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	<title>Kommentare zu: Die Finanzkrise nochmal: Die Psychologie (als Ursache) nicht vergessen</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: US-Senat Ã¼brlegt, die Spekulation in Ã–l zu erschweren&#160;&#8226;&#160;BÃ¶rsennotizbuch</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36743</link>
		<dc:creator>US-Senat Ã¼brlegt, die Spekulation in Ã–l zu erschweren&#160;&#8226;&#160;BÃ¶rsennotizbuch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 22:03:46 +0000</pubDate>
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		<description>[...] gerade sprechen wir dar&#252;ber (etwa die Transaktionssteuer und die Rohstoffe &#252;berhaupt, siehe Kommentare) und ich lese in der Presse, dass die Stimmen im US-Senat lauter werden, irgendwie den Handel, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] gerade sprechen wir dar&#252;ber (etwa die Transaktionssteuer und die Rohstoffe &#252;berhaupt, siehe Kommentare) und ich lese in der Presse, dass die Stimmen im US-Senat lauter werden, irgendwie den Handel, [...]</p>
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		<title>Von: f.lÃ¼bberding</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36714</link>
		<dc:creator>f.lÃ¼bberding</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 13:22:23 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit den &quot;fundamentalen BegrÃ¼ndungen&quot; bei den Immos ist ein starkes Argument. Und bei den Rohstoffen weiss jetzt auch niemand, was denn nun ein fundamental richtiger Preis wÃ¤re. Die Dame vom DIW ist ja immer ganz bemÃ¼ht, den Spekulationsanteil am Ã–lpreis herauszuflitern ...  . Das finde ich aber nicht sehr Ã¼berzeugend. Im Herdentrieb prophezeit einer der Austrians, ex Sozialist HeliBen, seit August einen crashenden Ã–lpreis. &quot;Fundamental&quot; hat er, denke ich, Recht. Nur kostet der doofe Barrel immer noch Ã¼ber 100 $ .... . Wenn die Preisbildung am Markt stattfindet, wird es immer Ãœbertreibungen geben, die sich aber erst nach einer Korrektur als solche herausstellen. Da sind die EingriffsmÃ¶glichkeiten begrenzt, aber man sollte die HandlungsmÃ¶glichkeiten, die man hat, nutzen - wie bei der Transaktionssteuer. 

Ein wichtiger Punkt ist, wo man die Ursache eines Booms identifiziert. Im Immosektor kam der Preisanstieg erst nach der EinfÃ¼hrung des strukturierten MÃ¼lls. Ohne Verbriefung hÃ¤tte es keinen derartig rasanten Preisanstieg gegeben, trotz lockerer Geldpolitik oder Bretton Woods 2. Und die Chinesen sind auch wohl schon im RÃ¼ckwartsgang - sowohl was den eigenen Finanzmarkt als auch die Exporte angeht. Wenn China kippt, wird die Spekulation aus den Rohstoffen verschwinden - aber wohl auch erst dann ... und leider weiss keiner, wann es soweit sein wird.

Egghat ist ja ein kluger Kopf - nur sieht er das mit den alternativen Energien viel zu dramatisch. NatÃ¼rlich wird dort bisweilen Geld verschwendet und es werden auch Unternehmen Pleite gehen. Bis heute ist ja keineswegs klar wie denn der energetische Umbau unserer Gesellschaften ablaufen wird. Das kann man nicht planen, sondern nur einen ProzeÃŸ organsieren, der Handlungsoptionen ermÃ¶glicht. Was am Ende technisch machbar, Ã¶konomisch effizient und Ã¶kologisch sinnvoll ist, wird sich erst in 30 Jahren zeigen. Aber die Grundsatzentscheidung fÃ¼r eine CO2 effiziente Gesellschaft ist eine Politische  - und der Markt der Weg um verschiedene Optionen auszuprobieren. Ich habe immer den Vorwurf der Geldverschwendung beim Schnellen BrÃ¼ter in Kalkar fÃ¼r absurd gehalten. In den 60er Jahren ahnte noch niemand, dass geschlossene BrennstoffkreislÃ¤ufe nicht funktionieren werden - und damit der Atomenergie den Boden unter den FÃ¼ssen wegzieht. Aber diese Erfahrung musste man erst einmal machen  ... und das kostet dann auch schon einmal 5 Mrd. DM. Auch MÃ¤rkte haben immer etwas mit Versuch und Irrtum zu tun ... deshalb darf man sie auch nicht den Akteuren Ã¼berlassen. Vor allem nicht den Finanzmarkt, die produzieren einfach zuviel IrrtÃ¼mer ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit den &#8220;fundamentalen BegrÃ¼ndungen&#8221; bei den Immos ist ein starkes Argument. Und bei den Rohstoffen weiss jetzt auch niemand, was denn nun ein fundamental richtiger Preis wÃ¤re. Die Dame vom DIW ist ja immer ganz bemÃ¼ht, den Spekulationsanteil am Ã–lpreis herauszuflitern &#8230;  . Das finde ich aber nicht sehr Ã¼berzeugend. Im Herdentrieb prophezeit einer der Austrians, ex Sozialist HeliBen, seit August einen crashenden Ã–lpreis. &#8220;Fundamental&#8221; hat er, denke ich, Recht. Nur kostet der doofe Barrel immer noch Ã¼ber 100 $ &#8230;. . Wenn die Preisbildung am Markt stattfindet, wird es immer Ãœbertreibungen geben, die sich aber erst nach einer Korrektur als solche herausstellen. Da sind die EingriffsmÃ¶glichkeiten begrenzt, aber man sollte die HandlungsmÃ¶glichkeiten, die man hat, nutzen &#8211; wie bei der Transaktionssteuer. </p>
<p>Ein wichtiger Punkt ist, wo man die Ursache eines Booms identifiziert. Im Immosektor kam der Preisanstieg erst nach der EinfÃ¼hrung des strukturierten MÃ¼lls. Ohne Verbriefung hÃ¤tte es keinen derartig rasanten Preisanstieg gegeben, trotz lockerer Geldpolitik oder Bretton Woods 2. Und die Chinesen sind auch wohl schon im RÃ¼ckwartsgang &#8211; sowohl was den eigenen Finanzmarkt als auch die Exporte angeht. Wenn China kippt, wird die Spekulation aus den Rohstoffen verschwinden &#8211; aber wohl auch erst dann &#8230; und leider weiss keiner, wann es soweit sein wird.</p>
<p>Egghat ist ja ein kluger Kopf &#8211; nur sieht er das mit den alternativen Energien viel zu dramatisch. NatÃ¼rlich wird dort bisweilen Geld verschwendet und es werden auch Unternehmen Pleite gehen. Bis heute ist ja keineswegs klar wie denn der energetische Umbau unserer Gesellschaften ablaufen wird. Das kann man nicht planen, sondern nur einen ProzeÃŸ organsieren, der Handlungsoptionen ermÃ¶glicht. Was am Ende technisch machbar, Ã¶konomisch effizient und Ã¶kologisch sinnvoll ist, wird sich erst in 30 Jahren zeigen. Aber die Grundsatzentscheidung fÃ¼r eine CO2 effiziente Gesellschaft ist eine Politische  &#8211; und der Markt der Weg um verschiedene Optionen auszuprobieren. Ich habe immer den Vorwurf der Geldverschwendung beim Schnellen BrÃ¼ter in Kalkar fÃ¼r absurd gehalten. In den 60er Jahren ahnte noch niemand, dass geschlossene BrennstoffkreislÃ¤ufe nicht funktionieren werden &#8211; und damit der Atomenergie den Boden unter den FÃ¼ssen wegzieht. Aber diese Erfahrung musste man erst einmal machen  &#8230; und das kostet dann auch schon einmal 5 Mrd. DM. Auch MÃ¤rkte haben immer etwas mit Versuch und Irrtum zu tun &#8230; deshalb darf man sie auch nicht den Akteuren Ã¼berlassen. Vor allem nicht den Finanzmarkt, die produzieren einfach zuviel IrrtÃ¼mer &#8230;</p>
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		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36705</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 11:36:13 +0000</pubDate>
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		<description>Der Rohstoffmarkt ist in der Tat zu klein, daher mein Beispiel nicht gerade das beste, das stimmt.... 

