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	<title>Kommentare zu: Bill Gross: Staatsanleihen sind die am meisten Ã¼berbewertete Asset-Klasse</title>
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	<description>Ein seriÃ¶ses, aber lockeres GesprÃ¤ch Ã¼ber die BÃ¶rse</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 May 2012 08:20:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Saviano</title>
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		<dc:creator>Saviano</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 10:57:22 +0000</pubDate>
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		<description>Vor 7-8 Jahren war ich nicht mehr so optimistisch fÃ¼r die Aktien und nicht so pessimistisch fÃ¼r die Anleihen. ;-)  

Die Bonds performen insgesamt auch nicht schlecht und eignen sich langfristig in der Tat gut fÃ¼r VermÃ¶gensaufbau... Ganz langfristig gesehen, sollten sie jedoch (theoretisch und &lt;i&gt;historisch bisher&lt;/i&gt; auch praktisch) leicht unter-performen...

Im Artikel und bei meiner Aussage ist die aktuelle Situation gemeint -- der &quot;VerlustgeschÃ¤ft&quot; bezieht sich auf die Anleiherendite (Staatsanleihen), die in der Regel unter oder auf Inflationsniveau liegt (und nimmt man nicht die offiziellen, sondern ... hm ... die gefÃ¼hlten Zahlen , dann erst recht...).

Trotzdem wÃ¼rde ich dem Spruch von Bill Gross &lt;i&gt;&quot;Lieber eine Ã¼berbewertete Anleihe als eine Ã¼berbewertete Aktie&quot;&lt;/i&gt; Respekt zollen.  Es ist halt so -- mit Anleihen kann man ruhiger schlafen.

Im Moment ist vielen ein &quot;ruhiger Schlaf&quot; viel mehr Wert als eventuelle Gewinne bzw. (real berechnet) kleine Verluste. Einmal, als ich darÃ¼ber nachdachte, fiel mir ein, dass die Inflationssorgen irgendwie mehr die Privatanleger betreffen, die tatsÃ¤chlich Kapitalerhalt bzw. realen VermÃ¶gensaufbau anstreben. Diese trifft es, wenn sie nach Jahren von Sparen/Warten kaum Kaufkraftzuwachs erzielen konnten.

Die institutionellen Verwalter (und die halten mittelbar die Gelder der Privatanleger und bestimmen im Ãœbrigen das Marktgeschehen) dÃ¼rften entspannter sein. NatÃ¼rlich verantworten sie irgendwo eine Performance Ã¼ber der Inflationsrate -- das aber sicherlich eher in einer mittelfristigen Perspektive, was sich durch die MarktkrÃ¤fte mehr oder weniger von allein einstellt. GrundsÃ¤tzlich verantworten sie positive Performance -- und das umso mehr als viele andere Anlageklassen fallen... 

Man kÃ¶nnte vielleicht etwas Ã¼berspitzt formulieren: Ihnen ist die Inflation egal. Also werden sie auch (&quot;ohne Scham&quot; ;-) ) reale Verluste fÃ¼r ihre Anleger produzieren...

Da ich nun kein vÃ¶llig verwirrter Kopf bin, will ich neben diesen &lt;i&gt;Notizen&lt;/i&gt; sagen, dass die Rentenfondsmanager de Inflation schon berÃ¼cksichtigen: Weil sie  mit den anderen Fondsmanager um die Rendite konkurrieren -- aus Erfahrung und Theorie weiÃŸ man, dass die Zinsen in einem Inflationsumfeld Ã¼ber kurz oder lang steigen -- hier ergeben sich unterschiedliche Strategien Ã¼ber die Laufzeiten der Anleihen.

Andererseits strÃ¶mt in einem unsicheren Investitionsumfeld tendenziell mehr Anleger-Geld in die Renten; darÃ¼ber hinaus, wie im Beitrag erwÃ¤hnt, kÃ¶nnen unterschiedliche BonitÃ¤ten &quot;gespielt&quot; werden, etc. 

Aus solchen Ãœberlegungen wÃ¼rde ich sogar vermuten, dass sich die Anleihen generell gut halten werden -- trotz Inflationszahlen und trotz (sichtbarer?) Ãœberbewertung (zusÃ¤tzlich begÃ¼nstigt durch die plausible &lt;i&gt;Wahrscheinlichkeit&lt;/i&gt;, dass eine Rezession die Inflation bald wieder zurÃ¼ckdrÃ¤ngt).

Was ich auch fÃ¼r aussichtsreich halte (eventuell noch etwas verfrÃ¼ht), sind die High Yields Anleihen -- die AufschlÃ¤ge sind bereits betrÃ¤chtlich. Konkret weiÃŸ ich auch nicht, wie man es am besten spielt -- es gibt diverse High Yield Fonds (einfache Recherche genÃ¼gt), doch bei Fonds bin ich immer etwas zurÃ¼ckhaltend.

