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	<title>Kommentare zu: Der IWF und die Wechslewirkungen bei WÃ¤hrungen</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
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		<title>Von: Saviano</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/der-iwf-und-die-wechslewirkungen-bei-waehrungen.php/comment-page-1#comment-45</link>
		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 20:56:04 +0000</pubDate>
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		<description>Das Wohl und Wehe der US-Wirtschaft, und folglich des Dollars, hÃ¤ngt (sicherlich) nicht davon ab, ob China sich entscheidet Dollars aufzukaufen oder nicht, um seine WÃ¤hrung auf ein bestimmtes Niveau zu halten. 

Sicherlich trÃ¤gt China viel bei, die langen US-Zinsen niedrig zu halten. Vielleicht niedriger als gerechtfertigt. Sollte aber das Zinsniveau am langen Ende jedoch steigen (weil China nicht mehr interveniert), mÃ¼ssen die VermÃ¶genswerte einer Neubewertung unterzogen werden. Nur welche Werte werden stark fallen? 

Die massiven LiquiditÃ¤tsspritzen haben, keine Frage, enorm auf dem Weg aus der Rezession und vor allem aus der dramatischen Baisse 2000-2003 mitgewirkt. Diesen Weg haben &quot;wir&quot; auch noch recht glÃ¤nzend gemeistert - diejenigen, die eine neue Depression a la 30er Jahre vorhersahen (und diese Stimmen wurden immer lauter je tiefer die Aktien fielen) mÃ¼ssen ziemlich enttÃ¤uscht sein. Nichts dergleichen ist passiert.

Es besteht die berechtigte Frage, wie sich die sehr expansive Geldpolitik nun (Jahre spÃ¤ter) auswirken wird. Sind neue Blasen entstanden? 

Die Geldbasis ist also um jÃ¤hrlich 15% gestiegen - und wie ist die &quot;VermÃ¶gensbasis&quot; gestiegen? Klar, ich stricke mir jetzt Worte zusammen - wie ist das gestiegen, was eine Bewertung in Geld erfÃ¤hrt? Die Gewinne sind auch gut zweistellig gestiegen, nominell wachsen die USA mit Ã¼ber 6-7%, China alleine produziert unglaubliche Wachstumsraten (und die chinesische Volkswirtschaft ist auch nicht mehr die kleinste...). Und vielleicht gibt es, wie angedeutet, &quot;weiche GrÃ¶ÃŸen&quot; wie Produktionspotenzial, erschlossen durch die immer mehr um sich greifenden Marktwirtschaft und, ja, und Demokratie... (Und ein politisches Bonus, wie verrÃ¼ckt das auch in diesen Zeiten klingen mag, die fÃ¼r die meisten eher durch die politischen Gefahren und Unsicherheiten gekennzeichnet sind, wÃ¤re fÃ¼r mich auch nicht verkehrt).

Dies mag relativieren, aber trotzdem gibt es  (oder gab es?) zu viel an LiquiditÃ¤t. Daher eine weitere Verknappung wird den FinanzmÃ¤rkten sehr wahrscheinlich zusetzen. Aber gefÃ¤hrlich ist an den BÃ¶rsen, wenn sich stÃ¤rkere inflationÃ¤re Tendenzen in den Papier-Preisen bilden. Sehen wir so was? Und wo? 

InflationÃ¤re Tendenzen sind etwa bei den Rohstoffen, zum Teil bei den Emerging Markets (obwohl wir da auch vielerorts gehÃ¶rig Luft ausgelassen haben) und eventuell auch im Immobiliensektor einiger LÃ¤nder zu sehen. Dies sind die MÃ¤rkte, die meiner Meinung nach die LiquiditÃ¤t aufgenommen haben (neben der boomenden Weltwirtschaft). Und auch die Anleihen sind zu hoch gestiegen. Hier wÃ¼rde ich jedoch nicht von direkten Gefahren ausgehen, sondern von verpassten Chancen.

Nicht nur, dass sie die LiquiditÃ¤t aufgenommen haben â€“ sie haben auch zum grÃ¶ÃŸten Teil die Inflation zu verantworten. Denn sonst sind die Inflationsfaktoren ziemlich im Griff (z.B. LÃ¶hne, Produktionspotenzial, zum  Teil â€“ noch â€“ die Inflationserwartungen). Dieser â€žLiquiditÃ¤tsschockâ€œ hÃ¤tte eigentlich die Aktienpreise prompt wieder auf die alten Hochs hochschnellen lassen mÃ¼ssen. Nur keiner wollte und will Aktien so richtig. 

Die groÃŸen AktienmÃ¤rkte wÃ¼rde ich also nicht auf  diese Liste setzen. Die Anleihe-Gelder, sprich die tiefen Zinsen, werden zum groÃŸen Teil die Gewinne des Business, sprich der Aktien, finanzieren. Zu diesen Konditionen mÃ¼sste doch ein bisschen Gewinn schon drin sein. Geschweige denn, wenn man chinesische Arbeiter mit moderner Technologie ausstattet. 