FÃ¼r die Immobilien konnte man auch eine Menge &quot;fundamentale&quot; BegrÃ¼ndungen hÃ¶ren (ein Median-Preis von ca. 200.000 USD erscheint bezogen auf die Einkommen auch nicht Ã¼berteuert -- ok, ok, nur so gesagt, kommen Sie jetzt nicht mit der BauqualitÃ¤t und den Statistiken fÃ¼r Kalifornien --). 

Die Greenspan&#039;sche Argumentation kenne ich... Es ist nicht leicht im Voraus eine Blase zu identifizieren und ihr gezieltes Aufhalten (frÃ¼hzeitiges Platzen-Lassen) kann teurer sein als erstmal wenig (nichts) tun und dann &quot;ausmisten&quot;...

Der Rohstoff-Story kann ich natÃ¼rlich folgen, nur die Alternativen werden wohl nicht bald nennenswert das Angebot erhÃ¶hen kÃ¶nnen, und auch ihre (kleine) Wirkung wird wohl nicht richtig imstande sein, den Drang (vielleicht wieder eine gehÃ¶rige Dose Psychologie?!) in die Rohstoffinvestments aufzuhalten...

(Nachtrag)

Apropos &quot;rationaler Kern&quot;:

(Ich bin sicher, ich verrate Ihnen nichts Neues) 

Kostenseite: Was kostet denn die FÃ¶rderung eines zusÃ¤tzlichen Barrels Ã–l (bzw. einer zusÃ¤tzlichen Tonne Kupfer etc.)? Vielleicht 10, vielleicht 20 Prozent vom BÃ¶rsenpreis?

Die relevantere Seite ist jedoch die Nachfrage, ja. So was wie &lt;em&gt;affordability &lt;/em&gt;(wie bei den Immos). Wie lange kÃ¶nnen die Unternehmen die hohen Preise bezahlen? Und da kommen wir vielleicht auch auf die Kreditierung -- wenn die Wirtschaftsexpansion auf einer (kÃ¼nstlichen und unhaltbaren) Kreditblase aufgebaut wurde, die den chinesischen Unternehmen (direkt oder indirekt) ermÃ¶glicht, ihre Waren (mit Wirtschaftlichkeit, die auch mal gerne kritisch zu betrachten wÃ¤re) zu produzieren und noch absetzen zu kÃ¶nnen, dann kÃ¶nnte die &quot;Fundamentalseite&quot; der Rechnung auch mal schnell kippen, oder?

(Ende Nachtrag) 

Schauen wir mal...

Ãœbrigens die Politik... die tut bei weitem nicht nur Gutes im Alternativen-Energien-Sektor (da werden womÃ¶glich auch ein paar Kinder Ã¼berfÃ¼ttert, diesmal aber keine Banker, sondern ... hm ... mittelstÃ¤ndische Unternehmer oder so was). Hierzu von egghat: &lt;a href=&quot;http://egghat.blogspot.com/2008/03/eeg-subventionen-fr-china.html&quot;&gt;EEG: Subventionen fÃ¼r China&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rohstoffmarkt ist in der Tat zu klein, daher mein Beispiel nicht gerade das beste, das stimmt&#8230;. </p>
<p>FÃ¼r die Immobilien konnte man auch eine Menge &#8220;fundamentale&#8221; BegrÃ¼ndungen hÃ¶ren (ein Median-Preis von ca. 200.000 USD erscheint bezogen auf die Einkommen auch nicht Ã¼berteuert &#8212; ok, ok, nur so gesagt, kommen Sie jetzt nicht mit der BauqualitÃ¤t und den Statistiken fÃ¼r Kalifornien &#8211;). </p>
<p>Die Greenspan&#8217;sche Argumentation kenne ich&#8230; Es ist nicht leicht im Voraus eine Blase zu identifizieren und ihr gezieltes Aufhalten (frÃ¼hzeitiges Platzen-Lassen) kann teurer sein als erstmal wenig (nichts) tun und dann &#8220;ausmisten&#8221;&#8230;</p>
<p>Der Rohstoff-Story kann ich natÃ¼rlich folgen, nur die Alternativen werden wohl nicht bald nennenswert das Angebot erhÃ¶hen kÃ¶nnen, und auch ihre (kleine) Wirkung wird wohl nicht richtig imstande sein, den Drang (vielleicht wieder eine gehÃ¶rige Dose Psychologie?!) in die Rohstoffinvestments aufzuhalten&#8230;</p>
<p>(Nachtrag)</p>
<p>Apropos &#8220;rationaler Kern&#8221;:</p>
<p>(Ich bin sicher, ich verrate Ihnen nichts Neues) </p>
<p>Kostenseite: Was kostet denn die FÃ¶rderung eines zusÃ¤tzlichen Barrels Ã–l (bzw. einer zusÃ¤tzlichen Tonne Kupfer etc.)? Vielleicht 10, vielleicht 20 Prozent vom BÃ¶rsenpreis?</p>
<p>Die relevantere Seite ist jedoch die Nachfrage, ja. So was wie <em>affordability </em>(wie bei den Immos). Wie lange kÃ¶nnen die Unternehmen die hohen Preise bezahlen? Und da kommen wir vielleicht auch auf die Kreditierung &#8212; wenn die Wirtschaftsexpansion auf einer (kÃ¼nstlichen und unhaltbaren) Kreditblase aufgebaut wurde, die den chinesischen Unternehmen (direkt oder indirekt) ermÃ¶glicht, ihre Waren (mit Wirtschaftlichkeit, die auch mal gerne kritisch zu betrachten wÃ¤re) zu produzieren und noch absetzen zu kÃ¶nnen, dann kÃ¶nnte die &#8220;Fundamentalseite&#8221; der Rechnung auch mal schnell kippen, oder?</p>
<p>(Ende Nachtrag) </p>
<p>Schauen wir mal&#8230;</p>
<p>Ãœbrigens die Politik&#8230; die tut bei weitem nicht nur Gutes im Alternativen-Energien-Sektor (da werden womÃ¶glich auch ein paar Kinder Ã¼berfÃ¼ttert, diesmal aber keine Banker, sondern &#8230; hm &#8230; mittelstÃ¤ndische Unternehmer oder so was). Hierzu von egghat: <a href="http://egghat.blogspot.com/2008/03/eeg-subventionen-fr-china.html">EEG: Subventionen fÃ¼r China</a></p>
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	<item>
		<title>Von: f.lÃ¼bberding</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36698</link>
		<dc:creator>f.lÃ¼bberding</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 10:22:46 +0000</pubDate>
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		<description>Saviano

