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	<title>Kommentare zu: Solide Staatsfinanzen</title>
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	<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php</link>
	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: marktschreier</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-10121</link>
		<dc:creator>marktschreier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2007 00:04:11 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Thema LeistungsfÃ¤higkeit und US-Wirtschaft:
Einen kurzen Blick auf  http://ml-implode.com/  werfen, sich vorstellen, was passiert wÃ¤re, wenn hier in Deutschland 20-25 Hypothekeninstitute wegen Verlusten dichtgemacht hÃ¤tten.

Und dann das wort &quot;solide&quot; im Kontext mit &quot;USA&quot; ohne Vorhandensein des wortes &quot;nicht&quot; bitte nochmal Ã¼berdenken.

Es gibt absolut keinen Grund zum Optimismus. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema LeistungsfÃ¤higkeit und US-Wirtschaft:<br />
Einen kurzen Blick auf  <a href="http://ml-implode.com/">http://ml-implode.com/</a>  werfen, sich vorstellen, was passiert wÃ¤re, wenn hier in Deutschland 20-25 Hypothekeninstitute wegen Verlusten dichtgemacht hÃ¤tten.</p>
<p>Und dann das wort &#8220;solide&#8221; im Kontext mit &#8220;USA&#8221; ohne Vorhandensein des wortes &#8220;nicht&#8221; bitte nochmal Ã¼berdenken.</p>
<p>Es gibt absolut keinen Grund zum Optimismus. <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-10055</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 17:00:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-10055</guid>
		<description>Das wollte ich als ErgÃ¤nzung noch in die Diskussion werfen:&lt;a href=&quot;http://neweconomist.blogs.com/new_economist/2007/06/budget-consolid.html&quot;&gt;Learning the lessons from Sweden&#039;s budget crisis&lt;/a&gt;...

Sweden hatte auch mal &quot;ernsthafte Budget- und Wirtschaftskrise&quot;... Ist jemand daran arm geworden? Sind Anleihen geplatzt? Eine Rieseninflation vielleicht? Mir ist Ã„hnliches nicht bekannt. Die Swedische BÃ¶rse hat sich auch schÃ¶n zusammen mit den WeltbÃ¶rsen nach oben entwickelt. 

Denn: die Wirtschaft war solide. Mit einigen Reformen kriegt man den Rest schon hin, Hauptsache - die Wirtschaft liefert die solide Basis. Und die Wirtschaft in der BRD ist auch sehr leistungsfÃ¤hig und solide. In den USA auch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das wollte ich als ErgÃ¤nzung noch in die Diskussion werfen:<a href="http://neweconomist.blogs.com/new_economist/2007/06/budget-consolid.html">Learning the lessons from Sweden&#8217;s budget crisis</a>&#8230;</p>
<p>Sweden hatte auch mal &#8220;ernsthafte Budget- und Wirtschaftskrise&#8221;&#8230; Ist jemand daran arm geworden? Sind Anleihen geplatzt? Eine Rieseninflation vielleicht? Mir ist Ã„hnliches nicht bekannt. Die Swedische BÃ¶rse hat sich auch schÃ¶n zusammen mit den WeltbÃ¶rsen nach oben entwickelt. </p>
<p>Denn: die Wirtschaft war solide. Mit einigen Reformen kriegt man den Rest schon hin, Hauptsache &#8211; die Wirtschaft liefert die solide Basis. Und die Wirtschaft in der BRD ist auch sehr leistungsfÃ¤hig und solide. In den USA auch.</p>
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		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-10036</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 12:18:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-10036</guid>
		<description>Ich kann - leider oder eher zum GlÃ¼ck - eine &quot;Bilanz der Staatsfinanzen&quot; bei Weitem nicht richtig lesen (das kÃ¶nnen hÃ¤ufig nicht einmal ganze Teams von hochbezahlten Accountern).  Auf jeden Fall nicht gut genug, um feine systematische Fehler etc. herausfinden zu kÃ¶nnen. 

Was bleibt mir? Vielleicht eine Anekdote:

Noch als er klein war, fragte Kostolany einmal aus aktuellem Anlass (eine groÃŸe Ã¶sterreichische (?)  Bank war Pleite gegangen) seinen Vater, wie es dazu kommen konnte? - Die Antwort des Vaters: &quot;Ganz einfach - sie mussten eine Bilanz ausstellen und waren Pleite.&quot; 

Kostolany hat diese Anekdote spÃ¤ter in seine (reife) Ãœberlegungen mit aufgenommen (sinngemÃ¤ÃŸ): jede Bank ist eigentlich bankrott, sollte sie eine saubere Bilanz machen. Aber wer zwingt sie dazu? Keiner. Also macht sie weiter und alles ist in bester Ordnung. Bei den Staaten ist es genauso. 

Und dass sich die Buchhalter bzw. Finanzminister immer etwas einfallen lassen mÃ¼ssen, damit die Bilanzen auch auf dem Papier stimmen (der KreativitÃ¤t sind keine Grenzen gesetzt) - das ist nicht unser Problem...

