
- Thomas Fricke gegen die Stimmen (unter anderem aus der EZB), Strukrureformen seien wieder nötig:
“In Deutschland entscheidet sich in den kommenden Wochen, ob Unternehmen ihre Kurzarbeiter bald wieder voll beschäftigen (wenn die Aufträge schnell genug wieder reinkommen) – oder entlassen (wenn nicht). Das lässt sich mit Strukturreformen kaum steuern. Es hängt eher davon ab, wie schnell Konjunkturpakete wirken – und ob Notenbanken wie die EZB zu langsam oder schnell ihre Zinsen wieder anheben. Oder ob die nächste Bundesregierung in hektisches Kürzen und Steueranheben verfällt, wie ihre Vorvorgängerin nach der Wahl 2002 – und so die Krise zum deutschen Dauerproblem werden lässt”.
- Was bedeuten die außergewöhnlich guten Quartalszahlen von Goldman Sachs noch mal? Paul Krugman nennt drei Punkte:
First, it tells us that Goldman is very good at what it does. Unfortunately, what it does is bad for America.
Second, it shows that Wall Street’s bad habits — above all, the system of compensation that helped cause the financial crisis — have not gone away.
Third, it shows that by rescuing the financial system without reforming it, Washington has done nothing to protect us from a new crisis, and, in fact, has made another crisis more likely.
- Vielleicht kann man Kurgmans Artikel etwas “abkühlen”, wenn man bedenkt, dass Goldman Sachs die meisten Gewinne durch “einfache Arbitrage” erzielt haben soll. Die Margen in diesen Segment haben sich erhöht, weil es viel weniger Konkurrenz gibt: Goldman Sachs’s record profits owe more to lack of competition than market recovery (Economist).
Gleichwohl stellen viele anderen (vgl. Blog-Beitrag) eine deutliche Zunahme des Risikos fest; vgl. auch hier. - Harvard entzaubert: Harvard: The Inside Story of Its Finance Meltdown.
- Es gibt kein Equity Premium, meint David Merkel.
- Die Finanzblogs sind die neuen Stars der Blogosphäre.

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