Na klar, man kann die Zinsen so stark erhÃ¶hen, dass die Rohstoffpreise zwangslÃ¤ufig fallen mÃ¼ssen. Nur wÃ¤re der Preis natÃ¼rlich eine schwere Rezession ... . Greenspan hat in seinen Memoiren zurecht darauf hingewiesen, dass er jede Assetblase hÃ¤tte abwÃ¼rgen kÃ¶nnen. Nur hÃ¤tte er damit auch die US Wirtschaft ruiniert. Die steigenden Rohstoffpreise haben einen rationalen Kern. Das globale Wirtschaftswachstum vor allem in BRIC sorgt fÃ¼r eine entsprechende Nachfrage - und damit auch fÃ¼r steigende Preise. Der Markt erfÃ¼llt also seine Funktion zukÃ¼nftige Knappheit anzuzeigen und damit auch die Suche nach Alternativen zu stimulieren. Besser kÃ¶nnen MÃ¤rke nicht funktionieren. Das Problem ist zur Zeit, dass seit dem Zusammenbruch der KreditmÃ¤rkte alle Marktteilnehmer (Hedgefonds etc.) mit ihrer RestliquiditÃ¤t nach profitablen AnlagemÃ¶glichkeiten suchen. Angesichts der Entwicklung bei Anleihen oder Aktien gibt es eigentlich auch nur noch diese Alternative - und die RohstoffmÃ¤rkte sind im VerhÃ¤ltnis zu den anderen MÃ¤rkten relativ klein. Deshalb der Boom. Im Gegensatz zu Immos oder Aktien hat dieser Markt ja auch noch die beschriebene realwirtschaftliche Grundlage. Dass die Banken diese Markterwartungen mit den entsprechenden Produkten bedienen, ist in diesem Umfeld vÃ¶llig rational. Ich halte das auch nicht fÃ¼r problematisch, trotz des Inflationsdrucks, der davon ausgelÃ¶st wird. Was Nahrungsmittel angeht, hat die Politik gestern reagiert - und durch den Verzicht auf die Beimischung von Biosprit keine weitere Verknappung signalisiert. Bei Ã–l treibt der Inflationsdruck die Suche nach technischen Alternativen an. In den USA, das habe ich im Ziesemer Blog und im Herdentrieb schon einmal formuliert, werden die steigenden Energiekosten der Motor fÃ¼r die Wiederbelebung der US Ã–konomie sein. Die Politik muss auf diese Marktsignale also nur angemessen reagieren - und die entsprechenden Anreize setzen.

Ich sehe also in der Rohstoff Hausse keine systemischen Risiken. Einige Spekulanten werden draufgehen (vor allem bei Gold und Silber) - genauso wird es sicherlich auch die von Ihnen beschriebenen Manipulationen geben. Warum keine Goldmiene im sauerland aufmachen ... wenn sich dafÃ¼r chinesische Investoren finden. Aber diese MÃ¤rkte, so mein Eindruck,  sind zu klein fÃ¼r eine systemische Kapitalmarktkrise wie wir sie in den anderen MÃ¤rkten zur Zeit erleben. Was man allerdings schon machen kann, ist endlich den Vorschlag von Tobin umzusetzen. Transaktionssteuern - eben nicht nur im Devisenmarkt - verringern den Anreiz zur Spekulation - und reduzieren sie damit auf ihren rationalen Kern. Spekulation bedeutet ja das Handeln mit Zukunftserwartungen. Viele Kritiker verkennen diesen durchaus sinnvollen Aspekt. Ich plÃ¤diere allerdings dafÃ¼r, den Spekulanten wie den Kindern klare Ansagen zu geben - und sie eben nicht einfach machen zu lassen ... . Ãœbers Knie wird man ja nur dann geleget, wenn der Mist schon gemacht worden ist.  Sollte man vermeiden .... . Und gute Eltern sind dafÃ¼r verantwortlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Saviano</p>
<p>Na klar, man kann die Zinsen so stark erhÃ¶hen, dass die Rohstoffpreise zwangslÃ¤ufig fallen mÃ¼ssen. Nur wÃ¤re der Preis natÃ¼rlich eine schwere Rezession &#8230; . Greenspan hat in seinen Memoiren zurecht darauf hingewiesen, dass er jede Assetblase hÃ¤tte abwÃ¼rgen kÃ¶nnen. Nur hÃ¤tte er damit auch die US Wirtschaft ruiniert. Die steigenden Rohstoffpreise haben einen rationalen Kern. Das globale Wirtschaftswachstum vor allem in BRIC sorgt fÃ¼r eine entsprechende Nachfrage &#8211; und damit auch fÃ¼r steigende Preise. Der Markt erfÃ¼llt also seine Funktion zukÃ¼nftige Knappheit anzuzeigen und damit auch die Suche nach Alternativen zu stimulieren. Besser kÃ¶nnen MÃ¤rke nicht funktionieren. Das Problem ist zur Zeit, dass seit dem Zusammenbruch der KreditmÃ¤rkte alle Marktteilnehmer (Hedgefonds etc.) mit ihrer RestliquiditÃ¤t nach profitablen AnlagemÃ¶glichkeiten suchen. Angesichts der Entwicklung bei Anleihen oder Aktien gibt es eigentlich auch nur noch diese Alternative &#8211; und die RohstoffmÃ¤rkte sind im VerhÃ¤ltnis zu den anderen MÃ¤rkten relativ klein. Deshalb der Boom. Im Gegensatz zu Immos oder Aktien hat dieser Markt ja auch noch die beschriebene realwirtschaftliche Grundlage. Dass die Banken diese Markterwartungen mit den entsprechenden Produkten bedienen, ist in diesem Umfeld vÃ¶llig rational. Ich halte das auch nicht fÃ¼r problematisch, trotz des Inflationsdrucks, der davon ausgelÃ¶st wird. Was Nahrungsmittel angeht, hat die Politik gestern reagiert &#8211; und durch den Verzicht auf die Beimischung von Biosprit keine weitere Verknappung signalisiert. Bei Ã–l treibt der Inflationsdruck die Suche nach technischen Alternativen an. In den USA, das habe ich im Ziesemer Blog und im Herdentrieb schon einmal formuliert, werden die steigenden Energiekosten der Motor fÃ¼r die Wiederbelebung der US Ã–konomie sein. Die Politik muss auf diese Marktsignale also nur angemessen reagieren &#8211; und die entsprechenden Anreize setzen.</p>
<p>Ich sehe also in der Rohstoff Hausse keine systemischen Risiken. Einige Spekulanten werden draufgehen (vor allem bei Gold und Silber) &#8211; genauso wird es sicherlich auch die von Ihnen beschriebenen Manipulationen geben. Warum keine Goldmiene im sauerland aufmachen &#8230; wenn sich dafÃ¼r chinesische Investoren finden. Aber diese MÃ¤rkte, so mein Eindruck,  sind zu klein fÃ¼r eine systemische Kapitalmarktkrise wie wir sie in den anderen MÃ¤rkten zur Zeit erleben. Was man allerdings schon machen kann, ist endlich den Vorschlag von Tobin umzusetzen. Transaktionssteuern &#8211; eben nicht nur im Devisenmarkt &#8211; verringern den Anreiz zur Spekulation &#8211; und reduzieren sie damit auf ihren rationalen Kern. Spekulation bedeutet ja das Handeln mit Zukunftserwartungen. Viele Kritiker verkennen diesen durchaus sinnvollen Aspekt. Ich plÃ¤diere allerdings dafÃ¼r, den Spekulanten wie den Kindern klare Ansagen zu geben &#8211; und sie eben nicht einfach machen zu lassen &#8230; . Ãœbers Knie wird man ja nur dann geleget, wenn der Mist schon gemacht worden ist.  Sollte man vermeiden &#8230;. . Und gute Eltern sind dafÃ¼r verantwortlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36696</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:17:42 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;&quot;Die Immobilienkrise ist ja nicht entstanden, weil plÃ¶tzlich jemand gierig geworden sein kÃ¶nnte.&quot;&lt;/i&gt;

Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht -- die Hypothekenkrise und die Immobilienblase zuvor hatten ganz handfeste Treiber, wie oben im Artikel und in den geschÃ¤tzten Kommentaren beschrieben. Doch - das war mein Punkt - es gab auch psychologische Aspekte, die nun auch geplatzt sind und uns (womÃ¶glich) tiefer stÃ¼rzen lassen als es allein nach einer &quot;kÃ¼hlen Berechnung&quot; notwendig wÃ¤re (dabei: der &lt;i&gt;Banker-Schaff-Mir-Doch-Mehr-Rendite-Effekt&lt;/i&gt; habe ich explizit als der kleinere Psycho-Faktor bezeichnet). Und doch: Die Immo-Krise ist zum wesentlichen Teil durch jene fÃ¼r Blasenbildungen bezeichnende Gier entstanden. 

Aber noch eine pragmatische Frage: Haben wir eine Blase bei den Rohstoffen?

Vielleicht reicht es hier auch bis drei zu zÃ¤hlen, dann wissen wir, ob wir nun die Zinsen so weit erhÃ¶hen mÃ¼ssen, bis die Ã–l- und Rohstoff-Preise endlich 40% korrigieren. Die Banken und InvestmenthÃ¤user sind hier auch gefÃ¤hrlich aktiv -- sie emittieren am laufenden Band ETFs, Fonds und Prognosen... Die Rohstoff-Hausse ist auch noch gefÃ¤hrlich fÃ¼r die Realwirtschaft (Inflation etc.). Eines Tagen, bin ich fast sicher, werden wir massive Bilanzmanipulationen bei dem einen oder anderen ErdÃ¶l-Explorateur, Goldmine oder Anbieter von alternativen Energien feststellen. Vielleicht auch stark gehebelte Futures auf irgendwelche &quot;norwegische Baumwolle&quot;... Warum handelt man nicht? Soll man handeln? Und wie?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;Die Immobilienkrise ist ja nicht entstanden, weil plÃ¶tzlich jemand gierig geworden sein kÃ¶nnte.&#8221;</i></p>
<p>Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht &#8212; die Hypothekenkrise und die Immobilienblase zuvor hatten ganz handfeste Treiber, wie oben im Artikel und in den geschÃ¤tzten Kommentaren beschrieben. Doch &#8211; das war mein Punkt &#8211; es gab auch psychologische Aspekte, die nun auch geplatzt sind und uns (womÃ¶glich) tiefer stÃ¼rzen lassen als es allein nach einer &#8220;kÃ¼hlen Berechnung&#8221; notwendig wÃ¤re (dabei: der <i>Banker-Schaff-Mir-Doch-Mehr-Rendite-Effekt</i> habe ich explizit als der kleinere Psycho-Faktor bezeichnet). Und doch: Die Immo-Krise ist zum wesentlichen Teil durch jene fÃ¼r Blasenbildungen bezeichnende Gier entstanden. </p>
<p>Aber noch eine pragmatische Frage: Haben wir eine Blase bei den Rohstoffen?</p>
<p>Vielleicht reicht es hier auch bis drei zu zÃ¤hlen, dann wissen wir, ob wir nun die Zinsen so weit erhÃ¶hen mÃ¼ssen, bis die Ã–l- und Rohstoff-Preise endlich 40% korrigieren. Die Banken und InvestmenthÃ¤user sind hier auch gefÃ¤hrlich aktiv &#8212; sie emittieren am laufenden Band ETFs, Fonds und Prognosen&#8230; Die Rohstoff-Hausse ist auch noch gefÃ¤hrlich fÃ¼r die Realwirtschaft (Inflation etc.). Eines Tagen, bin ich fast sicher, werden wir massive Bilanzmanipulationen bei dem einen oder anderen ErdÃ¶l-Explorateur, Goldmine oder Anbieter von alternativen Energien feststellen. Vielleicht auch stark gehebelte Futures auf irgendwelche &#8220;norwegische Baumwolle&#8221;&#8230; Warum handelt man nicht? Soll man handeln? Und wie?</p>
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	</item>
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		<title>Von: f.lÃ¼bberding</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36692</link>
		<dc:creator>f.lÃ¼bberding</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 08:27:17 +0000</pubDate>
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		<description>Saviano