Klingt naiv? Meinetwegen. Aber Ã¼berlegt bitte auch, dass eine Bilanz ein menschliches Konstrukt ist, irgendwelche Regeln, die man so aber auch anders formulieren kann. Was VermÃ¶gen ist, was Abschreibung, was Investition etc. ist stets Frage von Definitionen. Und wer macht die Definitionen? Auch wir Menschen bzw. der Staat (dieser, der Pleite gehen soll und noch - kleines Detail - die Notenpresse im Hinterhof hat). 

Und letztendlich stehen die Finanzen auf dem Boden der (realen) Wirtschaft. Und der geht&#039;s gut (ich meine nicht die Konjunktur, ich meine, dass die Bundesrepublik kein Entwicklungsstaat ist, wenn Sie mich verstehen) - was soll man da GroÃŸes befÃ¼rchten?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann &#8211; leider oder eher zum GlÃ¼ck &#8211; eine &#8220;Bilanz der Staatsfinanzen&#8221; bei Weitem nicht richtig lesen (das kÃ¶nnen hÃ¤ufig nicht einmal ganze Teams von hochbezahlten Accountern).  Auf jeden Fall nicht gut genug, um feine systematische Fehler etc. herausfinden zu kÃ¶nnen. </p>
<p>Was bleibt mir? Vielleicht eine Anekdote:</p>
<p>Noch als er klein war, fragte Kostolany einmal aus aktuellem Anlass (eine groÃŸe Ã¶sterreichische (?)  Bank war Pleite gegangen) seinen Vater, wie es dazu kommen konnte? &#8211; Die Antwort des Vaters: &#8220;Ganz einfach &#8211; sie mussten eine Bilanz ausstellen und waren Pleite.&#8221; </p>
<p>Kostolany hat diese Anekdote spÃ¤ter in seine (reife) Ãœberlegungen mit aufgenommen (sinngemÃ¤ÃŸ): jede Bank ist eigentlich bankrott, sollte sie eine saubere Bilanz machen. Aber wer zwingt sie dazu? Keiner. Also macht sie weiter und alles ist in bester Ordnung. Bei den Staaten ist es genauso. </p>
<p>Und dass sich die Buchhalter bzw. Finanzminister immer etwas einfallen lassen mÃ¼ssen, damit die Bilanzen auch auf dem Papier stimmen (der KreativitÃ¤t sind keine Grenzen gesetzt) &#8211; das ist nicht unser Problem&#8230;</p>
<p>Klingt naiv? Meinetwegen. Aber Ã¼berlegt bitte auch, dass eine Bilanz ein menschliches Konstrukt ist, irgendwelche Regeln, die man so aber auch anders formulieren kann. Was VermÃ¶gen ist, was Abschreibung, was Investition etc. ist stets Frage von Definitionen. Und wer macht die Definitionen? Auch wir Menschen bzw. der Staat (dieser, der Pleite gehen soll und noch &#8211; kleines Detail &#8211; die Notenpresse im Hinterhof hat). </p>
<p>Und letztendlich stehen die Finanzen auf dem Boden der (realen) Wirtschaft. Und der geht&#8217;s gut (ich meine nicht die Konjunktur, ich meine, dass die Bundesrepublik kein Entwicklungsstaat ist, wenn Sie mich verstehen) &#8211; was soll man da GroÃŸes befÃ¼rchten?</p>
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		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-10034</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2007 11:27:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-10034</guid>
		<description>Lies den PDF Link in meinem Blog-Beitrag mal durch. Da wird diese Berechnung gemacht. Bitte nicht an Spekulation wie Flassbeck beteiligen, wenn schon belastbare Zahlen da sind. Und die sagen, dass die Schulden DEUTLICH hÃ¶her als das VermÃ¶gen ist. Das Dumme an dem Vergleich mit den Unternehmen ist, dass die Interpretation fÃ¼r die Guthaben-Seite zwar stimmt, aber der Einfluss auf die Schulden-Seite nicht gemacht wird. Denn da stehen bei Unternehmen u.a. die Pensions-, Renten und Gesundheitsverpflichtungen und genau die fehlen im Bundeshaushalt.

Und wenn Du vorher sagst, man mÃ¼ssen dem Staat das VermÃ¶gen des gesamten Volks gegenÃ¼berstellen, dann stop: das ist nicht nur ein Griff in jedermanns Portmonee, sondern auch im Endeffekt das, was &quot;drÃ¼ben&quot; Sozialismus hieÃŸ.

