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	<title>BÃ¶rsennotizbuch &#187; Inflation</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
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		<title>Kaum Inflation in Deutschland: Im MÃ¤rz nur 1,1% zum Vorjahr</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 12:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsdaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer weiÃŸ warum schmÃ¼cken viele Agenturen die heute verÃ¶ffentlichen Inflationsdaten fÃ¼r Deutschland mit Worten wie &#8220;Die Verbraucher in Deutschland mussten im MÃ¤rz wieder tiefer in die Taschen greifen&#8221; aus. NatÃ¼rlich ist das an sich korrekt &#8212; die Inflationsrate ist Gott sei dank nicht negativ &#8211;, aber es suggeriert unnÃ¶tigerweise eine unangenehm hohe Teuerung. TatsÃ¤chlich sind [...]]]></description>
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<p>Wer weiÃŸ warum schmÃ¼cken viele Agenturen die heute verÃ¶ffentlichen Inflationsdaten fÃ¼r Deutschland mit Worten wie <em>&#8220;Die Verbraucher in Deutschland mussten im MÃ¤rz wieder tiefer in die Taschen greifen&#8221;</em> aus. NatÃ¼rlich ist das an sich korrekt &#8212; die Inflationsrate ist <em>Gott sei dank</em> nicht negativ &#8211;, aber es suggeriert unnÃ¶tigerweise eine unangenehm hohe Teuerung. </p>
<p>TatsÃ¤chlich sind die Preise im MÃ¤rz um nur 1,1 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen. Zum Vormonat wird ein Plus von 0,5 Prozent ausgewiesen. </p>
<p>Die erste und wichtigere Zahl ist doppelt so tief wie die von der EuropÃ¤ischen Zentralbank angestrebte Inflationsrate von 2%, die im Allgemeinen als PreisstabilitÃ¤t bezeichnet wird. Deutschland befindet sich mit einem Wort noch teilweise deutlich unter deflationÃ¤rem Druck. </p>
<p>Aus der Meldung des Statistischen Bundesamtes:</p>
<blockquote><p>Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex fÃ¼r Deutschland im MÃ¤rz 2010 gegenÃ¼ber MÃ¤rz 2009 um 1,1% gestiegen. Der Preisauftrieb hat sich damit wieder verstÃ¤rkt. Im Februar hatte der Anstieg gegenÃ¼ber dem Vorjahresmonat noch bei 0,6% und Januar 2010 bei 0,8% gelegen. Der fÃ¼r die Geldpolitik wichtige Schwellenwert von 2% wird jedoch weiterhin unterschritten. Im Dezember 2008 hatte die Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex  letztmalig bei 1,1% gelegen. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2010 erhÃ¶hte sich der Verbraucherpreisindex im MÃ¤rz 2010 um 0,5%. Damit wurde die SchÃ¤tzung fÃ¼r MÃ¤rz 2010 bestÃ¤tigt.</p></blockquote>
<p><em>destatis.de, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/04/PD10__133__611,templateId=renderPrint.psml">Verbraucherpreise MÃ¤rz 2010: + 1,1% gegenÃ¼ber MÃ¤rz 2009 </a></em></p>
<p><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2010/inflation_de_maerz.png" width="500" height="264" alt="Inflation Deutschland MÃ¤rz 2010" title="Inflation Deutschland MÃ¤rz 2010" /><br />
<small>Daten: Statistisches Bundesamt; grÃ¶ÃŸere Ansicht: <a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/inflationsrate-in-deutschland-monatswerte">Verbraucherpreisinflation in Deutschland, Monatswerte zum Vorjahr</a></small></p>
<p>Keiner mag steigende Preise, aber angesichts der Deflationsgefahr kann man von einem im doppeltem Sinne <em>positiven </em>Trend sprechen: In den Monaten seit Juli 2009 ziehen die Preise wieder an (jeweils zum Vorjahr). </p>
<p>Wieder Zeichen fÃ¼r Konjunkturbelebung. Aber noch lediglich auf <em>relativer </em>Basis. </p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lukas Zeise: &#8220;Man merkt, ich werde religiÃ¶s&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 06:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
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		<category><![CDATA[staatsverschuldung]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch beschleunigt sich der Verschuldungsprozess der Staaten. Kann sein, dass sich das Problem ganz unverhofft durch einen Konjunkturaufschwung in Luft auflÃ¶st. SchÃ¶n wÃ¤re es, aber wenig wahrscheinlich. Am Ende wird nichts anderes Ã¼brig bleiben, als einen WÃ¤hrungsschnitt zu veranstalten oder etwas, das die Juden des Alten Testaments die Jubeljahre nannten, die Streichung aller Schulden. Man [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/zitatat_des_tages.png" width="324" height="112" alt="Lukas Zeise: Zitat des Tages" title="Lukas Zeise: Zitat des Tages" /></p>
<blockquote><p>Noch beschleunigt sich der Verschuldungsprozess der Staaten. Kann sein, dass sich das Problem ganz unverhofft durch einen Konjunkturaufschwung in Luft auflÃ¶st. SchÃ¶n wÃ¤re es, aber wenig wahrscheinlich. Am Ende wird nichts anderes Ã¼brig bleiben, als einen WÃ¤hrungsschnitt zu veranstalten oder etwas, das die Juden des Alten Testaments die Jubeljahre nannten, die Streichung aller Schulden. <strong>Man merkt, ich werde religiÃ¶s.</strong></p></blockquote>
<p><em>Lukas Zeise sucht nach Hoffnung angesichts der prekÃ¤ren Staatsfinanzen rund um den Globus, <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:kolumne-lucas-zeise-staatspleiten-voraus/50099821.html">FTD.de</a></em></p>
<p>In der Tat, ohne nominelles Wachstum, welches sich aus realem Wachstum plus Inflation zusammensetzt, wird es wohl schwer sein, die Schuldenprobleme zu entschÃ¤rfen. Zur Zeit balancieren die Wirtschaften noch in einer richtungslosen Zone zwischen Inflation und Deflation. Die Argumente fÃ¼r die eine oder andere Richtung sind insgesamt gÃ¼ltig und weder widerlegt noch bestÃ¤tigt. Ich persÃ¶nlich tendiere <a href="http://www.boersennotizbuch.de/ich-sage-inflation.php">nach wie vor zu Inflation</a>. Nur Geduld war im vorn hinein eine Voraussetzung&#8230; </p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Makro-Links: Inflationsziele, Arbeitsmarkt, Griechenland und Anderes</title>
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		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/makro-links-inflationsziele-arbeitsmarkt-griechenland-und-anderes.php#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommen wir mal auf die Debatte um das vom IWF-Chefvolkswirt Olivier Blanchard empfohlene Inflationsziel von 4 Prozent zurÃ¼ck. Robert von Heusinger hat diesem Vorschlag und dem gesamten Paper einen ausfÃ¼hrlichen Artikel gewidmet. Darin wird die ganze Breite der Botschaft hervorgehoben und erlÃ¤utert: &#160; &#8220;Doch die Diskussion um etwas hÃ¶here Inflation verdeckt das RevolutionÃ¤re der 17 [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/lesetipps.png" width="250" height="78" alt="Lestipps" title="Lestipps" /></p>
<ul>
<li>Kommen wir mal auf die Debatte um das vom IWF-Chefvolkswirt <em>Olivier Blanchard</em> empfohlene <a href="http://www.boersennotizbuch.de/inflationsziel-von-4-gut-oder-nicht-gut.php">Inflationsziel von 4 Prozent</a> zurÃ¼ck. <em>Robert von Heusinger</em> hat diesem Vorschlag und dem gesamten <em>Paper </em>einen ausfÃ¼hrlichen Artikel gewidmet. Darin wird die ganze Breite der Botschaft hervorgehoben und erlÃ¤utert:<br />
&nbsp;<br />
<em>&#8220;Doch die Diskussion um etwas hÃ¶here Inflation verdeckt das RevolutionÃ¤re der 17 Seiten mit dem Titel &#8220;Wirtschaftspolitik noch mal neu denken&#8221; (Rethinking Macroeconomic Policy). Sie sind der bislang radikalste Versuch aus der Mitte der Ã–konomie, das dominante Paradigma, die moderne Neoklassik, zu demontieren, ja abzulÃ¶sen&#8221;</em> (<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2366774_Der-Markt-versagt-Die-unerhoerte-Tat-des-Monsieur-Blanchard.html">FR-Online</a>).</li>
<li>FÃ¼nf Fragen und Antworten zu Griechenland und anderen Gefahrenherden (<a href="http://www.zeit.de/2010/10/Wirtschaftskrise-Griechenland?page=1">ZEIT</a>).</li>
<li>Dass China einen wahrhaften Immobilienboom erlebt, ist sicher. Die Frage ist, ob es sich dabei nicht lÃ¤ngst um eine Blase handelt, die dem Platzen nahe ist (<a href="http://www.nytimes.com/2010/03/05/business/global/05yuan.html">NYT</a>).<br />
&nbsp;<br />
Eine Kennzahl, die sich &#8212; ganz grob &#8212; aus dem Artikel ergibt: Preis-Einkommens-VerhÃ¤ltnis in Schanghai 200.000 zu 5.000 = 40! Normal wÃ¤re ca. 4. Vgl. auch &#8212; <a href="http://www.boersennotizbuch.de/das-verhaeltnis-zwischen-durchschnittlichen-immobilienpreisen-und-durchschnittlichen-einkommen-in-den-usa.php">Immobilienpreise: Einkommen vs. Preis</a> <em>(beachten Sie bitte auch die Kommentare)</em>. </li>
<li>Ein etwas genauerer Blick auf die US-Inflationszahlen (<a href="http://macroblog.typepad.com/macroblog/2010/02/looking-behind-the-core-inflation-numbers.html">Fed Atlanta/macorblog</a>).</li>
<li>Zur Lage am US-Arbeitsmarkt und der Gefahr eines Double-Dip (<a href="http://www.nytimes.com/2010/03/03/business/economy/03leonhardt.html">NYT</a>). Hierzu auch Mark Toma (<a href="http://moneywatch.bnet.com/economic-news/blog/maximum-utility/new-claims-for-unemployment-insurance-fall-slightly/520/">MoneyWatch/bnet</a>).</li>
</ul>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Inflationsziel von 4%: Gut oder nicht gut?</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/inflationsziel-von-4-gut-oder-nicht-gut.php</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 21:41:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[eurozone]]></category>