Es geht mir nicht um &quot;bÃ¶se Banker&quot; oder menschliche Charaktereigenschaften wie Gier. Es geht um Steuerungsprozesse. Die Immobilienkrise ist ja nicht entstanden, weil plÃ¶tzlich jemand gierig geworden sein kÃ¶nnte. Gier gab es immer, nur gab es nicht immer solche Immo-Blasen. Das ist das erklÃ¤rungsbedÃ¼rftige PhÃ¤nomen, nichts anderes. Warum kam es zur Expansion im US Immobiliensektor? PlÃ¶tzlich waren selbst Ninja Hypotheken ein rationales GeschÃ¤ftsmodell, weil die Banken ein System gefunden hatten, um die  Risiken auszulagern und weltweit zu verteilen.  Aus Risiko - in diesem Fall das Ausfallrisiko - wurde Risikominimierung. Genau darin ist die bahnbrechende Innovation des Verbriefungsmarktes gesehen worden. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich einmal die Verlautbarungen vor dem Zusammenbruch des Marktes anzusehen ... . Wenn aber Risiko kein Risiko mehr ist, sondern ein tragfÃ¤higes GeschÃ¤ftsmodell wird (DB Ackermann nennt das ja Risikotransformation, der Schelm ... ), ist die Expansion zwangslÃ¤ufig. DafÃ¼r braucht man nicht gierig zu sein, sondern muss nur bis drei zÃ¤hlen kÃ¶nnen wie mein geschÃ¤tzter Goodnight im Herdentrieb Blog ... . Ohne diesen Verbriefungsmarkt hÃ¤tte jede Bank im amerikanischen Immo-Markt vorsichtiger agiert, weil sie die Risiken eben nicht transformieren konnten. Das Desaster hÃ¤tte  mit der Struktur der Pfandbriefe des alten Fritz gar nicht passieren kÃ¶nnen. Insofern ist US Treasury Paulson auch ein Goldman-Sachs Scherzkeks. Er will bei den Hypotheken ansetzen - und den Verbriefungsmarkt seiner Bank retten ... . Dabei waren die mittlerweile zu hunderten Pleite gegangenen Hypobanken und Immo-Finanzierer nur die ausfÃ¼hrenden Organe - die DrÃ¼ckerkolonnen der groÃŸen Investmentbanken, die diesen KreditmÃ¼ll verbrieften, bÃ¼ndelten und weiter verkauften. Etwa nach China oder Deutschland. Das betrifft auch nicht nur Subprime, sondern auch Unternehmensforderungen, Autokredite etc. Wie sagt Calculated Risk immer so schÃ¶n: &quot;We are all subprime&quot;. Vielleicht liest ja jemand von der DB hier mit, dann kann er uns ja einmal erklÃ¤ren wie sich denn das ganze zur Zeit nicht bewertbare Zeug in der DB Bilanz zusammensetzt ... . Das wÃ¼rde sicherlich auch SteinbrÃ¼ck interessieren, nur fÃ¼r den Fall, dass es noch zu grÃ¶ÃŸeren UnfÃ¤llen im Sektor kommen sollte.

Ansonsten ging es mir um die makroÃ¶konomischen Ungleichgewichte. Man hat in den letzten Jahren den Kapitalmarkt schlicht Ã¼berfordert. Immer mehr Sektoren der Realwirtschaft wurden Kapitalmarkt-kompatibel gemacht.  Angefangen bei den Sozialversicherungen bis hin zur Unternehmensfinanzierung. Unser altes Hausbankenmodell galt ja als hoffnungslos antiquiert. Die DB etwa hat ab 2001 systematisch ihre Kunden in diesen Kapitalmarkt hineingedrÃ¤ngt - und ihnen fÃ¼r den nÃ¶tigen Druck auch schon einmal die Kreditlinien gekÃ¼ndigt. Warum wohl? Weil dort die Margen wesentlich besser waren - und damit die Performance im Finanzsektor. Wie will man sonst erklÃ¤ren, dass die Finanzbranche derartige Gewinnsteigerungen verbuchen konnte? Ganz im Gegensatz zu den Unternehmen der Realwirtschaft. Was war die Konsquenz? Noch mehr Geld floÃŸ in den Kapitalmarkt und befeuerten damit das GeschÃ¤ftsmodell der Investmentbanken. Allerdings bis zu dem Punkt, wo sie keine tragfÃ¤higen Anlageformen mehr finden konnten, die die gewohnten Renditen erwirtschafteten. Selbst Norbert Walter nennt das ja &quot;Anlagenotstand&quot;. Und dann begannen einige Leute im Sektor auch notfalls kriminiell zu werden. Und die These vom &quot;psychologischem Druck&quot; bekommt ab dem Punkt eine PlausibilitÃ¤t. Denn die Banker sollten natÃ¼rlich weiterhin hohe Renditen erwirtschaften, wussten aber im Grunde, dass die Party eigentlich schon vorbei gewesen ist. Und dieser Druck wurde noch verstÃ¤rkt von AktionÃ¤ren, Journalisten, Politikern, die meistens zwar keine Ahnung vom Finanzmarkt hatten, aber dort eine Art &quot;Dukatenesel&quot; vermuteten, der fÃ¼r jedes Problem eine LÃ¶sung hatte. 

