<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Wie ist denn nun das BÃ¶rsensentiment?</title>
	<atom:link href="http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php</link>
	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.4.1</generator>
	<item>
		<title>Von: George Soros erwartet neuen Test der tiefsten AktienstÃ¤nde von diesem Jahr â€¢ BÃ¶rsennotizbuch</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-43474</link>
		<dc:creator>George Soros erwartet neuen Test der tiefsten AktienstÃ¤nde von diesem Jahr â€¢ BÃ¶rsennotizbuch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2008 21:09:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-43474</guid>
		<description>[...] Fall hier aufnehmen (zu den Differenzen schreibe ich praktisch einen ganzen Blog&#8230;). Ich habe bereits geschrieben, ich erwarte auch einen Test bzw. nicht die unmittelbare R&#252;ckkehr der Hausse &#8212; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Fall hier aufnehmen (zu den Differenzen schreibe ich praktisch einen ganzen Blog&#8230;). Ich habe bereits geschrieben, ich erwarte auch einen Test bzw. nicht die unmittelbare R&#252;ckkehr der Hausse &#8212; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-41182</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 16:36:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-41182</guid>
		<description>SelbstverstÃ¤ndlich doch... Ich schaue mir das an... (weissgarnix steht ja so wieso &quot;unter Beobachtung&quot; -- ich meine jetzt natÃ¼rlich nicht wegen &quot;gefÃ¤hrlichen Pessimismus&quot;, sondern auf der &lt;a href=&quot;http://www.boersennotizbuch.de/was-its-rss.php&quot;&gt;Feed&lt;/a&gt;-Liste ;-)  )</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>SelbstverstÃ¤ndlich doch&#8230; Ich schaue mir das an&#8230; (weissgarnix steht ja so wieso &#8220;unter Beobachtung&#8221; &#8212; ich meine jetzt natÃ¼rlich nicht wegen &#8220;gefÃ¤hrlichen Pessimismus&#8221;, sondern auf der <a href="http://www.boersennotizbuch.de/was-its-rss.php">Feed</a>-Liste <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   )</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Kuebler</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-41173</link>
		<dc:creator>Falk Kuebler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 15:30:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-41173</guid>
		<description>ZufÃ¤llig sah ich gerade, dass der Weissgarnix-Blog genau diese Diskussion jetzt auch erÃ¶ffnet hat. Und weil ich vermute/hoffe, dass Blogs aufeinander nicht allzu eifersÃ¼chtig sind, mÃ¶chte ich hier mal darauf hinweisen:

http://www.weissgarnix.de/?p=130</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ZufÃ¤llig sah ich gerade, dass der Weissgarnix-Blog genau diese Diskussion jetzt auch erÃ¶ffnet hat. Und weil ich vermute/hoffe, dass Blogs aufeinander nicht allzu eifersÃ¼chtig sind, mÃ¶chte ich hier mal darauf hinweisen:</p>
<p><a href="http://www.weissgarnix.de/?p=130">http://www.weissgarnix.de/?p=130</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Kuebler</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-41166</link>
		<dc:creator>Falk Kuebler</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 15:09:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-41166</guid>
		<description>Die fehlende volkswirtschaftliche Ausbildung bringt in der Tat auch Vorteile gegenÃ¼ber den Experten, die nach klassischem Vorurteil den Wald vor lauter BÃ¤umen nicht sehen. Aber ein wenig mehr wÃ¼sste ich schon ganz gerne und hoffe deshalb, dass das so langsam implizit einsickert.

Wie &quot;abseitig&quot; akademisch, fast hohepriesterisch so ein Thema diskutiert werden kann, sieht man IMHO ganz gut beim Herdentrieb-Blog. Ich selbst mÃ¶chte das Thema eher als &quot;Kunsthandwerk&quot; im Sinne des Geldverdienens verstanden wissen und versuche es so zu betreiben.

Zum eigentlichen Thema noch eine Bemerkung: Ich finde dass die Diskussion viel zu sehr auf die Frage Finanzkrise fokussiert. Dadurch entsteht dann auch der IMHO gefÃ¤hrliche Fehlschluss, dass man fÃ¼r die BÃ¶rse vor allem deren weitere Entwicklung vorhersagen muss. In Wirklichkeit geht es aber um eine Krise der Realwirtschaft. Die ist zwar mit dem Finanzsektor durchaus korreliert, aber nicht so wie in den vielen Diskussionen, wo der (Finanz-) Schwanz mit dem (Gesamtwirtschafts-) Hund zu wedeln scheint. Das Problem ist in der Realwirtschaft entstanden, durch eine Ãœber-Investition und -Konsumption vor allem der US-Privaten, die lange die Weltwirtschaft vorangepuscht und eine Kette von anderen Fehlentwicklungen nach sich gezogen hat. Bei diesen Folge-Fehlentwicklungen hat es dann geknirscht und auch geknallt. Das darf aber IMHO nicht von dem Grundproblem ablenken.

Es hÃ¶rt sich manchmal nÃ¤mlich geradezu so an, als ob alleine die Tatsache, dass die Banken nicht pleite zu gehen scheinen, die Kurse schon zÃ¼gig Ã¼ber die alten Alltime-Highs hinauskatapultieren mÃ¼sste.

Meine Sicht (und renditemÃ¤ssige Hoffnung :-) ist, dass die Realwirtschaft eine nennenswerte Zeit lang etwas gedrÃ¼ckt verlaufen wird, insbesondere im Vergleich zu den geradezu paradiesischen Turbo-ZustÃ¤nden der letzten 10..15 Jahre. Dass der Finanzsektor an seine spektakulÃ¤ren Performances, die zwischenzeitlich zur Vermehrfachung seiner Marktkapitalisierung in % des GDP gefÃ¼hrt haben, nicht so schnell wieder anknÃ¼pfen dÃ¼rfte, scheint mir fast schon trivial sicher. Aber selbst wenn das in der Gesamtwirtschaft noch ein paar Minuseffekte addiert, geht es nicht wirklich darum.

Woher eine neue Hausse kommen sollte, ist mir deshalb insgesamt schleierhaft. Trotzdem bedanke ich mich fÃ¼r Ihre guten WÃ¼nsche ;-). Wovor ich allerdings Angst haben muss, ist eine BÃ¤renmarktrallye, die schon sehr hoch gehen und harmlose Shorties in den Squeeze bringen kann. Wirkliche BÃ¤renmÃ¤rkte gehen Ã¼ber den Daumen 25..50% runter, und BÃ¤renmarktrallyes immerhin 15..40% (!) rauf, wenn man sich mal Langfristcharts ansieht. Alleine daran sieht man, dass die BÃ¶rse die Verarbeitung des Themas eher mal gerade erst angefangen hat.