		<category><![CDATA[ezb]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer Studie hat der IWF ein neues Inflationsziel von 4% fÃ¼r die Eurozone vorgeschlagen. Bisher strebt die EuropÃ¤ische Zentralbank, bekanntlich, eine jÃ¤hrliche Inflationsrate von &#8220;nahe, aber unter 2 Prozent&#8221; an. Die Forderung des IWF kommt also einer glatten Verdopplung der erwÃ¼nschten (bzw. tolerierbaren) Inflation gleich. In der Presse findet der Ratschlag des IWF einige [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2010/inflationsziel_ja_nein.png" width="544" height="180" alt="Inflationsziel 4 Prozent?" title="Inflationsziel 4 Prozent?" /></p>
<p>In einer Studie hat der IWF ein neues Inflationsziel von 4% fÃ¼r die Eurozone vorgeschlagen. Bisher strebt die EuropÃ¤ische Zentralbank, bekanntlich, eine jÃ¤hrliche Inflationsrate von &#8220;nahe, aber unter 2 Prozent&#8221; an. Die Forderung des IWF kommt also einer glatten Verdopplung der erwÃ¼nschten (bzw. tolerierbaren) Inflation gleich. </p>
<p>In der Presse findet der Ratschlag des IWF einige Beachtung, und die Debatte wird demnÃ¤chst &#8212; denke ich &#8212; noch intensiver. </p>
<p>Die EZB hat sich seit ihrer GrÃ¼ndung als &#8220;Inflationsfalke&#8221; profiliert und damit den Weg der Bundesbank eingeschlagen, was sicher ein ZugestÃ¤ndnis an die <em>inflationsaversen </em>Deutschen war, die unverhohlene Angst vor einem &#8220;weichen Euro&#8221; hatten. Mit der klaren Definition des Inflationssziels wurde dieses ZugestÃ¤ndnis auch schriftlich festgehalten.</p>
<p>Nun aber plagen Deflationssorgen die Welt und auch die Eurozone. Und Deflation ist nach allgemeinem Konsens schlimm (teile ich unbedingt, allerdings nicht soviel wegen der hÃ¤ufig erwÃ¤hnten KonsumzurÃ¼ckhaltung (wenn die Preise fallen, warten die Verbrauchen auf noch niedrigere Preise und schieben KÃ¤ufe auf), sondern wegen der in der Deflation permanent zunehmenden <em>realen </em>Schuldenlast. FÃ¼r eine Wirtschaft &#8212; und das ist nun mal der Fall &#8211;, die auf (vielen) Schulden aufgebaut ist, wÃ¤re eine solche Entwicklung ziemlich fatal). </p>
<p>Eine schleichende leichte Entwertung der Schulden ist nahezu notwendig. Deswegen betrÃ¤gt das Inflationsziel auch nicht Null. Dazu kommt ein weiterer Grund: Die Inflation wird als (gewichteter) Durchschnitt ermittelt. Wenn man ein Inflationsziel von &#8220;nahe Null&#8221; festlegen wÃ¼rde, bedeutet dies, dass viele Branchen unweigerlich unter Null liegen werden, sprich: sie werden in einem Deflationsumfeld operieren mÃ¼ssen. Ergibt sich einfach aus der Durchschnittsbildung. Eine solche Entwicklung ist aber zu vermeiden, daher hebt man das Inflationsziel an.<br />
<span id="more-16878"></span><br />
DarÃ¼ber hinaus ist es klar, dass die Zentralbank die Preisentwicklung nicht prÃ¤zise und schnell steuern kann. Ein gewisser Sicherheitspuffer soll dazu dienen, etwaigen Deflationstendenzen frÃ¼h genug entgegenwirken zu kÃ¶nnen. Im Prinzip auch andersherum: Das Inflationsziel ist nicht zu hoch, damit die Zentralbank rechtzeitig steigende Preise bekÃ¤mpfen kann &#8212; d.h. bevor sich eine Inflationsspirale verselbstÃ¤ndigt&#8230;</p>
<p>Wenn wir diese zwei Punkte nehmen &#8212; Durchschnittsbildung und Sicherheitsabstand &#8212; kÃ¶nnen wir relativ schnell die Gedanken des IWF nachvollziehen:</p>
<p>FÃ¼r die GemeinschaftswÃ¤hrung Euro gilt es, die Inflationsentwicklung in einer Vielzahl von Volkswirtschaften zu berÃ¼cksichtigen, welche mitunter ziemlich unterschiedlich ausfÃ¤llt. Insbesondere in Stress-Situationen wie zur Zeit und mit mehreren LÃ¤ndern in der Eurozone, die sparen mÃ¼ssen und somit tendenziell in eine Deflationspolitik gedrÃ¤ngt werden, wird eine gesamteuropÃ¤ische Inflation von 2% bedeuten, dass mehrere Staaten viel tiefere Teuerungsraten, sagen wir um die Null, ausweisen werden. Dies wÃ¤re fÃ¼r sie auf nationaler Ebene zu tief, denn &#8212; siehe oben &#8212; ganze Teile ihrer Volkswirtschaften wÃ¼rden in der Deflation stecken. </p>
<p>Und zweitens: Gegeben eine ohnehin sehr prÃ¤sente Deflationsgefahr in der Eurozone (und allgemein in den Industriestaaten), das Problem Nummer Eins &#8220;hohe Arbeitslosigkeit&#8221; sowie die groÃŸe Unsicherheit Ã¼ber die Konjunkturentwicklung, tÃ¤te die EZB wohl gut daran, den &#8220;Sicherheitsabstand&#8221; zur Deflation zu erhÃ¶hen, ergo ein hÃ¶heres Inflationsziel anzustreben. Auch wenn nur temporÃ¤r.</p>
<p>Ich persÃ¶nlich halte den Vorschlag des IWF fÃ¼r nicht abwegig. Es wÃ¤re hilfreich, wenn sich die EZB &#8212; offiziell oder nicht &#8212; hÃ¶here Inflationsraten (meinetwegen 3%) als <em>target </em>setzen wÃ¼rde. </p>
<p>Es gibt aber auch andere Meinungen:</p>
<ul>
<li>Der IWF spielt mit dem Feuer (Axel Weber, war schon klar, in der <a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:waehrungspolitik-der-iwf-spielt-mit-dem-feuer/50080179.html">FTD</a>). </li>
<li>Der IWF-Vorschlag ist falsch, aber konsistent (<a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-politik/hoehere-inflation-der-iwf-vorschlag-ist-falsch-aber-konsistent;2536233">Handelsblatt</a>).</li>
<li>Eine Abhandlung zum Thema auch bei <a href="http://egghat.blogspot.com/2010/02/zahl-des-tages-160210-4.html">egghat</a>. </li>
<li>Paul Krugman ist eher fÃ¼r die 4% mit Ã¤hnlichen Argumenten wie oben: <em>&#8220;The task would be a lot easier if the eurozone had 4 percent inflation instead of 2&#8243;</em> (<a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2010/02/13/the-case-for-higher-inflation/">NYT</a>). </li>
<li>Mike Shedlock hÃ¤lt wiederum nichts davon, aber aus einer anderen Perspektive betrachtet: Feste Planung, und somit ein festes Inflationsziel, sei <em>nachweislich </em>immer eine Ã¶konomische Dummheit (<a href="http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2010/02/inflation-targeting-madness-and.html">Mish&#8217;s</a>).</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schwache inflation: Die Preise in Deutschland steigen nur um 0,8% zum Vorjahr</title>
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		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/schwache-inflation-die-preise-in-deutschland-steigen-nur-um-08-zum-vorjahr.php#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Statistische Bundesamt meldet eine niedrige Teuerungsrate fÃ¼r Januar 2010: Die Inflation in Deutschland betrÃ¤gt nur 0,8% (zum Vorjahresmonat). Und auch dieser niedrige Wert ist fast ausschlieÃŸlich auf die gestiegenen MineralÃ¶lpreisen zurÃ¼ckzufÃ¼hren &#8212; wir leben eindeutig in einem deflationÃ¤ren Umfeld. Mehr: Pressemitteilung, Destatis, Verbraucherpreise Januar 2010: + 0,8% gegenÃ¼ber Januar 2009.]]></description>
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<p>Das Statistische Bundesamt meldet eine niedrige Teuerungsrate fÃ¼r Januar 2010: Die Inflation in Deutschland betrÃ¤gt nur 0,8% (zum Vorjahresmonat). Und auch dieser niedrige Wert ist fast ausschlieÃŸlich auf die gestiegenen MineralÃ¶lpreisen zurÃ¼ckzufÃ¼hren &#8212; wir leben eindeutig in einem deflationÃ¤ren Umfeld.</p>
<p>Mehr: Pressemitteilung, Destatis, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/02/PD10__044__611,templateId=renderPrint.psml">Verbraucherpreise Januar 2010: + 0,8% gegenÃ¼ber Januar 2009</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Google weiÃŸ alles: Inflation ist wahrscheinlicher?</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/google-weiss-alles-inflation-ist-wahrscheinlicher.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/google-weiss-alles-inflation-ist-wahrscheinlicher.php#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 11:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[BÃ¶rsenblogs]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
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		<description><![CDATA[Es wird lange schon diskutiert, was man eher befÃ¼rchten muss: eine Inflation oder eine Deflation? FÃ¼r die erstere sprechen die auÃŸerordentlichen geldpolitischen MaÃŸnahmen vieler Notenbanken (darunter der grÃ¶ÃŸten und wichtigsten: US-Fed, EZB, Bank of England und &#8212; aber das seit langem &#8212; Bank of Japan) sowie die anschwellenden Staatsschulden. Die Perspektive sinkender Preise lÃ¤sst sich [...]]]></description>
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<p>Es wird lange schon diskutiert, was man eher befÃ¼rchten muss: eine Inflation oder eine Deflation?</p>
<p>FÃ¼r die erstere sprechen die auÃŸerordentlichen geldpolitischen MaÃŸnahmen vieler Notenbanken <em>(darunter der grÃ¶ÃŸten und wichtigsten: US-Fed, EZB, Bank of England und &#8212; aber das seit langem &#8212; Bank of Japan)</em> sowie die anschwellenden Staatsschulden.</p>
<p>Die Perspektive sinkender Preise lÃ¤sst sich durch die hohe Arbeitslosigkeit, Rezession (bzw. eine nur schleppende Erholung) und sehr niedrige KapazitÃ¤tsauslastung der Industrie begrÃ¼nden. </p>
