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	<title>Kommentare zu: CDS-Statistik: Handelsvolumen</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Erik Stummer</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/cds-statistik-handelsvolumen.php/comment-page-1#comment-84430</link>
		<dc:creator>Erik Stummer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:40:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ich versteh dieses Schielen auf den CDS-Markt ehrlich gesagt nicht. NatÃ¼rlich sieht es einfach aus das Risiko eines Emittenten mit Blick auf eine Zahl bewerten zu kÃ¶nnen.
Aber wie soll eine Absicherung auf einen Staat funktionieren? Die Differenz wird von einem privaten Kontrahent geleistet. Das Counterparty-Risk ist schon wieder in Vergessenheit geraten.
Damit stellt sich die Frage wie zahlungsfÃ¤hig ist mein CDS-Kontraktpartner im Falle des Defaults eines Staates?
Und auch in diesem Fall zeigt sich die Problematik, dass mehr Regulierung nicht fÃ¼r Verbesserung sorgt.
Denn fÃ¼r so manchen institutionellen Anleger funktionierte Risikolimitierung bisher Ã¼ber einen Ratingansatz. Ein Rating von x erlaubt ein Limit fÃ¼r die Anlage bei einem Emittenten von y. Seit der Finanzkrise sind Ratings aber nun verpÃ¶nt und so ziemlich jeder sucht, auch auf Druck der Regulierer, alternative AnsÃ¤tze zur Risikolimitierung. Da kommen CDS ins Spiel, denn sie ermÃ¶glichen in der Theorie eine marktnÃ¤here Risikobewertung. Damit heiÃŸen hÃ¶here CDS-Preise = mehr Risiko = Limitreduzierungen fÃ¼r Institutionen, die nicht Ã¼ber den CDS-Markt gehen kÃ¶nnen bzw. Aufforderung an die HÃ¤ndler, dass offene Risiko des entsprechenden Emittenten Ã¼ber Absicherungen zu verkleinern.
Damit vergrÃ¶ÃŸert sich die Chance, dass die perfide Strategie einer Sogwirkung erfolgversprechender wird. D.h. als Hedgefonds ohne entsprechenden Regulierungsdruck kann man mit verhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸig geringen Einsatz (in Relation zum Kassamarkt) fÃ¼r eine permanente Verschlechterung der Limite sorgen, womit auch der Verkaufsdruck am Kassamarkt zunimmt bzw. sich immer mehr Ã¼ber CDS versuchen abzusichern. Alles was ich brauche ist, wie fast Ã¼berall, entsprechend kritische Masse. Wenn sich 10 Mio nominal einer Griechenlandanleihe mit 360.000 EUR Einsatz bewegen  lassen, klingt das natÃ¼rlich vielversprechend.
 Die Zahlen aus der FAZ scheinen die These zumindest nicht zu widerlegen. 
In meinen Augen sind CDS auf Staaten das Letzte was wir nach DER Krise gebrauchen kÃ¶nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versteh dieses Schielen auf den CDS-Markt ehrlich gesagt nicht. NatÃ¼rlich sieht es einfach aus das Risiko eines Emittenten mit Blick auf eine Zahl bewerten zu kÃ¶nnen.<br />
Aber wie soll eine Absicherung auf einen Staat funktionieren? Die Differenz wird von einem privaten Kontrahent geleistet. Das Counterparty-Risk ist schon wieder in Vergessenheit geraten.<br />
Damit stellt sich die Frage wie zahlungsfÃ¤hig ist mein CDS-Kontraktpartner im Falle des Defaults eines Staates?<br />
Und auch in diesem Fall zeigt sich die Problematik, dass mehr Regulierung nicht fÃ¼r Verbesserung sorgt.<br />
Denn fÃ¼r so manchen institutionellen Anleger funktionierte Risikolimitierung bisher Ã¼ber einen Ratingansatz. Ein Rating von x erlaubt ein Limit fÃ¼r die Anlage bei einem Emittenten von y. Seit der Finanzkrise sind Ratings aber nun verpÃ¶nt und so ziemlich jeder sucht, auch auf Druck der Regulierer, alternative AnsÃ¤tze zur Risikolimitierung. Da kommen CDS ins Spiel, denn sie ermÃ¶glichen in der Theorie eine marktnÃ¤here Risikobewertung. Damit heiÃŸen hÃ¶here CDS-Preise = mehr Risiko = Limitreduzierungen fÃ¼r Institutionen, die nicht Ã¼ber den CDS-Markt gehen kÃ¶nnen bzw. Aufforderung an die HÃ¤ndler, dass offene Risiko des entsprechenden Emittenten Ã¼ber Absicherungen zu verkleinern.<br />
Damit vergrÃ¶ÃŸert sich die Chance, dass die perfide Strategie einer Sogwirkung erfolgversprechender wird. D.h. als Hedgefonds ohne entsprechenden Regulierungsdruck kann man mit verhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸig geringen Einsatz (in Relation zum Kassamarkt) fÃ¼r eine permanente Verschlechterung der Limite sorgen, womit auch der Verkaufsdruck am Kassamarkt zunimmt bzw. sich immer mehr Ã¼ber CDS versuchen abzusichern. Alles was ich brauche ist, wie fast Ã¼berall, entsprechend kritische Masse. Wenn sich 10 Mio nominal einer Griechenlandanleihe mit 360.000 EUR Einsatz bewegen  lassen, klingt das natÃ¼rlich vielversprechend.<br />
 Die Zahlen aus der FAZ scheinen die These zumindest nicht zu widerlegen.<br />
In meinen Augen sind CDS auf Staaten das Letzte was wir nach DER Krise gebrauchen kÃ¶nnen.</p>
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