Nun denn, dieser &quot;Dukatenesel&quot; ist ja mittlerweile verendet ... .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Saviano</p>
<p>Es geht mir nicht um &#8220;bÃ¶se Banker&#8221; oder menschliche Charaktereigenschaften wie Gier. Es geht um Steuerungsprozesse. Die Immobilienkrise ist ja nicht entstanden, weil plÃ¶tzlich jemand gierig geworden sein kÃ¶nnte. Gier gab es immer, nur gab es nicht immer solche Immo-Blasen. Das ist das erklÃ¤rungsbedÃ¼rftige PhÃ¤nomen, nichts anderes. Warum kam es zur Expansion im US Immobiliensektor? PlÃ¶tzlich waren selbst Ninja Hypotheken ein rationales GeschÃ¤ftsmodell, weil die Banken ein System gefunden hatten, um die  Risiken auszulagern und weltweit zu verteilen.  Aus Risiko &#8211; in diesem Fall das Ausfallrisiko &#8211; wurde Risikominimierung. Genau darin ist die bahnbrechende Innovation des Verbriefungsmarktes gesehen worden. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich einmal die Verlautbarungen vor dem Zusammenbruch des Marktes anzusehen &#8230; . Wenn aber Risiko kein Risiko mehr ist, sondern ein tragfÃ¤higes GeschÃ¤ftsmodell wird (DB Ackermann nennt das ja Risikotransformation, der Schelm &#8230; ), ist die Expansion zwangslÃ¤ufig. DafÃ¼r braucht man nicht gierig zu sein, sondern muss nur bis drei zÃ¤hlen kÃ¶nnen wie mein geschÃ¤tzter Goodnight im Herdentrieb Blog &#8230; . Ohne diesen Verbriefungsmarkt hÃ¤tte jede Bank im amerikanischen Immo-Markt vorsichtiger agiert, weil sie die Risiken eben nicht transformieren konnten. Das Desaster hÃ¤tte  mit der Struktur der Pfandbriefe des alten Fritz gar nicht passieren kÃ¶nnen. Insofern ist US Treasury Paulson auch ein Goldman-Sachs Scherzkeks. Er will bei den Hypotheken ansetzen &#8211; und den Verbriefungsmarkt seiner Bank retten &#8230; . Dabei waren die mittlerweile zu hunderten Pleite gegangenen Hypobanken und Immo-Finanzierer nur die ausfÃ¼hrenden Organe &#8211; die DrÃ¼ckerkolonnen der groÃŸen Investmentbanken, die diesen KreditmÃ¼ll verbrieften, bÃ¼ndelten und weiter verkauften. Etwa nach China oder Deutschland. Das betrifft auch nicht nur Subprime, sondern auch Unternehmensforderungen, Autokredite etc. Wie sagt Calculated Risk immer so schÃ¶n: &#8220;We are all subprime&#8221;. Vielleicht liest ja jemand von der DB hier mit, dann kann er uns ja einmal erklÃ¤ren wie sich denn das ganze zur Zeit nicht bewertbare Zeug in der DB Bilanz zusammensetzt &#8230; . Das wÃ¼rde sicherlich auch SteinbrÃ¼ck interessieren, nur fÃ¼r den Fall, dass es noch zu grÃ¶ÃŸeren UnfÃ¤llen im Sektor kommen sollte.</p>
<p>Ansonsten ging es mir um die makroÃ¶konomischen Ungleichgewichte. Man hat in den letzten Jahren den Kapitalmarkt schlicht Ã¼berfordert. Immer mehr Sektoren der Realwirtschaft wurden Kapitalmarkt-kompatibel gemacht.  Angefangen bei den Sozialversicherungen bis hin zur Unternehmensfinanzierung. Unser altes Hausbankenmodell galt ja als hoffnungslos antiquiert. Die DB etwa hat ab 2001 systematisch ihre Kunden in diesen Kapitalmarkt hineingedrÃ¤ngt &#8211; und ihnen fÃ¼r den nÃ¶tigen Druck auch schon einmal die Kreditlinien gekÃ¼ndigt. Warum wohl? Weil dort die Margen wesentlich besser waren &#8211; und damit die Performance im Finanzsektor. Wie will man sonst erklÃ¤ren, dass die Finanzbranche derartige Gewinnsteigerungen verbuchen konnte? Ganz im Gegensatz zu den Unternehmen der Realwirtschaft. Was war die Konsquenz? Noch mehr Geld floÃŸ in den Kapitalmarkt und befeuerten damit das GeschÃ¤ftsmodell der Investmentbanken. Allerdings bis zu dem Punkt, wo sie keine tragfÃ¤higen Anlageformen mehr finden konnten, die die gewohnten Renditen erwirtschafteten. Selbst Norbert Walter nennt das ja &#8220;Anlagenotstand&#8221;. Und dann begannen einige Leute im Sektor auch notfalls kriminiell zu werden. Und die These vom &#8220;psychologischem Druck&#8221; bekommt ab dem Punkt eine PlausibilitÃ¤t. Denn die Banker sollten natÃ¼rlich weiterhin hohe Renditen erwirtschaften, wussten aber im Grunde, dass die Party eigentlich schon vorbei gewesen ist. Und dieser Druck wurde noch verstÃ¤rkt von AktionÃ¤ren, Journalisten, Politikern, die meistens zwar keine Ahnung vom Finanzmarkt hatten, aber dort eine Art &#8220;Dukatenesel&#8221; vermuteten, der fÃ¼r jedes Problem eine LÃ¶sung hatte. </p>
<p>Nun denn, dieser &#8220;Dukatenesel&#8221; ist ja mittlerweile verendet &#8230; .</p>
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		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36655</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 20:19:38 +0000</pubDate>
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		<description>Doch, ich glaube die Psychologie hat eine nicht zu unterschÃ¤tzende Wirkung auch bei grÃ¶ÃŸeren Bewegungen an den FinanzmÃ¤rkten und auch in der realen Wirtschaft. Es wÃ¤re zu wenig, ihren Einfluss nur bei kurzfristigen Schwankungen zu sehen.

Die Immobilienkrise wurde ja von einer ... hm ... Immobilienblase vorangegangen. Blasen an den FinanzmÃ¤rkten entstehen unter der krÃ¤ftigen Mitwirkung psychologischer Faktoren. Und zwar nicht alleine bei den (ach so bÃ¶sen) Bankern, auch die Ã¼brige BevÃ¶lkerung hatte ihren Anteil beim Aufblasen der Preise, oder? 

Wir sind mehr oder weniger alle &quot;verzogene Kinder&quot; &lt;i&gt;(die normalen Amerikaner haben sich auch einiges an Autos, Swimmingpools, MÃ¶bel und weiÃŸ der Teufel was noch - auf Kredit - geleistet)&lt;/i&gt;. Und wenn uns die Gier packt, dann werden die rationalen Gesichtspunkte wohl eher ausgeblendet oder stark in die gewÃ¼nschte Richtung verzogen. Ich bezweifle, dass - einmal los getreten - die Immobilienhausse durch etwas restriktivere Geldpolitik noch aufgehalten worden wÃ¤re. Noch, dass die Banken das GeschÃ¤ft mit den Hypothekenprodukten gelassen hÃ¤tten. Ã„hnliches konnte man frÃ¼her und wird man in Zukunft noch hÃ¤ufig sehen. 

Um Blasenbildungen herum finden sich immer Menschen und Institutionen, die irgendwie profitieren und die Prozesse verstÃ¤rken. Die sind aber hÃ¤ufig die Nebenerscheinung. Die Dot-Com-Blase ist nicht nur dadurch entstanden, dass die Geldpolitik zu expansiv war oder dass die Unternehmen, ihre Bilanzen fÃ¤lschten. Sowieso schenkte kaum jemand den Bilanzen Beachtung. Im Nachhinein, natÃ¼rlich, ladet man die Schuld allzu gern auf die Schulter der (wohlbemerkt: illegalen) Trickser und BetrÃ¼ger ab. Und, natÃ¼rlich, zum Teil vÃ¶llig korrekt. Aber ich wÃ¼rde immer noch behaupten, die Massenverblendung (Psychologie eben) hat auch eine wesentliche Rolle gespielt -- unabhÃ¤ngig von Geldpolitik, Bilanzpraktiken oder sonstigem. 

Ã„hnlich bei den WÃ¤hrungen -- wenn man glaubt, dass alleine Zinsdifferenzen und Wirtschaftsleistung den Wechselkurs bestimmen, halte ich das fÃ¼r naiv. Rennt die Herde einmal, sagen wir in Richtung schwacher Euro (wie vor 2001), dann ist lange Zeit nichts zu machen. Man kann sich totregulieren und noch so hÃ¶here Zinsen setzen -- erstmal rennen sie...

Ja, die Banker haben  in vielen FÃ¤llen verantwortungslos gehandelt, die RÃ¼gen will ich ihnen gar nicht sparen. Aber da steht man immer vor einem Dilemma: gibt man ihnen genug Geld und gibt es eine kleine, schÃ¶ne, psychologisch begÃ¼nstigte Blase, dann machen sie eine groÃŸe daraus; auf der anderen Seite: gibt man ihnen nicht genug Geld, dann funktioniert es mit der Wirtschaft auch nicht so recht.