<p><a href="http://www.boersennotizbuch.de/ich-sage-inflation.php">In einem frÃ¼heren Beitrag</a> habe ich mich auf die Seite der <em>&#8220;Inflationisten&#8221;</em> geschlagen. Dabei ging es aber nicht um die unmittelbare Entwicklung, sondern um die Perspektiven in einem 1- bis 3-jÃ¤hrigen Zeitraum. Seit jenem Beitrag sind nun 7 Monate vergangen, doch <em>&#8211; so mein Zwischenfazit &#8211;</em> haben weder die einen noch die anderen genug Beweise fÃ¼r die Richtigkeit ihrer Thesen. Die Inflation bleibt moderat, Deflationstendenzen sind evident, allerdings haben wir einen Anstieg der Ã–lpreise gesehen, der die Inflationsrate langsam wieder spÃ¼rbarer steigen lassen wird. Unentschieden.</p>
<p>Dann fragen wir doch mal Google, der weiÃŸ ja alles &#8212; hat sich <a href="http://markusgaertner.wordpress.com/2010/01/28/zwei-monster/">Markus GÃ¤rtner</a> wohl gedacht, und die beiden Worte in Google Trends eingegeben. Das Ergebnis: &#8220;Inflation&#8221; wird hÃ¤ufiger gesucht und zuletzt sogar besonders viel. &#8220;Deflation&#8221; war ein groÃŸes Thema Ende 2008, verliert seitdem jedoch an PopularitÃ¤t&#8230;</p>
<p>Wie kann man diesen Befund interpretieren? Die Menschen machen sich mehr Sorgen um Preissteigerungen? Sorgen begrÃ¼nden Erwartungen? HÃ¶here Inflationserwartungen machen Inflation wahrscheinlicher? Vielleicht&#8230;</p>
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		<title>Geld ist allen Ãœbels &#8230; LÃ¶sung</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 06:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, ich mache SpaÃŸ, aber wenn das Ãœbel Rezession heiÃŸt, kann Geld schon Einiges ausrichten&#8230; Sie kÃ¶nnen zum Beispiel hier anfangen &#8212; eine alte, einfache Geschichte, die die Rolle des Geldes sehr anschaulich erklÃ¤rt (in Slate von Paul Krugman) Nouriel Roubini findet die Form von Geld, die sich Staatsschulden nennt, nicht so prima (Project Syndicate). [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/lesetipps.png" width="250" height="78" alt="Lesetipps" title="Lesetipps" /></p>
<p>Nein, ich mache SpaÃŸ, aber wenn das Ãœbel Rezession heiÃŸt, kann Geld schon Einiges ausrichten&#8230;</p>
<ul>
<li>Sie kÃ¶nnen zum Beispiel hier anfangen &#8212; eine alte, einfache Geschichte, die die Rolle des Geldes sehr anschaulich erklÃ¤rt (in <a href="http://www.slate.com/id/1937/">Slate</a> von Paul Krugman)</li>
<li>Nouriel Roubini findet die Form von Geld, die sich Staatsschulden nennt, nicht so prima (<a href="http://www.project-syndicate.org/commentary/roubini21/English">Project Syndicate</a>).</li>
<li>Wie schlecht sehen die griechischen Finanzen wirklich aus? (<a href="http://ftalphaville.ft.com/blog/2010/01/18/128096/gr%CE%B5%CE%B5k-d%CE%B5bt-disast%CE%B5r/">FTAlphaville</a>).</li>
<li><em>&#8220;In essence, the Fed is borrowing short through banksâ€™ excess reserves and lending long through the MBS purchases, and profiting from the interest rate spread.&#8221; </em>(<a href="http://www.econbrowser.com/archives/2010/01/how_the_federal.html">Econbrowser</a>).</li>
<li><em>&#8220;A decade from now, we may look back at todayâ€™s bond market as the irrational exuberance of this era&#8221;.</em> Der Artikel ist viel differenzierter als dieser letzte Satz&#8230; (<a href="http://www.nytimes.com/2010/01/17/business/economy/17view.html">NYT</a>, Greg Mankiw).</li>
<li>Das erste Jahr von PrÃ¤sident Obama  (in Charts: Umfragewerte, <a href="http://www.economist.com/blogs/democracyinamerica/2010/01/obamas_first_year_charts_and_graphs">Economist</a>; Kommentar: <a href="http://www.nytimes.com/2010/01/18/opinion/18krugman.html">Paul Krugman</a>).</li>
</ul>
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		<title>Duchschnittliche Inflation Deutschland 2009: +0,4%</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/duchschnittliche-inflation-deutschland-2009-04.php</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 10:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Grunde genommen bedeutet die Zahl: keine Inflation. Sogar bedeutet sie eine ernst zu nehmende Gefahr deflationÃ¤ren Drucks&#8230; Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex fÃ¼r Deutschland im Jahresdurchschnitt 2009 gegenÃ¼ber 2008 um 0,4% gestiegen. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate im wiedervereinigten Deutschland. Eine Ã¤hnlich niedrige Teuerungsrate wurde 1999 mit + 0,6% ermittelt. [...]]]></description>
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<p>Im Grunde genommen bedeutet die Zahl: <em>keine</em> Inflation. Sogar bedeutet sie eine ernst zu nehmende Gefahr deflationÃ¤ren Drucks&#8230;</p>
<blockquote><p>Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Verbraucherpreisindex fÃ¼r Deutschland im Jahresdurchschnitt 2009 gegenÃ¼ber 2008 um 0,4% gestiegen. Dies ist die niedrigste Jahresteuerungsrate im wiedervereinigten Deutschland. Eine Ã¤hnlich niedrige Teuerungsrate wurde 1999 mit + 0,6% ermittelt. In den Jahren 2007 und 2008 hatte die Jahresteuerungsrate noch oberhalb des fÃ¼r die Geldpolitik wichtigen Schwellenwertes von zwei Prozent gelegen (2007: + 2,3%; 2008: + 2,6%). Die durchschnittliche Jahresteuerungsrate seit 1999 liegt bei 1,5%.</p></blockquote>
<p><em>Statistisches Bundesamt, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/01/PD10__013__611,templateId=renderPrint.psml">Verbraucherpreise 2009: + 0,4% gegenÃ¼ber dem Vorjahr</a></em></p>
<p>Keiner mag es, wenn die Preise im Laden steigen. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Wenn wir einmal nicht als Verbraucher denken, sondern aus der Sicht der Firma, in der wir arbeiten <em>(wir brauchen nicht einmal als &#8220;Kapitalisten&#8221; denken)</em>, dann wird es selbstverstÃ¤ndlicher: </p>
<p>Es ist eher gut, wenn unsere Firma von Zeit zu Zeit bei den Kunden hÃ¶here Preise durchsetzen kann. Jedes Unternehmen hat Aufwendungen (darunter unser Gehalt) und sehr viele haben Kreditschulden &#8212; steigende Einnahmen machen es leichter, diese Aufwendungen sowie die Zinslast zu bedienen. Andernfalls, wenn die Firma die Preise immer wieder senken muss, kÃ¶nnen die (nicht reduzierbaren) Ausgaben die Finanzen stark belasten. Das wÃ¤re nicht so gut.</p>
<p>Wenn in der ganzen Wirtschaft eine sprichwÃ¶rtliche PreisstabilitÃ¤t herrscht, bedeutet es in der Praxis, dass relativ groÃŸe Teile (ganze Branchen) eigentlich einem deflationÃ¤ren Druck ausgesetzt sind. Daher (aber nicht nur) strebt die Geldpolitik eine deutlich hÃ¶here Inflationsrate (als 0%) an, und nÃ¤mlich ca. 2 Prozent, was auch als PreisstabilitÃ¤t gilt. Bei 2 Prozent geraten viel weniger Sektoren in eine negative Preisentwicklung, die meist gefÃ¤hrlich fÃ¼r sie ist. </p>
<p><em>(Anmerkung: In einigen Branchen, wie Elektronikindustrie, beobachtet man einen sehr rapiden Preisverfall, welcher jedoch in der Regel durch die ebenso rapide Kostenreduktion der Massenproduktion einhergeht. Solche Branchen sind aber die Ausnahme, nicht die Regel).</em></p>
<p><small>[ Klick auf die Grafik fÃ¼r grÃ¶ÃŸere Ansicht ]</small></p>
<p><a rel="lightbox" title="Durschnittliche Inflationsraten Deutschland nach Jahren, gemittelte Werte; Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: Boersennotizbuch.de" href="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2010/inflationsraten_jahre_de.png"><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2010/_inflationsraten_jahre_de.png" title="Durschnittliche Inflationsraten Deutschland nach Jahren, gemittelte Werte; Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: Boersennotizbuch.de" alt="Durschnittliche Inflationsraten Deutschland nach Jahren, gemittelte Werte; Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: Boersennotizbuch.de" width="550" height="282" /></a><br />
<small>Daten-Quelle: Statistisches Bundesamt; Grafik: Boersennotizbuch.de; <a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/inflation-deutschland-durchschnittliche-jahres-inflationsraten-seit-1992">interaktiver Inflations-Chart Deutschland</a></small></p>
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		<title>Irgendwie skurril, aber ist es schlimm (fÃ¼r die BÃ¶rse)?</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/irgendwie-skurril-aber-ist-es-schlimm-fuer-die-boerse.php</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 16:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, schon irgendwie skurril&#8230; Wenn man den PIMCO-Zahlen Glauben schenkt, war die Fed der grÃ¶ÃŸte KÃ¤ufer der US-Neuverschuldung (ca. die HÃ¤lfte der neu emittierten US-Treasuries wanderten in die Fed-Bilanz). Die Bank of England soll sogar ganze 90% der Neuverschuldung GroÃŸbritanniens Ã¼bernommen haben (s. egghat). Ist das aber so schlimm, insbesondere fÃ¼r die BÃ¶rse? Mittelfristig dÃ¼rfte [...]]]></description>
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<p>Ja, schon irgendwie skurril&#8230; Wenn man den PIMCO-Zahlen Glauben schenkt, war die Fed der grÃ¶ÃŸte KÃ¤ufer der US-Neuverschuldung (ca. die HÃ¤lfte der neu emittierten US-Treasuries wanderten in die Fed-Bilanz). Die Bank of England soll sogar ganze 90% der Neuverschuldung GroÃŸbritanniens Ã¼bernommen haben (s. <a href="http://egghat.blogspot.com/2010/01/zahl-des-tages-110110-90.html">egghat</a>).</p>
