fiscal Policy.

Kategorien: Gelesen · Gesamtmarkt

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1 Kommentar bis jetzt ↓

  • egghat // 3. Mrz, 2008

    Natürlich kommt die Inflation erst später.

    Wir reden gerade über ein Bankensystem, das an der Kante zum Zusammenbruch steht. Da ist Inflation natürlich zweitrangig. Aber genau deswegen wird sie auf Sicht zu einem umso größeren Problem.

    Schulden werden im Zweifelsfalle immer weginflationiert. Das gleiche wird jetzt auch erfolgen. Geschichte wiederholt sich halt doch.

    Bye egghat

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