Bye egghat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lies den PDF Link in meinem Blog-Beitrag mal durch. Da wird diese Berechnung gemacht. Bitte nicht an Spekulation wie Flassbeck beteiligen, wenn schon belastbare Zahlen da sind. Und die sagen, dass die Schulden DEUTLICH hÃ¶her als das VermÃ¶gen ist. Das Dumme an dem Vergleich mit den Unternehmen ist, dass die Interpretation fÃ¼r die Guthaben-Seite zwar stimmt, aber der Einfluss auf die Schulden-Seite nicht gemacht wird. Denn da stehen bei Unternehmen u.a. die Pensions-, Renten und Gesundheitsverpflichtungen und genau die fehlen im Bundeshaushalt.</p>
<p>Und wenn Du vorher sagst, man mÃ¼ssen dem Staat das VermÃ¶gen des gesamten Volks gegenÃ¼berstellen, dann stop: das ist nicht nur ein Griff in jedermanns Portmonee, sondern auch im Endeffekt das, was &#8220;drÃ¼ben&#8221; Sozialismus hieÃŸ.</p>
<p>Bye egghat.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-9948</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 14:08:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-9948</guid>
		<description>Ich will kurz zitieren (&lt;a href=&quot;http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=16082&quot;&gt;EU-Defizitverfahren gegen Deutschland eingestellt&lt;/a&gt;; die Quelle kann ich nicht irgendwie verifizieren, aber auf der Suche nach &quot;Gesamtverschuldung&quot; bin ich auf diese Gedanken gestoÃŸen, die grundsÃ¤tzlich meiner Meinung entsprechen): 

&quot;Eine Ãœberschuldung stelle man in der Privatwirtschaft Ã¼blicherweise dann fest, wenn die Verbindlichkeiten die Guthaben und das vorhandene VermÃ¶gen deutlich Ã¼berschritten. Das heiÃŸe, ein Haushalt und ein Unternehmen gerieten noch lange nicht in Schwierigkeiten, wenn die Nettoschulden stiegen, das VermÃ¶gen aber ohne Weiteres ausreiche, den Schuldenstand abzudecken.

Auf den Staat angewendet bedeute das, dass den Gesamtschulden des Staates das GesamtvermÃ¶gen des Staates oder gar das der gesamten Gesellschaft, die der Staat ja nur vertrete, gegenÃ¼bergestellt werden mÃ¼sse, bevor eine sinnvolle Aussage hinsichtlich Ãœberschuldung gemacht werden kÃ¶nne. Das aber tue niemand, sondern man vergleiche Ã¼blicherweise die Ã¼ber viele Jahre aufgelaufenen Schulden des Staates mit dem laufenden Einkommen der gesamten Gesellschaft.

Wie irrefÃ¼hrend eine solche Rechnung sei, lÃ¤sst sich - so Flassbeck - leicht demonstrieren: &quot;Ich habe vor einigen Jahren ein Haus gekauft und mich hoch verschuldet. Mein Schuldenstand liegt noch heute bei weit mehr als 200 Prozent meines jÃ¤hrlichen Einkommens, ohne dass das meine Bank als Problem ansÃ¤he. Gerechnet gegenÃ¼ber meinem VermÃ¶gen, das vorwiegend in dem Haus gebunden ist, ist mein Schuldenstand nahe null, da ich es vermeide, zusÃ¤tzlich zur Hypothek auf das Haus, weitere Schulden zu machen.&quot;

Der staatliche Schuldenstand betrage zur Zeit etwa 65 Prozent des Einkommens der Gesamtwirtschaft und etwa 250 Prozent der jÃ¤hrlichen staatlichen Einnahmen. &quot;Das ist erstaunlich wenig&quot;, so Flassbeck. Gerechnet gegenÃ¼ber dem riesigen, aber leider schwer bezifferbaren VermÃ¶gen des Staates, sei der Ã¶ffentliche Schuldenstand &quot;offensichtlich ebenfalls sehr gering&quot;.