<p>Ist das aber so schlimm, insbesondere fÃ¼r die BÃ¶rse? Mittelfristig dÃ¼rfte dies ein Lehrbuchrezept fÃ¼r Inflation darstellen. Kurzfristig passiert jedoch wenig &#8212; das Geld geht von der einen Tasche in die andere. Die Zinsen bleiben tief. Eigentlich dÃ¼rfte erst das Ausgeben des Geldes durch den Staat das Preisniveau anheben. Doch bei so viel unausgelasteten KapazitÃ¤ten und so hoher Arbeitslosigkeit werden wir eine Weile auf Inflationsdruck auf den GÃ¼termÃ¤rkten warten mÃ¼ssen. Zumal wahnsinnig viel Geld nicht fÃ¼r Konjunkturprogramme verwendet wird, sondern fÃ¼r das SchlieÃŸen von BilanzlÃ¶chern bei privaten, halbstaatlichen und staatlichen Unternehmen. Nicht zufÃ¤llig spricht man auch von einer &#8220;Bilanzrezession&#8221;. </p>
<div class="wbox">In einer Bilanzrezession versuchen die Teilnehmer, ihre Bilanzen zu reparieren, aber wenn alle gleichzeitig Schulden abbauen, kommt es zur Kreditklemme (auf der Bankenseite) und/oder KonsumschwÃ¤che (auf der Seite der privaten Haushalten) und/oder Investitionsstopp (auf der Seite der Unternehmen).</div>
<p>GroÃŸe Teile des Fed-Geldes werden so (Ã¼ber die Staatsschulden) fÃ¼r die Bilanzreparaturen verwendet &#8212; der Staat verschuldet sich, damit sich die Privatwirtschaft entschulden kann. Die Inflation dÃ¼rfte erst dann wieder substanziell steigen kÃ¶nnen, wenn dieser Prozess so weit fortgeschritten ist, dass die Privatwirtschaft wieder Schulden aufnehmen kann. Bis es soweit ist, mildert die Fed die Bilanzrezession und entzieht wenig Geld aus dem Kreislauf. Mit einem Wort: DrauÃŸen gibt es eine viel bessere LiquiditÃ¤t als wenn man die Staatsschulden beim Publikum abladen wÃ¼rde. </p>
<p><em><strong>Update:</strong></em></p>
<p>Eine ErgÃ¤nzung von <a href="http://www.economist.com/blogs/freeexchange/2010/01/holding_inflation_blowing_bubbles">Free Exchange</a> (Economist.com):</p>
<blockquote><p>Central banks have taken steps, including interest rate cuts and quantitative easing, to flood markets with liquidity. These steps were designed to boost the broader economy, but they have had the (not entirely unwelcome, from the central bank&#8217;s point of view) side effect of pushing up asset prices. Key ingredients for bubble inflation are still missing; private credit isn&#8217;t expanding and optimism remains constrained, but if central bank policies were to remain as they are, bubbles would inevitably be generated.</p>
<p>The conclusion, however, is that this won&#8217;t end up happening. Either real growth will materialise, in which case central banks will pull back on the throttle, or it will be plain that real growth is not materialising, in which case markets will take profits and the nascent bubbles will pop.</p>
<p>Unmentioned is a third possibilityâ€”that central banks will preemptively address market concerns about asset price growth without real growth and will withdraw support, leaving the world without bubbles, but also without growth.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Reale Renditen (USA) auf dem RÃ¼ckzug&#8230;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/reale-renditen-usa-auf-dem-rueckzug.php</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 13:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch wenn die Renditen auf US-Staatsanleihen spÃ¼rbar zurÃ¼ckgegangen sind, blieben die realen Zinsen lange Zeit gar nicht so tief, teilweise stiegen sie sogar wegen der deutlich gesunkenen Inflationsraten. Zum einen stellte dies (und stellt auch heute noch) eine Herausforderung vor der Geldpolitik dar (sie musste auch deswegen zum Quantitative Easing Ã¼bergehen). Zum anderen blieb die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Auch wenn die <a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/langfristige-entwicklung-der-rendite-10-jaehriger-us-staatsanleihen">Renditen auf US-Staatsanleihen</a> spÃ¼rbar zurÃ¼ckgegangen sind, blieben die realen Zinsen lange Zeit gar nicht so tief, teilweise stiegen sie sogar wegen der deutlich gesunkenen Inflationsraten. </p>
<p>Zum einen stellte dies (und stellt auch heute noch) eine Herausforderung vor der Geldpolitik dar (sie musste <em>auch </em>deswegen zum <a href="http://www.boersennotizbuch.de/warum-quantitative-easing.php">Quantitative Easing</a> Ã¼bergehen). Zum anderen blieb die festverzinsliche Anlage <em>(zumindest fÃ¼r die Zeit und auf dem Papier, was insb. institutionellen Investoren immer sehr wichtig ist)</em> eine &#8220;vertretbare&#8221; und mitnichten so unattraktive Alternative. </p>
<p>Wie wir im unteren Chart sehen kÃ¶nnen, stieg die reale Verzinsung der 10-jÃ¤hrigen US-Bonds zur Mitte des Jahres 2009 rechnerisch auf ca. 5,5%. Mittlerweile, als die Inflationsraten wieder &#8212; und grÃ¶ÃŸtenteils wiederum rechnerisch &#8212; gestiegen sind, begannen auch die realen Renditen schnell zu sinken. Dies ist eine gÃ¼nstige Entwicklung fÃ¼r alle anderen Assets, inklusive der Aktien. </p>
<p><small>[ Klick auf die Grafik fÃ¼r grÃ¶ÃŸere Ansicht; Klick auf den Link unten fÃ¼r den interaktiven Chart: langfristiger und mit mehr Infos ]</small></p>
<p><a rel="lightbox" title="Reale Renditen in den USA; Daten-Quelle: Moody	&#180;s Economy.com; Grafik: Boersennotizbuch.de" href="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/renditen_real_nominal.png"><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/_renditen_real_nominal.png" title="Reale Renditen in den USA; Daten-Quelle: Moody&#180;s Economy; Grafik: Boersennotizbuch.de" alt="Reale Renditen in den USA; Daten-Quelle: Moody&#180;s Economy; Grafik: Boersennotizbuch.de" width="550" height="202" /></a><br />
<small><a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/reale-renditen-usa-10-jaehrige-us-bonds-abzueglich-inflationsrate">Reale vs. nominale Renditen auf 10-jÃ¤hrige US-Staatsanleihen, langfristiger Chart</a><br />
Daten: freelunch.com / Moody&#8217;s Economy.com; Grafik: Boersennotizbuch.de</small></p>
<p>Im interaktiven Chart sind auch die Inflationsraten (Gesamtinflation und Kerninflation) abgebildet sowie die realen Renditen auf deren Basis (oben: nur auf Basis Gesamtinflation). Der interaktive Chart beginnt ab 1958.</p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hans-Olaf Henkel will von mÃ¶glicher Inflation profitieren</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/hans-olaf-henkel-will-von-moeglicher-inflation-profitieren.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/hans-olaf-henkel-will-von-moeglicher-inflation-profitieren.php#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 13:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hans-Olaf Henkel investiert meist in Unternehmensanleihen, Tagesgeld und selbst genutzte Immobilien. Den Aktienanteil hÃ¤lt er relativ niedrig. Dies und einiges mehr Ã¼ber seine (gelungenen und misslungenen) privaten Investments verrÃ¤t der ehemalige BDI-Vorsitzende in einem Interview fÃ¼r BÃ¶rse Online (erschienen auch in der FTD). Unter den mehreren interessanten Punkten des Interviews wollte ich diesen hervorheben: Herr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><em>Hans-Olaf Henkel</em> investiert meist in Unternehmensanleihen, Tagesgeld und selbst genutzte Immobilien. Den Aktienanteil hÃ¤lt er relativ niedrig. Dies und einiges mehr Ã¼ber seine (gelungenen und misslungenen) privaten Investments verrÃ¤t der ehemalige BDI-Vorsitzende in einem Interview fÃ¼r <em>BÃ¶rse Online</em> (<a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:hans-olaf-henkel-ich-habe-keine-investmentphilosophie/50049525.html">erschienen auch in der FTD</a>). </p>
<p>Unter den mehreren interessanten Punkten des Interviews wollte ich diesen hervorheben: Herr Henkel erwartet Inflation und will sich angeblich zum ersten Mal in seinem Leben &#8220;maximal verschulden&#8221; <em>(indem er ein Mietshaus kauft)</em>. Denn: </p>
<blockquote><p>Ich habe mir Ã¼berlegt, wer von einer Inflation profitiert. Antwort: erstens Schuldner, zweitens Menschen, die Sachwerte besitzen. Zu beiden Gruppen will ich gleichzeitig gehÃ¶ren.</p></blockquote>
<p><em>Zitat: &#8220;Ich habe keine Investmentphilosophie&#8221;, FTD, Link oben</em></p>
<p><em><br />
Hans-Olaf Henkel</em> hat vor wenigen Wochen ein neues Buch herausgebracht, in welchem er die Finanzkrise thematisiert:</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=000000&#038;IS2=1&#038;bg1=FFFFFF&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=boersennotizb-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&#038;asins=3453168291" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p><!--adsense--></p>
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		<item>
		<title>GroÃŸhandelspreise in Deutschland sinken im November um 3,2%</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/grosshandelspreise-in-deutschland-sinken-im-november-um-32.php</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 12:31:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Statistische Bundesamt meldet weiterhin deflationÃ¤ren Druck in Deutschland. Die etwas volatileren GroÃŸhandelspreise, die trotzdem ein guter Indikator fÃ¼r die Preisentwicklung sind, fielen im November 2009 um 3,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Deflationsrate hat sich allerdings gegenÃ¼ber den Vormonaten fast halbiert (im Oktober 2009 wurden -7,0% und im September -8,1% gemessen). Die grÃ¶ÃŸten RÃ¼ckgÃ¤nge wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <em>Statistische Bundesamt</em> meldet weiterhin deflationÃ¤ren Druck in Deutschland. Die etwas volatileren GroÃŸhandelspreise, die trotzdem ein guter Indikator fÃ¼r die Preisentwicklung sind, fielen im November 2009 um 3,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Die <em>Deflationsrate </em>hat sich allerdings gegenÃ¼ber den Vormonaten fast halbiert (im Oktober 2009 wurden -7,0% und im September -8,1% gemessen).</p>
