<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Deutsche Anleger &#8211; risikoscheu und mit Blick aufs Ausland</title>
	<atom:link href="http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php</link>
	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.4.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php/comment-page-1#comment-2598</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 14:23:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php#comment-2598</guid>
		<description>Die LiquiditÃ¤tssituation hat grundsÃ¤tzlich mit den Zinsen zu tun. Unser Finanzsystem ist ja auf einer flexiblen Geldversorgung aufgebaut (das ominÃ¶se &quot;Gelddrucken&quot;). Somit ist der Zins (der Preis fÃ¼r die LiquiditÃ¤t) immanentes und wichtigstes Kontrollmechanismus im System. Und den SchlÃ¼ssel halten die jeweiligen Zentralbanken in der Hand, denn sie sind das letzte und ultimative Glied in der GeldschÃ¶pfungskette. Das Geld kommt in diesem Sinne letztendlich von der Zentralbank - kÃ¶nnen Sie die Zinsen bezahlen, nehmen Sie soviel sie mÃ¶chten.

Somit - niedrige Zinsen, hohe LiquiditÃ¤t. 

Nun, wie sieht es aus mit den Zinsen? Wir haben bis vor nicht so langer Zeit weltweit sehr niedrige ZinssÃ¤tze (nicht nur in Japan). Dies hat zu einer ziemlich schneller Ausweitung jeglicher Geldmengen. Zur Zeit haben die Zentralbanken der Industrienationen einen in etwa neutralen Niveau erreicht (das Niveau, auf dem die Wirtschaft ohne Inflation wachsen kann/kÃ¶nnte).  

Wenn wir jetzt einen Schritt zurÃ¼ckgehen: wenn Sie die Zinsen zahlen kÃ¶nnen, nehmen Sie soviel sie mÃ¶chten. Die Unternehmen erwirtschaften im Moment hÃ¶here Zinsen/Renditen (auf das Kapital) als die durchschnittlichen Zinsen am Anleihemarkt. Dies ist fÃ¼r mich die HauptstÃ¼tze der Hausse. Erst muss sich diese Beziehung umkehren, bevor wir von einer besonderen Gefahr sprechen kÃ¶nnen.

NatÃ¼rlich spielt Japan dabei eine wichtige Rolle: das Land kÃ¤mpft seit Jahrzehnten mit Deflation und betreibt eine extrem expansive Geldpolitik. Ãœber die Carry Trades habe ich mehrmals geschrieben. Dies ist in der Tat eine Quelle von LiquiditÃ¤t, die die Welt versorgt. 

Ich wÃ¼rde aber nicht sofort davon ausgehen, dass dieses Geld in Aktien angelegt wird. Die Carry Trades funktionieren klassisch Ã¼ber Anleihen (es ist halt sicherer). 

Generell: wenn die Zinsen steigen, leiden die Aktien. Die Sorge momentan ist, ob sich durch bestimmte Gegebenheiten (z.B. die Geldpolitik von Japan) ein zu hohes Kredit-Risiko aufgebaut hat (ob es nicht zum sog. credit crunch kommen kann). NatÃ¼rlich, wenn die Zinsen hoch genug angehoben werden, bekommen wir mit Sicherheit eine Krise. 

Keiner will aber eine Krise. Und hier sehe ich momentan den SchlÃ¼ssel - die globale ProduktivitÃ¤t ist so hoch, dass die Inflation kein Problem ist. Solange es keine Inflation gibt, haben die Zentralbanken wenig Anlass die Zinsen zu erhÃ¶hen. 

Ãœbrigens, jetzt stehen die Carry Trades und die Bank of Japan stark im Fokus und mÃ¼ssen fÃ¼r die Horrorszenarien herhalten. Vor einigen Monaten waren es die Chinesen, die gegen ihre WÃ¤hrung intervenieren mÃ¼ssen und riesige DollarbestÃ¤nde in US-Bonds anlegen (also halten so die langfristigen US-Zinsen niedrig und sorgen so fÃ¼r (Ã¼bermÃ¤ÃŸige) LiquiditÃ¤t). Wie man sieht ist die LiquiditÃ¤tsversorgung nicht alleine Japan zuzuschreiben. 

