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	<title>Kommentare zu: Wieder einmal &#8220;Bild-Warnung&#8221; fÃ¼r die BÃ¶rsen</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wieder-einmal-bild-warnung-fur-die-borsen.php/comment-page-1#comment-11</link>
		<dc:creator>saviano</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2006 20:04:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich lasse den Kommentar verÃ¶ffentlichen, doch meine Meinung ist, dass solche statistische Spielereien an der BÃ¶rse zu Nichts fÃ¼hren. Es ist ein ewiger Versuch durch Korrelationen, empirische Beobachtungen und Ã„hnliches die Entwicklung &quot;auszutricksen&quot;. FÃ¼r mich steckt dahinter einfach der Wunsch, mÃ¶glichst wenig selber zu denken, indem man das Seler-Denken durch ein mechanlisches System ersetzt wird. Und dies wird wohl nicht funktionieren.

Erstunlich fÃ¼r mich nur, dass Bank-Chefvolkwirten/innen in solcher Manier denken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lasse den Kommentar verÃ¶ffentlichen, doch meine Meinung ist, dass solche statistische Spielereien an der BÃ¶rse zu Nichts fÃ¼hren. Es ist ein ewiger Versuch durch Korrelationen, empirische Beobachtungen und Ã„hnliches die Entwicklung &#8220;auszutricksen&#8221;. FÃ¼r mich steckt dahinter einfach der Wunsch, mÃ¶glichst wenig selber zu denken, indem man das Seler-Denken durch ein mechanlisches System ersetzt wird. Und dies wird wohl nicht funktionieren.</p>
<p>Erstunlich fÃ¼r mich nur, dass Bank-Chefvolkwirten/innen in solcher Manier denken&#8230;</p>
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		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/wieder-einmal-bild-warnung-fur-die-borsen.php/comment-page-1#comment-10</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2006 08:48:00 +0000</pubDate>
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		<description>Osterhasen-Effekt auf dem BÃ¶rsenparkett - Kolumne 
Aus Freude am langen Wochenende
von Gertrud Traud

Kein April-Scherz: Der Osterhasen-Effekt ist ein empirischer Befund auf AktienmÃ¤rkten, der auf eine systematische Ausnutzung von Wochentagseffekten abzielt. Im langjÃ¤hrigen Durchschnitt weist der Dax freitags die hÃ¶chsten Gewinne auf. Dagegen schneidet der Montag am schlechtesten ab. Der empirische Befund widerspricht der Vorstellung, daÃŸ Anleger zum Wochenende verstÃ¤rkt Gewinne mitnehmen. 


Deutliche Unterschiede ergeben sich in Auf- und Abschwungphasen. In Baisse-Phasen weist der Montag die hÃ¶chsten Verluste auf, wÃ¤hrend in Hausse-Phasen der Freitag eine Ã¼berdurchschnittliche Performance hinlegen kann. Die im langjÃ¤hrigen Durchschnitt schlechte Montagsperformance ist also vor allem auf das negative Abschneiden dieses Wochentages in der Baisse zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Das insgesamt gute Abscheiden des Freitags folgt dagegen aus der guten Position in Haussephasen. 


Dieses unterschiedliche Ergebnis nach Hausse- und Baissephasen legt folgenden ErklÃ¤rungsversuch nahe: WÃ¤hrend im langjÃ¤hrigen Durchschnitt positive und negative Nachrichten etwa gleich hÃ¤ufig sein sollten, besteht in Baissephasen ein Ãœbergewicht ungÃ¼nstiger Informationen fÃ¼r die Marktteilnehmer. Selbst wenn man unterstellt, daÃŸ in schlechten Zeiten die negativen Nachrichten recht kontinuierlich eintreffen, sind an einem Baisse-Montag deutlich mehr ungÃ¼nstige Nachrichten (nÃ¤mlich diejenigen von drei Tagen) zu verarbeiten als an den anderen Wochentagen. Zu einem kontinuierlich schlechten Newsflow paÃŸt auch die in nahezu allen Baissephasen ebenfalls negative durchschnittliche Freitagsperformance. 


Dagegen ist eine Haussephase durch ein Ãœbergewicht an positiven Nachrichten fÃ¼r die BÃ¶rse geprÃ¤gt. Dazu paÃŸt der empirische Befund, daÃŸ in Aufschwungphasen am Aktienmarkt der Montag im Durchschnitt ebenfalls eine positive Performance verzeichnen kann. 