Eine ganz lesenswerte Kommentierung der Frage &quot;Ende vom Anfang oder Anfang vom Ende?&quot;, wenn auch wieder ein bisschen wie oben beschrieben von der Finazsektorseite her betrachtet, fand ich hier:

http://www.rgemonitor.com/euro-monitor/252542/the_credit_crisis_final_act_or_intermission</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die fehlende volkswirtschaftliche Ausbildung bringt in der Tat auch Vorteile gegenÃ¼ber den Experten, die nach klassischem Vorurteil den Wald vor lauter BÃ¤umen nicht sehen. Aber ein wenig mehr wÃ¼sste ich schon ganz gerne und hoffe deshalb, dass das so langsam implizit einsickert.</p>
<p>Wie &#8220;abseitig&#8221; akademisch, fast hohepriesterisch so ein Thema diskutiert werden kann, sieht man IMHO ganz gut beim Herdentrieb-Blog. Ich selbst mÃ¶chte das Thema eher als &#8220;Kunsthandwerk&#8221; im Sinne des Geldverdienens verstanden wissen und versuche es so zu betreiben.</p>
<p>Zum eigentlichen Thema noch eine Bemerkung: Ich finde dass die Diskussion viel zu sehr auf die Frage Finanzkrise fokussiert. Dadurch entsteht dann auch der IMHO gefÃ¤hrliche Fehlschluss, dass man fÃ¼r die BÃ¶rse vor allem deren weitere Entwicklung vorhersagen muss. In Wirklichkeit geht es aber um eine Krise der Realwirtschaft. Die ist zwar mit dem Finanzsektor durchaus korreliert, aber nicht so wie in den vielen Diskussionen, wo der (Finanz-) Schwanz mit dem (Gesamtwirtschafts-) Hund zu wedeln scheint. Das Problem ist in der Realwirtschaft entstanden, durch eine Ãœber-Investition und -Konsumption vor allem der US-Privaten, die lange die Weltwirtschaft vorangepuscht und eine Kette von anderen Fehlentwicklungen nach sich gezogen hat. Bei diesen Folge-Fehlentwicklungen hat es dann geknirscht und auch geknallt. Das darf aber IMHO nicht von dem Grundproblem ablenken.</p>
<p>Es hÃ¶rt sich manchmal nÃ¤mlich geradezu so an, als ob alleine die Tatsache, dass die Banken nicht pleite zu gehen scheinen, die Kurse schon zÃ¼gig Ã¼ber die alten Alltime-Highs hinauskatapultieren mÃ¼sste.</p>
<p>Meine Sicht (und renditemÃ¤ssige Hoffnung <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ist, dass die Realwirtschaft eine nennenswerte Zeit lang etwas gedrÃ¼ckt verlaufen wird, insbesondere im Vergleich zu den geradezu paradiesischen Turbo-ZustÃ¤nden der letzten 10..15 Jahre. Dass der Finanzsektor an seine spektakulÃ¤ren Performances, die zwischenzeitlich zur Vermehrfachung seiner Marktkapitalisierung in % des GDP gefÃ¼hrt haben, nicht so schnell wieder anknÃ¼pfen dÃ¼rfte, scheint mir fast schon trivial sicher. Aber selbst wenn das in der Gesamtwirtschaft noch ein paar Minuseffekte addiert, geht es nicht wirklich darum.</p>
<p>Woher eine neue Hausse kommen sollte, ist mir deshalb insgesamt schleierhaft. Trotzdem bedanke ich mich fÃ¼r Ihre guten WÃ¼nsche <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Wovor ich allerdings Angst haben muss, ist eine BÃ¤renmarktrallye, die schon sehr hoch gehen und harmlose Shorties in den Squeeze bringen kann. Wirkliche BÃ¤renmÃ¤rkte gehen Ã¼ber den Daumen 25..50% runter, und BÃ¤renmarktrallyes immerhin 15..40% (!) rauf, wenn man sich mal Langfristcharts ansieht. Alleine daran sieht man, dass die BÃ¶rse die Verarbeitung des Themas eher mal gerade erst angefangen hat.</p>
<p>Eine ganz lesenswerte Kommentierung der Frage &#8220;Ende vom Anfang oder Anfang vom Ende?&#8221;, wenn auch wieder ein bisschen wie oben beschrieben von der Finazsektorseite her betrachtet, fand ich hier:</p>
<p><a href="http://www.rgemonitor.com/euro-monitor/252542/the_credit_crisis_final_act_or_intermission">http://www.rgemonitor.com/euro-monitor/252542/the_credit_crisis_final_act_or_intermission</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Patt im BÃ¶rsensentiment? â€¢ BÃ¶rsennotizbuch</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-41115</link>
		<dc:creator>Patt im BÃ¶rsensentiment? â€¢ BÃ¶rsennotizbuch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 10:11:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-41115</guid>
		<description>[...] diejenigen, die es vielleicht nicht mitgekriegt haben, hat die Bestimmung des B&#246;rsensentiments Anfang der Woche eine (nicht so kleine) Diskussion ausgel&amp;#... (weitere Meinungen sind herzlich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] diejenigen, die es vielleicht nicht mitgekriegt haben, hat die Bestimmung des B&#246;rsensentiments Anfang der Woche eine (nicht so kleine) Diskussion ausgel&amp;#&#8230; (weitere Meinungen sind herzlich [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-41107</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2008 09:18:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-41107</guid>
		<description>Dass Sie Ã¼ber keine &quot;komplexe volkswirtschaftliche Ausbildung&quot; verfÃ¼gen, ist wohl eher ein Vorteil an der BÃ¶rse... ;-)

Im Ãœbrigen schildern Sie eine vertretbare Position, die ich sogar - denke ich - nachvollziehen kann (obwohl ich Sie nicht teile). Ihre Sichtweise enthÃ¤lt jedoch einige Punkte, die ich auch in meiner Analyse fÃ¼r &quot;ungewiss&quot; halte -- einer darunter, eben, die Frage nach dem Sentiment (die ich etwas anders empfinde...).

Da Sie schon mal konkret MÃ¤rz 2007 genannt haben, habe ich noch mal ins Archiv nachgeschaut (dieses Tagebuch muss schlieÃŸlich auch ein wenig von Nutzen sein) -- &lt;a href=&quot;http://www.boersennotizbuch.de/2007/03&quot;&gt;BÃ¶rsennotizbuch Archiv MÃ¤rz 2007&lt;/a&gt; -- und, mein Eindruck war damals, dass die Zukunft gar nicht &lt;i&gt;sooo&lt;/i&gt; rosig wahrgenommen wurde. Ganz im Gegenteil: Die Experten waren auch damals um die Konjunktur (sehr) besorgt; es war die Zeit der ersten sehr deutlichen Anzeichen fÃ¼r Krise am Immobilienmarkt (ich habe die Entwicklung hier insgesamt etwas unterschÃ¤tzt, aber nicht fÃ¼r den MÃ¤rz und die Monate danach, sondern insgesamt fÃ¼r die spÃ¤teren Monate...). 

Also vielleicht in KÃ¼rze nochmal: Stimmung damals -- nicht sehr positiv; Immobilienmarkt belastete; KonjunkturabschwÃ¤chung erwartet; Greenspan sprach von &quot;mÃ¶glicher Rezession&quot;; die Kurse sackten das erste Mal deutlich ab.

Ich &lt;a href=&quot;http://www.boersennotizbuch.de/dax-die-wetten-stehen.php&quot;&gt;war fÃ¼r das Jahr 2007 insgesamt sehr optimistisch&lt;/a&gt;, ich behauptete und glaubte, die (deutschen, europÃ¤ischen und sonstigen etablierten) AktienmÃ¤rkte sind unterbewertet (auch zum MÃ¤rz 2007). Ich dachte nicht, dass es im ersten Halbjahr so schnell aufwÃ¤rts geht, daher &lt;a href=&quot;http://www.boersennotizbuch.de/dax-prognose-2007-mehr-als-halb-gewonnen.php&quot;&gt;habe ich zur &quot;Halbzeit&quot; etwas vorsichtigere TÃ¶ne eingeschlagen&lt;/a&gt;...