Flassbeck hÃ¤lt das Gerede von Pleite, von Ãœberschuldung und Ã„hnlichem fÃ¼r glatten und hÃ¶chst gefÃ¤hrlichen &quot;Unfug&quot;. &quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will kurz zitieren (<a href="http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=16082">EU-Defizitverfahren gegen Deutschland eingestellt</a>; die Quelle kann ich nicht irgendwie verifizieren, aber auf der Suche nach &#8220;Gesamtverschuldung&#8221; bin ich auf diese Gedanken gestoÃŸen, die grundsÃ¤tzlich meiner Meinung entsprechen): </p>
<p>&#8220;Eine Ãœberschuldung stelle man in der Privatwirtschaft Ã¼blicherweise dann fest, wenn die Verbindlichkeiten die Guthaben und das vorhandene VermÃ¶gen deutlich Ã¼berschritten. Das heiÃŸe, ein Haushalt und ein Unternehmen gerieten noch lange nicht in Schwierigkeiten, wenn die Nettoschulden stiegen, das VermÃ¶gen aber ohne Weiteres ausreiche, den Schuldenstand abzudecken.</p>
<p>Auf den Staat angewendet bedeute das, dass den Gesamtschulden des Staates das GesamtvermÃ¶gen des Staates oder gar das der gesamten Gesellschaft, die der Staat ja nur vertrete, gegenÃ¼bergestellt werden mÃ¼sse, bevor eine sinnvolle Aussage hinsichtlich Ãœberschuldung gemacht werden kÃ¶nne. Das aber tue niemand, sondern man vergleiche Ã¼blicherweise die Ã¼ber viele Jahre aufgelaufenen Schulden des Staates mit dem laufenden Einkommen der gesamten Gesellschaft.</p>
<p>Wie irrefÃ¼hrend eine solche Rechnung sei, lÃ¤sst sich &#8211; so Flassbeck &#8211; leicht demonstrieren: &#8220;Ich habe vor einigen Jahren ein Haus gekauft und mich hoch verschuldet. Mein Schuldenstand liegt noch heute bei weit mehr als 200 Prozent meines jÃ¤hrlichen Einkommens, ohne dass das meine Bank als Problem ansÃ¤he. Gerechnet gegenÃ¼ber meinem VermÃ¶gen, das vorwiegend in dem Haus gebunden ist, ist mein Schuldenstand nahe null, da ich es vermeide, zusÃ¤tzlich zur Hypothek auf das Haus, weitere Schulden zu machen.&#8221;</p>
<p>Der staatliche Schuldenstand betrage zur Zeit etwa 65 Prozent des Einkommens der Gesamtwirtschaft und etwa 250 Prozent der jÃ¤hrlichen staatlichen Einnahmen. &#8220;Das ist erstaunlich wenig&#8221;, so Flassbeck. Gerechnet gegenÃ¼ber dem riesigen, aber leider schwer bezifferbaren VermÃ¶gen des Staates, sei der Ã¶ffentliche Schuldenstand &#8220;offensichtlich ebenfalls sehr gering&#8221;.</p>
<p>Flassbeck hÃ¤lt das Gerede von Pleite, von Ãœberschuldung und Ã„hnlichem fÃ¼r glatten und hÃ¶chst gefÃ¤hrlichen &#8220;Unfug&#8221;. &#8220;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-9942</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 12:53:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-9942</guid>
		<description>Saviano, bitte im Kontext bleiben ...

erst sagst du, dass die Schulden nicht so schlimm seien, weil ja VermÃ¶genswerte dagegenstehen und die Neuschulden nicht schlimm seien, weil ja investiert wird. Dann sagen dir zwei Leute, dass
a) die VermÃ¶genswerte auch nicht mehr so dolle sind (deutlich unter den Schulden)
b) nicht mehr investiert wird.

und dann kommst du und sagst, ist auch besser so, wenn der Staat kann eh nicht investieren. Die Aussage stimmt zwar, ist aber in Bezug auf das urspÃ¼ngliche Argument komplett irrelevant.

Wenn man die ganze Diskussion jetzt nochmal in Zusammenhang mit der Aussage &quot;solidester Haushalt seit 1973&quot; sieht, wird das noch alberner. Denn 1973 waren die Schulden VIEL geringer, die VermÃ¶genswerte VIEL hÃ¶her und die Investitionen auch hÃ¶her. Die einzige Zahl, die sich gebessert hat, ist der Anteil der neuen Schulden am Haushaltsvolumen. Ohne es nachgeschlagen zu haben: Diese Zahl wÃ¤re bestimmt am BIP gemessen worden, wenn die Zahl besser gewesen wÃ¤re. Ist sie wahrscheinlich aber nicht, deshalb vergleicht man mit dem immer weiter aufgeblasenen Haushalt. Irgendwie muss man ja eine gute Zahl herzaubern.

Bye egghat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Saviano, bitte im Kontext bleiben &#8230;</p>
<p>erst sagst du, dass die Schulden nicht so schlimm seien, weil ja VermÃ¶genswerte dagegenstehen und die Neuschulden nicht schlimm seien, weil ja investiert wird. Dann sagen dir zwei Leute, dass<br />
a) die VermÃ¶genswerte auch nicht mehr so dolle sind (deutlich unter den Schulden)<br />
b) nicht mehr investiert wird.</p>
<p>und dann kommst du und sagst, ist auch besser so, wenn der Staat kann eh nicht investieren. Die Aussage stimmt zwar, ist aber in Bezug auf das urspÃ¼ngliche Argument komplett irrelevant.</p>
<p>Wenn man die ganze Diskussion jetzt nochmal in Zusammenhang mit der Aussage &#8220;solidester Haushalt seit 1973&#8243; sieht, wird das noch alberner. Denn 1973 waren die Schulden VIEL geringer, die VermÃ¶genswerte VIEL hÃ¶her und die Investitionen auch hÃ¶her. Die einzige Zahl, die sich gebessert hat, ist der Anteil der neuen Schulden am Haushaltsvolumen. Ohne es nachgeschlagen zu haben: Diese Zahl wÃ¤re bestimmt am BIP gemessen worden, wenn die Zahl besser gewesen wÃ¤re. Ist sie wahrscheinlich aber nicht, deshalb vergleicht man mit dem immer weiter aufgeblasenen Haushalt. Irgendwie muss man ja eine gute Zahl herzaubern.</p>
<p>Bye egghat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-9906</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 11:03:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-9906</guid>
		<description>Der Staat ist in der Regel kein guter Verwalter bzw. Investor. Wieso sollen die Investitionsausgaben des Staates so willkommen sein? Und dabei fÃ¤llt mir einen Satz, den ich irgendwo gelesen habe: Der Staat gibt sein Geld nicht sehr wirtschaftlich aus, aber der Erste (z.B. privates Unternehmen, Haushalte etc.), der an das Geld kommt, sorgt schon dafÃ¼r, dass dieses Geld marktwirtschaftlich-effizient eingesetzt wird.