In der Literatur finden sich psychologische ErklÃ¤rungsversuche fÃ¼r den Wochentagseffekt, nach denen die Investoren am Freitag - wegen des bevorstehenden Wochenendes - bessere (Kauf-)Laune hÃ¤tten als am Montag, dem ersten Arbeitstag der Woche. Wenn die Aussicht auf zwei freie Tage an einem normalen Wochenende die Kaufbereitschaft tatsÃ¤chlich erhÃ¶ht, so mÃ¼ÃŸte dies erst recht vor einer lÃ¤ngeren Auszeit an der BÃ¶rse der Fall sein. 


In zwei Wochen ist Ostern. KÃ¶nnen wir also am GrÃ¼ndonnerstag auf den Osterhaseneffekt hoffen? TatsÃ¤chlich bestÃ¤tigt die Betrachtung fÃ¼r den Zeitraum von 1970 bis 2005 den traditionellen Wochentagseffekt, der durch die zusÃ¤tzlichen Feiertage verstÃ¤rkt wird. So schneidet der Donnerstag vor Karfreitag im langjÃ¤hrigen Durchschnitt mit einer Performance von 0,55 Prozent gegenÃ¼ber dem Vortag sehr gut ab. Nur in sechs von insgesamt 36 Jahren ging der Dax an diesem Tag zurÃ¼ck. Hier treffen anscheinend ein positiver Wochentagseffekt und die Vorfreude auf das lange Osterwochenende zusammen. Dagegen war der erste Handelstag nach Ostern in 15 von 36 Jahren negativ. Die durchschnittliche Tagesperformance liegt hier mit nur 0,15 Prozent deutlich unter der von GrÃ¼ndonnerstag. Selbst wenn man einen AusreiÃŸer im Jahr 1997, als der Dax um fast vier Prozent einbrach, herausrechnet, kommt der Dienstag nach Ostern im Schnitt nur auf 0,26 Prozent. Hier zeigt sich der tendenziell schwache, wenn auch positive Wochenbeginn des traditionellen Wochenverlaufs.

Es lÃ¤ÃŸt sich also festhalten: 


In der aktuellen Hausse-Phase ist es somit wahrscheinlich, daÃŸ nicht nur an normalen Wochenenden der letzte Handelstag der Woche eine Ã¼berdurchschnittliche Performance erwarten lÃ¤ÃŸt, sondern auch, daÃŸ sich der Dax vor dem Osterwochenende mit einer guten Tagesperformance verabschieden wird. Unter statistischen Gesichtspunkten werden die Ostereier fÃ¼r die BÃ¶rsianer bereits am GrÃ¼ndonnerstag gelegt. 

Gertrud R. Traud ist

Chefvolkswirtin bei der Landesbank Hessen-ThÃ¼ringen (Helaba) 