Das Schlimme an der Sache (mit der Psychologie) ist es eben, dass, versucht man die Bewegungen zu bekÃ¤mpfen, gewÃ¶hnlich noch mehr Schaden riskiert wird. Es wird ja vorgeschlagen, man hÃ¤tte dem Finanzsystem frÃ¼her und massiver Geld/LiquiditÃ¤t entziehen mÃ¼ssen (damit die verzogenen Banker nichts zum Spielen haben). Keine Frage, man kann streiten, ob hier und da ein Schritt nach oben oder nach unten, frÃ¼her, spÃ¤ter, mehr oder weniger hÃ¤tte kommen kÃ¶nnen. Das wÃ¤re, denke ich, aber nicht genug. Man hÃ¤tte &quot;brachialer&quot; die Spekulationslust brechen mÃ¼ssen -- aber dann anstatt &quot;speilende Banker&quot; riskierten wir eine Menge Arbeitslose bzw. viel kleineres Wirtschaftswachstum. 

(Viel eher befÃ¼rworte ich stÃ¤rkere Regulierung im Hypotheken- und BankengeschÃ¤ft, aber die Erfahrung lehrt, dass auch hier immer wieder neue TÃ¼rchen gefunden werden).

Die entscheidende Frage -- werden wir jetzt mehr zahlen als was uns in den guten Jahren entgangen wÃ¤re, wÃ¼rden wir frÃ¼her eine viel restriktivere Geldpolitik betreiben &lt;i&gt;(uh, diese Konjunktive)&lt;/i&gt;? Ich, ich persÃ¶nlich, glaube nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Doch, ich glaube die Psychologie hat eine nicht zu unterschÃ¤tzende Wirkung auch bei grÃ¶ÃŸeren Bewegungen an den FinanzmÃ¤rkten und auch in der realen Wirtschaft. Es wÃ¤re zu wenig, ihren Einfluss nur bei kurzfristigen Schwankungen zu sehen.</p>
<p>Die Immobilienkrise wurde ja von einer &#8230; hm &#8230; Immobilienblase vorangegangen. Blasen an den FinanzmÃ¤rkten entstehen unter der krÃ¤ftigen Mitwirkung psychologischer Faktoren. Und zwar nicht alleine bei den (ach so bÃ¶sen) Bankern, auch die Ã¼brige BevÃ¶lkerung hatte ihren Anteil beim Aufblasen der Preise, oder? </p>
<p>Wir sind mehr oder weniger alle &#8220;verzogene Kinder&#8221; <i>(die normalen Amerikaner haben sich auch einiges an Autos, Swimmingpools, MÃ¶bel und weiÃŸ der Teufel was noch &#8211; auf Kredit &#8211; geleistet)</i>. Und wenn uns die Gier packt, dann werden die rationalen Gesichtspunkte wohl eher ausgeblendet oder stark in die gewÃ¼nschte Richtung verzogen. Ich bezweifle, dass &#8211; einmal los getreten &#8211; die Immobilienhausse durch etwas restriktivere Geldpolitik noch aufgehalten worden wÃ¤re. Noch, dass die Banken das GeschÃ¤ft mit den Hypothekenprodukten gelassen hÃ¤tten. Ã„hnliches konnte man frÃ¼her und wird man in Zukunft noch hÃ¤ufig sehen. </p>
<p>Um Blasenbildungen herum finden sich immer Menschen und Institutionen, die irgendwie profitieren und die Prozesse verstÃ¤rken. Die sind aber hÃ¤ufig die Nebenerscheinung. Die Dot-Com-Blase ist nicht nur dadurch entstanden, dass die Geldpolitik zu expansiv war oder dass die Unternehmen, ihre Bilanzen fÃ¤lschten. Sowieso schenkte kaum jemand den Bilanzen Beachtung. Im Nachhinein, natÃ¼rlich, ladet man die Schuld allzu gern auf die Schulter der (wohlbemerkt: illegalen) Trickser und BetrÃ¼ger ab. Und, natÃ¼rlich, zum Teil vÃ¶llig korrekt. Aber ich wÃ¼rde immer noch behaupten, die Massenverblendung (Psychologie eben) hat auch eine wesentliche Rolle gespielt &#8212; unabhÃ¤ngig von Geldpolitik, Bilanzpraktiken oder sonstigem. </p>
<p>Ã„hnlich bei den WÃ¤hrungen &#8212; wenn man glaubt, dass alleine Zinsdifferenzen und Wirtschaftsleistung den Wechselkurs bestimmen, halte ich das fÃ¼r naiv. Rennt die Herde einmal, sagen wir in Richtung schwacher Euro (wie vor 2001), dann ist lange Zeit nichts zu machen. Man kann sich totregulieren und noch so hÃ¶here Zinsen setzen &#8212; erstmal rennen sie&#8230;</p>
<p>Ja, die Banker haben  in vielen FÃ¤llen verantwortungslos gehandelt, die RÃ¼gen will ich ihnen gar nicht sparen. Aber da steht man immer vor einem Dilemma: gibt man ihnen genug Geld und gibt es eine kleine, schÃ¶ne, psychologisch begÃ¼nstigte Blase, dann machen sie eine groÃŸe daraus; auf der anderen Seite: gibt man ihnen nicht genug Geld, dann funktioniert es mit der Wirtschaft auch nicht so recht.</p>
<p>Das Schlimme an der Sache (mit der Psychologie) ist es eben, dass, versucht man die Bewegungen zu bekÃ¤mpfen, gewÃ¶hnlich noch mehr Schaden riskiert wird. Es wird ja vorgeschlagen, man hÃ¤tte dem Finanzsystem frÃ¼her und massiver Geld/LiquiditÃ¤t entziehen mÃ¼ssen (damit die verzogenen Banker nichts zum Spielen haben). Keine Frage, man kann streiten, ob hier und da ein Schritt nach oben oder nach unten, frÃ¼her, spÃ¤ter, mehr oder weniger hÃ¤tte kommen kÃ¶nnen. Das wÃ¤re, denke ich, aber nicht genug. Man hÃ¤tte &#8220;brachialer&#8221; die Spekulationslust brechen mÃ¼ssen &#8212; aber dann anstatt &#8220;speilende Banker&#8221; riskierten wir eine Menge Arbeitslose bzw. viel kleineres Wirtschaftswachstum. </p>
<p>(Viel eher befÃ¼rworte ich stÃ¤rkere Regulierung im Hypotheken- und BankengeschÃ¤ft, aber die Erfahrung lehrt, dass auch hier immer wieder neue TÃ¼rchen gefunden werden).</p>
<p>Die entscheidende Frage &#8212; werden wir jetzt mehr zahlen als was uns in den guten Jahren entgangen wÃ¤re, wÃ¼rden wir frÃ¼her eine viel restriktivere Geldpolitik betreiben <i>(uh, diese Konjunktive)</i>? Ich, ich persÃ¶nlich, glaube nicht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: f.lÃ¼bberding</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36631</link>
		<dc:creator>f.lÃ¼bberding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 09:07:55 +0000</pubDate>
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		<description>Psychologie erklÃ¤rt nun manches - etwa warum gestern die Bankaktien wieder gestiegen sind. Nur erklÃ¤rt sie eines nicht. Warum die Banken (und Schattenbanken) in den letzten zehn Jahren so gehandelt haben. Das Finanzsystem saÃŸ schlicht auf zuviel Geld. Geld, das offensichtlich nicht mehr sinnvoll in der Realwirtschaft angelegt werden konnte. Den Bankern ging es wie verzogenen Kindern: Wenn die alles bekommen, wissen die am Ende auch nicht mehr, was sie sich noch wÃ¼nschen sollen. Dann kann man natÃ¼rlich auch von einem &quot;psychologischen Druck&quot; auf die Kinder reden und ihre Wunschliste ins vÃ¶llig absurde steigern.  Sinnvoller wÃ¤re es allerdings, den Kindern die Mittel zu streichen. Und das ist im Finanzsystem aus hier nicht zu erlÃ¤uternden GrÃ¼nden nicht geschehen - also kam die Finanzindustrie auf die Idee mittels &quot;innovativer Produkte&quot; ein finanzwirtschaftliches Schattenreich auzubauen; mit nur noch losen Verbindungen zur Realwirtschaft. So bekÃ¤mpfte man den Anlagenotstand. Das hatte allerdings fÃ¼r die Banker ganz praktische Vorteile: Denn ihre GehÃ¤lter waren kompatibel mit der realen Welt. Mit ihren Dollars etc. konnte man sich schicke HÃ¤user, Autos usw. kaufen. Die haben sie  immer noch, selbst als sich jetzt ihr Schattenreich aus ABS, CDOs usw. in Luft aufgelÃ¶st hat. Den Schaden haben allerdings die Leute, die nun mit den Folgen dieser AuflÃ¶sung des Schattenreiches zu kÃ¤mpfen haben ... . Etwa in der Realwirtschaft.

