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	<title>Kommentare zu: Keine Chance fÃ¼r &#8220;BÃ¼rgerjournalismus&#8221;</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Holger</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/keine-chance-fuer-buergerjournalismus.php/comment-page-1#comment-84568</link>
		<dc:creator>Holger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 15:41:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme dem Artikel zu:  Die Produktion von Nachrichten ist ohne Redaktionen mit entsprechenden Ressourcen nicht wirklich zu schaffen. Nur braucht es eben dank der Weiterentwicklung der Kommunikationstechnologie heute sicher keine 130 Zeitungen mehr in Deutschland (130 Vollredaktionen gibt es natÃ¼rlich schon jetzt nicht mehr, aber vor dem von Egghat genannten Jahr 2000 war das ungefÃ¤hr die Zahl).  Diese hohe Zahl hatte ja auch frÃ¼her schon nicht unbedingt was mit publizistischer Vielfalt zu tun - eher mit geografischer. 

Jedenfalls: Ich denke auch, dass es auf eine extreme Marktbereinigung hinauslÃ¤uft. Wie sich aber beispielsweise vernÃ¼nftiger Lokaljournalismus kÃ¼nftig finanzieren soll - keine Ahnung. Ãœber hohe Reichweiten wird es ja kaum gehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme dem Artikel zu:  Die Produktion von Nachrichten ist ohne Redaktionen mit entsprechenden Ressourcen nicht wirklich zu schaffen. Nur braucht es eben dank der Weiterentwicklung der Kommunikationstechnologie heute sicher keine 130 Zeitungen mehr in Deutschland (130 Vollredaktionen gibt es natÃ¼rlich schon jetzt nicht mehr, aber vor dem von Egghat genannten Jahr 2000 war das ungefÃ¤hr die Zahl).  Diese hohe Zahl hatte ja auch frÃ¼her schon nicht unbedingt was mit publizistischer Vielfalt zu tun &#8211; eher mit geografischer. </p>
<p>Jedenfalls: Ich denke auch, dass es auf eine extreme Marktbereinigung hinauslÃ¤uft. Wie sich aber beispielsweise vernÃ¼nftiger Lokaljournalismus kÃ¼nftig finanzieren soll &#8211; keine Ahnung. Ãœber hohe Reichweiten wird es ja kaum gehen.</p>
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		<title>Von: Olaf</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/keine-chance-fuer-buergerjournalismus.php/comment-page-1#comment-84563</link>
		<dc:creator>Olaf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 19:58:31 +0000</pubDate>
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		<description>Andererseits &quot;recherchieren&quot; die Redakteure der Massenmedien immer Ã¶fter per Google, Facebook, Twitter, Youtube und Co (Iran, Haiti, VulkanausbrÃ¼che, usw.). In der Computerzeitschrift c&#039;t erschien vor einigen Wochen ein Artikel, in dem der Autor prognostizierte, dass durch die &quot;Sozialisierung&quot; des Netzes letztendlich  die Massenmedien durch die &quot;Medienmassen&quot; ersetzt werden, d.h. jeder folgt den Feeds (BeitrÃ¤ge, Links, etc.) derjenigen, die fÃ¼r ihn interessante Themen enthalten. Die bisherigen Massenmedien hÃ¤tten dabei dann die Rolle, die bereits bekannten News detaillierter und tiefgrÃ¼ndiger heraus zu arbeiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Andererseits &#8220;recherchieren&#8221; die Redakteure der Massenmedien immer Ã¶fter per Google, Facebook, Twitter, Youtube und Co (Iran, Haiti, VulkanausbrÃ¼che, usw.). In der Computerzeitschrift c&#8217;t erschien vor einigen Wochen ein Artikel, in dem der Autor prognostizierte, dass durch die &#8220;Sozialisierung&#8221; des Netzes letztendlich  die Massenmedien durch die &#8220;Medienmassen&#8221; ersetzt werden, d.h. jeder folgt den Feeds (BeitrÃ¤ge, Links, etc.) derjenigen, die fÃ¼r ihn interessante Themen enthalten. Die bisherigen Massenmedien hÃ¤tten dabei dann die Rolle, die bereits bekannten News detaillierter und tiefgrÃ¼ndiger heraus zu arbeiten.</p>
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		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/keine-chance-fuer-buergerjournalismus.php/comment-page-1#comment-84562</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:28:07 +0000</pubDate>
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		<description>Zugeschlagen ist das richtige Wort. Die Medien kranken nÃ¤mlich daran, dass sie ihren Journalismus nicht mehr Ã¼ber Anzeigen refinanzieren kÃ¶nnen. Und das ist bereits 2000 passiert, als sich die Autoscouts, Immobilienscouts, Jobscouts, etc. gegrÃ¼ndet haben. Wenn die heute Ã¼ber Google schimpfen, immer als Antwort darauf hinweisen. 