<p>Die grÃ¶ÃŸten RÃ¼ckgÃ¤nge wurden fÃ¼r Rohstoffe (Industrie und Landwirtschaft, meistens Saaten) sowie fÃ¼r Energie ausgewiesen. </p>
<p><em>Weitere Infos: destatis.de, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/12/PD09__479__61281,templateId=renderPrint.psml">GroÃŸhandelspreise November 2009: â€“ 3,2% gegenÃ¼ber November 2008</a>.</em></p>
<p><!--adsense--></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Inflation fÃ¼r Reiche</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/inflation-fuer-reiche.php</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 11:51:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Kosten der Bankenrettungen sind offensichtlich nicht so hoch wie zunÃ¤chst befÃ¼rchtet. Das US-Finanzministerium hat die Verlustprognose fÃ¼r den Bankenbeteiligungsfonds TARP um 200 Mrd. USD gesenkt. Das ist erstmal eine gute Nachricht und endlich mal eine positive Zahl des Tages von egghat. Im gleichen Beitrag schildert egghat kurz die (schlechte) Vorgehensweise, die fÃ¼r die Rettung [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/im/frequent/lose_gedanken.png" width="523" height="203" alt="Lose Gedanken: Inflation fÃ¼r Reiche" title="Lose Gedanken: Inflation fÃ¼r Reiche" /></p>
<p>Die Kosten der Bankenrettungen sind offensichtlich nicht so hoch wie zunÃ¤chst befÃ¼rchtet. Das US-Finanzministerium hat die Verlustprognose fÃ¼r den Bankenbeteiligungsfonds TARP um 200 Mrd. USD gesenkt. Das ist erstmal eine gute Nachricht und endlich mal eine positive <a href="http://egghat.blogspot.com/2009/12/zahl-des-tages-081209-200000000000.html">Zahl des Tages von egghat</a>. </p>
<p>Im gleichen Beitrag schildert <em>egghat </em>kurz die (schlechte) Vorgehensweise, die fÃ¼r die Rettung der Banken gewÃ¤hlt wurde: Statt wie etwa in Schweden in den 1990er die Banken erstmal zu verstaatlichen, hat man sie Ã¼ppig mir billigstem Geld und Staatsgarantien versorgt. Die AktionÃ¤re und die Anleihehalter wurden (mehr oder weniger) gerettet, die Rechnung begleicht aber der Steuerzahler.</p>
<p>Vielleicht kann man es <em>vereinfacht </em>so ausdrÃ¼cken: Wir haben die Assets der Reichen zu hohen Preisen abgekauft. Anstatt sie ihre Verluste tragen zu lassen, haben wir groÃŸzÃ¼gig die Schulden Ã¼bernommen. Die Allgemeinheit ist <em>&#8211; so sieht es aus &#8212; </em>Ã¼berproportional an den Schaden beteiligt. </p>
<p>In gewisser Weise konnten die Halter inflationierter Assets <em>(der Schrottpapiere in den Bankenbilanzen)</em> diese doch beim nÃ¤chsten <em>&#8220;Greater Fool&#8221;</em> (teilweise) abladen. So entstehen (teilweise) Gewinne dort, wo ein anderer Verluste zu verbuchen hat <em>(die Assets wurden ja von den Steuerzahlern zu einem zu hohen Preis erworben)</em>. Tendenziell dÃ¼rfte dies auf eine noch grÃ¶ÃŸere Spreizung von Reichen und Nicht-so-Reichen hinauslaufen&#8230;</p>
<p>Gewinne auf inflationierte Assets ziehen normalerweise Inflation nach sich. Dies wÃ¤re jedoch erst einmal eine Inflation der VermÃ¶genderen. Sie kÃ¶nnte in Form <a href="http://www.boersennotizbuch.de/die-kosten-luxurioes-zu-leben-steigen-auch-stark.php">steigender Preise fÃ¼r Luxus-Produkte</a> oder inflationierender KapitalmÃ¤rkte kommen. Oder beides. </p>
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		<title>Die US-Inflation zieht wieder leicht an (es sind good news)</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<description><![CDATA[Die US-Inflation steigt wieder leicht und zwar etwas mehr als erwartet. Die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten sind im Oktober um 0,3% zum Vormonat gestiegen. Zum Vorjahresmonat werden aber immer noch -0,2% ausgewiesen. Die Kerninflationsrate steig um 0,2% zum Vormonat und um 1,7% zum Vorjahresmonat. Die etwas hÃ¶heren Inflationszahlen kamen durch einen etwas stÃ¤rkeren Anstieg [...]]]></description>
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<p>Die US-Inflation steigt wieder leicht und zwar etwas mehr als erwartet. Die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten sind im Oktober um 0,3% zum Vormonat gestiegen. Zum Vorjahresmonat werden aber immer noch -0,2% ausgewiesen. </p>
<p>Die Kerninflationsrate steig um 0,2% zum Vormonat und um 1,7% zum Vorjahresmonat. </p>
<p>Die etwas hÃ¶heren Inflationszahlen kamen durch einen etwas stÃ¤rkeren Anstieg der Energiepreise (+1,5% zum Vormonat) zustande. Die Kerninflation ist hauptsÃ¤chlich den gestiegenen Preisen fÃ¼r Autos und Trucks geschuldet; dieser Anstieg erklÃ¤rt ca. 90% der Preissteigerungen innerhalb der Kerninflation. </p>
<p><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/cpi_okt2009.png" width="560" height="531" alt="CPI USA Oktober 2009" title="CPI USA Oktober 2009" /><br />
<em>BLS, <a href="http://www.bls.gov/news.release/cpi.htm">Consumer Price Index Summary for October 2009, verÃ¶ffentlicht am 18. November 2009</a></em></p>
<p>Der bisherige Verlauf der Verbraucherpreisinflation in den USA:</p>
<p><small>[ Klick auf die Grafik fÃ¼r den interaktiven Chart ]</small></p>
<p><a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/inflation-in-den-usa"><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/cpi_okt2009_grafik.png" width="550" height="289" alt="CPI USA Verlauf" title="CPI USA Verlauf" /></a></p>
<p>Sicherlich ist der kleine Anstieg der Inflationsrate nichts Beunruhigendes. Es ist sogar wÃ¼nschenswert, dass die Wirtschaft nicht viel lÃ¤nger einem (leicht) deflationÃ¤ren Druck ausgesetzt bleibt. Preisanstieg, <a href="http://www.boersennotizbuch.de/wie-sollen-die-jobs-entstehen.php">so argumentierte auch <em>Paul Krugman</em> neulich</a>, ist jetzt gewollt und stimulierend. </p>
<p>Aber auch die Fragen, <a href="http://www.boersennotizbuch.de/warum-fallen-die-preise-in-den-usa-nicht.php">auf die ich am Monat hingewiesen haben</a>, erhalten ein bisschen neue Nahrung. </p>
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		<title>Die Inflation in der Eurozone: Gestiegen, aber auf -0,1%.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 12:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Inflationsrate in der Eurozone (EU-16) ist im Oktober gestiegen, bleibt jedoch unter Null. Der harmonisierte Preisindex liegt nach Angaben von Eurostat bei -0,1% gegenÃ¼ber dem Vorjahresmonat. Im September lag die jÃ¤hrliche Inflationsrate in der Eurozone noch bei -0,3%. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) betrÃ¤gt +1,5%. (s. hierzu auch &#8220;Warum fallen die Preise in [...]]]></description>
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/inflationunternull.png" width="534" height="200" alt="Inflation" title="Inflation" /></p>
<p>Die Inflationsrate in der Eurozone (EU-16) ist im Oktober <em>gestiegen</em>, bleibt jedoch unter Null. Der harmonisierte Preisindex liegt nach Angaben von Eurostat bei -0,1% gegenÃ¼ber dem Vorjahresmonat. Im September lag die jÃ¤hrliche Inflationsrate in der Eurozone noch bei -0,3%. Die Kerninflationsrate (ohne Energie und Nahrungsmittel) betrÃ¤gt +1,5%. (s. hierzu auch &#8220;<a href="http://www.boersennotizbuch.de/warum-fallen-die-preise-in-den-usa-nicht.php">Warum fallen die Preise in den USA nicht?</a>&#8220;).</p>
<p>In der EuropÃ¤ischen Union (EU-27) stiegen die Preise leicht: +0,5% zum Vorjahr (im September 2009 waren es +0,3%). </p>
<blockquote><p>Im Oktober 2009 wurden die niedrigsten jÃ¤hrlichen Raten in Irland (-2,8%), Estland (-2,1%) und Portugal (-1,6%) gemessen, und die hÃ¶chsten in RumÃ¤nien (4,3%), Ungarn (4,2%) und Polen (3,8%). Im Vergleich zu September 2009 ging die jÃ¤hrliche Inflationsrate in elf Mitgliedstaaten zurÃ¼ck und stieg in fÃ¼nfzehn an.</p>
<p>Die niedrigsten Durchschnittswerte Ã¼ber zwÃ¶lf Monate bis einschlieÃŸlich Oktober 2009 verzeichneten Irland (-1,0%), Portugal (-0,6%) und Luxemburg (-0,1%); wÃ¤hrend die hÃ¶chsten in RumÃ¤nien (5,9%), Litauen (5,4%) und Lettland (5,3%) gemeldet wurden.</p></blockquote>
<p><em>eurostat, Pressemitteilung, JÃ¤hrliche Inflationsrate der Eurozone auf -0,1% gestiegen [<a href="http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY_PUBLIC/2-16112009-AP/DE/2-16112009-AP-DE.PDF">PDF</a>]</em></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum fallen die Preise in den USA nicht?</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 21:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei den komplexen ZusammenhÃ¤ngen der Wirtschaft kann uns selten jemand exakte Antworten geben. Also mÃ¼ssen wir uns manchmal einfach mit guten Fragen begnÃ¼gen. Wenig ist das nicht. Einige solche stellt die Financial Times Deutschland: Warum fallen die Verbraucherpreise in den USA trotz NachfrageschwÃ¤che und hoher Arbeitslosigkeit nicht? (Die Kerninflation in Amerika, Ã¼brigens auch in Europa, [...]]]></description>
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<p>Bei den komplexen ZusammenhÃ¤ngen der Wirtschaft kann uns selten jemand exakte Antworten geben. Also mÃ¼ssen wir uns manchmal einfach mit guten Fragen begnÃ¼gen. Wenig ist das nicht. Einige solche <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-viel-spass-beim-investieren/50034553.html">stellt die <em>Financial Times Deutschland</em></a>:</p>