Zusammenfassend (meine EinschÃ¤tzungen): 

MÃ¤rz 2007 gab es keinen Optimismus; die Kurse standen auf fundamental  unterbewertetem Niveau; erst im Sommer 2007, bei einem sehr schnellen Anstieg, erwachte der Optimismus und die Kurse begannen, nicht mehr gÃ¼nstig zu sein -- nicht zuletzt, weil sich das Zinsumfeld verÃ¤nderte. 

Ich hielt die Preise im Sommer 2007 (also um die 8.000 im Dax) noch fÃ¼r fair. Dies ist eine EinschÃ¤tzung, die sich noch beweisen soll. Ich habe die Immobilienkrise insgesamt unterschÃ¤tzt sowie die Bankenkrise, die daraus entstand. 

Doch bei den Aktien habe ich noch recht -- sie halten ganz gut, weil es keine Ã¼bermÃ¤ÃŸige InvestitionstÃ¤tigkeit und Spekulation in den Aktien (der etablierten BÃ¶rsen) gab -- mit nur kleinen Abstrichen rund um die dann doch tiefere Bankenkrise und den Januar-Sturz (der noch durch die Verluste des/der SocGen-Trader mit verursacht wurde -- ich war wirklich nicht eingeweiht...).

Heute haben wir eine grÃ¶ÃŸere Krise, aber auch deutlich niedrigere Zinsen am kurzen Ende (und am langen auch niedriger). Die ZinsaufschlÃ¤ge und die LiquiditÃ¤t sind jedoch etwas ungÃ¼nstiger... Und die Kurse haben zwischenzeitlich deutlicher korrigiert (und einige schwÃ¤chere HÃ¤nde abgeschÃ¼ttelt...). Heute sehe ich -- die 7.000 ist zurÃ¼ckerobert. Da kann ich vielleicht sagen, dass ich keine schnelle Erholung erwarte. 

Im Grunde wÃ¼rde ich in zwei FÃ¤llen falsch liegen: 

(a) sollten wir  nach 12 Monaten noch in einer Baisse stecken oder 

(b) sollte die neue-alte Hausse jetzt unmittelbar wieder Fahrt aufnehmen (sprich: ohne neue Korrektur bzw. etwas lÃ¤ngere SchwÃ¤che-/SeitwÃ¤rtsphase). 

Eigentlich wÃ¼nschte ich mir (b) -- und ich wÃ¼nschte es auch Ihnen, damit Sie nochmal die Shorts schlieÃŸen kÃ¶nnen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Sie Ã¼ber keine &#8220;komplexe volkswirtschaftliche Ausbildung&#8221; verfÃ¼gen, ist wohl eher ein Vorteil an der BÃ¶rse&#8230; <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Ãœbrigen schildern Sie eine vertretbare Position, die ich sogar &#8211; denke ich &#8211; nachvollziehen kann (obwohl ich Sie nicht teile). Ihre Sichtweise enthÃ¤lt jedoch einige Punkte, die ich auch in meiner Analyse fÃ¼r &#8220;ungewiss&#8221; halte &#8212; einer darunter, eben, die Frage nach dem Sentiment (die ich etwas anders empfinde&#8230;).</p>
<p>Da Sie schon mal konkret MÃ¤rz 2007 genannt haben, habe ich noch mal ins Archiv nachgeschaut (dieses Tagebuch muss schlieÃŸlich auch ein wenig von Nutzen sein) &#8212; <a href="http://www.boersennotizbuch.de/2007/03">BÃ¶rsennotizbuch Archiv MÃ¤rz 2007</a> &#8212; und, mein Eindruck war damals, dass die Zukunft gar nicht <i>sooo</i> rosig wahrgenommen wurde. Ganz im Gegenteil: Die Experten waren auch damals um die Konjunktur (sehr) besorgt; es war die Zeit der ersten sehr deutlichen Anzeichen fÃ¼r Krise am Immobilienmarkt (ich habe die Entwicklung hier insgesamt etwas unterschÃ¤tzt, aber nicht fÃ¼r den MÃ¤rz und die Monate danach, sondern insgesamt fÃ¼r die spÃ¤teren Monate&#8230;). </p>
<p>Also vielleicht in KÃ¼rze nochmal: Stimmung damals &#8212; nicht sehr positiv; Immobilienmarkt belastete; KonjunkturabschwÃ¤chung erwartet; Greenspan sprach von &#8220;mÃ¶glicher Rezession&#8221;; die Kurse sackten das erste Mal deutlich ab.</p>
<p>Ich <a href="http://www.boersennotizbuch.de/dax-die-wetten-stehen.php">war fÃ¼r das Jahr 2007 insgesamt sehr optimistisch</a>, ich behauptete und glaubte, die (deutschen, europÃ¤ischen und sonstigen etablierten) AktienmÃ¤rkte sind unterbewertet (auch zum MÃ¤rz 2007). Ich dachte nicht, dass es im ersten Halbjahr so schnell aufwÃ¤rts geht, daher <a href="http://www.boersennotizbuch.de/dax-prognose-2007-mehr-als-halb-gewonnen.php">habe ich zur &#8220;Halbzeit&#8221; etwas vorsichtigere TÃ¶ne eingeschlagen</a>&#8230;</p>
<p>Zusammenfassend (meine EinschÃ¤tzungen): </p>
<p>MÃ¤rz 2007 gab es keinen Optimismus; die Kurse standen auf fundamental  unterbewertetem Niveau; erst im Sommer 2007, bei einem sehr schnellen Anstieg, erwachte der Optimismus und die Kurse begannen, nicht mehr gÃ¼nstig zu sein &#8212; nicht zuletzt, weil sich das Zinsumfeld verÃ¤nderte. </p>
<p>Ich hielt die Preise im Sommer 2007 (also um die 8.000 im Dax) noch fÃ¼r fair. Dies ist eine EinschÃ¤tzung, die sich noch beweisen soll. Ich habe die Immobilienkrise insgesamt unterschÃ¤tzt sowie die Bankenkrise, die daraus entstand. </p>
<p>Doch bei den Aktien habe ich noch recht &#8212; sie halten ganz gut, weil es keine Ã¼bermÃ¤ÃŸige InvestitionstÃ¤tigkeit und Spekulation in den Aktien (der etablierten BÃ¶rsen) gab &#8212; mit nur kleinen Abstrichen rund um die dann doch tiefere Bankenkrise und den Januar-Sturz (der noch durch die Verluste des/der SocGen-Trader mit verursacht wurde &#8212; ich war wirklich nicht eingeweiht&#8230;).</p>
<p>Heute haben wir eine grÃ¶ÃŸere Krise, aber auch deutlich niedrigere Zinsen am kurzen Ende (und am langen auch niedriger). Die ZinsaufschlÃ¤ge und die LiquiditÃ¤t sind jedoch etwas ungÃ¼nstiger&#8230; Und die Kurse haben zwischenzeitlich deutlicher korrigiert (und einige schwÃ¤chere HÃ¤nde abgeschÃ¼ttelt&#8230;). Heute sehe ich &#8212; die 7.000 ist zurÃ¼ckerobert. Da kann ich vielleicht sagen, dass ich keine schnelle Erholung erwarte. </p>
<p>Im Grunde wÃ¼rde ich in zwei FÃ¤llen falsch liegen: </p>
<p>(a) sollten wir  nach 12 Monaten noch in einer Baisse stecken oder </p>
<p>(b) sollte die neue-alte Hausse jetzt unmittelbar wieder Fahrt aufnehmen (sprich: ohne neue Korrektur bzw. etwas lÃ¤ngere SchwÃ¤che-/SeitwÃ¤rtsphase). </p>
<p>Eigentlich wÃ¼nschte ich mir (b) &#8212; und ich wÃ¼nschte es auch Ihnen, damit Sie nochmal die Shorts schlieÃŸen kÃ¶nnen <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Kuebler</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40932</link>
		<dc:creator>Falk Kuebler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 19:38:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40932</guid>
		<description>&gt;&gt; Hilfsweise - eben aus intellektueller Not - wird mein Blickwinkel dann wie anfangs schon einmal dargestellt zu einem fundamentalistisch-komparativen. Das heisst ich nehme eine heutige Fundamentalsituation und vergleiche die mit einer frÃ¼heren Fundamentalsituation (beide sind Ã¼brigens letzten Endes ja auch nur jeweils EinschÃ¤tzungen einer Fundamentalsituation!) und vergleiche die sich in Kursen konkret zeigenden Auswirkungen dieser beiden Fundamentalsituationen (aka â€œStimmungenâ€).