Ich habe nach ETFs kurz gesucht, aber unter anderem gefunden:

&lt;blockquote&gt;In Bereichen wie High Yield, Emerging Markets (EM) und internationale Anleihen bietet bisher keine Gesellschaft ETF an. Schon bei liquiden Staatspapieren gestaltet sich ihre Konstruktion schwieriger als bei Aktienfonds: SchlieÃŸlich mÃ¼ssen die Anbieter die Laufzeit der im Index enthaltenen Bonds berÃ¼cksichtigen. AuÃŸerdem spielt die Handelbarkeit eine wichtige Rolle. Sie ist bei High-Yield und EM-Anleihen oft schwierig.&lt;/blockquote&gt;
&lt;i&gt;Capital.de, &lt;a hraf=&quot;http://www.capital.de/finanzen/geldanlage/100005279.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Renten-ETF: Schwer zu Ã¼berwinden&lt;/a&gt;&lt;/i&gt;

Der Artikel ist mehr als einem Jahr alt, aber bei den ETF-Anbietern konnte ich heute noch keine auf High-Yield-Indizes basierende ETFs ausfindig machen. Also bleiben wohl die Fonds, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor 7-8 Jahren war ich nicht mehr so optimistisch fÃ¼r die Aktien und nicht so pessimistisch fÃ¼r die Anleihen. <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   </p>
<p>Die Bonds performen insgesamt auch nicht schlecht und eignen sich langfristig in der Tat gut fÃ¼r VermÃ¶gensaufbau&#8230; Ganz langfristig gesehen, sollten sie jedoch (theoretisch und <i>historisch bisher</i> auch praktisch) leicht unter-performen&#8230;</p>
<p>Im Artikel und bei meiner Aussage ist die aktuelle Situation gemeint &#8212; der &#8220;VerlustgeschÃ¤ft&#8221; bezieht sich auf die Anleiherendite (Staatsanleihen), die in der Regel unter oder auf Inflationsniveau liegt (und nimmt man nicht die offiziellen, sondern &#8230; hm &#8230; die gefÃ¼hlten Zahlen , dann erst recht&#8230;).</p>
<p>Trotzdem wÃ¼rde ich dem Spruch von Bill Gross <i>&#8220;Lieber eine Ã¼berbewertete Anleihe als eine Ã¼berbewertete Aktie&#8221;</i> Respekt zollen.  Es ist halt so &#8212; mit Anleihen kann man ruhiger schlafen.</p>
<p>Im Moment ist vielen ein &#8220;ruhiger Schlaf&#8221; viel mehr Wert als eventuelle Gewinne bzw. (real berechnet) kleine Verluste. Einmal, als ich darÃ¼ber nachdachte, fiel mir ein, dass die Inflationssorgen irgendwie mehr die Privatanleger betreffen, die tatsÃ¤chlich Kapitalerhalt bzw. realen VermÃ¶gensaufbau anstreben. Diese trifft es, wenn sie nach Jahren von Sparen/Warten kaum Kaufkraftzuwachs erzielen konnten.</p>
<p>Die institutionellen Verwalter (und die halten mittelbar die Gelder der Privatanleger und bestimmen im Ãœbrigen das Marktgeschehen) dÃ¼rften entspannter sein. NatÃ¼rlich verantworten sie irgendwo eine Performance Ã¼ber der Inflationsrate &#8212; das aber sicherlich eher in einer mittelfristigen Perspektive, was sich durch die MarktkrÃ¤fte mehr oder weniger von allein einstellt. GrundsÃ¤tzlich verantworten sie positive Performance &#8212; und das umso mehr als viele andere Anlageklassen fallen&#8230; </p>
<p>Man kÃ¶nnte vielleicht etwas Ã¼berspitzt formulieren: Ihnen ist die Inflation egal. Also werden sie auch (&#8220;ohne Scham&#8221; <img src='http://www.boersennotizbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) reale Verluste fÃ¼r ihre Anleger produzieren&#8230;</p>
<p>Da ich nun kein vÃ¶llig verwirrter Kopf bin, will ich neben diesen <i>Notizen</i> sagen, dass die Rentenfondsmanager de Inflation schon berÃ¼cksichtigen: Weil sie  mit den anderen Fondsmanager um die Rendite konkurrieren &#8212; aus Erfahrung und Theorie weiÃŸ man, dass die Zinsen in einem Inflationsumfeld Ã¼ber kurz oder lang steigen &#8212; hier ergeben sich unterschiedliche Strategien Ã¼ber die Laufzeiten der Anleihen.</p>
<p>Andererseits strÃ¶mt in einem unsicheren Investitionsumfeld tendenziell mehr Anleger-Geld in die Renten; darÃ¼ber hinaus, wie im Beitrag erwÃ¤hnt, kÃ¶nnen unterschiedliche BonitÃ¤ten &#8220;gespielt&#8221; werden, etc. </p>
<p>Aus solchen Ãœberlegungen wÃ¼rde ich sogar vermuten, dass sich die Anleihen generell gut halten werden &#8212; trotz Inflationszahlen und trotz (sichtbarer?) Ãœberbewertung (zusÃ¤tzlich begÃ¼nstigt durch die plausible <i>Wahrscheinlichkeit</i>, dass eine Rezession die Inflation bald wieder zurÃ¼ckdrÃ¤ngt).</p>
<p>Was ich auch fÃ¼r aussichtsreich halte (eventuell noch etwas verfrÃ¼ht), sind die High Yields Anleihen &#8212; die AufschlÃ¤ge sind bereits betrÃ¤chtlich. Konkret weiÃŸ ich auch nicht, wie man es am besten spielt &#8212; es gibt diverse High Yield Fonds (einfache Recherche genÃ¼gt), doch bei Fonds bin ich immer etwas zurÃ¼ckhaltend.</p>
<p>Ich habe nach ETFs kurz gesucht, aber unter anderem gefunden:</p>
<blockquote><p>In Bereichen wie High Yield, Emerging Markets (EM) und internationale Anleihen bietet bisher keine Gesellschaft ETF an. Schon bei liquiden Staatspapieren gestaltet sich ihre Konstruktion schwieriger als bei Aktienfonds: SchlieÃŸlich mÃ¼ssen die Anbieter die Laufzeit der im Index enthaltenen Bonds berÃ¼cksichtigen. AuÃŸerdem spielt die Handelbarkeit eine wichtige Rolle. Sie ist bei High-Yield und EM-Anleihen oft schwierig.</p></blockquote>
<p><i>Capital.de, <a hraf="http://www.capital.de/finanzen/geldanlage/100005279.html" rel="nofollow">Renten-ETF: Schwer zu Ã¼berwinden</a></i></p>
<p>Der Artikel ist mehr als einem Jahr alt, aber bei den ETF-Anbietern konnte ich heute noch keine auf High-Yield-Indizes basierende ETFs ausfindig machen. Also bleiben wohl die Fonds, oder?</p>
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	<item>
		<title>Von: egghat</title>
		<link>http://www.boersennotizbuch.de/bill-gross-staatsanleihen-sind-die-am-meisten-ueberbewertete-asset-klasse.php/comment-page-1#comment-38804</link>
		<dc:creator>egghat</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 20:46:22 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, deine positive  Meinung zu Aktien in Ehren. Aber in den letzten 10 Jahren waren Anleihen besser (kannst gerne auf dich selber verlinken;-)).