<ul>
<li>Warum fallen die Verbraucherpreise in den USA trotz NachfrageschwÃ¤che und hoher Arbeitslosigkeit nicht? (Die Kerninflation in Amerika, Ã¼brigens auch in Europa, ist immer noch bei ca. 1,5%). </li>
<li>Besitzen die Unternehmen eine so hohe Preismacht <em>(Oligopole?)</em>, oder sind statistische Verzerrungen <em>(hedonische Inflationsmessung?)</em> dafÃ¼r verantwortlich? (SchlieÃŸlich sinken die ArbeitsstÃ¼ckkosten).</li>
<li>Oder ist das Produktionspotenzial der USA einfach Ã¼berschÃ¤tzt?</li>
</ul>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gefahr fÃ¼r den Anleihemarkt: In Japan zuerst?</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/gefahr-fuer-den-anleihemarkt-in-japan-zuerst.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/gefahr-fuer-den-anleihemarkt-in-japan-zuerst.php#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 11:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Studie der SociÃ©tÃ© GÃ©nÃ©rale warnt vor einem &#8220;Zusammenbruch des Anleihemarktes&#8221;, der ausgerechnet in Japan beginnen kÃ¶nne, berichtet die Financial Times Deutschland. Im Artikel wird unter anderem darauf hingewiesen, dass zum Beispiel die amerikanischen 30-jÃ¤hrigen Anleihen seit Dezember 2008 ca. 28% gefallen sind (die Rendite ist also gestiegen), aber das Gesamtbild sieht so aus: Interaktiver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Eine Studie der <em>SociÃ©tÃ© GÃ©nÃ©rale</em> warnt vor einem &#8220;Zusammenbruch des Anleihemarktes&#8221;, der ausgerechnet in Japan beginnen kÃ¶nne, <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-ausgerechnet-japan-vor-inflation/50036865.html">berichtet die <em>Financial Times Deutschland</em></a>.</p>
<p>Im Artikel wird unter anderem darauf hingewiesen, dass zum Beispiel die amerikanischen 30-jÃ¤hrigen Anleihen seit Dezember 2008 ca. 28% gefallen sind (die Rendite ist also gestiegen), aber das Gesamtbild sieht so aus: </p>
<p><a rel="lightbox" title="Rendite 30-jÃ¤hriger US-Treasury-Bonds: Daten: Federal Reserve; Grafik: boersennotizbuch" href="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/us_treasury_30y_okt2009.png"><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/_us_treasury_30y_okt2009.png" title="Rendite 30-jÃ¤hriger US-Treasury-Bonds: Daten: Federal Reserve; Grafik: boersennotizbuch" alt="Rendite 30-jÃ¤hriger US-Treasury-Bonds: Daten: Federal Reserve; Grafik: boersennotizbuch" width="550" height="296" /></a><br />
<small>Interaktiver Chart: <a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/entwicklung-der-rendite-30-jaehriger-us-statsanleihen">Entwicklung der Rendite 30-jÃ¤hriger US-Anleihen</a></small></p>
<p>Die Grafik zeigt die Entwicklung der Rendite (Zinsen) der 30-jÃ¤hrigen US-Staatsanleihen. Diese verhÃ¤lt sich &#8212; bekanntlich &#8212; <em>spiegelverkehrt </em>zur Entwicklung des Anleihekurses (steigt die Rendite, fÃ¤llt der Kurs).  </p>
<p>Wie man sieht, bezieht sich der oben erwÃ¤hnte RÃ¼ckgang der Kurse auf eine Periode unglaublicher Panik-KÃ¤ufe (Ende 2008-Anfang 2009), unmittelbar nach der Lehman-Pleite und zu Zeiten hÃ¶chster Unsicherheit. Entsprechend viel die Rendite der 30-jÃ¤hrigen US-Staatsanleihen unter 3 Prozent <em>(das muss man sich wirklich vorstellen: Es handelt sich nicht um ein Giro-Konto, sondern um Kapitalbindung fÃ¼r 30 Jahre!)</em>.</p>
<p>Dies war <em>irrationale Hausse</em>, die nun auf ein normaleres Niveau korrigierte. Entsprechend sind die Renditen von &#8220;extrem niedrig&#8221; auf &#8220;realistischer&#8221; gestiegen.</p>
<p>Die Frage ist allerdings, was ab hier geschieht.<br />
<span id="more-13841"></span><br />
Die Studie der <em>SociÃ©tÃ© GÃ©nÃ©rale</em> weist (nicht Ã¼berraschend) auf die hohe Verschuldungen, die viele Staaten tragen und <a href="http://www.boersennotizbuch.de/staatsverschuldungen-china-hat-noch-luft.php">aktuell massiv ausweiten</a>. Der interessantere Aspekt ist die Erwartung, dass gerade die japanischen Anleihen als erste einen &#8220;Kollaps&#8221; (oder meinetwegen &#8220;heftige Korrektur&#8221;) erleben kÃ¶nnen. SchlieÃŸlich wird ein solcher Zusammenbruch mit steigenden Inflationsraten in Verbindung gebracht, und Japan ist das Land, das wie kein anderes seit mindestens einem Jahrzehnt fÃ¼r persistenten <em>Deflationsdruck </em>steht.</p>
<p>Gleichzeitig aber steht Japan auch fÃ¼r eine riesige Staatsverschuldung von ca. 200% des BIP (s. auch Link oben). Bisher war die Finanzierung dieses Schuldenberges kein sehr gravierendes Problem. Einer der GrÃ¼nde dafÃ¼r, so <em>SocGen</em>, waren die Privathaushalte, die stets &#8220;treue&#8221; Abnehmer der Staatsanleihen waren. Zur Zeit jedoch ist die Sparquote der Japaner auf fast Null gesunken. Dazu noch, gibt <em>SocGen </em>zu bedenken, lÃ¶sen immer mehr Rentner ihre Ersparnisse (in Form von Staatsanleihen) auf. </p>
<p>Den Ausfall dieser Nachfrage <em>(falls richtig analysiert wurde)</em> mÃ¼ssen neue Investoren ausgleichen. Wenn nicht, wird die Zentralbank ihr Quantitative Easing fortsetzen mÃ¼ssen, sprich: sie wird selbst als KÃ¤ufer von Staatsschulden agieren. </p>
<p>Das Gleiche betrifft nicht nur Japan, sondern auch die meisten anderen Industriestaaten: Die Staatsschulden wachsen, die Notenbanken wollen aber die Zinsen nicht steigen lassen und halten sich als KÃ¤ufer von Staatsanleihen bereit. Dies ist die wohl expansivste Geldpolitik seit es Zentralbanken gibt. </p>
<p>Das Resultat <a href="http://www.boersennotizbuch.de/ich-sage-inflation.php">dÃ¼rfte Inflation sein</a>. Allerdings wird sich diese Inflation zuallererst an den KapitalmÃ¤rkten abspielen und wahrscheinlich noch eine ganze Weile nicht an den KonsummÃ¤rkten. Denn:</p>
<ul>
<li>Die geldpolitischen MaÃŸnahmen drehen sich im Moment noch meist nur im &#8220;geschlossenen Kreis&#8221; der Kreditinstitute: Die Notenbanken geben den Banken (fast zum Nulltarif) Geld, das sofort wieder auf die Zentralbankkonten landet (mit kleiner Verzinsung). </li>
<li>Die Staatsschulden wachsen so massiv nicht wegen Investitionsausgaben, sondern wegen Banken- und Unternehmensrettungen (sprich: Ãœbernahme der Schulden). </li>
<li>In der Realwirtschaft herrscht zur Zeit eine sehr niedrige KapazitÃ¤tsauslastung: Es klafft eine groÃŸe LÃ¼cke zwischen dem, was die Wirtschaft leistet, und dem, was sie leisten kann. Solche niedrige KapazitÃ¤tsauslastung ermÃ¶glicht i.d.R. steigende Produktion ohne Inflation. </li>
</ul>
<p>Es sieht so aus, als wÃ¼rden wir uns in einer seltsamen Balance befinden: Die Staaten kÃ¶nnen sich weiter verschulden und die Zinsen steigen nicht, weil die Zentralbanken (praktisch: der Staat) sie selbst Ã¼bernehmen kann. Der Preis, der gewÃ¶hnlich fÃ¼r so etwas zu zahlen ist <em>&#8211; Geldentwertung &#8211;</em>, kommt nicht. Keiner schickt eine Rechnung, denn jeder freut sich, fÃ¼r den gleichen Preis (oder Lohn) mehr arbeiten zu kÃ¶nnen. Es gibt keine Knappheit. Zumindest bei den Waren nicht. Es gibt Knappheit an Wachstumsperspektiven (das betrifft die Aktien). Sollte sich diese auflÃ¶sen, werden die BÃ¶rsen nicht zu halten sein.</p>
<p>Aber mit dem Anleihemarkt zu schlieÃŸen: Ich sehe noch keinen gravierenden Grund fÃ¼r einen Zusammenbruch. Nichtsdestotrotz: StÃ¤rker steigende (langfristige) Zinsen werden ein Verlassen der Balance und Schwierigkeiten fÃ¼r die BÃ¶rsen bedeuten. </p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bank of England: &#8220;Schwaches Pfund ist gut fÃ¼r GroÃŸbritannien&#8221;</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/bank-of-england-schwaches-pfund-ist-gut-fuer-grossbritannien.php</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 16:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsdaten]]></category>
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		<category><![CDATA[UK]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bank-of-England-Gouverneur Mervyn King hat anlÃ¤sslich der PrÃ¤sentation der November-Ausgabe des Inflation Reports der BoE gesagt, ein schwaches Pfund sei gut fÃ¼r die britische Wirtschaft (und folglich eine willkommene Erscheinung). So werden die Exporte und eine allgemeine Belebung der Konjunktur gefÃ¶rdert. Gleichzeitig erscheint die Inflationsgefahr nicht allzu hoch. Sogar im Gegenteil &#8212; etwas mehr nominelle [...]]]></description>
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<p>Der Bank-of-England-Gouverneur <em>Mervyn King</em> hat anlÃ¤sslich der PrÃ¤sentation der November-Ausgabe des <a href="http://www.bankofengland.co.uk/publications/inflationreport/irlatest.htm">Inflation Reports</a> der BoE gesagt, ein schwaches Pfund sei gut fÃ¼r die britische Wirtschaft (und folglich eine willkommene Erscheinung). So werden die Exporte und eine allgemeine Belebung der Konjunktur gefÃ¶rdert. </p>
<p>Gleichzeitig erscheint die Inflationsgefahr nicht allzu hoch. Sogar im Gegenteil &#8212; etwas mehr nominelle Preissteigerungen wÃ¤ren fÃ¼r eine konjunkturelle Erholung und nicht zuletzt fÃ¼r eine graduelle Entwertung der Schulden gar nicht so schlecht. </p>