Artikel erschienen am Sa, 1. April 2006
  
  
http://www.welt.de/data/2006/04/01/868173.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Osterhasen-Effekt auf dem BÃ¶rsenparkett &#8211; Kolumne<br />
Aus Freude am langen Wochenende<br />
von Gertrud Traud</p>
<p>Kein April-Scherz: Der Osterhasen-Effekt ist ein empirischer Befund auf AktienmÃ¤rkten, der auf eine systematische Ausnutzung von Wochentagseffekten abzielt. Im langjÃ¤hrigen Durchschnitt weist der Dax freitags die hÃ¶chsten Gewinne auf. Dagegen schneidet der Montag am schlechtesten ab. Der empirische Befund widerspricht der Vorstellung, daÃŸ Anleger zum Wochenende verstÃ¤rkt Gewinne mitnehmen. </p>
<p>Deutliche Unterschiede ergeben sich in Auf- und Abschwungphasen. In Baisse-Phasen weist der Montag die hÃ¶chsten Verluste auf, wÃ¤hrend in Hausse-Phasen der Freitag eine Ã¼berdurchschnittliche Performance hinlegen kann. Die im langjÃ¤hrigen Durchschnitt schlechte Montagsperformance ist also vor allem auf das negative Abschneiden dieses Wochentages in der Baisse zurÃ¼ckzufÃ¼hren. Das insgesamt gute Abscheiden des Freitags folgt dagegen aus der guten Position in Haussephasen. </p>
<p>Dieses unterschiedliche Ergebnis nach Hausse- und Baissephasen legt folgenden ErklÃ¤rungsversuch nahe: WÃ¤hrend im langjÃ¤hrigen Durchschnitt positive und negative Nachrichten etwa gleich hÃ¤ufig sein sollten, besteht in Baissephasen ein Ãœbergewicht ungÃ¼nstiger Informationen fÃ¼r die Marktteilnehmer. Selbst wenn man unterstellt, daÃŸ in schlechten Zeiten die negativen Nachrichten recht kontinuierlich eintreffen, sind an einem Baisse-Montag deutlich mehr ungÃ¼nstige Nachrichten (nÃ¤mlich diejenigen von drei Tagen) zu verarbeiten als an den anderen Wochentagen. Zu einem kontinuierlich schlechten Newsflow paÃŸt auch die in nahezu allen Baissephasen ebenfalls negative durchschnittliche Freitagsperformance. </p>
<p>Dagegen ist eine Haussephase durch ein Ãœbergewicht an positiven Nachrichten fÃ¼r die BÃ¶rse geprÃ¤gt. Dazu paÃŸt der empirische Befund, daÃŸ in Aufschwungphasen am Aktienmarkt der Montag im Durchschnitt ebenfalls eine positive Performance verzeichnen kann. </p>
<p>In der Literatur finden sich psychologische ErklÃ¤rungsversuche fÃ¼r den Wochentagseffekt, nach denen die Investoren am Freitag &#8211; wegen des bevorstehenden Wochenendes &#8211; bessere (Kauf-)Laune hÃ¤tten als am Montag, dem ersten Arbeitstag der Woche. Wenn die Aussicht auf zwei freie Tage an einem normalen Wochenende die Kaufbereitschaft tatsÃ¤chlich erhÃ¶ht, so mÃ¼ÃŸte dies erst recht vor einer lÃ¤ngeren Auszeit an der BÃ¶rse der Fall sein. </p>
<p>In zwei Wochen ist Ostern. KÃ¶nnen wir also am GrÃ¼ndonnerstag auf den Osterhaseneffekt hoffen? TatsÃ¤chlich bestÃ¤tigt die Betrachtung fÃ¼r den Zeitraum von 1970 bis 2005 den traditionellen Wochentagseffekt, der durch die zusÃ¤tzlichen Feiertage verstÃ¤rkt wird. So schneidet der Donnerstag vor Karfreitag im langjÃ¤hrigen Durchschnitt mit einer Performance von 0,55 Prozent gegenÃ¼ber dem Vortag sehr gut ab. Nur in sechs von insgesamt 36 Jahren ging der Dax an diesem Tag zurÃ¼ck. Hier treffen anscheinend ein positiver Wochentagseffekt und die Vorfreude auf das lange Osterwochenende zusammen. Dagegen war der erste Handelstag nach Ostern in 15 von 36 Jahren negativ. Die durchschnittliche Tagesperformance liegt hier mit nur 0,15 Prozent deutlich unter der von GrÃ¼ndonnerstag. Selbst wenn man einen AusreiÃŸer im Jahr 1997, als der Dax um fast vier Prozent einbrach, herausrechnet, kommt der Dienstag nach Ostern im Schnitt nur auf 0,26 Prozent. Hier zeigt sich der tendenziell schwache, wenn auch positive Wochenbeginn des traditionellen Wochenverlaufs.</p>
<p>Es lÃ¤ÃŸt sich also festhalten: </p>
<p>In der aktuellen Hausse-Phase ist es somit wahrscheinlich, daÃŸ nicht nur an normalen Wochenenden der letzte Handelstag der Woche eine Ã¼berdurchschnittliche Performance erwarten lÃ¤ÃŸt, sondern auch, daÃŸ sich der Dax vor dem Osterwochenende mit einer guten Tagesperformance verabschieden wird. Unter statistischen Gesichtspunkten werden die Ostereier fÃ¼r die BÃ¶rsianer bereits am GrÃ¼ndonnerstag gelegt. </p>
<p>Gertrud R. Traud ist</p>
<p>Chefvolkswirtin bei der Landesbank Hessen-ThÃ¼ringen (Helaba) </p>
<p>Artikel erschienen am Sa, 1. April 2006</p>
<p><a href="http://www.welt.de/data/2006/04/01/868173.html">http://www.welt.de/data/2006/04/01/868173.html</a></p>
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