Ich mÃ¶chte mich selbst noch einmal kommentieren, weil meine Ã„usserung sonst missverstÃ¤ndlich sein kÃ¶nnte: beim Vergleich der beiden Fundamentalsituationen (bzw. der bestmÃ¶glichen Interpretationen selbiger) kommt es IMHO darauf an, wie die jeweilige lÃ¤ngerfristige Erwartung war bzw. sein musste (letzteres ist zugegeben hochgradig subjektiv):
a) Im 1. Halbjahr 2007 hatten wir eine durchgÃ¤ngig langfristig optimistische EinschÃ¤tzung der Wirtschaftssituation weltweit (nur als kleines isoliertes Beispiel &quot;Inflation besiegt&quot;)
b) heute wissen wir (prÃ¤ziser: glauben wir zu wissen, noch prÃ¤ziser: glaube ich zu wissen, dass es Ã¼ber kurz oder lang die Mehrheit wissen wird), dass in Folge der Beseitigung der langfristig aufgebauten Wirtschafts-Ungleichgewichte zumindest mittelfristig, also auf Sicht von sagen-wir-mal 2 Jahren die Weltwirtschaft sich vergleichsweise schwach entwickeln wird, insbesondere ganz wesentlich schwÃ¤cher als damals im 1. Halbjahr 2007 eingeschÃ¤tzt. Wenn das zweifelhaft erscheint (was ich hier in diesem Kreis jetzt eher nicht vermute), dann kann ich es gerne darzulegen versuchen.

Die Kursdifferenz ist nun aber viel kleiner (wie dargelegt gerade mal einige Prozentpunkte) als diese Unterschiedlichkeit. DafÃ¼r kann es zumindest auf den ersten Blick fÃ¼r mich nur 2 Ã¼berzeugende GrÃ¼nde geben:
1. die bestimmenden Akteure (das wÃ¤ren Ã¼brigens IMHO *nicht* die starken HÃ¤nde, sondern diejenigen die tatsÃ¤chlich kurzfristig kursbestimmend handeln, also die Profis und evtl. zusÃ¤tzlich noch einige zittrige HÃ¤nde) gehen aus der klassischen 6 Monate vorauseilenden BÃ¶rsensicht davon aus, dass wenn der reale Abschwung wirklich konkret passiert, der darauf folgende Aufschwung ebenfalls schon mit 6 Monaten Entfernung erkennbar wird und deshalb ein tiefer Kursverfall gar nicht erst eintreten wird,
2. die Profis gehen durchaus von einem auf Sicht von 2 Jahren zu erwartenden nachhaltigen Abschwung der Realwirtschaft aus, aber &quot;spielen&quot; kurzfristig halt immer noch das &quot;wer-hat-keinen-Stuhl-wenn-die-Musik-zu-spielen-aufhÃ¶rt&quot;-Spiel.

ErklÃ¤rung 1 dÃ¼rfte im Herbst widerlegt werden, und ErklÃ¤rung 2 fÃ¼hrt unmittelbar und selbsterklÃ¤rend zum perspektivischen Short.

Im ethischen Sinne vielleicht sogar bedauerlich, dass ich insofern auf das erwartete deutlich negative Szenario sogar hoffen muss, um wirklich &quot;Kriegsgewinnler&quot; zu werden, aber so ist nun mal die Welt...