<p>Soviel zumindest glaubt man zwischen den Zeilen herauslesen zu kÃ¶nnen: Die Briten arbeiten ohne grÃ¶ÃŸere Bedenken auf eine Inflationierung hin. Zumindest rechnet man bei der Bank of England mit einem baldigen Anstieg der Inflation, aber die expansive Geldpolitik wird deswegen nicht aufgegeben. Die aktuellen <em>Projections</em> der Bank bezÃ¼glich Verbraucherpreisentwicklung sehen so aus:</p>
<p><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/boe_inflation_projektionen.png" width="432" height="578" alt="Bank of England: CPI-Projektionen" title="Bank of England: CPI-Projektionen" /><br />
<small>Quelle: Bank of England, Inflation Report, November 2009, Summary, s. 4 (8) [<a href="http://www.bankofengland.co.uk/publications/inflationreport/ir09novo.pdf">PDF</a>]</small></p>
<p>Die breite FÃ¤cherung ist nicht ungewÃ¶hnlich, es handelt sich schlieÃŸlich um eine 3-Jahresprognose unter schwierigen Bedingungen.</p>
<p>Der handelsgewichtete Wechselkurs hat sich wie folgt entwickelt:</p>
<p><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/sterling_eri.png" width="423" height="438" alt="Sterling ERI" title="Sterling ERI" /><br />
<small>Quelle: Bank of England, Inflation Report, November 2009, s.13 [<a href="http://www.bankofengland.co.uk/publications/inflationreport/ir09nov.pdf">PDF</a>]</small></p>
<p>Jetzt ist die Frage, wird die erklÃ¤rte &#8220;WeichwÃ¤hrungspolitik&#8221; der <em>Bank of England</em> die EZB in irgendeiner Weise beeinflussen? Auf dem Kontinent hat man schlieÃŸlich Ã¤hnlich groÃŸe konjunkturelle Schocks erlitten, dafÃ¼r aber muss man im Export einen harten Euro Ã¼berwinden&#8230;</p>
<p><!--adsense--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Inflation Deutschland: Verbraucherpreise im Oktober unverÃ¤ndert</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/inflation-deutschland-verbraucherpreise-im-oktober-unveraendert.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/inflation-deutschland-verbraucherpreise-im-oktober-unveraendert.php#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 11:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsdaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Oktober 2009 unverÃ¤ndert geblieben, meldet das Statistische Bundesamt. Die Inflationsrate gegenÃ¼ber Oktober 2008 liegt bei 0% (nach -0,3% im September). Im Vergleich zum Vormonat (September 2009) erhÃ¶hten sich die Preise um 0,1%. [ Klick auf die Grafik fÃ¼r grÃ¶ÃŸere Ansicht ] Der interaktive Chart: Verbraucherpreis-Inflation Deutschland, monatlich, zum Vorjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Oktober 2009 unverÃ¤ndert geblieben, meldet das <em>Statistische Bundesamt</em>. Die Inflationsrate gegenÃ¼ber Oktober 2008 liegt bei 0% (nach -0,3% im September). Im Vergleich zum Vormonat (September 2009) erhÃ¶hten sich die Preise um 0,1%. </p>
<p><small>[ Klick auf die Grafik fÃ¼r grÃ¶ÃŸere Ansicht ]</small> </p>
<p><a rel="lightbox" title="Inflationsrate in Deutschland: Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat; Daten: Statistisches Bundesamt; Grafik: boersennotizbuch.de" href="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/inflation_de_okt_2009.png"><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/_inflation_de_okt_2009.png" title="Inflation Deutschland: zum Vorjahresmonat; Daten: Statistisches Bundesamt; Grafik: boersennotizbuch.de" alt="Inflation Deutschland: zum Vorjahresmonat; Daten: Statistisches Bundesamt; Grafik: boersennotizbuch.de" width="550" height="286" /></a><br />
<small>Der interaktive Chart: <a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/verbraucherpreisinflation-in-deutschland-monatlich-zum-vorjahr">Verbraucherpreis-Inflation Deutschland, monatlich, zum Vorjahr</a></small></p>
<p>Nach wie vor spÃ¼rt man die deflationÃ¤re Wirkung der gesunkenen Energie- und Kraftstoffpreise. Ohne Energie betrÃ¤gt die Inflationsrate 0,9% (ggÃ¼. Vorjahresmonat). </p>
<p>Der fÃ¼r europÃ¤ische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) fÃ¼r Deutschland sank im Oktober um 0,1% (zum Vorjahr). </p>
<p><em>Weitere Details: destatis.de, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/11/PD09__422__611,templateId=renderPrint.psml">Verbraucherpreise Oktober 2009: Â± 0,0% gegenÃ¼ber Oktober 2008 </a></em></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Inflation in den USA, Spetember 2009: +0,2% zum Vormonat, etwas hÃ¶her als erwartet</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/inflation-in-den-usa-spetember-2009-02-zum-vormonat-etwas-hoeher-als-erwartet.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/inflation-in-den-usa-spetember-2009-02-zum-vormonat-etwas-hoeher-als-erwartet.php#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 23:29:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsdaten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Verbraucherpreise stiegen in September 2009 um 0,2% gegenÃ¼ber dem Vormonat, etwas stÃ¤rker als erwartet (erwartet wurde ein Anstieg um ca. 0,1%). Die Kerninflationsrate stieg ebenso um 0,2%. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet man entsprechend -1,3% (gesamt) und +1,5% (Kerninflation). Die Gesamtinflationsrate in den USA (wie in den meisten anderen Industriestaaten) fÃ¤llt hauptsÃ¤chlich aufgrund niedriger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Die US-Verbraucherpreise stiegen in September 2009 um 0,2% gegenÃ¼ber dem Vormonat, etwas stÃ¤rker als erwartet <em>(erwartet wurde ein Anstieg um ca. 0,1%)</em>. Die Kerninflationsrate stieg ebenso um 0,2%. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet man entsprechend -1,3% (gesamt) und +1,5% (Kerninflation).</p>
<p>Die Gesamtinflationsrate in den USA (wie in den meisten anderen Industriestaaten) fÃ¤llt hauptsÃ¤chlich aufgrund niedriger Energie- und Rohstoffpreise (siehe hierzu &#8220;<a href="http://www.boersennotizbuch.de/ende-der-vorteilhaften-basiseffekte-beim-oelpreis.php">Bald Ende der Basiseffekte</a>&#8220;). SelbstverstÃ¤ndlich spielen fÃ¼r den RÃ¼ckgang der Kerninflation <em>(ohne Energie und Nahrungsmittel)</em> auch die schwache Konjunktur und die leeren KapazitÃ¤ten eine Rolle, aber der Preisdruck (der ohne Frage besteht) ist bei weitem nicht so hoch wie befÃ¼rchtet (Deflationsszenario). </p>
<p><small>[ FÃ¼r den interaktiven, langfristigen Chart klicken Sie auf den Link unter der Grafik ]</small></p>
<p><img class="bord" src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/cpi_092009.png" width="550" height="298" alt="Inflation in den USA, CPI, September 2009" title="Inflation in den USA, CPI, September 2009" /><br />
<small><a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/inflation-in-den-usa">Inflationsrate USA</a></small></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Baupreisindex mit leichtem Plus zum Vorjahr</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/baupreisindex-mit-leichtem-plus-zum-vorjahr.php</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 12:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[bau]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[preise]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Statistische Bundesamt verÃ¶ffentlicht den Baupreisindex fÃ¼r August 2009. Die wichtigen Komponenten Wohnbau, Rohbauarbeiten verzeichnen einen leichten Preisanstieg gegenÃ¼ber dem Vorjahresmonat: Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex fÃ¼r den Neubau konventionell gefertigter WohngebÃ¤ude (Bauleistungen am Bauwerk, einschlieÃŸlich Umsatzsteuer) in Deutschland im August 2009 gegenÃ¼ber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,2%. Im Mai 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Das <em>Statistische Bundesamt</em> verÃ¶ffentlicht den Baupreisindex fÃ¼r August 2009. Die wichtigen Komponenten Wohnbau, Rohbauarbeiten verzeichnen einen leichten Preisanstieg gegenÃ¼ber dem Vorjahresmonat:</p>
<blockquote><p>Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex fÃ¼r den Neubau konventionell gefertigter WohngebÃ¤ude (Bauleistungen am Bauwerk, einschlieÃŸlich Umsatzsteuer) in Deutschland im August 2009 gegenÃ¼ber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,2%. Im Mai 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 1,0% betragen. Von Mai 2009 auf August 2009 stieg der Preisindex um 0,2%.</p>
<p>Die Preise fÃ¼r Rohbauarbeiten gingen von August 2008 auf August 2009 um 1,1% zurÃ¼ck, bei den Ausbauarbeiten erhÃ¶hten sie sich um 1,1%. Unter den Bauarbeiten an WohngebÃ¤uden gab es binnen Jahresfrist nennenswerte PreiserhÃ¶hungen bei DÃ¤mmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,2%), bei vorgehÃ¤ngten hinterlÃ¼fteten Fassaden (+ 2,3%) sowie bei Heizanlagen und zentralen WassererwÃ¤rmungsanlagen (+ 2,2%).</p>
<p>StÃ¤rkere PreisrÃ¼ckgÃ¤nge gab es bei Stahlbauarbeiten (â€“ 4,9%) sowie bei Betonarbeiten (â€“ 4,3%).</p></blockquote>
<p><em>destatis.de, Pressemitteilung, <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/10/PD09__389__61261,templateId=renderPrint.psml">Baupreisindex August 2009: WohngebÃ¤ude + 0,2% zum Vorjahr</a></em></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Preisentwicklung Deutschland: AusgewÃ¤hlte Produkte (September 2009)</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/preisentwicklung-deutschland-ausgewaehlte-produkte-september-2009.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/preisentwicklung-deutschland-ausgewaehlte-produkte-september-2009.php#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 11:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Research]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[grafik]]></category>
