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	<title>Kommentare zu: Paul Krugman: Die Neuschulden fÃ¼r die Konjunkturprogramme sind &#8220;tragbar&#8221;</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Saviano</title>
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		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 11:55:24 +0000</pubDate>
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		<description>Leider kann ich die nÃ¶tige Kompetenz nicht aufbringen, um eine der fundamentalen makroÃ¶konomischen Theorien hier ernsthaft zu bestÃ¤tigen oder zu widerlegen ;-) 

Trotzdem mÃ¶chte ich einige Punkte ansprechen:

Die Schuldenfinanzierung des Staates kann vermutlich mit einem Ponzi-Scheme verglichen werden, ist aber &lt;i&gt;in letzter Konsequenz&lt;/i&gt; wohl keins, solange sich der Staat -- wie im Falle Kalifornien/USA -- in der eigenen WÃ¤hrung verschuldet hat. Denn dann ist ein Ausbezahlen der GlÃ¤ubiger stets mÃ¶glich (zu Nominalwert). 

Die monetaristische NeutralitÃ¤t des Geldes kann und wird von manchen in Frage gestellt. Sicherlich ist eine hÃ¶here (bis absolute) NeutralitÃ¤t fÃ¼r lange Perioden nachvollziehbar. FÃ¼r kurzfristige BetrachtungszeitrÃ¤ume tendiere eher dazu, aus monetÃ¤ren Impulsen auch eine reale Wirkung zu erwarten. 

Wenn wir allerdings von den Staatsschulden sprechen, meinen wir wohl eher die langen Fristen. Da kann durchaus eine Ã„quivalenz von Steuern vs. Zinsen gegeben sein. Kurzfristig &lt;i&gt;(sprich: &quot;as long as we are not dead&quot;)&lt;/i&gt; besteht, finde ich, ein Unterschied zwischen Steuern und Zinsen, vor allem dann, wenn der Diskontierungsprozess besonders &quot;noisy&quot; ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider kann ich die nÃ¶tige Kompetenz nicht aufbringen, um eine der fundamentalen makroÃ¶konomischen Theorien hier ernsthaft zu bestÃ¤tigen oder zu widerlegen <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Trotzdem mÃ¶chte ich einige Punkte ansprechen:</p>
<p>Die Schuldenfinanzierung des Staates kann vermutlich mit einem Ponzi-Scheme verglichen werden, ist aber <i>in letzter Konsequenz</i> wohl keins, solange sich der Staat &#8212; wie im Falle Kalifornien/USA &#8212; in der eigenen WÃ¤hrung verschuldet hat. Denn dann ist ein Ausbezahlen der GlÃ¤ubiger stets mÃ¶glich (zu Nominalwert). </p>
<p>Die monetaristische NeutralitÃ¤t des Geldes kann und wird von manchen in Frage gestellt. Sicherlich ist eine hÃ¶here (bis absolute) NeutralitÃ¤t fÃ¼r lange Perioden nachvollziehbar. FÃ¼r kurzfristige BetrachtungszeitrÃ¤ume tendiere eher dazu, aus monetÃ¤ren Impulsen auch eine reale Wirkung zu erwarten. </p>
<p>Wenn wir allerdings von den Staatsschulden sprechen, meinen wir wohl eher die langen Fristen. Da kann durchaus eine Ã„quivalenz von Steuern vs. Zinsen gegeben sein. Kurzfristig <i>(sprich: &#8220;as long as we are not dead&#8221;)</i> besteht, finde ich, ein Unterschied zwischen Steuern und Zinsen, vor allem dann, wenn der Diskontierungsprozess besonders &#8220;noisy&#8221; ist.</p>
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	<item>
		<title>Von: jay</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/paul-krugman-die-neuschulden-fuer-die-konjunkturprogramme-sind-tragbar.php/comment-page-1#comment-83214</link>
		<dc:creator>jay</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2009 09:25:35 +0000</pubDate>
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		<description>Angenommen, Krugman behalte Recht und die Schuld sei tragbar, hilft uns die Barro-Ricardo Ã„quivalenzhypothese, durch welche wir wissen, dass es wohlstandstechnisch egal ist, ob der Staat sich Ã¼ber hÃ¶here Steuern oder Ã¼ber Neuverschuldung finanziert.

[lehrbuchwissen]
Wenn der Staat statt die Steuern zu erhÃ¶hen auf Neuverschuldung ausweicht, nehmen die BÃ¼rger vorweg, dass sie zukÃ¼nftig die Steuern bezahlen dÃ¼rfen. Sie diskontieren dann die verzinste Schuld ab und bemerken, dass es fÃ¼r sie irrelevant ist, Neuverschuldung oder hÃ¶here Steuern zu tolerieren.
[/lehrbuchwissen]

Wenn Krugman natÃ¼rlich nicht Recht behÃ¤lt sieht die Chose anders aus und wir haben ein schÃ¶nes Ponzi-Scheme, dass schlussendlich im Default auf die gesamte Staatsschuld endet.

MfG
jay</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Angenommen, Krugman behalte Recht und die Schuld sei tragbar, hilft uns die Barro-Ricardo Ã„quivalenzhypothese, durch welche wir wissen, dass es wohlstandstechnisch egal ist, ob der Staat sich Ã¼ber hÃ¶here Steuern oder Ã¼ber Neuverschuldung finanziert.</p>
<p>[lehrbuchwissen]<br />
Wenn der Staat statt die Steuern zu erhÃ¶hen auf Neuverschuldung ausweicht, nehmen die BÃ¼rger vorweg, dass sie zukÃ¼nftig die Steuern bezahlen dÃ¼rfen. Sie diskontieren dann die verzinste Schuld ab und bemerken, dass es fÃ¼r sie irrelevant ist, Neuverschuldung oder hÃ¶here Steuern zu tolerieren.<br />
[/lehrbuchwissen]</p>
<p>Wenn Krugman natÃ¼rlich nicht Recht behÃ¤lt sieht die Chose anders aus und wir haben ein schÃ¶nes Ponzi-Scheme, dass schlussendlich im Default auf die gesamte Staatsschuld endet.</p>
<p>MfG<br />
jay</p>
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