P.S.I: Es hat Ã¼brigens auch nach 2000/2001 ziemlich lange gedauert, bis sich eine unangenehme RealitÃ¤tswahrnehmung wirklich voll entfaltet hatte. Wenn ich mich richtig erinnere, von den ersten tieferen Zweifeln Mitte 2000 (vielleicht vergleichbar dem Stand von Mitte 2007) bis zum nachhaltigen Verfall zwischen Mitte 2001 und 2003 eben auch gut 2 Jahre. Und wenn die beiden Situationen strukturell auch nur schwer vergleichbar sind (IMHO), dann halte ich tendenziell das heutige Blasen-Platzen sogar eher noch fÃ¼r fÃ¼r fundamentalistisch gravierender.
P.S.II: So, jetzt muss ich mich hier mal wieder zurÃ¼ckziehen und eine Zeitlang wieder aufs Zittern und Beten konzentrieren ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt; Hilfsweise &#8211; eben aus intellektueller Not &#8211; wird mein Blickwinkel dann wie anfangs schon einmal dargestellt zu einem fundamentalistisch-komparativen. Das heisst ich nehme eine heutige Fundamentalsituation und vergleiche die mit einer frÃ¼heren Fundamentalsituation (beide sind Ã¼brigens letzten Endes ja auch nur jeweils EinschÃ¤tzungen einer Fundamentalsituation!) und vergleiche die sich in Kursen konkret zeigenden Auswirkungen dieser beiden Fundamentalsituationen (aka â€œStimmungenâ€).</p>
<p>Ich mÃ¶chte mich selbst noch einmal kommentieren, weil meine Ã„usserung sonst missverstÃ¤ndlich sein kÃ¶nnte: beim Vergleich der beiden Fundamentalsituationen (bzw. der bestmÃ¶glichen Interpretationen selbiger) kommt es IMHO darauf an, wie die jeweilige lÃ¤ngerfristige Erwartung war bzw. sein musste (letzteres ist zugegeben hochgradig subjektiv):<br />
a) Im 1. Halbjahr 2007 hatten wir eine durchgÃ¤ngig langfristig optimistische EinschÃ¤tzung der Wirtschaftssituation weltweit (nur als kleines isoliertes Beispiel &#8220;Inflation besiegt&#8221;)<br />
b) heute wissen wir (prÃ¤ziser: glauben wir zu wissen, noch prÃ¤ziser: glaube ich zu wissen, dass es Ã¼ber kurz oder lang die Mehrheit wissen wird), dass in Folge der Beseitigung der langfristig aufgebauten Wirtschafts-Ungleichgewichte zumindest mittelfristig, also auf Sicht von sagen-wir-mal 2 Jahren die Weltwirtschaft sich vergleichsweise schwach entwickeln wird, insbesondere ganz wesentlich schwÃ¤cher als damals im 1. Halbjahr 2007 eingeschÃ¤tzt. Wenn das zweifelhaft erscheint (was ich hier in diesem Kreis jetzt eher nicht vermute), dann kann ich es gerne darzulegen versuchen.</p>
<p>Die Kursdifferenz ist nun aber viel kleiner (wie dargelegt gerade mal einige Prozentpunkte) als diese Unterschiedlichkeit. DafÃ¼r kann es zumindest auf den ersten Blick fÃ¼r mich nur 2 Ã¼berzeugende GrÃ¼nde geben:<br />
1. die bestimmenden Akteure (das wÃ¤ren Ã¼brigens IMHO *nicht* die starken HÃ¤nde, sondern diejenigen die tatsÃ¤chlich kurzfristig kursbestimmend handeln, also die Profis und evtl. zusÃ¤tzlich noch einige zittrige HÃ¤nde) gehen aus der klassischen 6 Monate vorauseilenden BÃ¶rsensicht davon aus, dass wenn der reale Abschwung wirklich konkret passiert, der darauf folgende Aufschwung ebenfalls schon mit 6 Monaten Entfernung erkennbar wird und deshalb ein tiefer Kursverfall gar nicht erst eintreten wird,<br />
2. die Profis gehen durchaus von einem auf Sicht von 2 Jahren zu erwartenden nachhaltigen Abschwung der Realwirtschaft aus, aber &#8220;spielen&#8221; kurzfristig halt immer noch das &#8220;wer-hat-keinen-Stuhl-wenn-die-Musik-zu-spielen-aufhÃ¶rt&#8221;-Spiel.</p>
<p>ErklÃ¤rung 1 dÃ¼rfte im Herbst widerlegt werden, und ErklÃ¤rung 2 fÃ¼hrt unmittelbar und selbsterklÃ¤rend zum perspektivischen Short.</p>
<p>Im ethischen Sinne vielleicht sogar bedauerlich, dass ich insofern auf das erwartete deutlich negative Szenario sogar hoffen muss, um wirklich &#8220;Kriegsgewinnler&#8221; zu werden, aber so ist nun mal die Welt&#8230;</p>
<p>P.S.I: Es hat Ã¼brigens auch nach 2000/2001 ziemlich lange gedauert, bis sich eine unangenehme RealitÃ¤tswahrnehmung wirklich voll entfaltet hatte. Wenn ich mich richtig erinnere, von den ersten tieferen Zweifeln Mitte 2000 (vielleicht vergleichbar dem Stand von Mitte 2007) bis zum nachhaltigen Verfall zwischen Mitte 2001 und 2003 eben auch gut 2 Jahre. Und wenn die beiden Situationen strukturell auch nur schwer vergleichbar sind (IMHO), dann halte ich tendenziell das heutige Blasen-Platzen sogar eher noch fÃ¼r fÃ¼r fundamentalistisch gravierender.<br />
P.S.II: So, jetzt muss ich mich hier mal wieder zurÃ¼ckziehen und eine Zeitlang wieder aufs Zittern und Beten konzentrieren <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Kuebler</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40887</link>
		<dc:creator>Falk Kuebler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 17:09:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40887</guid>
		<description>Gut, ich verstehe wie du &quot;starke HÃ¤nde&quot; meinst. Zweifellos keine unsubstantiierte EinschÃ¤tzung.

Es wÃ¤re dann die Frage, wie das Verhalten dieser fundamentalistisch-mittelfristigen Investoren sich gegen die Profis und die zittrigen HÃ¤nde in der Gesamtwirkung austariert. Man kann ja auch nicht sagen, dass die starken HÃ¤nde (in deinem Sinne) einfach nur bullish sind oder durchgÃ¤ngig halten werden, was die resultierende Wirkung somit noch weiter kompliziert.

In solch einer intellektuell hoffnungslosen Gemengelage pflege ich wegen StrÃ¶mungsabriss in meinem Normalgehirn dann in der Regel zu sagen: &quot;kann sein, kann nicht sein&quot; oder auch &quot;Kismet, Insch&#039;allah...&quot; ;-)

Hilfsweise - eben aus intellektueller Not - wird mein Blickwinkel dann wie anfangs schon einmal dargestellt zu einem fundamentalistisch-komparativen. Das heisst ich nehme eine heutige Fundamentalsituation und vergleiche die mit einer frÃ¼heren Fundamentalsituation (beide sind Ã¼brigens letzten Endes ja auch nur jeweils EinschÃ¤tzungen einer Fundamentalsituation!) und vergleiche die sich in Kursen konkret zeigenden Auswirkungen dieser beiden Fundamentalsituationen (aka &quot;Stimmungen&quot;).

Und dann komme ich aktuell halt zu dem Assessment, dass die Kurse das ganz erhebliche Delta in den beiden FundamentaleinschÃ¤tzungen bisher nicht &quot;nachgespielt&quot; haben. Und dann gehe ich short, und zittere und bete, und zittere und bete ;-)

Mangels einer komplexen volkswirtschaftlichen Ausbildung bleibt mir ja auch gar nichts anderes Ã¼brig als eine solche simplistische Handlungsweise ;-)

Das - bitte-schÃ¶n - sollte aber jetzt Ã¤usserstenfalls nur eine winzig kleine Spitze gegen die Experten dieser Blogs sein, die sich ernsthaft und honorig um sachliche ErklÃ¤rungen bemÃ¼hen. Schiebt es am besten einfach auf meinen Neid ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, ich verstehe wie du &#8220;starke HÃ¤nde&#8221; meinst. Zweifellos keine unsubstantiierte EinschÃ¤tzung.</p>
<p>Es wÃ¤re dann die Frage, wie das Verhalten dieser fundamentalistisch-mittelfristigen Investoren sich gegen die Profis und die zittrigen HÃ¤nde in der Gesamtwirkung austariert. Man kann ja auch nicht sagen, dass die starken HÃ¤nde (in deinem Sinne) einfach nur bullish sind oder durchgÃ¤ngig halten werden, was die resultierende Wirkung somit noch weiter kompliziert.</p>
<p>In solch einer intellektuell hoffnungslosen Gemengelage pflege ich wegen StrÃ¶mungsabriss in meinem Normalgehirn dann in der Regel zu sagen: &#8220;kann sein, kann nicht sein&#8221; oder auch &#8220;Kismet, Insch&#8217;allah&#8230;&#8221; <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hilfsweise &#8211; eben aus intellektueller Not &#8211; wird mein Blickwinkel dann wie anfangs schon einmal dargestellt zu einem fundamentalistisch-komparativen. Das heisst ich nehme eine heutige Fundamentalsituation und vergleiche die mit einer frÃ¼heren Fundamentalsituation (beide sind Ã¼brigens letzten Endes ja auch nur jeweils EinschÃ¤tzungen einer Fundamentalsituation!) und vergleiche die sich in Kursen konkret zeigenden Auswirkungen dieser beiden Fundamentalsituationen (aka &#8220;Stimmungen&#8221;).</p>
<p>Und dann komme ich aktuell halt zu dem Assessment, dass die Kurse das ganz erhebliche Delta in den beiden FundamentaleinschÃ¤tzungen bisher nicht &#8220;nachgespielt&#8221; haben. Und dann gehe ich short, und zittere und bete, und zittere und bete <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mangels einer komplexen volkswirtschaftlichen Ausbildung bleibt mir ja auch gar nichts anderes Ã¼brig als eine solche simplistische Handlungsweise <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das &#8211; bitte-schÃ¶n &#8211; sollte aber jetzt Ã¤usserstenfalls nur eine winzig kleine Spitze gegen die Experten dieser Blogs sein, die sich ernsthaft und honorig um sachliche ErklÃ¤rungen bemÃ¼hen. Schiebt es am besten einfach auf meinen Neid <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40843</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 14:36:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40843</guid>
		<description>Ich mÃ¶chte etwas &quot;einwenden&quot;:

Mit &quot;starken HÃ¤nden&quot; meine ich nicht unbedingt und direkt die professionellen Anleger. Diese sind, meiner Meinung nach, sehr hÃ¤ufig sogar zittriger, kurzfristiger orientiert (und motiviert) und (finanziell) abhÃ¤ngiger als viele der privaten. Ein Teil von ihnen ist sowieso stark auf bestimmte Strategien, Day Trading, Arbitrage, Momentum etc. ausgerichtet und stellt wenig mittelfristige Nachfrage (zumindest nicht nachhaltige) dar. Andere mÃ¶gen erfahrener und informierter sein, handeln aber hÃ¤ufig genug einfach mit der Herde. 

(Ich weiÃŸ, dass ich hier wohl an jeder Stelle etwas Richtiges und etwas Nicht-so-Richtiges sage -- es ist mehr eine Nuance und Differenzierung...).

Mit &quot;starken HÃ¤nden&quot; meine ich vor allem Anleger, die (ausschlieÃŸlich) &quot;voll bezahlte&quot; und mindestens mittelfristige (also 2-3 Jahre) Positionen halten (also nicht leicht in LiquiditÃ¤tsprobleme geraten). Ich weiÃŸ, hier taucht aktuell erstmal ein Fragezeichen auf, wenn man an die Banken, die Hedge Fonds und einige Private Equity Akteure denkt. Ich vermute, ich kÃ¶nnte da - ganz offen zugegeben - auch irren, wie weit sie (in einem ausreichenden MaÃŸ) &quot;deleveraged&quot; haben. 

&quot;Starke HÃ¤nde&quot; sind Investoren, die sich nach fundamentalen Kriterien richten, und zwar nicht die Momentaufnahme, sondern eine lÃ¤ngere Periode (Zukunft und Vergangenheit) vor Augen haben. Um auf meinen - ja, schon - Optimismus zu kommen, beurteile ich also persÃ¶nlich die Fundamentalsituation fÃ¼r die Aktien als gÃ¼nstig (aber, weiÃŸ Gott, kann ich daneben liegen).

Als &quot;starke HÃ¤nde&quot; wÃ¼rde ich auch Akteure bezeichnen, die nicht in erster Linie als Finanzinvestoren erscheinen, sondern ... sage ich mal ... strategische unternehmerische Investitionen betreiben -- mit einem Wort: kaufen Unternehmen, sichern sich Anteile, Kooperationen etc. -- im Grunde genommen sind dies die Unternehmen selbst (die noch gut auf Cash sitzen, niedrige Zinsen zu zahlen haben bzw. bekommen kÃ¶nnen, und lieber bei diesen Kursen, die eine oder andere sinnvolle Akquisition vornehmen sollten...).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mÃ¶chte etwas &#8220;einwenden&#8221;:</p>
<p>Mit &#8220;starken HÃ¤nden&#8221; meine ich nicht unbedingt und direkt die professionellen Anleger. Diese sind, meiner Meinung nach, sehr hÃ¤ufig sogar zittriger, kurzfristiger orientiert (und motiviert) und (finanziell) abhÃ¤ngiger als viele der privaten. Ein Teil von ihnen ist sowieso stark auf bestimmte Strategien, Day Trading, Arbitrage, Momentum etc. ausgerichtet und stellt wenig mittelfristige Nachfrage (zumindest nicht nachhaltige) dar. Andere mÃ¶gen erfahrener und informierter sein, handeln aber hÃ¤ufig genug einfach mit der Herde. </p>
<p>(Ich weiÃŸ, dass ich hier wohl an jeder Stelle etwas Richtiges und etwas Nicht-so-Richtiges sage &#8212; es ist mehr eine Nuance und Differenzierung&#8230;).</p>
<p>Mit &#8220;starken HÃ¤nden&#8221; meine ich vor allem Anleger, die (ausschlieÃŸlich) &#8220;voll bezahlte&#8221; und mindestens mittelfristige (also 2-3 Jahre) Positionen halten (also nicht leicht in LiquiditÃ¤tsprobleme geraten). Ich weiÃŸ, hier taucht aktuell erstmal ein Fragezeichen auf, wenn man an die Banken, die Hedge Fonds und einige Private Equity Akteure denkt. Ich vermute, ich kÃ¶nnte da &#8211; ganz offen zugegeben &#8211; auch irren, wie weit sie (in einem ausreichenden MaÃŸ) &#8220;deleveraged&#8221; haben. </p>
<p>&#8220;Starke HÃ¤nde&#8221; sind Investoren, die sich nach fundamentalen Kriterien richten, und zwar nicht die Momentaufnahme, sondern eine lÃ¤ngere Periode (Zukunft und Vergangenheit) vor Augen haben. Um auf meinen &#8211; ja, schon &#8211; Optimismus zu kommen, beurteile ich also persÃ¶nlich die Fundamentalsituation fÃ¼r die Aktien als gÃ¼nstig (aber, weiÃŸ Gott, kann ich daneben liegen).</p>
<p>Als &#8220;starke HÃ¤nde&#8221; wÃ¼rde ich auch Akteure bezeichnen, die nicht in erster Linie als Finanzinvestoren erscheinen, sondern &#8230; sage ich mal &#8230; strategische unternehmerische Investitionen betreiben &#8212; mit einem Wort: kaufen Unternehmen, sichern sich Anteile, Kooperationen etc. &#8212; im Grunde genommen sind dies die Unternehmen selbst (die noch gut auf Cash sitzen, niedrige Zinsen zu zahlen haben bzw. bekommen kÃ¶nnen, und lieber bei diesen Kursen, die eine oder andere sinnvolle Akquisition vornehmen sollten&#8230;).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Kuebler</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40827</link>
		<dc:creator>Falk Kuebler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 13:24:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40827</guid>
		<description>&gt;&gt; Langfristig - ja, das sehe ich auch so (wobei langfristig wohl nicht unter 10 Jahre ist)â€¦

Meinte ich auch so, also im Mittel von mindestens 10..20 Jahren.

&gt; &gt; Danke fÃ¼r die Kommentare â€” sie bereichern die Diskussion hier. Denn ich sehe es etwas anders:

Danke fÃ¼r das Acknowledgement. Wie ich schon sagte, ich hafte zur Zeit ganz bÃ¶se fÃ¼r meine Meinung, falls sie falsch ist ...