Das zweite, was die Verlage umbringt, ist dass das Konzept der Zielgruppe nicht mehr funktioniert. Wenn ich frÃ¼her Segler oder Mac-User oder Frauen haben wollte, musste ich die passende Zeitschrift kaufen. Heute kennt Doubleclick/Google die Leute. Wer oft auf Segelsites ist, dem kann ich auch bei Facebook passende Anzeigen einblenden. Ein Angebot wie Google oder Facebook, das frÃ¼her Ã¤hnlich schlecht zu vermarkten gewesen wÃ¤re wie die Bild (weil keine spezielle Zielgruppe und damit pro Kopf niedrige Einnahmen), ist heute gut zu vermarkten. Das ist extrem schwierig fÃ¼r alle, die bisher Ã¼ber die Definition eine Zielgruppe hohe Preise nehmen konnten. Die Preisunterschiede werden massiv schrumpfen.

Ãœber diese finanzielle Seite reden die Medien selten bis nie. Die UmbrÃ¼che dort sind so dramatisch, dass ich nicht einmal eine vernÃ¼nftige LÃ¶sung sehe. AuÃŸer eine richtig Ã¼ble Marktbereinigung ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zugeschlagen ist das richtige Wort. Die Medien kranken nÃ¤mlich daran, dass sie ihren Journalismus nicht mehr Ã¼ber Anzeigen refinanzieren kÃ¶nnen. Und das ist bereits 2000 passiert, als sich die Autoscouts, Immobilienscouts, Jobscouts, etc. gegrÃ¼ndet haben. Wenn die heute Ã¼ber Google schimpfen, immer als Antwort darauf hinweisen.<br />
Das zweite, was die Verlage umbringt, ist dass das Konzept der Zielgruppe nicht mehr funktioniert. Wenn ich frÃ¼her Segler oder Mac-User oder Frauen haben wollte, musste ich die passende Zeitschrift kaufen. Heute kennt Doubleclick/Google die Leute. Wer oft auf Segelsites ist, dem kann ich auch bei Facebook passende Anzeigen einblenden. Ein Angebot wie Google oder Facebook, das frÃ¼her Ã¤hnlich schlecht zu vermarkten gewesen wÃ¤re wie die Bild (weil keine spezielle Zielgruppe und damit pro Kopf niedrige Einnahmen), ist heute gut zu vermarkten. Das ist extrem schwierig fÃ¼r alle, die bisher Ã¼ber die Definition eine Zielgruppe hohe Preise nehmen konnten. Die Preisunterschiede werden massiv schrumpfen.</p>
<p>Ãœber diese finanzielle Seite reden die Medien selten bis nie. Die UmbrÃ¼che dort sind so dramatisch, dass ich nicht einmal eine vernÃ¼nftige LÃ¶sung sehe. AuÃŸer eine richtig Ã¼ble Marktbereinigung &#8230;</p>
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