Die Angst bezahlt die Fantasie. Und umgekehrt. Noch sind wir aber nicht beim â€žumgekehrtâ€œ. Aber vielleicht sehen wir noch etwas mehr Angst...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wohl und Wehe der US-Wirtschaft, und folglich des Dollars, hÃ¤ngt (sicherlich) nicht davon ab, ob China sich entscheidet Dollars aufzukaufen oder nicht, um seine WÃ¤hrung auf ein bestimmtes Niveau zu halten. </p>
<p>Sicherlich trÃ¤gt China viel bei, die langen US-Zinsen niedrig zu halten. Vielleicht niedriger als gerechtfertigt. Sollte aber das Zinsniveau am langen Ende jedoch steigen (weil China nicht mehr interveniert), mÃ¼ssen die VermÃ¶genswerte einer Neubewertung unterzogen werden. Nur welche Werte werden stark fallen? </p>
<p>Die massiven LiquiditÃ¤tsspritzen haben, keine Frage, enorm auf dem Weg aus der Rezession und vor allem aus der dramatischen Baisse 2000-2003 mitgewirkt. Diesen Weg haben &#8220;wir&#8221; auch noch recht glÃ¤nzend gemeistert &#8211; diejenigen, die eine neue Depression a la 30er Jahre vorhersahen (und diese Stimmen wurden immer lauter je tiefer die Aktien fielen) mÃ¼ssen ziemlich enttÃ¤uscht sein. Nichts dergleichen ist passiert.</p>
<p>Es besteht die berechtigte Frage, wie sich die sehr expansive Geldpolitik nun (Jahre spÃ¤ter) auswirken wird. Sind neue Blasen entstanden? </p>
<p>Die Geldbasis ist also um jÃ¤hrlich 15% gestiegen &#8211; und wie ist die &#8220;VermÃ¶gensbasis&#8221; gestiegen? Klar, ich stricke mir jetzt Worte zusammen &#8211; wie ist das gestiegen, was eine Bewertung in Geld erfÃ¤hrt? Die Gewinne sind auch gut zweistellig gestiegen, nominell wachsen die USA mit Ã¼ber 6-7%, China alleine produziert unglaubliche Wachstumsraten (und die chinesische Volkswirtschaft ist auch nicht mehr die kleinste&#8230;). Und vielleicht gibt es, wie angedeutet, &#8220;weiche GrÃ¶ÃŸen&#8221; wie Produktionspotenzial, erschlossen durch die immer mehr um sich greifenden Marktwirtschaft und, ja, und Demokratie&#8230; (Und ein politisches Bonus, wie verrÃ¼ckt das auch in diesen Zeiten klingen mag, die fÃ¼r die meisten eher durch die politischen Gefahren und Unsicherheiten gekennzeichnet sind, wÃ¤re fÃ¼r mich auch nicht verkehrt).</p>
<p>Dies mag relativieren, aber trotzdem gibt es  (oder gab es?) zu viel an LiquiditÃ¤t. Daher eine weitere Verknappung wird den FinanzmÃ¤rkten sehr wahrscheinlich zusetzen. Aber gefÃ¤hrlich ist an den BÃ¶rsen, wenn sich stÃ¤rkere inflationÃ¤re Tendenzen in den Papier-Preisen bilden. Sehen wir so was? Und wo? </p>
<p>InflationÃ¤re Tendenzen sind etwa bei den Rohstoffen, zum Teil bei den Emerging Markets (obwohl wir da auch vielerorts gehÃ¶rig Luft ausgelassen haben) und eventuell auch im Immobiliensektor einiger LÃ¤nder zu sehen. Dies sind die MÃ¤rkte, die meiner Meinung nach die LiquiditÃ¤t aufgenommen haben (neben der boomenden Weltwirtschaft). Und auch die Anleihen sind zu hoch gestiegen. Hier wÃ¼rde ich jedoch nicht von direkten Gefahren ausgehen, sondern von verpassten Chancen.</p>
<p>Nicht nur, dass sie die LiquiditÃ¤t aufgenommen haben â€“ sie haben auch zum grÃ¶ÃŸten Teil die Inflation zu verantworten. Denn sonst sind die Inflationsfaktoren ziemlich im Griff (z.B. LÃ¶hne, Produktionspotenzial, zum  Teil â€“ noch â€“ die Inflationserwartungen). Dieser â€žLiquiditÃ¤tsschockâ€œ hÃ¤tte eigentlich die Aktienpreise prompt wieder auf die alten Hochs hochschnellen lassen mÃ¼ssen. Nur keiner wollte und will Aktien so richtig. </p>
<p>Die groÃŸen AktienmÃ¤rkte wÃ¼rde ich also nicht auf  diese Liste setzen. Die Anleihe-Gelder, sprich die tiefen Zinsen, werden zum groÃŸen Teil die Gewinne des Business, sprich der Aktien, finanzieren. Zu diesen Konditionen mÃ¼sste doch ein bisschen Gewinn schon drin sein. Geschweige denn, wenn man chinesische Arbeiter mit moderner Technologie ausstattet. </p>
<p>Die Angst bezahlt die Fantasie. Und umgekehrt. Noch sind wir aber nicht beim â€žumgekehrtâ€œ. Aber vielleicht sehen wir noch etwas mehr Angst&#8230;</p>
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		<title>Von: Dieter Wermuth</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/der-iwf-und-die-wechslewirkungen-bei-waehrungen.php/comment-page-1#comment-44</link>
		<dc:creator>Dieter Wermuth</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Sep 2006 05:41:20 +0000</pubDate>
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		<description>Die Geldbasis der Welt steigt infolge dieser massiven Interventionen zugunsten des Dollars seit fast 5 Jahren um etwa 15% jÃ¤hrlich, es fehlt in der Tat nicht an LiquiditÃ¤t. Das Ã¤ndert sich erst dann, wenn China aufhÃ¶rt, Dollars zu kaufen. Das Land bewegt sich vorsichtig in die Richtung. DW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geldbasis der Welt steigt infolge dieser massiven Interventionen zugunsten des Dollars seit fast 5 Jahren um etwa 15% jÃ¤hrlich, es fehlt in der Tat nicht an LiquiditÃ¤t. Das Ã¤ndert sich erst dann, wenn China aufhÃ¶rt, Dollars zu kaufen. Das Land bewegt sich vorsichtig in die Richtung. DW</p>
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