&gt;&gt; Ich glaube die Stimmung ist schlechter als die Kurse,

Interessant, da kÃ¶nnte ich fast zustimmen, denn die Kurse sind IMHO sehr hoch, so dass ich selbst bei der nmM implizit einigermassen guten BÃ¶rsenstimmung dein Statement noch unterschreiben wÃ¼rde... Auch gegen die Annahme der starken HÃ¤nde hÃ¤tte ich keine gravierenden EinwÃ¤nde (allerdings haben starke HÃ¤nde auch nicht automatisch Recht oder Erfolg :-)

Aber trotzdem gucken wir offensichtlich noch aus einem jeweils anderen Blickwinkel auf das, was wir glauben, dass es zur Zeit an der BÃ¶rse passiert ;-)

Zum Beispiel fand die Ãœbertreibung (wieder IMHO) implizit schon lange vor Sommer 2007 statt, explizit allerdings erst ab da, weil man vorher in der Breite nicht wirklich realistisch von dem Riesenbubble wissen konnte. Die Leute die heute sagen &quot;das war doch alles ganz klar&quot; befinden sich IMHO weit Ã¼berwiegend in einer eitlen SelbsttÃ¤uschung. Ich zumindest, obwohl in der Tendenz Contrarian, habe es nicht gewusst.

Noch mal eine andere Betrachtung: selbst wenn es den Profis (aka starken HÃ¤nden) klar wÃ¤re, dass die Kurse viel zu hoch sind, dann mÃ¼sste das nicht heissen, dass sie jetzt schlagartig verkaufen. Die Mechanik der BÃ¶rsen-Oberliga ist ja gerade, dass man die Phasen bis zum Bubble-Zusammenbruch eben auch noch zum GeschÃ¤ftemachen nutzen will oder sogar muss. Ackermann hat so etwas vor einiger Zeit mal gesagt, sinngemÃ¤ss &quot;wir kÃ¶nnen doch nicht einfach ein Jahr lang kein GeschÃ¤ft mehr machen&quot;. Und er hat verdammt recht!

Die wirklichen Profis belauern sich also gegenseitig bis zur letzten Sekunde, und gucken weniger auf die Fundamentals als darauf, wie sie die Meinung der Kollegen gegenÃ¼ber den Fundamentals und vor allem deren kurzfristige Reaktion darauf einschÃ¤tzen. Manchmal sogar mit noch mehr Indirektionsstufen, da kann einem Normaldenker schon schwindlig werden... Und dann kommt es halt darauf an, wer wenn die Musik aufhÃ¶rt zu spielen keinen Stuhl mehr erwischt.

Das ist schon ein verdammter Haifisch-Teich da draussen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;&gt; Langfristig &#8211; ja, das sehe ich auch so (wobei langfristig wohl nicht unter 10 Jahre ist)â€¦</p>
<p>Meinte ich auch so, also im Mittel von mindestens 10..20 Jahren.</p>
<p>&gt; &gt; Danke fÃ¼r die Kommentare â€” sie bereichern die Diskussion hier. Denn ich sehe es etwas anders:</p>
<p>Danke fÃ¼r das Acknowledgement. Wie ich schon sagte, ich hafte zur Zeit ganz bÃ¶se fÃ¼r meine Meinung, falls sie falsch ist &#8230;</p>
<p>&gt;&gt; Ich glaube die Stimmung ist schlechter als die Kurse,</p>
<p>Interessant, da kÃ¶nnte ich fast zustimmen, denn die Kurse sind IMHO sehr hoch, so dass ich selbst bei der nmM implizit einigermassen guten BÃ¶rsenstimmung dein Statement noch unterschreiben wÃ¼rde&#8230; Auch gegen die Annahme der starken HÃ¤nde hÃ¤tte ich keine gravierenden EinwÃ¤nde (allerdings haben starke HÃ¤nde auch nicht automatisch Recht oder Erfolg <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber trotzdem gucken wir offensichtlich noch aus einem jeweils anderen Blickwinkel auf das, was wir glauben, dass es zur Zeit an der BÃ¶rse passiert <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Zum Beispiel fand die Ãœbertreibung (wieder IMHO) implizit schon lange vor Sommer 2007 statt, explizit allerdings erst ab da, weil man vorher in der Breite nicht wirklich realistisch von dem Riesenbubble wissen konnte. Die Leute die heute sagen &#8220;das war doch alles ganz klar&#8221; befinden sich IMHO weit Ã¼berwiegend in einer eitlen SelbsttÃ¤uschung. Ich zumindest, obwohl in der Tendenz Contrarian, habe es nicht gewusst.</p>
<p>Noch mal eine andere Betrachtung: selbst wenn es den Profis (aka starken HÃ¤nden) klar wÃ¤re, dass die Kurse viel zu hoch sind, dann mÃ¼sste das nicht heissen, dass sie jetzt schlagartig verkaufen. Die Mechanik der BÃ¶rsen-Oberliga ist ja gerade, dass man die Phasen bis zum Bubble-Zusammenbruch eben auch noch zum GeschÃ¤ftemachen nutzen will oder sogar muss. Ackermann hat so etwas vor einiger Zeit mal gesagt, sinngemÃ¤ss &#8220;wir kÃ¶nnen doch nicht einfach ein Jahr lang kein GeschÃ¤ft mehr machen&#8221;. Und er hat verdammt recht!</p>
<p>Die wirklichen Profis belauern sich also gegenseitig bis zur letzten Sekunde, und gucken weniger auf die Fundamentals als darauf, wie sie die Meinung der Kollegen gegenÃ¼ber den Fundamentals und vor allem deren kurzfristige Reaktion darauf einschÃ¤tzen. Manchmal sogar mit noch mehr Indirektionsstufen, da kann einem Normaldenker schon schwindlig werden&#8230; Und dann kommt es halt darauf an, wer wenn die Musik aufhÃ¶rt zu spielen keinen Stuhl mehr erwischt.</p>
<p>Das ist schon ein verdammter Haifisch-Teich da draussen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40388</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 10:21:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40388</guid>
		<description>Langfristig - ja, das sehe ich auch so (wobei langfristig wohl nicht unter 10 Jahre ist)...

Danke fÃ¼r die Kommentare -- sie bereichern die Diskussion hier. Denn ich sehe es etwas anders: 

Ich glaube die Stimmung ist schlechter als die Kurse, was eine - in der Tat - Diskrepanz offen legt. Diese kommt, meiner bescheidenen Meinung nach, dadurch zustande, dass sich die Aktien nun mehrheitlich in stÃ¤rkeren HÃ¤nden befinden (wo sie sich mehrheitlich, glaube ich, auch bis vor den Sommermonaten 2007 befanden; danach fand eine *kleine* Ãœbertreibung statt). Die Investoren sind schon verunsichert, aber kÃ¶nnen nicht den notwendigen Verkaufsdruck ausÃ¼ben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Langfristig &#8211; ja, das sehe ich auch so (wobei langfristig wohl nicht unter 10 Jahre ist)&#8230;</p>
<p>Danke fÃ¼r die Kommentare &#8212; sie bereichern die Diskussion hier. Denn ich sehe es etwas anders: </p>
<p>Ich glaube die Stimmung ist schlechter als die Kurse, was eine &#8211; in der Tat &#8211; Diskrepanz offen legt. Diese kommt, meiner bescheidenen Meinung nach, dadurch zustande, dass sich die Aktien nun mehrheitlich in stÃ¤rkeren HÃ¤nden befinden (wo sie sich mehrheitlich, glaube ich, auch bis vor den Sommermonaten 2007 befanden; danach fand eine *kleine* Ãœbertreibung statt). Die Investoren sind schon verunsichert, aber kÃ¶nnen nicht den notwendigen Verkaufsdruck ausÃ¼ben&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Kuebler</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40370</link>
		<dc:creator>Falk Kuebler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 08:45:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40370</guid>
		<description>&gt; Du meinst, die Aktien mÃ¼ssen sich wie die Realwirtschaft verhalten?