Ich teile die Meinung von Gross eingeschrÃ¤nkt und ich denke ebenfalls, dass im etwas spekulativeren Anleihensektor im Moment Chancen liegen kÃ¶nnten. Ich habe in meinem Blog ja schon mal nach einer MÃ¶glichkeit gefragt, Ã¼ber einen Korb oder einen Index auf diese etwas schlechteren Anleihen zu setzen. Der Hedgefonds-Index fÃ¼r &quot;distressed Securites&quot; ist mir fÃ¼r eine antizyklische Spekulation noch nicht weit genug gesunken. Und fÃ¼r Einzelinvestments fehlt mir die Zeit fÃ¼r Recherche. Vielleicht wÃ¤re das ne Sache fÃ¼r einen Fonds ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, deine positive  Meinung zu Aktien in Ehren. Aber in den letzten 10 Jahren waren Anleihen besser (kannst gerne auf dich selber verlinken;-)).</p>
<p>Ich teile die Meinung von Gross eingeschrÃ¤nkt und ich denke ebenfalls, dass im etwas spekulativeren Anleihensektor im Moment Chancen liegen kÃ¶nnten. Ich habe in meinem Blog ja schon mal nach einer MÃ¶glichkeit gefragt, Ã¼ber einen Korb oder einen Index auf diese etwas schlechteren Anleihen zu setzen. Der Hedgefonds-Index fÃ¼r &#8220;distressed Securites&#8221; ist mir fÃ¼r eine antizyklische Spekulation noch nicht weit genug gesunken. Und fÃ¼r Einzelinvestments fehlt mir die Zeit fÃ¼r Recherche. Vielleicht wÃ¤re das ne Sache fÃ¼r einen Fonds &#8230;</p>
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