		<category><![CDATA[preise]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Statistische Bundesamt verÃ¶ffentlicht monatlich eine Grafik mit den auffÃ¤lligsten PreisverÃ¤nderungen &#8212; hier ist die aktuelle fÃ¼r September 2009:]]></description>
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<p>Das Statistische Bundesamt verÃ¶ffentlicht monatlich eine Grafik mit den auffÃ¤lligsten PreisverÃ¤nderungen &#8212; hier ist die aktuelle fÃ¼r September 2009:<br />
<a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Statistiken/Preise/Preise,templateId=renderPrint.psml" target="_self" title="Link zur Themenseite Preise"><br />
<img src="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Grafiken/Preise/Diagramme/Preisveraenderungen80Start,property=image.gif" alt="Destatis.de - Die auffÃ¤lligsten PreisverÃ¤nderungen" title="Destatis.de - Die auffÃ¤lligsten PreisverÃ¤nderungen" /></a></p>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Fed bereitet die MÃ¤rkte auf eine Zinswende vor?</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-fed-bereitet-die-maerkte-auch-auf-eine-zinswende.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/die-fed-bereitet-die-maerkte-auch-auf-eine-zinswende.php#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 10:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
		<category><![CDATA[fed]]></category>
		<category><![CDATA[geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>

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		<description><![CDATA[AllmÃ¤hlich hÃ¤ufen sich die Hinweise, dass die US-Notenbank die MÃ¤rkte auf ein Ende der expansiven Geldpolitik vorbereiten will. Aber sie geht behutsam vor und lÃ¤sst sich &#8212; aller Voraussicht nach &#8212; fÃ¼r eventuelle ZinserhÃ¶hungen genug Zeit. Ich glaube, die Fed ist sich sehr wohl bewusst, dass viele Kreditinstitute und die Wirtschaft als Ganzes noch lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>AllmÃ¤hlich hÃ¤ufen sich die Hinweise, dass die US-Notenbank die MÃ¤rkte auf ein Ende der expansiven Geldpolitik vorbereiten will. Aber sie geht behutsam vor und lÃ¤sst sich &#8212; aller Voraussicht nach &#8212; fÃ¼r eventuelle ZinserhÃ¶hungen genug Zeit. Ich glaube, die <em>Fed </em>ist sich sehr wohl bewusst, dass viele Kreditinstitute und die Wirtschaft als Ganzes noch lange auf billiges Geld von der Zentralbank angewiesen sein werden. So mÃ¶chte sie einen mÃ¶glichst stressfreien Ãœbergang schaffen und will den Akteuren ausreichend Zeit lassen, sich auf den Kurswechsel auszurichten. </p>
<p>Dazu kommt noch, dass auch die <em>Fed </em>anhand von Makrodaten operiert, die <a href="http://www.boersennotizbuch.de/revisionen.php">hin und wieder <em>(substanziell)</em> revidiert werden mÃ¼ssen</a>&#8230;</p>
<blockquote><p>Die mittelfristige Inflationsgefahr in den USA wird nach Ansicht eines hochrangigen US-Notenbankers unterschÃ¤tzt. Die von der Wirtschaftsflaute verursachte ProduktionslÃ¼cke in der US-Wirtschaft sei mÃ¶glicherweise bei weitem nicht so groÃŸ wie weithin angenommen, sagte der PrÃ¤sident der Fed von St. Louis, James Bullard, am Sonntag.</p></blockquote>
<p><em>FTD.de, <a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:fed-banker-inflationsgefahr-groesser-als-erwartet/50022109.html">Inflationsgefahr grÃ¶ÃŸer als erwartet</a></em></p>
<div class="gbox"><strong>Grafik: <a href="http://www.boersennotizbuch.de/marktdaten/leitzinsen-langfristige-entwicklung-fed-ezb">Verlauf der Leitzinsen FED/EZB seit 2000</a>.</strong></div>
<p><!--adsense--></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ende der (vorteilhaften) Basiseffekte beim Ã–lpreis</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/ende-der-vorteilhaften-basiseffekte-beim-oelpreis.php</link>
		<comments>http://www.boersennotizbuch.de/ende-der-vorteilhaften-basiseffekte-beim-oelpreis.php#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 16:25:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[grafik]]></category>
		<category><![CDATA[oel]]></category>
		<category><![CDATA[preise]]></category>
		<category><![CDATA[statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Folgenden ein kurzer Blick auf die Entwicklung des Ã–lpreises in den Jahren 2008 und 2009. Wie man sieht, haben wir die sog. Basiseffekte (z.B. bei der Berechnung der Inflationsrate) bald ausgeschÃ¶pft. Das bedeutet: Die starken RÃ¼ckgÃ¤nge der Gesamtinflationsrate waren in den letzten Monaten zum grÃ¶ÃŸten Teil den gesunkenen Energie- und Rohstoffpreisen geschuldet*. Wenn der [...]]]></description>
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<p>Im Folgenden ein kurzer Blick auf die Entwicklung des Ã–lpreises in den Jahren 2008 und 2009. Wie man sieht, haben wir die sog. Basiseffekte (z.B. bei der Berechnung der Inflationsrate) bald ausgeschÃ¶pft. </p>
<p>Das bedeutet: Die starken RÃ¼ckgÃ¤nge der Gesamtinflationsrate waren in den letzten Monaten zum grÃ¶ÃŸten Teil den gesunkenen Energie- und Rohstoffpreisen geschuldet*. Wenn der Ã–lpreis in den folgenden Monaten nicht deutlich fÃ¤llt, wird im Jahresvergleich bald nicht mehr eine Verbilligung (Minus), sondern eine Verteuerung (Plus) ausgewiesen. Die Gesamtinflation dÃ¼rfte rechnerisch bald anziehen, auch dann, wenn sich die Preise gar nicht Ã¤ndern.</p>
<p><!-- amline script--><br />
  <script type="text/javascript" src="http://www.boersennotizbuch.de/charts/amline/swfobject.js"></script></p>
<div id="flashcontent">
		<strong>You need to upgrade your Flash Player</strong>
	</div>
<p>	<script type="text/javascript">
		// <![CDATA[		
		var so = new SWFObject("http://www.boersennotizbuch.de/charts/amline/amline.swf", "amline", "100%", "500", "8", "#FFFFFF");
		so.addVariable("path", "http://www.boersennotizbuch.de/charts/oil_jahr_fuer_jahr/");
		so.addVariable("settings_file", escape("http://www.boersennotizbuch.de/charts/oil_jahr_fuer_jahr/amline_settings.xml"));
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		// ]]&gt;
	</script><br />
	<i>Daten-Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis: FRED</i><br />
<!-- end of amline script --></p>
<p><small><strong>*</strong> SelbstverstÃ¤ndlich hat auch die allgemeine NachfrageschwÃ¤che eine wesentliche Rolle fÃ¼r die sinkende Inflation gespielt (die Kerninflationsrate ist auch gefallen), aber jetzt wollen wir uns kurz auf die Gesamtinflation konzentrieren.</small></p>
<p><!--adsense--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alan Greespan: Nur langsame Erholung, aber auch kein erneutes Abrutschen in die Rezession</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/alan-greespan-nur-langsame-erholung-aber-auch-kein-erneutes-abrutschen-in-die-rezessio.php</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 19:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frontpage]]></category>
		<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesamtmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[alan-greenspan]]></category>
		<category><![CDATA[konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Prognosen]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem aktuellen Kommentar zur Wirtschaftslage und den Perspektiven fÃ¼r die Wirtschaft und die Aktienkurse Ã¤uÃŸerte sich der Ex-Fed-Chef Alan Greenspan mit einem Mix aus Pessimismus und Optimismus &#8230; und tendiert &#8212; unterm Strich &#8212; seitwÃ¤rts: Die SeitwÃ¤rtstendenz dÃ¼rfte der Wirtschaft 2010 einen &#8220;matten Charakter&#8221; aufdrÃ¼cken, beschrieb Greenspan seine EinschÃ¤tzung. Ãœber den Zeitraum der kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://www.boersennotizbuch.de/wp-content/uploads/2009/alan_greenspan.png" width="411" height="118" alt="Alan Greenspan" title="Alan Greenspan" /></p>
<p>In einem aktuellen Kommentar zur Wirtschaftslage und den Perspektiven fÃ¼r die Wirtschaft und die Aktienkurse Ã¤uÃŸerte sich der Ex-Fed-Chef <em>Alan Greenspan</em> mit einem Mix aus Pessimismus und Optimismus &#8230; und tendiert &#8212; unterm Strich &#8212; seitwÃ¤rts:</p>
<blockquote><p>Die SeitwÃ¤rtstendenz dÃ¼rfte der Wirtschaft 2010 einen &#8220;matten Charakter&#8221; aufdrÃ¼cken, beschrieb Greenspan seine EinschÃ¤tzung. Ãœber den Zeitraum der kommenden sechs Monate erwartet Greenspan ein Wachstum von annualisiert drei bis vier Prozent, das in der Folge nachlassen dÃ¼rfte. Ein erneutes Abrutschen in eine Rezession im nÃ¤chsten Jahr befÃ¼rchtet er jedoch nicht.</p></blockquote>
<p><em>Wirtschaftsblatt.at, <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/391917/index.do?_vl_backlink=/home/index.do&#038;_vl_pos=2.1.DT">Alan Greenspan befÃ¼rchtet kein &#8220;Double Dip&#8221;</a></em></p>
<p>Zum Thema drohende (Hyper-)Inflation gibt <em>Greenspan </em>Entwarnung &#8212; wir sollen uns nach wie vor in einem deflationÃ¤ren Umfeld bewegen&#8230;</p>
<p>Kleiner Hinweis: <em>Greenspan </em>hat sich noch nie durch besonders gute Wirtschafts- und BÃ¶rsenprognosen hervorgetan.</p>
<p><!--adsense--></p>
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