Daher - investiv, konsumtiv? - Vielleicht letztendlich egal... (Wohlbemerkt nicht bei Investitionen, die nur der Staat machen &lt;i&gt;darf&lt;/i&gt;).

Und @ egghat:

Ich verlasse mich darauf (besser: hoffe), dass die Politiker nichts unternehmen werden, um die angeblichen Probleme zu lÃ¶sen. Denn dann wird es mit Sicherheit noch schlimmer. Sie scheinen sich aber nicht &quot;ausreichend zu kÃ¼mmern&quot; - also: Entspannung!  ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat ist in der Regel kein guter Verwalter bzw. Investor. Wieso sollen die Investitionsausgaben des Staates so willkommen sein? Und dabei fÃ¤llt mir einen Satz, den ich irgendwo gelesen habe: Der Staat gibt sein Geld nicht sehr wirtschaftlich aus, aber der Erste (z.B. privates Unternehmen, Haushalte etc.), der an das Geld kommt, sorgt schon dafÃ¼r, dass dieses Geld marktwirtschaftlich-effizient eingesetzt wird.</p>
<p>Daher &#8211; investiv, konsumtiv? &#8211; Vielleicht letztendlich egal&#8230; (Wohlbemerkt nicht bei Investitionen, die nur der Staat machen <i>darf</i>).</p>
<p>Und @ egghat:</p>
<p>Ich verlasse mich darauf (besser: hoffe), dass die Politiker nichts unternehmen werden, um die angeblichen Probleme zu lÃ¶sen. Denn dann wird es mit Sicherheit noch schlimmer. Sie scheinen sich aber nicht &#8220;ausreichend zu kÃ¼mmern&#8221; &#8211; also: Entspannung!  <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: marktschreier</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-9904</link>
		<dc:creator>marktschreier</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2007 09:45:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-9904</guid>
		<description>Zahlen liefere ich dann mal nach.

Aus der Haushaltsrechnung 2006, herunterladbar bei &lt;a href=&quot;http://www.bundesfinanzministerium.de/cln_03/nn_4314/sid_6F51F6464F745F471E170BE06AAA2FA5/nsc_true/DE/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/Bundeshaushalt/Jahresrechnung/Jahresrechnung.html&quot;&gt;Haushaltsrechnung und VermÃ¶gensrechnung des Bundes&lt;/a&gt;:

Steht bei Punkt 3.2,
Konsumtive Ausgaben: 239,1 Mrd.
Investive Ausgaben: 23,2 Mrd.

Zinsen werden Ã¼brigens bei Konsumtive Ausgaben verbucht, mit 37.5 Mrd. â‚¬.
&quot;Auch der Anteil der Zinsausgaben des Bundes ist seit 1990 von 9,0% auf 14,4% gestiegen.&quot;

Konsumtive Ausgaben ex Zinsen:  224,8
Einnahmen:  223,2

Hoffentlich sagt den Politikern keiner, dass wenn sie die Zinsen nicht zahlen einen quasi-ausgeglichenen Haushalt haben (1 mrd wird sich ja wohl mit irgendeiner Steuer machen lassen).

Aber nochmal zum VerhÃ¤ltnis, Zitat aus dem Haushaltsbericht:
&quot;Aus dem VerhÃ¤ltnis von investiven zu konsumtiven Ausgaben beziehungsweise den Anteilen an den Gesamtausgaben kÃ¶nnen keine definititiven RÃ¼ckschlÃ¼sse auf die QualitÃ¤t des Budgets gezogen werden. So ist zu berÃ¼cksichtigen, dass auch Ausgaben, die Haushaltsrechtlich nicht als Investitionen gelten, zukunftswirksam sein kÃ¶nnen. Zu nennen wÃ¤ren hierbei beispielsweise Personalausgaben im Bereich Bildung und Forschung.&quot;
--------