Naja, ganz langfristig schon, aber 1. haben wir es hier zugegebenermassen mit allem mÃ¶glichen, nur nicht mit LangfristÃ¼berlegungen zu tun, und 2. verstehe ich wohl deine Ironie.

Aber im Ernst: als einigermassen (nicht Ã¼bertrieben!) rationaler Mensch (Ingenieur) denke ich, dass einer von mehreren parallel anzuwendenden Blickwinkeln auch an der BÃ¶rse ein rationales und numerisches In-Bezug-Setzen sein sollte.

Und da komme ich noch mal auf meine schlichte Beobachtung zurÃ¼ck: der der &quot;Realwirtschaft&quot; entsprechende Teil des S&amp;P (also fast alles) liegt gerade mal einige wenige Prozentpunkte unter dem Alltime High.

Ob das zu hoch oder zu niedrig ist, kann ich ja (huch, was bin ich heute tolerant) als philosophische Frage der Meinung der vielen BÃ¶rsen-Philosophen Ã¼berlassen...

Aber diesen Status als Blutbad-nahe depressive BÃ¶rsensituation zu bezeichnen, kann ich nur als - ich wiederhole meine unflÃ¤tige Charakterisierung - ausgeprÃ¤gte Idiotie bezeichnen.

Allerdings als hÃ¶chst erfreuliche Idiotie, wenn man den dazu passenden Blickwinkel einnimmt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; Du meinst, die Aktien mÃ¼ssen sich wie die Realwirtschaft verhalten?</p>
<p>Naja, ganz langfristig schon, aber 1. haben wir es hier zugegebenermassen mit allem mÃ¶glichen, nur nicht mit LangfristÃ¼berlegungen zu tun, und 2. verstehe ich wohl deine Ironie.</p>
<p>Aber im Ernst: als einigermassen (nicht Ã¼bertrieben!) rationaler Mensch (Ingenieur) denke ich, dass einer von mehreren parallel anzuwendenden Blickwinkeln auch an der BÃ¶rse ein rationales und numerisches In-Bezug-Setzen sein sollte.</p>
<p>Und da komme ich noch mal auf meine schlichte Beobachtung zurÃ¼ck: der der &#8220;Realwirtschaft&#8221; entsprechende Teil des S&amp;P (also fast alles) liegt gerade mal einige wenige Prozentpunkte unter dem Alltime High.</p>
<p>Ob das zu hoch oder zu niedrig ist, kann ich ja (huch, was bin ich heute tolerant) als philosophische Frage der Meinung der vielen BÃ¶rsen-Philosophen Ã¼berlassen&#8230;</p>
<p>Aber diesen Status als Blutbad-nahe depressive BÃ¶rsensituation zu bezeichnen, kann ich nur als &#8211; ich wiederhole meine unflÃ¤tige Charakterisierung &#8211; ausgeprÃ¤gte Idiotie bezeichnen.</p>
<p>Allerdings als hÃ¶chst erfreuliche Idiotie, wenn man den dazu passenden Blickwinkel einnimmt <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40366</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 08:19:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40366</guid>
		<description>Du meinst, die Aktien mÃ¼ssen sich wie die Realwirtschaft verhalten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du meinst, die Aktien mÃ¼ssen sich wie die Realwirtschaft verhalten?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Falk Kuebler</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wie-ist-denn-nun-das-boersensentiment.php/comment-page-1#comment-40224</link>
		<dc:creator>Falk Kuebler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 19:30:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/?p=2333#comment-40224</guid>
		<description>&lt;blockquote&gt;An old saw says, â€œYou should be fearful when others are greedy and greedy when others are fearful.â€ Clearly folks are fearful now. So you should be greedy. Another saw: â€œBuy when there is blood on the streets.â€ Thereâ€™s plenty of blood, or at least depression, on Wall Street. So keep buying.&lt;/blockquote&gt;

Also ich muss sagen, dass mir langsam dieses dumme GeschwÃ¤tz derart auf den Keks geht! Nein, natÃ¼rlich meine ich nicht den Blogersteller, sondern diese Leute wie Fisher...

Der S&amp;P liegt 10% unter den Alltime-Highs. Wenn man berÃ¼cksichtigt, dass der Finanzsektor in den letzten 3..5 Jahren (habe die Statistik gerade nicht prÃ¤sent) seinen Langfrist-Anteil am GDP vielleicht verdreifacht hatte und jetzt endlich wieder auf den langfristigen Normalpegel zurÃ¼ckkommt, dann dÃ¼rfte das meiste von den 10% Verlust im Vergleich zum ATH sogar noch auf das Konto des Finanzsektors gehen. Insofern schÃ¤tze ich einfach mal wild, dass die Realwirtschaft im S&amp;P, also alles ausser dem Finanzsektor, vielleicht gerade mal 3..5% unter dem ATH liegt.

Dabei dann von &quot;Thereâ€™s plenty of blood, or at least depression, on Wall Street&quot; zu sprechen, ist mindestens lÃ¤cherlich, eigentlich sogar Ã¤rgerlich...

Aber da ich massiv short bin, sollte ich mich Ã¼ber diese Idioten eigentlich freuen... 

Dann tue ich das jetzt mal ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>An old saw says, â€œYou should be fearful when others are greedy and greedy when others are fearful.â€ Clearly folks are fearful now. So you should be greedy. Another saw: â€œBuy when there is blood on the streets.â€ Thereâ€™s plenty of blood, or at least depression, on Wall Street. So keep buying.</p></blockquote>
<p>Also ich muss sagen, dass mir langsam dieses dumme GeschwÃ¤tz derart auf den Keks geht! Nein, natÃ¼rlich meine ich nicht den Blogersteller, sondern diese Leute wie Fisher&#8230;</p>
<p>Der S&amp;P liegt 10% unter den Alltime-Highs. Wenn man berÃ¼cksichtigt, dass der Finanzsektor in den letzten 3..5 Jahren (habe die Statistik gerade nicht prÃ¤sent) seinen Langfrist-Anteil am GDP vielleicht verdreifacht hatte und jetzt endlich wieder auf den langfristigen Normalpegel zurÃ¼ckkommt, dann dÃ¼rfte das meiste von den 10% Verlust im Vergleich zum ATH sogar noch auf das Konto des Finanzsektors gehen. Insofern schÃ¤tze ich einfach mal wild, dass die Realwirtschaft im S&amp;P, also alles ausser dem Finanzsektor, vielleicht gerade mal 3..5% unter dem ATH liegt.</p>
<p>Dabei dann von &#8220;Thereâ€™s plenty of blood, or at least depression, on Wall Street&#8221; zu sprechen, ist mindestens lÃ¤cherlich, eigentlich sogar Ã¤rgerlich&#8230;</p>
<p>Aber da ich massiv short bin, sollte ich mich Ã¼ber diese Idioten eigentlich freuen&#8230; </p>
<p>Dann tue ich das jetzt mal <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