Und noch etwas wird gerne vergessen - wenn die Bank of Japan die Zinsen etwas stÃ¤rker anheben soll, dann wegen guten Wirtschaftsdaten. Und das ist erstmal keine schlechte Nachricht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die LiquiditÃ¤tssituation hat grundsÃ¤tzlich mit den Zinsen zu tun. Unser Finanzsystem ist ja auf einer flexiblen Geldversorgung aufgebaut (das ominÃ¶se &#8220;Gelddrucken&#8221;). Somit ist der Zins (der Preis fÃ¼r die LiquiditÃ¤t) immanentes und wichtigstes Kontrollmechanismus im System. Und den SchlÃ¼ssel halten die jeweiligen Zentralbanken in der Hand, denn sie sind das letzte und ultimative Glied in der GeldschÃ¶pfungskette. Das Geld kommt in diesem Sinne letztendlich von der Zentralbank &#8211; kÃ¶nnen Sie die Zinsen bezahlen, nehmen Sie soviel sie mÃ¶chten.</p>
<p>Somit &#8211; niedrige Zinsen, hohe LiquiditÃ¤t. </p>
<p>Nun, wie sieht es aus mit den Zinsen? Wir haben bis vor nicht so langer Zeit weltweit sehr niedrige ZinssÃ¤tze (nicht nur in Japan). Dies hat zu einer ziemlich schneller Ausweitung jeglicher Geldmengen. Zur Zeit haben die Zentralbanken der Industrienationen einen in etwa neutralen Niveau erreicht (das Niveau, auf dem die Wirtschaft ohne Inflation wachsen kann/kÃ¶nnte).  </p>
<p>Wenn wir jetzt einen Schritt zurÃ¼ckgehen: wenn Sie die Zinsen zahlen kÃ¶nnen, nehmen Sie soviel sie mÃ¶chten. Die Unternehmen erwirtschaften im Moment hÃ¶here Zinsen/Renditen (auf das Kapital) als die durchschnittlichen Zinsen am Anleihemarkt. Dies ist fÃ¼r mich die HauptstÃ¼tze der Hausse. Erst muss sich diese Beziehung umkehren, bevor wir von einer besonderen Gefahr sprechen kÃ¶nnen.</p>
<p>NatÃ¼rlich spielt Japan dabei eine wichtige Rolle: das Land kÃ¤mpft seit Jahrzehnten mit Deflation und betreibt eine extrem expansive Geldpolitik. Ãœber die Carry Trades habe ich mehrmals geschrieben. Dies ist in der Tat eine Quelle von LiquiditÃ¤t, die die Welt versorgt. </p>
<p>Ich wÃ¼rde aber nicht sofort davon ausgehen, dass dieses Geld in Aktien angelegt wird. Die Carry Trades funktionieren klassisch Ã¼ber Anleihen (es ist halt sicherer). </p>
<p>Generell: wenn die Zinsen steigen, leiden die Aktien. Die Sorge momentan ist, ob sich durch bestimmte Gegebenheiten (z.B. die Geldpolitik von Japan) ein zu hohes Kredit-Risiko aufgebaut hat (ob es nicht zum sog. credit crunch kommen kann). NatÃ¼rlich, wenn die Zinsen hoch genug angehoben werden, bekommen wir mit Sicherheit eine Krise. </p>
<p>Keiner will aber eine Krise. Und hier sehe ich momentan den SchlÃ¼ssel &#8211; die globale ProduktivitÃ¤t ist so hoch, dass die Inflation kein Problem ist. Solange es keine Inflation gibt, haben die Zentralbanken wenig Anlass die Zinsen zu erhÃ¶hen. </p>
<p>Ãœbrigens, jetzt stehen die Carry Trades und die Bank of Japan stark im Fokus und mÃ¼ssen fÃ¼r die Horrorszenarien herhalten. Vor einigen Monaten waren es die Chinesen, die gegen ihre WÃ¤hrung intervenieren mÃ¼ssen und riesige DollarbestÃ¤nde in US-Bonds anlegen (also halten so die langfristigen US-Zinsen niedrig und sorgen so fÃ¼r (Ã¼bermÃ¤ÃŸige) LiquiditÃ¤t). Wie man sieht ist die LiquiditÃ¤tsversorgung nicht alleine Japan zuzuschreiben. </p>