Verbuchen die Finanzpolitiker Werterhalt (z.B. GebÃ¤udesanierung einer Ã¶ffentlichen Verwaltung) eigentlich als Konsum, oder etwa als Investition?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zahlen liefere ich dann mal nach.</p>
<p>Aus der Haushaltsrechnung 2006, herunterladbar bei <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/cln_03/nn_4314/sid_6F51F6464F745F471E170BE06AAA2FA5/nsc_true/DE/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/Bundeshaushalt/Jahresrechnung/Jahresrechnung.html">Haushaltsrechnung und VermÃ¶gensrechnung des Bundes</a>:</p>
<p>Steht bei Punkt 3.2,<br />
Konsumtive Ausgaben: 239,1 Mrd.<br />
Investive Ausgaben: 23,2 Mrd.</p>
<p>Zinsen werden Ã¼brigens bei Konsumtive Ausgaben verbucht, mit 37.5 Mrd. â‚¬.<br />
&#8220;Auch der Anteil der Zinsausgaben des Bundes ist seit 1990 von 9,0% auf 14,4% gestiegen.&#8221;</p>
<p>Konsumtive Ausgaben ex Zinsen:  224,8<br />
Einnahmen:  223,2</p>
<p>Hoffentlich sagt den Politikern keiner, dass wenn sie die Zinsen nicht zahlen einen quasi-ausgeglichenen Haushalt haben (1 mrd wird sich ja wohl mit irgendeiner Steuer machen lassen).</p>
<p>Aber nochmal zum VerhÃ¤ltnis, Zitat aus dem Haushaltsbericht:<br />
&#8220;Aus dem VerhÃ¤ltnis von investiven zu konsumtiven Ausgaben beziehungsweise den Anteilen an den Gesamtausgaben kÃ¶nnen keine definititiven RÃ¼ckschlÃ¼sse auf die QualitÃ¤t des Budgets gezogen werden. So ist zu berÃ¼cksichtigen, dass auch Ausgaben, die Haushaltsrechtlich nicht als Investitionen gelten, zukunftswirksam sein kÃ¶nnen. Zu nennen wÃ¤ren hierbei beispielsweise Personalausgaben im Bereich Bildung und Forschung.&#8221;<br />
&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Verbuchen die Finanzpolitiker Werterhalt (z.B. GebÃ¤udesanierung einer Ã¶ffentlichen Verwaltung) eigentlich als Konsum, oder etwa als Investition?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-9888</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 20:10:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-9888</guid>
		<description>Der Staat gibt sein Geld fÃ¼r Konsum aus! Zumindest Ã¼berwiegend. Wenn er investieren wÃ¼rde, hÃ¤tten wir nicht drei(?)  Jahre nacheinander das Grundgesetz missachten mÃ¼ssen. Wirtschaftlicher Ausnahmezustand. Harhar! Weil wir nur ein Prozent Wachstum hatten. Vom Bundeshaushalt werden vielleicht 10, max. 15 Prozent investiert (bin gerade zu mÃ¼de, die Zahlen rauszusuchen). Der Rest geht in Sozialleistungen. Sozialleistungen, die die nÃ¤chste Generation mit ihren Steuern bezahlen muss. So wir wir jetzt die Rente der Generation vor uns bezahlen mÃ¼ssen ohne selber eine nennenswerte Rente zu bekommen.

Nein, ich bleibe durchaus bei meiner Meinung. In solch sonnigen Zeiten wie jetzt mÃ¼sste der Staat ein Plus in den Kassen haben. Dass der Haushalt mal rote Zahlen schreibt ist, da stimme ich Dir zu, kein Problem. Aber wenn der Haushalt PERMANENT rote Zahlen schreibt, ist das nicht gut.

Und selbst bei der Vision Staatspleite bleibe ich. Man darf NIE vergessen, dass inkl Rente und Gesundheit die Schuldenlast mindestens doppelt so hoch wie die offizielle Zahl ist.  (Eine Staatspleite kann man auch schÃ¶n verhindern, in dem man, wie du so schÃ¶n andeutest, eine nette Hyperinflation anstachelt. Das bereinigt auch die Schulden und der Sparer ist der Dumme. Im Endeffekt ist es aber auch egal, ob der Staat offiziell Pleite macht oder der Sparer Ã¼ber Inflation enteignet wird. Das Geld ist weg.

Nicht dass ich sage, dass es unbedingt so kommen muss, aber es ist ein Tor wer sich darauf verlÃ¤sst, dass die Politiker das Ding schon schaukeln. 

Der Pillenknick war Anfang der Siebziger. 2006 hat man mit der Rente ab 67 darauf reagiert. Zwischendrin gab es DummschwÃ¤tzer a la BlÃ¼m &quot; die rente ist sicher&quot;, nur nicht wieviel man wann bekommt. Und so wurden Ã¼ber 35 Jahre sinnlos verplempert, in denen man die heutigen Rentner kapitalgedeckt hÃ¤tte umstellen kÃ¶nnen (damals wÃ¤re das noch mÃ¶glich gewesen, weil der Rentenbeitrag noch nicht bei 20% lag und noch Luft fÃ¼r private Vorsorge dagewesen wÃ¤re).