&quot;Psychologischer Druck&quot;? Das ist die scheinheiligste ErklÃ¤rung, die ich bisher gelsen habe. Diese RotzlÃ¶ffel hÃ¤tte man wohl eher rechtzeitig Ã¼bers Knie legen sollen ... . Wenn man denn ein AnhÃ¤nger der Schwarzen PÃ¤dagogik wÃ¤re.  Was ich natÃ¼rlich nicht bin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Psychologie erklÃ¤rt nun manches &#8211; etwa warum gestern die Bankaktien wieder gestiegen sind. Nur erklÃ¤rt sie eines nicht. Warum die Banken (und Schattenbanken) in den letzten zehn Jahren so gehandelt haben. Das Finanzsystem saÃŸ schlicht auf zuviel Geld. Geld, das offensichtlich nicht mehr sinnvoll in der Realwirtschaft angelegt werden konnte. Den Bankern ging es wie verzogenen Kindern: Wenn die alles bekommen, wissen die am Ende auch nicht mehr, was sie sich noch wÃ¼nschen sollen. Dann kann man natÃ¼rlich auch von einem &#8220;psychologischen Druck&#8221; auf die Kinder reden und ihre Wunschliste ins vÃ¶llig absurde steigern.  Sinnvoller wÃ¤re es allerdings, den Kindern die Mittel zu streichen. Und das ist im Finanzsystem aus hier nicht zu erlÃ¤uternden GrÃ¼nden nicht geschehen &#8211; also kam die Finanzindustrie auf die Idee mittels &#8220;innovativer Produkte&#8221; ein finanzwirtschaftliches Schattenreich auzubauen; mit nur noch losen Verbindungen zur Realwirtschaft. So bekÃ¤mpfte man den Anlagenotstand. Das hatte allerdings fÃ¼r die Banker ganz praktische Vorteile: Denn ihre GehÃ¤lter waren kompatibel mit der realen Welt. Mit ihren Dollars etc. konnte man sich schicke HÃ¤user, Autos usw. kaufen. Die haben sie  immer noch, selbst als sich jetzt ihr Schattenreich aus ABS, CDOs usw. in Luft aufgelÃ¶st hat. Den Schaden haben allerdings die Leute, die nun mit den Folgen dieser AuflÃ¶sung des Schattenreiches zu kÃ¤mpfen haben &#8230; . Etwa in der Realwirtschaft.</p>
<p>&#8220;Psychologischer Druck&#8221;? Das ist die scheinheiligste ErklÃ¤rung, die ich bisher gelsen habe. Diese RotzlÃ¶ffel hÃ¤tte man wohl eher rechtzeitig Ã¼bers Knie legen sollen &#8230; . Wenn man denn ein AnhÃ¤nger der Schwarzen PÃ¤dagogik wÃ¤re.  Was ich natÃ¼rlich nicht bin.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36629</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 08:51:47 +0000</pubDate>
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		<description>Tja, das bricht runter auf die Frage: Hat die Notenbank noch die ZÃ¼gel in der Hand? Wir hatten das Thema schonmal und ich habe damals behauptet, dass die Chinesen in einer stÃ¤rkeren (beeinflussenderen) Position sind als es viele glauben. Snower stÃ¼tzt diese These.

Alan G. hat sich ja auch mal darÃ¼ber beschwert/gewundert, dass es die Leitzinsen erhÃ¶hen kann, aber die Zinsen dann nicht steigen. Dazu haben die Effekte mit China beigetragen, aber auch die Carry-Trades mit dem Yen. Beides fÃ¼hrt dazu, dass die US-Notenbank weniger Einfluss hat als jemals zuvor.Wir sehen auch auf dieser Ebene eine zunehmende Globalisierung! Ist das Geld in den USA billig, leiht man es sich da. Ist es in Japan billig, leiht man es sich halt da.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, das bricht runter auf die Frage: Hat die Notenbank noch die ZÃ¼gel in der Hand? Wir hatten das Thema schonmal und ich habe damals behauptet, dass die Chinesen in einer stÃ¤rkeren (beeinflussenderen) Position sind als es viele glauben. Snower stÃ¼tzt diese These.</p>
<p>Alan G. hat sich ja auch mal darÃ¼ber beschwert/gewundert, dass es die Leitzinsen erhÃ¶hen kann, aber die Zinsen dann nicht steigen. Dazu haben die Effekte mit China beigetragen, aber auch die Carry-Trades mit dem Yen. Beides fÃ¼hrt dazu, dass die US-Notenbank weniger Einfluss hat als jemals zuvor.Wir sehen auch auf dieser Ebene eine zunehmende Globalisierung! Ist das Geld in den USA billig, leiht man es sich da. Ist es in Japan billig, leiht man es sich halt da.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Finanzkrise schon wieder vorbei? &#187; Das Blog rund um Finanzen und Kredite</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php/comment-page-1#comment-36619</link>
		<dc:creator>Finanzkrise schon wieder vorbei? &#187; Das Blog rund um Finanzen und Kredite</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 07:24:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/die-finanzkrise-nochmal-die-psychologie-als-ursache-nicht-vergessen.php#comment-36619</guid>
		<description>[...] das ist &#252;berwiegend Psychologie von der sich die B&#246;rse gerne verleiten l&#228;sst. Die Krise und die Rezession in den USA [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] das ist &#252;berwiegend Psychologie von der sich die B&#246;rse gerne verleiten l&#228;sst. Die Krise und die Rezession in den USA [...]</p>
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