<p>Und noch etwas wird gerne vergessen &#8211; wenn die Bank of Japan die Zinsen etwas stÃ¤rker anheben soll, dann wegen guten Wirtschaftsdaten. Und das ist erstmal keine schlechte Nachricht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: karin</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php/comment-page-1#comment-2595</link>
		<dc:creator>karin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2007 12:13:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php#comment-2595</guid>
		<description>leider bin ich nur ein Laie auf dem Gebiet. Aber ich frage trotzdem...
Ist die hohe LiquiditÃ¤t damit zu erklÃ¤ren, das es zur Zeit in Japan kaum Zinsen auf Kredite gibt und das diese somit genutzt werden um AktienkÃ¤ufe zu tÃ¤tigen? Wenn die Zinsen steigen, wird dann wieder verkauft?? Wenn innerhalb so kurzer Zeit Aktien verkauft werden, sieht das wohl nicht so gut aus oder woher kommt das ganze Geld?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>leider bin ich nur ein Laie auf dem Gebiet. Aber ich frage trotzdem&#8230;<br />
Ist die hohe LiquiditÃ¤t damit zu erklÃ¤ren, das es zur Zeit in Japan kaum Zinsen auf Kredite gibt und das diese somit genutzt werden um AktienkÃ¤ufe zu tÃ¤tigen? Wenn die Zinsen steigen, wird dann wieder verkauft?? Wenn innerhalb so kurzer Zeit Aktien verkauft werden, sieht das wohl nicht so gut aus oder woher kommt das ganze Geld?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: infopunkt-aktie.de &#187; Deutsche Anleger scheuen das Risiko!?</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php/comment-page-1#comment-2579</link>
		<dc:creator>infopunkt-aktie.de &#187; Deutsche Anleger scheuen das Risiko!?</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2007 00:25:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.boersennotizbuch.de/deutsche-anleger-risikoscheu-und-mit-blick-aufs-ausland.php#comment-2579</guid>
		<description>[...] An dem Punkt kommt bei mir (und genauso beim BÃ¶rsennotizbuch) ein groÃŸes Fragezeichen auf. Der deutsche Anleger wird als risikoscheu dargestellt und er flÃ¼chte aus Fonds, geht aber massiv in Investmentzertifikate? Zumal Investmentzertifikate doch ohnehin Anteilsscheine an einem Fonds sind &#8230; leider kann ich derzeit keine nÃ¤heren Infos zu diesem Bericht finden. Ein genauerer Blick wÃ¤re sicherlich aufschlussreich. Bis dahin gehÃ¶rt diese Meldung fÃ¼r mich eher in den Bereich &#8220;Kokolores&#8221; &#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] An dem Punkt kommt bei mir (und genauso beim BÃ¶rsennotizbuch) ein groÃŸes Fragezeichen auf. Der deutsche Anleger wird als risikoscheu dargestellt und er flÃ¼chte aus Fonds, geht aber massiv in Investmentzertifikate? Zumal Investmentzertifikate doch ohnehin Anteilsscheine an einem Fonds sind &#8230; leider kann ich derzeit keine nÃ¤heren Infos zu diesem Bericht finden. Ein genauerer Blick wÃ¤re sicherlich aufschlussreich. Bis dahin gehÃ¶rt diese Meldung fÃ¼r mich eher in den Bereich &#8220;Kokolores&#8221; &#8230; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