Wie soll ich diesen Politikern auch nur eine richtige, wichtige Entscheidung zutrauen? Ich habe die Hoffnung aufgegeben. Wenn sich eine Krise zusammenbraut, werden unsere Politker mit Garantie nicht richtig und nicht frÃ¼h genug darauf reagieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Staat gibt sein Geld fÃ¼r Konsum aus! Zumindest Ã¼berwiegend. Wenn er investieren wÃ¼rde, hÃ¤tten wir nicht drei(?)  Jahre nacheinander das Grundgesetz missachten mÃ¼ssen. Wirtschaftlicher Ausnahmezustand. Harhar! Weil wir nur ein Prozent Wachstum hatten. Vom Bundeshaushalt werden vielleicht 10, max. 15 Prozent investiert (bin gerade zu mÃ¼de, die Zahlen rauszusuchen). Der Rest geht in Sozialleistungen. Sozialleistungen, die die nÃ¤chste Generation mit ihren Steuern bezahlen muss. So wir wir jetzt die Rente der Generation vor uns bezahlen mÃ¼ssen ohne selber eine nennenswerte Rente zu bekommen.</p>
<p>Nein, ich bleibe durchaus bei meiner Meinung. In solch sonnigen Zeiten wie jetzt mÃ¼sste der Staat ein Plus in den Kassen haben. Dass der Haushalt mal rote Zahlen schreibt ist, da stimme ich Dir zu, kein Problem. Aber wenn der Haushalt PERMANENT rote Zahlen schreibt, ist das nicht gut.</p>
<p>Und selbst bei der Vision Staatspleite bleibe ich. Man darf NIE vergessen, dass inkl Rente und Gesundheit die Schuldenlast mindestens doppelt so hoch wie die offizielle Zahl ist.  (Eine Staatspleite kann man auch schÃ¶n verhindern, in dem man, wie du so schÃ¶n andeutest, eine nette Hyperinflation anstachelt. Das bereinigt auch die Schulden und der Sparer ist der Dumme. Im Endeffekt ist es aber auch egal, ob der Staat offiziell Pleite macht oder der Sparer Ã¼ber Inflation enteignet wird. Das Geld ist weg.</p>
<p>Nicht dass ich sage, dass es unbedingt so kommen muss, aber es ist ein Tor wer sich darauf verlÃ¤sst, dass die Politiker das Ding schon schaukeln. </p>
<p>Der Pillenknick war Anfang der Siebziger. 2006 hat man mit der Rente ab 67 darauf reagiert. Zwischendrin gab es DummschwÃ¤tzer a la BlÃ¼m &#8221; die rente ist sicher&#8221;, nur nicht wieviel man wann bekommt. Und so wurden Ã¼ber 35 Jahre sinnlos verplempert, in denen man die heutigen Rentner kapitalgedeckt hÃ¤tte umstellen kÃ¶nnen (damals wÃ¤re das noch mÃ¶glich gewesen, weil der Rentenbeitrag noch nicht bei 20% lag und noch Luft fÃ¼r private Vorsorge dagewesen wÃ¤re).</p>
<p>Wie soll ich diesen Politikern auch nur eine richtige, wichtige Entscheidung zutrauen? Ich habe die Hoffnung aufgegeben. Wenn sich eine Krise zusammenbraut, werden unsere Politker mit Garantie nicht richtig und nicht frÃ¼h genug darauf reagieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-9877</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 13:17:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-9877</guid>
		<description>An die Staatspleite der Bundesrepublik  zu glauben, ist natÃ¼rlich absurd. Man kann nur hoffen, dass die Investitions-(Spekulations-?)Entscheidungen, die damit zusammenhÃ¤ngen sollten, trotz dieses (Irr-)Glaubens (also: aus ganz anderen GrÃ¼nden) gut laufen...

Was ist denn so grundsÃ¤tzlich schlimm an Schulden? Jetzt bitte nicht als ein Privathaushalt argumentieren - die Bundesrepublik ist kein Privathaushalt. Fast alles ist schuldenfinanziert in unserem Wirtschaftssystem - und vielleicht ist die FÃ¤higkeit (die geschaffenen Rahmenbedingungen) fÃ¼r eine solche Schuldenfinanzierung eine der grÃ¶ÃŸten StÃ¤rken und GrÃ¼nde, warum Ã¼berhaupt der aktuelle Wohlstand erreicht werden konnte. Welche wÃ¤re die Alternative? - Dass wir alle&quot; in die StrÃ¼mpfe sparen&quot;, bis soviel &quot;solide Ersparnis&quot; da ist, um etwas finanzieren zu kÃ¶nnen? Das dauert doch ewiglich... 

Der Staat nimm doch ziemlich gÃ¼nstig Schulden auf, und durch das Wachstum und Inflation macht im Moment - immer noch - ein gutes GeschÃ¤ft. Gut nicht unbedingt direkt fÃ¼r die Staatskassen (im Sinne von einem &quot;Gewinn&quot;), aber fÃ¼r die Wirtschaft insgesamt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An die Staatspleite der Bundesrepublik  zu glauben, ist natÃ¼rlich absurd. Man kann nur hoffen, dass die Investitions-(Spekulations-?)Entscheidungen, die damit zusammenhÃ¤ngen sollten, trotz dieses (Irr-)Glaubens (also: aus ganz anderen GrÃ¼nden) gut laufen&#8230;</p>
<p>Was ist denn so grundsÃ¤tzlich schlimm an Schulden? Jetzt bitte nicht als ein Privathaushalt argumentieren &#8211; die Bundesrepublik ist kein Privathaushalt. Fast alles ist schuldenfinanziert in unserem Wirtschaftssystem &#8211; und vielleicht ist die FÃ¤higkeit (die geschaffenen Rahmenbedingungen) fÃ¼r eine solche Schuldenfinanzierung eine der grÃ¶ÃŸten StÃ¤rken und GrÃ¼nde, warum Ã¼berhaupt der aktuelle Wohlstand erreicht werden konnte. Welche wÃ¤re die Alternative? &#8211; Dass wir alle&#8221; in die StrÃ¼mpfe sparen&#8221;, bis soviel &#8220;solide Ersparnis&#8221; da ist, um etwas finanzieren zu kÃ¶nnen? Das dauert doch ewiglich&#8230; </p>
<p>Der Staat nimm doch ziemlich gÃ¼nstig Schulden auf, und durch das Wachstum und Inflation macht im Moment &#8211; immer noch &#8211; ein gutes GeschÃ¤ft. Gut nicht unbedingt direkt fÃ¼r die Staatskassen (im Sinne von einem &#8220;Gewinn&#8221;), aber fÃ¼r die Wirtschaft insgesamt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php/comment-page-1#comment-9871</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 09:42:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/solide-staatsfinanzen.php#comment-9871</guid>
		<description>Ha, das hast Du doch nur geschrieben, um einen Berg von Kommentaren zu bekommen ;-)

OK, hier ist der Erste:

Was ist daran solide, wenn man dieses Jahr nur noch 1 Prozent neuer Schulden macht? Man macht neue Schulden und das ist NICHT solide. Irgendwie ist zwar jeder in der Lage, den Unterschied zwischen Neuverschuldung und Gesamtverschuldung zu erklÃ¤ren, nur wenn die Spindoctors der Welt die Flausen in den Kopf setzen, wird bei sinkender Neuverschuldung direkt so getan als wÃ¤re das die Rettung.

Bevor ich nicht ein Jahr mit einem EtatÃ¼berschuss sehe, glaube ich weiterhin an die Staatspleite. FrÃ¼her oder spÃ¤ter. Ich halte es fÃ¼r EXTREM bedenklich, wenn man bei 3 Prozent Wirtschaftswachstum (wie oft hatten wir eine solch positive Zahl in den letzten 30 Jahren?) immer noch keinen ausgeglichenen Haushalt hinbekommt. Vor allem wenn man am Anfang des Jahres die Mehrwertsteuer von 16 auf 19% erhÃ¶ht hat, die grÃ¶ÃŸte SteuererhÃ¶hung in der Geschichte der Bundesrepublik.

Lass man die Zinsen steigen. Oder die Wirtschaft nur mit einem Prozent wachsen. Dann ist die positive Meinungsmache nur noch Makulatur.

Bye egghat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ha, das hast Du doch nur geschrieben, um einen Berg von Kommentaren zu bekommen <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>OK, hier ist der Erste:</p>
<p>Was ist daran solide, wenn man dieses Jahr nur noch 1 Prozent neuer Schulden macht? Man macht neue Schulden und das ist NICHT solide. Irgendwie ist zwar jeder in der Lage, den Unterschied zwischen Neuverschuldung und Gesamtverschuldung zu erklÃ¤ren, nur wenn die Spindoctors der Welt die Flausen in den Kopf setzen, wird bei sinkender Neuverschuldung direkt so getan als wÃ¤re das die Rettung.</p>
<p>Bevor ich nicht ein Jahr mit einem EtatÃ¼berschuss sehe, glaube ich weiterhin an die Staatspleite. FrÃ¼her oder spÃ¤ter. Ich halte es fÃ¼r EXTREM bedenklich, wenn man bei 3 Prozent Wirtschaftswachstum (wie oft hatten wir eine solch positive Zahl in den letzten 30 Jahren?) immer noch keinen ausgeglichenen Haushalt hinbekommt. Vor allem wenn man am Anfang des Jahres die Mehrwertsteuer von 16 auf 19% erhÃ¶ht hat, die grÃ¶ÃŸte SteuererhÃ¶hung in der Geschichte der Bundesrepublik.</p>
<p>Lass man die Zinsen steigen. Oder die Wirtschaft nur mit einem Prozent wachsen. Dann ist die positive Meinungsmache nur noch Makulatur.</p>
<p>Bye egghat.</p>
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	</item>
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